Die Frage des Tages

Die Frage des Tages

By radio3 (Rundfunk Berlin-Brandenburg)Society & CultureNews
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Die Frage des Tages episodes

  • Reagiert die Europäische Union auf die US-Attacke auf Venezuela richtig?
    Die Reaktionen auf den Angriff der USA auf Venezuela und die Entführung des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro am Wochenende fallen in Europa auffallend gemäßigt aus. Fast unisono sagten der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, der englische Premier Keir Starmer und die EU-Beauftragte Kaja Kallas, dass die Europäer Maduro ohnehin nicht anerkannt hätten und sich für einen friedlichen Übergang aussprächen. Die Tatsache, dass US-amerikanisches Militär in ein fremdes Land eingedrungen ist und den Präsidenten wie Gangster entführt hat, wurde hingegen kaum kritisiert. Betont wurde hingegen, dass das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen eingehalten werden müssten. Ist das eine angemessene Reaktion auf den Angriff der USA auf Venezuela? Der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch beantwortet diese Frage des Tages.
    4 min
  • Gelingt uns Zuversicht und Aufbruchstimmung für das Jahr 2026?
    Die Silvesterbilanz: zahlreiche verletzte Polizisten in Berlin, in der Schweiz eine Explosion mit Toten, in Amsterdams Altstadt brennt eine historische Kirche. Apokalyptische Bilder zum Jahresanfang. Und die Konflikte und Kriege enden auch nicht mit dem neuen Jahr. Die internationale Zusammenarbeit scheint schwieriger denn je. Europa kämpft mit seiner Bedeutung und Deutschland damit, wirtschaftlich nicht abgehängt zu werden. Stabilität und zukunftsweisende Entscheidungen scheinen wichtiger denn je und eine Portion stärkende Zuversicht! Unsere Frage des Tages an den Journalisten Claudius Seidl darum: Gelingt uns Zuversicht und Aufbruchstimmung für das Jahr 2026?
    6 min
  • Schreckt die Warnung des Brandenburger Innenministeriums vor rücksichtslosem Böllern ab?

    Das Brandenburger Innenministerium wählt in diesem Jahr neue Mittel, um vor den Gefahren von nicht erlaubtem Feuerwerk zu warnen: Auf seinen Social-Media-Kanälen hat es vor Silvester eine fiktive Todesanzeige veröffentlicht, in der Angehörige um einen gewissen Marc Brandenburch trauern. Todestag laut Anzeige ist der 1. Januar 2026. Darunter heißt es unter anderem: "Zu Silvester soll gefeiert werden. Ein Menschenleben zu riskieren oder sogar zu verlieren, sind kurze Momente der Ausgelassenheit niemals wert." Die Reaktionen auf die Anzeige sind gemischt: Während die einen sie als geschmacklos kritisieren, halten andere Form und Botschaft für richtig. Das Ministerium will nach eigenen Angaben damit möglichst viel „Aufmerksamkeit für die Unfallprävention vor dem Silvesterfest generieren“. Unsere Frage des Tages lautet: Schreckt die Warnung des Brandenburger Innenministeriums vor rücksichtslosem Böllern ab? Es antwortet Paulina Fröhlich, Expertin für Demokratie bei der Bertelsmannstiftung.

    6 min
  • Ist die erneute Einladung der AfD zur Münchner Sicherheitskonferenz klug?
    Zwei Jahre lang fand die Münchner Sicherheitskonferenz ohne Fachpolitikerinnen und Fachpolitiker der AfD statt. 2024 und 2025 hatte der ehemalige Konferenzleiter Christoph Heusgen die AfD ausgeschlossen, nachdem Vertreter der Partei bei einer Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den Bundestag verlassen hatten. Der neue Vorsitzende Wolfgang Ischinger weicht von diesem Kurs ab und hat gemeinsam mit dem Stiftungsrat der Konferenz beschlossen, AfD-Politiker wieder einzuladen. Für gewöhnlich nehmen Verteidigungs- und Außenpolitiker aller im Bundestag vertretenen Parteien an der Sicherheitskonferenz teil. Unsere Frage des Tages an den Historiker Götz Aly lautet: Ist die erneute Einladung der AfD zur Münchner Sicherheitskonferenz klug?
    5 min
  • Ist die Pflicht zu Klarnamen im Internet eine gute Idee?
    Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle beklagt die Verrohung im Internet. Sie entstehe auch durch den Schutz, den bislang die Anonymität gewährleistet. Voßkuhle fordert nun eine Pflicht für NutzerInnen, den Klarnamen zu verwenden. Das dürfte schwierig werden, denn die informationelle Selbstbestimmung ist durch das Grundgesetz geschützt. Doch Voßkuhles Vorstoß findet Befürworter, unter anderem Berlins Justizsenatorin Badenberg. Unsere Frage des Tages an die Journalistin Nicole Diekmann: Ist die Pflicht zu Klarnamen im Internet eine gute Idee?
    5 min
  • Besteht die Hoffnung, dass Europa trotz multipler Krisen geeint bleibt?
    Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die neue Sicherheitsstrategie der USA, der Aufstieg von Nationalismus und Populismus in vielen europäischen Ländern - all das sind Themen, die Europa unter Druck setzen und eine Gefahr für die europäische Einheit darstellen. In unserer Frage des Tages beschäftigen wir uns diese Woche mit dem Thema Hoffnung. Deswegen fragen wir unseren Kommentator, den Autor und Journalisten Claudius Seidl: Besteht die Hoffnung, dass Europa trotz multipler Krisen geeint bleibt?
    8 min
  • Besteht Hoffnung, dass sich USA 2026 auf ihre demokratischen Tugenden besinnen?

