Ihm, der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut, und uns zu Königen und Priestern gemacht hat für seinen Gott und Vater — Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
Kommentar von MacDonald (CLV)
1,5 Gnade und Friede kommen aber auch »von Jesus Christus, der der treue Zeuge ist, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde«. Dies beschreibt eindeutig Gott den Sohn. Er ist der verlässlichste »Zeuge«. Als »Erstgeborener der Toten« ist er der Erste, der von den »Toten« auferstanden ist, um nie mehr zu sterben. Darüber hinaus ist er derjenige, der den Ehrenplatz und die Vorrangstellung vor allen hat, die aus den Toten auferstanden sind, um das ewige Leben zu genießen. Er ist auch der »Fürst« über alle irdischen »Könige«. Nach seinem einleitenden Gruß schreibt Johannes einen Lobpreis auf den Herrn Jesus. Zunächst einmal nennt er unseren Heiland denjenigen »der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blut«. Man beachte die Zeitformen der Verben: Der Begriff »liebt« drückt eine allezeit gültige Wahrheit aus, »gewaschen« dagegen ein vergangenes, vollendetes Werk. Man beachte auch die Reihenfolge: Er liebt uns, und er hat uns schon geliebt, ehe er uns »gewaschen hat«. Und man beachte den Preis, den er dafür gezahlt hat: »in seinem Blut.« Wenn wir uns ehrlich selbst betrachten, dann müssen wir zugeben, dass die Kosten eigentlich zu hoch waren. Wir haben es nicht verdient, zu solch einem ungeheuren Preis »gewaschen« zu werden.
1,6 Seine Liebe machte jedoch beim Waschen nicht halt, obwohl das möglich gewesen wäre. Er machte uns »zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater«. Als heilige »Priester« bringen wir Gott geistliche Opfer dar: unser Leben, unseren Besitz, unseren Lobpreis und unseren Dienst. Als königliche »Priester« verkündigen wir die Tugenden dessen, der uns aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat. Wenn wir über eine solche Liebe nachsinnen, dann können wir nur folgern, dass ihm alle »Herrlichkeit«, Ehre und Anbetung sowie aller Lobpreis gebührt. All das sollen wir ihm bringen, so oft und viel wir können. Und er ist würdig, die »Macht« über unser Leben, über die Gemeinde, die Welt und das gesamte Universum auszuüben. »Amen.«
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