Die Frage des Tages

Die Frage des Tages

By radio3 (Rundfunk Berlin-Brandenburg)Society & CultureNews
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Die Frage des Tages episodes

  • Spaltet die Migrationspolitik die EU?
    Innerhalb weniger Tage sind bis zu 50 Tausend Menschen von Marokko in die spanische Exklave Ceuta eingedrungen. Mittlerweile sind fast alle wieder zurück nach Marokko gebracht worden. Dennoch: Die Geschehnisse in Ceuta lösten heftigen Streit innerhalb der Europäischen Union aus. Mehrere Mitgliedstaaten kritisierten die spanische Migrationspolitik. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez warf indessen einigen EU-Ländern eine "egoistische" und "rechtswidrige" Reaktion vor. Italien hatte für zunächst einen Monat wieder Kontrollen im Flug- und Schiffsverkehr mit Spanien eingeführt. Morgen treffen sich die EU-Innenminister in einer Viedoschalte außerplanmäßig.
    Spaltet die Migrationspolitik die EU? Unsere Frage des Tages an den Sprachwissenschaftler und Publizisten Anatol Stefanowitsch.
    6 min
  • Kann Friedrich Merz die CDU noch erfolgreich führen?
    Die neuen Kabinettsmitglieder der CDU sind in dieser Woche ernannt worden, doch Ruhe ist in der Partei bisher nicht eingekehrt. Unionsabgeordnete schildern offen den Unmut an der Basis und kritisieren den Führungsstil von Friedrich Merz. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Mathias Middelberg sagte, er habe "selten so eine wirklich schlechte Stimmung wahrgenommen". Auch vom Parteinachwuchs kommt Kritik: Gestern ist die Vorsitzende der Jungen Union Brandenburg, Laura Strohschneider, aus Protest gegen die Politik der Bundesregierung aus der Partei ausgetreten. Friedrich Merz kündigte an, die Kommunikation zwischen Regierung, Fraktion und Partei verbessern zu wollen. Gleichzeitig erklärte er den Umbau des Kabinetts für abgeschlossen. Die Debatte über den Kanzler und seine Autorität hält jedoch an. Unsere Frage des Tages lautet: Kann Friedrich Merz die CDU noch erfolgreich führen? Es kommentiert der Politikwissenschaftler Claus Leggewie.
    7 min
  • Hat die Berliner CDU ein wirksames Sicherheitskonzept gegen islamistischen Terror vorgelegt?

    Nach dem islamistisch motivierten Terroranschlag auf den CSD am Samstag in Berlin sucht die Politik nach Antworten. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hat gestern angekündigt, mögliche Versäumnisse im Zusammenhang mit der Überwachung des mutmaßlichen Attentäters vollständig aufzuarbeiten. Die Grünen fordern einen Untersuchungsausschuss im Abgeordnetenhaus. Die Berliner CDU hat indes angekündigt, härter gegen islamistischen Terror vorgehen zu wollen. Spitzenkandidat Stefan Evers und Justizsenatorin Felor Badenberg haben in einem Zehnpunkteplan Maßnahmen formuliert, unter anderem mehr Überwachung von Gefährdern, KI-gestützte Auswertung von Fußfesseldaten, erleichterter Präventivgewahrsam und härtere Strafen. Unsere Frage des Tages lautet: Hat die Berliner CDU ein wirksames Sicherheitskonzept gegen islamistischen Terror vorgelegt? Es kommentiert die Schriftstellerin Nora Bossong.

    6 min
  • Müssen öffentliche Plätze noch stärker gegen Terroranschläge gesichert werden?
    Der Terroranschlag auf den Christopher Street Day in Berlin hat die queere Community und viele Menschen bundesweit erschüttert. An den kommenden Wochenenden sind in weiteren Städten CSD-Umzüge geplant. Nun überprüfen die Veranstalter gemeinsam mit den Behörden ihre Sicherheitskonzepte. In Lübeck wird über eine kürzere Route mit weniger einmündenden Straßen nachgedacht, der CSD Sachsen-Anhalt überlegt, Zufahrts- und Zugangskonzepte anzupassen sowie weitere technische Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Zugleich aber betonte Städtetagspräsident Burkhard Jung, dass Schutzmaßnahmen wirksam sein müssten, ohne öffentliche Räume abzuriegeln oder den offenen Charakter der Innenstädte zu zerstören.
    Unsere Frage des Tages lautet: Müssen öffentliche Plätze noch stärker gegen Terroranschläge gesichert werden? Es kommentiert Paulina Fröhlich, Expertin für Demokratie bei der Bertelsmannstiftung.
    5 min
  • Müssen öffentliche Plätze noch stärker gegen Terroranschläge gesichert werden
    Der Terroranschlag auf den Christopher Street Day in Berlin hat die queere Community und viele Menschen bundesweit erschüttert. An den kommenden Wochenenden sind in weiteren Städten CSD-Umzüge geplant. Nun überprüfen die Veranstalter gemeinsam mit den Behörden ihre Sicherheitskonzepte. In Lübeck wird über eine kürzere Route mit weniger einmündenden Straßen nachgedacht, der CSD Sachsen-Anhalt überlegt, Zufahrts- und Zugangskonzepte anzupassen sowie weitere technische Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Zugleich aber betonte Städtetagspräsident Burkhard Jung, dass Schutzmaßnahmen wirksam sein müssten, ohne öffentliche Räume abzuriegeln oder den offenen Charakter der Innenstädte zu zerstören.
    Unsere Frage des Tages lautet: Müssen öffentliche Plätze noch stärker gegen Terroranschläge gesichert werden? Es kommentiert Paulina Fröhlich, Expertin für Demokratie bei der Bertelsmannstiftung.
    5 min
  • Des Kanzlers Regierungsumbau - ein langweiliger Verschiebebahnhof?

    Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Unions-Fraktionschef hat Bundeskanzler Friedrich Merz eine regelrechte Personalrochade in Gang gesetzt: Carsten Linnemann als Gesundheitsminister, Steffen Bilger als Verkehrsminister, Franziska Hoppermann als CDU-Generalsekretärin, Philipp Amthor neuer Staatsminister im Kanzleramt und so weiter...

    Aber sind das gute Entscheidungen für die Zukunft der Republik oder nur ein langweiliger Verschiebebahnhof? Hat Merz hier eine Chance verpasst? Das fragen wir unseren Kommentator, den Historiker Götz Aly in der Frage des Tages.

    5 min
  • Hat der CSD-Anschlag das Herz der queeren Community getroffen?

    Der Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day Samstagnacht hat weit über Berlin hinaus Entsetzen ausgelöst. Eine Frau starb, zahlreiche Menschen wurden verletzt. Für viele ist der CSD ein Ort der Sichtbarkeit, des Protests und des Feierns. Nun ist er zum Schauplatz einer Gewalttat geworden. Unsere Frage des Tages an den Journalisten Mohamed Amjahid lautet: Hat der CSD-Anschlag das Herz der queeren Community getroffen?

    4 min
  • Macht Trump die Welt durch seinen Atom-Deal mit Saudi-Arabien unsicherer?
    Mitten im Krieg mit dem Iran, in dem es auch um das iranische Atomprogramm geht, hat US-Präsident Trump ein Abkommen zur zivilen Nutzung von Kernenergie mit Saudi-Arabien unterzeichnet. Der milliardenschwere Deal könnte nach Informationen von US-Medien auch den Weg für eine eigene Urananreicherung in Saudi-Arabien freimachen. Dadurch wächst die Sorge vor einem möglichen Wettrüsten im Nahen Osten, denn die Fähigkeit zur Urananreicherung könnte Saudi-Arabien langfristig den Weg zu einem eigenen Atomwaffenprogramm eröffnen und andere Staaten in der Region zu einer nuklearen Aufrüstung ermutigen. Unsere Frage des Tages an den Politikwissenschaftler Claus Leggewie lautet: Macht Trump die Welt durch seinen Atom-Deal mit Saudi-Arabien unsicherer?
    6 min
  • Ist Thorsten Frei der Richtige an der Spitze der Unions-Fraktion?
    Kanzleramtsminister Thorsten Frei soll nach dem Rücktritt von Jens Spahn neuer Fraktionsvorsitzender der Union werden. Darauf haben sich die Vorsitzenden von CDU und CSU, Friedrich Merz und Markus Söder, nach Informationen der Deutschen Presseagentur geeinigt. Thorsten Frei, der zu den engsten Vertrauten von Merz zählt und als ehemaliger Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion die internen Abläufe kennt, galt früh als Favorit für den Posten. Kritiker halten ihn allerdings für zu zurückhaltend und bezweifeln, dass er sich in Konflikten - auch mit dem Koalitionspartner SPD - konsequent genug durchsetzen kann.
    Ist Thorsten Frei der Richtige an der Spitze der Unions-Fraktion? Das ist unsere Frage des Tages an die Journalistin Nicole Diekmann.
    6 min
  • Muss der Schutz queerer Menschen im Grundgesetz verankert werden?

    Am kommenden Samstag ist Christopher Street Day in Berlin. Darum schauen wir uns auf radio3 noch mal einen Gesetzentwurf des Bundesrates an: der will den Artikel 3 des Grundgesetzes um die sexuelle Identität ergänzen. Dafür wird sowohl im Bundesrat als auch im Bundestag eine Zweidrittelmehrheit benötigt.

    Im Bundestag aber hängt der Entwurf seit Monaten im Rechtsausschuss fest. Berlins Senatorin für Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe, hat diese Woche Bundestagspräsidentin Julia Klöckner öffentlich zu mehr Unterstützung für die Grundgesetzänderung aufgerufen.

    Die Frage des Tages an den Filmemacher Andres Veiel darum: Muss der Schutz queerer Menschen angesichts von zunehmendem Hass und Gewalt im Grundgesetz verankert werden?

    5 min

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Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler…