Die Frage des Tages

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By radio3 (Rundfunk Berlin-Brandenburg)Society & CultureNews
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Die Frage des Tages episodes

  • Ist Russland ein Angriff auf die NATO zuzutrauen?

    Der CIA-Direktor John Ratcliffe ist in dieser Woche nach Moskau gereist. Wie das "Wall Street Journal"und das Portal "Politico" berichten, soll er Russland vor einem Angriff auf einen NATO-Staat gewarnt haben. Der russische Geheimdienstchef Sergej Naryschkin sprach jedoch lediglich von einem "Gespräch auf Arbeitsebene". Unterdessen ermittelt die Bundesanwaltschaft in Deutschland nach einem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle wegen eines möglichen russischen Anschlags. In Berlin wird über die Schließung des Russischen Hauses nachgedacht. Laut Medienberichten soll es als Tarnung für Geheimdienstaktivitäten genutzt worden sein.

    Unsere Frage des Tages lautet: Ist Russland ein Angriff auf die NATO zuzutrauen? Es kommentiert der Politikwissenschaftler Claus Leggewie.

    7 min
  • Verfolgt die Koalition beim Klimaschutz einen überzeugenden Kurs?
    Die Folgen des Klimawandels sind in diesem Sommer besonders deutlich zu spüren. Deshalb hatte die SPD gefordert, Klimaanpassung und Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Kommunen im Grundgesetz zu verankern. Die Union lehnt das allerdings ab, bei der Kabinettsklausur gestern in Neuhardenberg war davon auch keine Rede mehr. Stattdessen will die Koalition bestehende Maßnahmen besser verzahnen und prüfen, wo konkrete Hilfen nötig sind. Die Grünen halten das für nicht ausreichend und fordern eine Kurskorrektur, unter anderem ein Sofortprogramm, um die Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen zu schützen. Die Linke warf dem Kabinett vor, den Klimaschutz zugunsten der Wirtschaft zu vernachlässigen.
    Unsere Frage des Tages lautet: Verfolgt die Koalition beim Klimaschutz einen überzeugenden Kurs? Es kommentiert die Schriftstellerin Nora Bossong.
    5 min
  • Hat die deutsche Autoindustrie noch eine Zukunft?
    Die glanzvollen Zeiten bei Volkswagen liegen lange zurück, der Autokonzern steckt tief in der Krise. Seit gestern laufen Betriebsversammlungen, bei denen Einschnitte und die Zukunft der Standorte diskutiert werden. Bis zu 100.000 Arbeitsplätze könnten weltweit wegfallen, vier deutsche Werke sind von möglichen Schließungen betroffen. Betriebsratschefin Daniela Cavallo lehnt Werksschließungen ab, auch Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies warnte davor. Die Größe von VW infrage zu stellen, „wäre wirklich fatal“, sagte er. VW-Chef Oliver Blume kommt hingegen zu einer anderen Diagnose, er beschreibt den Konzern als „überdimensioniert", er mache sich dadurch „zu langsam und zu kompliziert." VW steht damit exemplarisch für die Probleme der gesamten deutschen Autoindustrie: schwache Geschäfte in China, neue Konkurrenz, hohe Kosten und der schwierige Wandel zur Elektromobilität.
    Unsere Frage des Tages lautet: Hat die deutsche Autoindustrie noch eine Zukunft? Es kommentiert der Filmemacher Andres Veiel.
    8 min
  • Sind die schlechten Umfragewerte für Bundeskanzler Merz berechtigt?
    Drei Wochen war Bundeskanzler Merz im Urlaub. Jetzt will er durchstarten und das vor der Sommerpause beschlossene Reformpaket voranbringen. Doch sobald er sich in der Öffentlichkeit zeigt, erntet er Ablehnung. Bei seinem Besuch im Waldbrandgebiet in der Eifel wurde er am Samstag mit Buhrufen und Pfiffen empfangen. Schon vor der Sommerpause waren nur 13 Prozent der Deutschen mit seiner Arbeit zufrieden. Eine neue Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hat ermittelt, dass mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung nicht daran glaubt, dass er bis zur nächsten Bundestagswahl 2029 Kanzler bleibt. - Sind diese schlechten Umfragewerte berechtigt? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet der Politikwissenschaftler und Historiker Götz Aly.
    5 min
  • Sommerinterview: War der Doppelauftritt ein politischer Gewinn für die Af
    Gestern waren mit Alice Weidel und Tino Chrupalla - beide Bundesvorsitzenden der AfD - am selben Tag in den Sommerinterviews von ARD und ZDF zu sehen. Die direkt aufeinanderfolgenden Sendungen verschafften der Partei eine außergewöhnlich hohe mediale Präsenz zur besten Sendezeit. Das hat bereits im Vorfeld für Diskussionen gesorgt.
    War der Doppelauftritt ein politischer Gewinn für die AfD? Das fragen wir hute den Publizisten und Journalisten Mohamed Amjahid.
    5 min
  • Sommerinterviews: War der Doppelauftritt ein politischer Gewinn für die AfD?

