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In den Sommerferien liefen auf dem MDR DDR-Hörspiele zum Thema Ferien. Die Reihe war Teil des Sommer-Programms von MDR Kultur. Der Fokus lag sicher auf Nostalgie und Unterhaltung, aber auch künstlerischer Anspruch war gegeben. Hier im Podcast hatte ich bis auf „Unterwegs mit Jaecki“ alle Hörspiele besprochen. Aber das hole ich jetzt nach und das nicht allein. Auch Olaf und Martin vom Ohrcast sind dabei und wir werfen einen Blick auf diese DDR-Hörspiele und vergleichen sogar eine West- und Ostversion des gleichen Manuskriptes (Das Blechboot). Wer hat es besser inszeniert? Gibt es darauf überhaupt eine Antwort?
Alle Hörspiele der Reihe findet ihr auf YouTube. Aus der ARD-Mediathek sind sie leider schon wieder raus.
Ja, es gibt mal wieder eine Podcastfolge und darin geht es um das Hörspiel »Heilung« nach dem Roman von Timon Karl Kaleyta. Darin geht es um: einen namenlosen Mann, ein rätselhaftes Sanatorium in den Dolomiten, eine Bärenjagd – und die Suche nach seelischer Erlösung. Doch hält die Inszenierung, was der große Anspruch verspricht?
Ich vergleiche »Heilung« mit Thomas Manns »Der Zauberberg« und Oliver Sturms »Die Erschöpften« und spreche über Inszenierung, Klanggestaltung und die Frage, ob das Hörspiel mehr als schöne Kulisse ist. Mein Fazit: Drei Werke, drei Heilungsversprechen – und eines überzeugt nicht wirklich.
In dieser Folge des Hörspiel-Kritikers geht es um das DDR-Hörspiel „Urlaubsbriefe“, eine sommerlich-leichte, aber durchaus pikante Geschichte von kleinen Geheimnissen und großen Verwicklungen.
Das Stück wurde 1967 beim Rundfunk der DDR produziert – Regie führte Helmut Hellstorff.
Besonders spannend: In den Rollen hören wir bekannte Schauspielgrößen wie Evamaria Bath, Ezard Haußmann, Jürgen Frohriep und viele andere, die das Hörspiel durch ihre Präsenz und Spielfreude tragen.
Im Podcast gibt es nicht nur meine Besprechung, sondern zahlreiche Ausschnitte, die zeigen, von wo wir diese Stimmen auch noch kennen.
Hörspiel von Ursula und Ulrich Wendler
Die Thriller-Serie "Zwei Schwestern" von Magda Woitzuck und Léon Haase lässt uns eine Beziehung als Thriller erleben. Klingt komisch - ist aber so. Die knapp 10 Minuten langen Folgen, acht Stück an der Zahl, mit der Musik von Berq sind unterhaltend und verdammt klug.
In dieser Folge gehts um das Hörspiel „Schrödingers Grrrl“, nach dem gleichnamigen Roman von Marlen Hobrack – eine bissige Satire auf den Literaturbetrieb. Im Mittelpunkt steht Mara, eine junge Frau aus Dresden, die in die Rolle einer gefeierten Autorin schlüpft – obwohl sie gar nichts geschrieben hat. Zwischen Instagram-Glanz und prekärem Alltag bewegt sie sich in einer Welt, in der Authentizität zur Ware wird und jede Geschichte nur so echt ist, wie sie vermarktet werden kann.
Was ich daran richtig gelungen finde und was mir am Hörspiel nicht so gefällt. Hier erfahrt ihr es.
In dieser Folge möchte ich euch das Hörspiel „22 Bahnen“ ans Herz legen und ein wenig darüber schwadronieren. Außerdem gibt es einen Hörspiel-Tipp für alle alten Gaming-Hasen da draußen.
Welche Hörspiele solltet oder könnt ihr im Sommer hören? Ich gebe euch meine ganz persönlichen Empfehlungen. Außerdem widme ich mich dem Hörspielsommer in Leipzig - dem Openair-Hörspielfestival.
Viel Spaß mit dieser kleinen und besonderen Folge aus dem Herzen des Vogtlandes.
🎶 Musikmaschine Doktor B. | Sommerserie "Ferienspiele"
Die Kobra von Kreuzberg
Die Erschöpften
Mia Insomnia (Staffel 3)
Brot weint
Echokammer
Mallorca, Mord und Margaritas
Zwischen dem 23. Juni und dem 11. August präsentiert MDR KULTUR an jedem Hörspielmontag (und eher schon in der ARD-Audiothek) besondere Sommer- bzw. Ferien-Hörspiele aus dem DDR-Rundfunk-Archiv. Den Auftakt macht das Hörspiel „Musikmaschine Doktor B.“ von Reinhard Griebner. Darin geht es um Bert und Lisa. Er ist Mitte dreißig, promovierter Ökonom und legt in seiner Freizeit als mobiler DJ auf. In einem Ausflugsrestaurant am See trifft er auf Lisa, Anfang zwanzig, die dort während der Semesterferien als Rettungsschwimmerin jobbt. Zwischen den beiden entsteht eine zarte Annäherung, die aber gleichzeitig eine Abstoßung ist – eine Nicht-Und-Doch-Liebesgeschichte.
Die letzten drei Tage habe ich zweimal das Hörspiel „Die Kobra von Kreuzberg“ gehört und bin echt begeistert. Ein flott inszeniertes, komisches, teilweise satirisches Hörspiel, was auch noch unterhaltend ist. Hut ab. Warum ich es so super finde, verrate ich in dieser Folge meines Podcasts.
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