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Der Irankrieg wirkt sich immer stärker auf die Weltwirtschaft aus, Millionen Menschen wären zudem von Hunger bedroht, sollte der Krieg nicht bald enden. Solange Iran die Straße von Hormus blockiert, eine der wichtigsten globalen Handelsrouten, sind auch Bauern und Fischer von Dieseltreibstoff abgeschnitten. An den militärischen Einsätzen wird Deutschland sich nicht beteiligen, das hat Außenminister Johann Wadephul betont. Bei einer Waffenruhe sähe die Lage jedoch anders aus. Verteidigungsminister Boris Pistorius stellte gestern in Aussicht, dass Deutschland dann bei der Absicherung von Transporten durch die Straße von Hormus helfen könnte. Instabilität in der Nahost-Region hätte Auswirkungen auf die gesamte Welt. "Und deswegen sind wir bereit, jeden Frieden abzusichern", sagte er. Unsere Frage des Tages an die Journalistin Nicole Diekmann lautet: Soll Deutschland einen Frieden in Iran absichern?
Die SPD ist eine Partei mit großer Geschichte. Schon im Kaiserreich galt sie als Volkspartei, weil ihre Wähler nicht nur aus der Arbeiterklasse kamen, sondern auch aus anderen Schichten - eben aus dem gesamten Volk. In der Bundesrepublik und im vereinten Deutschland war sie bis vor Kurzem die mitgliederstärkste Partei. Doch wenn man auf die Wahlergebnisse schaut, sieht man die Partei im Sinkflug. Bei den letzten Landtagswahlen in Baden-Württemberg kam sie nur noch auf 5,5 Prozent. Und in Rheinland-Pfalz, wo sie 35 Jahre den Ministerpräsidenten stellte, ist sie jetzt abgewählt. Ist die SPD noch eine Volkspartei? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet der Historiker und Politikwissenschaftler Götz Aly.
Nachdem Collien Fernandes in Veröffentlichungen des Magazins "Der Spiegel" ihrem Ex-Mann Christian Ulmen vorgeworfen hat, er habe Fake-Profile mit pornografischen Inhalten über sie erstellt, äußern sich nun immer mehr Männer aus der Medienbranche. Sie distanzieren sich und stellen sich hinter die Opfer sexualisierter Gewalt. Braucht es diese Solidaritätsbekundungen von Männern? Diese Frage beantwortet uns der Journalist Mohamed Amjahid.
Nach dem Scheitern seiner Koalition mit dem BSW will Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke das Land mit der neuen Koalition aus SPD und CDU sicher und zukunftsfest machen. In seiner Regierungserklärung sagte er gestern, die Menschen und die Wirtschaft im Land bräuchten Stabilität und Sicherheit. Die CDU habe sich in der Vergangenheit als stabiler und verlässlicher Koalitionspartner bewiesen. Gemeinsam wolle man nun Verantwortung für das Land übernehmen. Neben der schwierigen Haushaltslage gilt der Kampf gegen Extremismus als größte Herausforderung für die neue Regierung. Die Brandenburger AfD, die der Verfassungsschutz als rechtsextremistisch einstuft, liegt in Umfragen vorne. Deshalb sehen viele die neue Koalition als letzte Chance für die Demokratie. Unsere Frage des Tages an die Journalistin Jana Hensel lautet daher: Konnte Dietmar Woidke mit seiner Regierungserklärung überzeugen?
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