
Sign up to save your podcasts
Or


Das Brandenburger Innenministerium wählt in diesem Jahr neue Mittel, um vor den Gefahren von nicht erlaubtem Feuerwerk zu warnen: Auf seinen Social-Media-Kanälen hat es vor Silvester eine fiktive Todesanzeige veröffentlicht, in der Angehörige um einen gewissen Marc Brandenburch trauern. Todestag laut Anzeige ist der 1. Januar 2026. Darunter heißt es unter anderem: "Zu Silvester soll gefeiert werden. Ein Menschenleben zu riskieren oder sogar zu verlieren, sind kurze Momente der Ausgelassenheit niemals wert." Die Reaktionen auf die Anzeige sind gemischt: Während die einen sie als geschmacklos kritisieren, halten andere Form und Botschaft für richtig. Das Ministerium will nach eigenen Angaben damit möglichst viel „Aufmerksamkeit für die Unfallprävention vor dem Silvesterfest generieren“. Unsere Frage des Tages lautet: Schreckt die Warnung des Brandenburger Innenministeriums vor rücksichtslosem Böllern ab? Es antwortet Paulina Fröhlich, Expertin für Demokratie bei der Bertelsmannstiftung.
Es vergeht kaum ein Tag, an dem Donald Trump und seine Regierung keine Negativ-Schlagzeilen produzieren - seien es die Umbenennung des renommierten Kennedy Centers in Trump-Kennedy Center, die unvollständige Veröffentlichung der Epstein-Files oder die Ernennung eines Grönland-Sondergesandten, der erklärte, "es sei ihm eine Ehre, dabei zu dienen, Grönland zu einem Teil der Vereinigten Staaten zu machen." In unserer Frage des Tages beschäftigen wir uns diese Woche mit dem Thema Hoffnung. Deswegen fragen wir unseren Kommentator, den Politikwissenschaftler Claus Leggewie, ob er trotz all dieser Schlagzeilen die Hoffnung hat, dass sich die USA 2026 stärker auf ihre demokratischen Tugenden besinnen?
In Miami (USA) haben am Wochenende die Verhandlungen über eine Friedenslösung für den Ukrainekrieg zwischen Vertretern aus Russland und den USA weitergetagt. Laut dem russischen Unterhändler Kirill Dmitrijew sind sie bislang konstruktiv verlaufen. Unterdessen hat Russland die von Europäern und der Ukraine überarbeiteten US-Vorschläge für ein Ende des Krieges allerdings als nicht hilfreich bezeichnet. Jetzt schaltet sich offenbar auch Frankreich verstärkt ein. In der Nacht zum Sonntag hatte Kreml-Sprecher Peskow Putins Bereitschaft zu einem Dialog mit Macron erklärt.
Zwar gab es in den vergangenen Wochen schon viele Gespräche, um den Krieg in der Ukraine zu beenden, bisher jedoch ohne konkrete Lösungen. Unsere Frage des Tages an den Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch: Bringt Macron ein bisschen Hoffnung in den Friedensprozess zu Weihnachten?
From the publisher's feed