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Bundeskanzler Friedrich Merz ist zu seinem Antrittsbesuch nach China gereist und die Erwartungen sind hoch: China ist einerseits Deutschlands wichtigster Handelspartner, vor allem seit die USA durch Trumps Zollpolitik unberechenbar geworden sind. Andererseits konkurriert China in vielen Bereichen mit Deutschland, zudem gibt es Differenzen etwa in der Frage der Achtung der Menschenrechte und bezüglich der Position Chinas zum Ukraine-Krieg. In Peking haben sich beide Staatschefs nun für eine Vertiefung der deutsch-chinesischen Beziehungen ausgesprochen. Ein erstes Ergebnis der Reise ist ein Großauftrag für den europäischen Flugzeughersteller Airbus, weitere Aufträge sollen folgen. Begleitet wird Merz von einer 30-köpfigen Wirtschaftsdelegation. Unsere Frage des Tages an die Schriftstellerin Nora Bossong lautet: Soll Deutschland die Wirtschaftsbeziehungen zu China vertiefen?
Russland hat in den letzten vier Jahren alles versucht, um die Ukraine in die Knie zu zwingen - Dauerraktenbeschuss, Seeblockade, Angriffe aufs Energiesystem. Doch die Ukraine hält stand. An einigen Frontabschnitten sind die Russen zwar auf dem Vormarsch, aber in minimalem Tempo und unter hohen Verlusten. 1,2 Millionen russische Soldaten sollen in den vier Jahren getötet, verwundet oder gefangengenommen worden sein. Russland versucht zwar, die Verluste durch Neurekrutierung auszugleichen, aber das ist in letzter Zeit nicht mehr gelungen, zumal auch in der russischen Wirtschaft Arbeitskräfte fehlen. Militärexperten rechnen mit einem Nachlassen des russischen Angriffsdrucks. Unsere Frage des Tages lautet daher: Kann Putin den Krieg noch gewinnen? Es antwortet der Historiker und Politikwissenschaftler Götz Aly.
In Australien gibt es ein Social Media-Verbot für Jugendliche unter 16, in Frankreich hat die Nationalversammlung ein Verbot für Unter-15-Jährige beschlossen, und auch bei uns läuft die Diskussion, wie man junge Menschen vor den Gefahren von TikTok, Instagram & Co. schützen kann auf Hochtouren. Die SPD hat ein Konzept vorgelegt, in dem sie ein Social-Media-Verbot für Kinder bis 14 Jahre fordert. Für die Altersgruppe 14-16 sollen nur jugendtaugliche Social Media-Versionen freigegeben werden. Die Kontrolle soll über eine spezielle App erfolgen, die auf den Handys der Erziehungsberechtigten gespeichert ist. Würde dadurch die Informationsfreiheit junger Menschen zu sehr eingeschränkt werden? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet Paulina Fröhlich, Expertin für Demokratie bei der Bertelsmann Stiftung.
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