    Es vergeht kaum ein Tag, an dem Donald Trump und seine Regierung keine Negativ-Schlagzeilen produzieren - seien es die Umbenennung des renommierten Kennedy Centers in Trump-Kennedy Center, die unvollständige Veröffentlichung der Epstein-Files oder die Ernennung eines Grönland-Sondergesandten, der erklärte, "es sei ihm eine Ehre, dabei zu dienen, Grönland zu einem Teil der Vereinigten Staaten zu machen." In unserer Frage des Tages beschäftigen wir uns diese Woche mit dem Thema Hoffnung. Deswegen fragen wir unseren Kommentator, den Politikwissenschaftler Claus Leggewie, ob er trotz all dieser Schlagzeilen die Hoffnung hat, dass sich die USA 2026 stärker auf ihre demokratischen Tugenden besinnen?

    6 min
  • Bringt Macron ein bisschen Hoffnung in den Friedensprozess zu Weihnachten?

    In Miami (USA) haben am Wochenende die Verhandlungen über eine Friedenslösung für den Ukrainekrieg zwischen Vertretern aus Russland und den USA weitergetagt. Laut dem russischen Unterhändler Kirill Dmitrijew sind sie bislang konstruktiv verlaufen. Unterdessen hat Russland die von Europäern und der Ukraine überarbeiteten US-Vorschläge für ein Ende des Krieges allerdings als nicht hilfreich bezeichnet. Jetzt schaltet sich offenbar auch Frankreich verstärkt ein. In der Nacht zum Sonntag hatte Kreml-Sprecher Peskow Putins Bereitschaft zu einem Dialog mit Macron erklärt.

    Zwar gab es in den vergangenen Wochen schon viele Gespräche, um den Krieg in der Ukraine zu beenden, bisher jedoch ohne konkrete Lösungen. Unsere Frage des Tages an den Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch: Bringt Macron ein bisschen Hoffnung in den Friedensprozess zu Weihnachten?

    5 min
  • Anne-Frank-Bild mit Palästinensertuch: Soll das Kunstwerk hängen bleiben?
    Anne Frank - mit einem Palästinenser-Tuch auf den Schultern. Dieses Kunstwerk, das gerade in Potsdam im Museum FLUXUS+ ausgestellt ist, hat eine heftige Diskussion ausgelöst. Es ist in einer israelkritischen Ausstellung des Künstlers Costantino Ciervo zu sehen. Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, wirft den Ausstellungsmachern vor, den Holocaust zu verharmlosen und hat Strafanzeige erstattet. Die Jüdische Gemeinde in Potsdam und der Beauftragte gegen Antisemitismus in Brandenburg fordern, das Bild abzuhängen. Das Museum lehnt dies kategorisch ab, weist den Antisemistimus-Vorwurf zurück und beruft sich auf die Kunstfreiheit.
    Wir fragen die Journalistin Jana Hensel: Soll das umstrittene Bild hängen bleiben?
    4 min
  • Soll die EU das eingefrorene russische Geld für die Ukraine einsetzen?
    Gerade fanden in Berlin unter der Ägide von Friedrich Merz Friedensgespräche für die Ukraine statt. Jetzt will die EU aktiv werden. Mehr als 200 Milliarden Euro aus Russland liegen auf Konten in der Europäischen Union. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine wurden sie eingefroren. Friedrich Merz hat sich gestern in einer Regierungserklärung erneut für die Nutzung dieser russischer Gelder für die Ukraine stark gemacht. Der Kanzler hat das zur „Schlüsselfrage“ für die EU erklärt. Ab heute wird er mit den Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel über diese Frage entscheiden. Darum unsere Frage des Tages an die Schriftstellerin Nora Bossong: Soll die EU das eingefrorene russische Geld für die Ukraine einsetzen?
    6 min

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Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler…