Die Frage des Tages

Die Frage des Tages

By radio3 (Rundfunk Berlin-Brandenburg)Society & CultureNews
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Die Frage des Tages episodes

  • Hat Donald Trump seinen Zenit überschritten?

    Lange sah es so aus, als könnte Donald Trump einfach durchregieren, doch jetzt gerät er unter Druck. Die Demokraten drohen damit, dem Haushaltsplan nicht zuzustimmen, der heute beschlossen werden muss. Falls nicht, droht ein Shutdown.

    Die Demokraten wollen neue Regeln für die Einwanderungsbehörde ICE durchsetzen, deren Einsätze der demokratische Fraktionsführer Chuck Schumer als "staatlich gebilligtes Gangstertum" bezeichnet. Die ICE-Agenten sollten sich nicht mehr vermummen und Bodycams tragen. Seit den tödlichen Schüssen auf zwei weiße US-Bürger ist die Behörde, auf die Trump seine harte Migrationspolitik stützt, stark in die Kritik geraten.

    Unsere "Frage des Tages" lautet: Hat Donald Trump seinen Zenit überschritten? Es antwortet der Politikwissenschaftler und Mitherausgeber der Blätter für deutsche und internationale Politik Claus Leggewie.

    6 min
  • Soll der DFB die Fußball-WM in den USA boykottieren?
    Nach den tödlichen Schüssen bei ICE-Einsätzen in Minneapolis ist eine Debatte über einen Fußball-WM-Boykott entflammt. DFB-Vizepräsident Oke Göttlich hat davon abgeraten, zur WM zu fahren. In einem Interview sagte er, die Politik von US-Präsident Donald Trump sei Grund genug, einen Verzicht der Endrunde im Sommer in Betracht zu ziehen. Am Mittwoch schaltete sich Ex-FIFA-Präsident Joseph Blatter auf der Plattform X in die Debatte ein und forderte einen Fan-Boykott von Spielen. DFB-Präsident Bernd Neuendorf hält die Diskussionen jedoch für unangebracht: Beim DFB sei man sehr einmütig, dass man diese Debatte zum jetzigen Zeitpunkt für völlig verfehlt halte. Unsere Frage des Tages an die Schriftstellerin Nora Bossong lautet: Soll der DFB die Fußball-WM in den USA boykottieren?
    6 min
  • Muss Donald Trump seinen brutalen Kurs in der Migrationspolitik ändern?
    Die tödlichen Schüsse auf den Krankenpfleger Alex Pretti in Minneapolis sorgen weiter für Wut und Empörung in den USA. Auch viele republikanische Abgeordnete und Senatoren haben sich kritisch über das gewaltsame Vorgehen der ICE-Kräfte geäußert, einer der republikanischen Kandidaten bei der Gouverneurswahl in Minnesota, Chris Madel, hat sich aus Protest zurückgezogen. Zwar bleibt das Weiße Haus bei seiner Darstellung, der "feindliche Widerstand" der Demokraten sei verantwortlich für die Ereignisse. US-Präsident Donald Trump hat nun jedoch den Abzug einer nicht genannten Zahl von Einsatzkräften aus Minnesota angekündigt. Außerdem soll der Grenzschutzkommandant Greg Bovino die Stadt verlassen, stattdessen wird Tom Homan den Einsatz des Bundes dort leiten. Er gilt als Fachmann, wenngleich auch als Hardliner.
    Unsere Frage des Tages lautet: Muss Trump seinen brutalen Kurs in der Migrationspolitik ändern? Es antwortet der Filmemacher Andres Veiel.
    6 min
  • Muss Trump seinen brutalen Kurs in der Migrationspolitik ändern?
    Die tödlichen Schüsse auf den Krankenpfleger Alex Pretti in Minneapolis sorgen weiter für Wut und Empörung in den USA. Auch viele republikanische Abgeordnete und Senatoren haben sich kritisch über das gewaltsame Vorgehen der ICE-Kräfte geäußert, einer der republikanischen Kandidaten bei der Gouverneurswahl in Minnesota, Chris Madel, hat sich aus Protest zurückgezogen. Zwar bleibt das Weiße Haus bei seiner Darstellung, der "feindliche Widerstand" der Demokraten sei verantwortlich für die Ereignisse. US-Präsident Donald Trump hat nun jedoch den Abzug einer nicht genannten Zahl von Einsatzkräften aus Minnesota angekündigt. Außerdem soll der Grenzschutzkommandant Greg Bovino die Stadt verlassen, stattdessen wird Tom Homan den Einsatz des Bundes dort leiten. Er gilt als Fachmann, wenngleich auch als Hardliner.
    Unsere Frage des Tages lautet: Muss Trump seinen brutalen Kurs in der Migrationspolitik ändern? Es antwortet der Filmemacher Andres Veiel.
    5 min
  • Kann sich Deutschland 40 Prozent Teilzeitarbeit leisten?
    Vorige Woche erst hat Bundeskanzler Friedrich Merz die telefonische Krankschreibung kritisiert. Jetzt bringt sich der Wirtschaftsflügel der CDU gegen Teilzeitarbeit in Stellung. "Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit" heißt ein Antrag, der Ende Februar auf dem CDU-Parteitag diskutiert wird. Teilzeitarbeit soll demnach nur mit besonderer Begrünung möglich sein. Widerspruch kommt aus der Opposition, aber auch von der CSU und vom Sozialflügel der CDU. Der Begriff "Lifestyle-Teilzeit" lässt vermuten, die Menschen würden nur nicht voll arbeiten, um es sich gut gehen zu lassen. Andererseits: In Deutschland fehlen Fachkräfte und die Teilzeitquote ist mit knapp 40 Prozent hoch. Das reduziert die Wirtschaftskraft. Kann sich Deutschland 40 also Prozent Teilzeitarbeit leisten? Unsere Frage des Tages an den Politikwissenschaftler Götz Aly.
    6 min
  • Mieten im Fokus: Ist das die richtige Wahlkampfstrategie für die Berliner SPD?
    Im September diesen Jahres stehen die Wahlen zum Abgeordnetenhaus an. Die Berliner SPD wirbt mit einem neuen Gesicht – Steffen Krach – und mit Themen, die sich zuletzt vor allem die LINKE auf die Fahne geschrieben hat: Wohnungspolitik und Mieterschutz. "Wir wollen keine Enteignung, wir wollen Regulierung und das auch drastisch", sagte Fraktionschef Raed Saleh auf der Klausurtagung am Wochenende. Angedacht ist unter anderem eine Neuauflage des Mietendeckels und eine Begrenzung der Gewinne. Ist das die richtige Wahlkampfstrategie für die Berliner SPD? Das ist unsere Frage des Tages an unseren Kommentator Mohamed Amjahid.
    4 min
  • Gibt es wirklich Entspannung im Konflikt um Grönland?

    In Brüssel sind gestern Abend die EU-Staats- und Regierungschefs zu einem Sondergipfel zusammengekommen. Dort wurde eine stärkere auch militärische Präsenz der europäischen Nato-Staaten bekräftigt. Wie auch schon im Grönland-Deal von US-Präsident Trump und NATO-Generalsekretär Rutte ausgehandelt.

    In dem Deal ging es aber auch um das Mitspracherecht der USA bei Investitionen anderer Länder in Grönland und die möglichen US-Militärstützpunkten auf Grönland. Das lehnen Dänemark und Grönland ab.

    Gibt es also nach dem Deal und dem EU-Sondergipfel Entspannung im Konflikt um Grönland? Das ist unsere Frage des Tages an die Journalistin und Autorin Jana Hensel.

    5 min
  • Ist es an der Zeit, dass Merz eine deutliche Antwort auf Trump findet?
    "Ich erkenne Europa nicht wieder" - das hat US-Präsident Trump gestern in seiner Rede vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos zum wiederholten Male gesagt. Und damit seine Überzeugung bekräftigt, dass der alte Kontinent nicht in die richtige Richtung gehe. Heute hat Bundeskanzler Friedrich Merz Gelegenheit, auf Trumps Kritik an Europa, seine aggressive Zollpolitik und seinen Besitzanspruch auf Grönland zu antworten. Denn er wird am Vormittag eine Rede vor dem Plenum des Weltwirtschaftsforums halten. Ist es also an der Zeit, dass Merz eine deutliche Antwort auf Trump findet? Unsere Frage des Tages an die Journalistin Nicole Diekmann.
    6 min
  • Ist es sinnvoll, die telefonische Krankschreibung wieder abzuschaffen?

    Knapp 15 Tage waren Beschäftigte im vergangenen Jahr krankgeschrieben. Das ist zu viel, findet Bundeskanzler Merz und macht dafür unter anderem die telefonische Krankschreibung verantwortlich. Die will Gesundheitsministerin Warken deshalb jetzt überprüfen. Die telefonische Krankschreibung war während der Corona-Pandemie eingeführt worden, um Arztpraxen zu entlasten und Ansteckungen zu vermeiden. Kritiker glauben, dass die Hemmschwelle, sich krankschreiben zu lassen, dadurch gesunken ist. Befürworter halten sie für eine der wenigen erfolgreichen Maßnahmen zur Entbürokratisierung des Gesundheitswesens . Außerdem liege der Anteil der telefonischen Krankschreibungen bei unter 2 %. Wir fragen unsere Kommentatorin Paulina Fröhlich, Expertin für Demokratie bei der Bertelsmann Stiftung: Ist es sinnvoll, die telefonische Krankschreibung wieder abzuschaffen?

    4 min
  • Ein Jahr Trump: Ist es noch möglich, dieses Land zu lieben?
    Lange Zeit waren die USA ein Sehnsuchtsort. Sie standen für unbegrenzte Möglichkeiten, für Fortschritt und Innovation. Die amerikanische Kultur, sei es Jazz, Hip-Hop, Hollywood oder US-Serien, hat uns in Deutschland geprägt und begeistert. Ein Jahr nach Beginn von Donald Trumps zweiter Amtszeit sehen viele mit Sorgen auf die USA. Fast jeden Tag sorgt der US-Präsident mit Angriffen gegen die amerikanische Demokratie oder der Brüskierung seiner europäischen Verbündeten für Schlagzeilen. Was ist nach einem Jahr Trump noch von der Faszination für die USA geblieben? Ist es noch möglich, dieses Land zu lieben? So lautet unsere Frage des Tages an den Autor und Journalisten Claudius Seidl.
    6 min

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