    Gestern waren mit Alice Weidel und Tino Chrupalla - beide Bundesvorsitzenden der AfD - am selben Tag in den Sommerinterviews von ARD und ZDF zu sehen. Die direkt aufeinanderfolgenden Sendungen verschafften der Partei eine außergewöhnlich hohe mediale Präsenz zur besten Sendezeit. Das hat bereits im Vorfeld für Diskussionen gesorgt. War der Doppelauftritt ein politischer Gewinn für die AfD? Das fragen wir heute den Publizisten und Journalisten Mohamed Amjahid.

    5 min
  • Kann sich ein Bundeskanzler vier Wochen Urlaub leisten?

    "Schöne Ferien. Tschüss." Das waren die letzten öffentlichen Worte von Friedrich Merz, der sich am 29. Juli in die Sommerpause verabschiedet hat. Seither ist viel geschehen: Menschen sind in der Hitzewelle gestorben, Flüsse führen nur noch wenig Wasser, Wälder brennen, auch in Deutschland. Die geplante Rentenreform und Maßnahmen zur Klimaanpassung bestimmen die politische Debatte.

    Und Friedrich Merz? Er schweigt und lässt seinem Sprecher den Vortritt. Der sagte, der Kanzler "beobachte immer", äußere sich aber nicht öffentlich: "Er äußert sich dann, wenn er sich äußert."

    Vier Wochen Sommerpause sind für einen Kanzler in der Tat nicht ungewöhnlich. Schon Helmut Kohl und Angela Merkel waren zeitweise so lange weg. Merz hingegen wird dafür von der Opposition und auch in den Medien kritisiert.

    Unsere Frage des Tages lautet: Kann sich ein Bundeskanzler vier Wochen Urlaub leisten? Es kommentiert die Journalistin und Autorin Jana Hensel.

    5 min
  • Sollte die CDU eine Zusammenarbeit mit der Linken weiterhin ausschließen?

    Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht die CDU wieder vor einer Gewissensfrage: Wie hält sie es mit der Linken? Denn ohne die dürfte es für die Christdemokraten keine Machtperspektive geben. Für die CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann ist die Sache klar: Es gebe eine klare Beschlusslage, die eine Kooperation mit der AfD und der Linken ausschließe, sagte sie der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft. Doch ist dieser Unvereinbarkeitsbeschluss aus dem Jahr 2018 noch zeitgemäß? Sollte die CDU eine Zusammenarbeit mit der Linken auch weiterhin ausschließen? - Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet die Journalistin Nicole Diekmann.

    6 min
  • Geht durch Kürzungen bei humanitärer Hilfe der moralische Kompass verloren?

    Heute ist der Welttag der humanitären Hilfe. Aus diesem Anlass fordern Hilfsorganisationen, die Mittelkürzungen in diesem Bereich zu stoppen. Deutschland gibt aktuell noch eine Milliarde Euro pro Jahr für humanitäre Hilfe aus. Vor vier Jahren waren es noch 3,14 Milliarden. In anderen Ländern hat es ebenfalls drastische Einschnitte gegeben. Dies führe zu einer "humanitären Triage", sagt Thorsten Klose-Zuber, der Generalsekretär der internationalen Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe. Es könne nicht einmal der Hälfte der 240 Millionen Menschen geholfen werden, die dringend Hilfe benötigten. Trotz weltweit eskalierender Krisen sollen im Bundeshaushalt 2027 weitere Mittel bei der Entwicklungszusammenarbeit und beim Auswärtigen Amt eingespart werden. Geht uns durch die Kürzungen unser moralischer Kompass verloren? - Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet Paulina Fröhlich, Expertin für Demokratie bei der Bertelsmannstiftung.

    6 min
  • BSW und AfD - Kommt zusammen, was zusammen gehört?

    Das BSW will die Brandmauer zur AfD einreißen. Parteigründerin Sahra Wagenknecht spricht von einer "Brandmauer-Idiotie" und die BSW-Spitzenkandidatin in Sachsen-Anhalt, Claudia Wittig, bezeichnet die Isolierung der AfD als „undemokratisch“ und als Sackgasse. Eine formale Koalition mit der in Teilen rechtsextremen Partei lehnt das BSW zwar ab, eine "sachbezogene, parlamentarische" Zusammenarbeit unter einem überparteilichen Ministerpräsidenten kann sich die BSW-Führung aber vorstellen. Und die AfD scheint nicht abgeneigt. Björn Höcke hatte Sahra Wagenknecht dazu eingeladen, mit vereinten Kräften den thüringischen Ministerpräsidenten Mario Voigt zu stürzen. Die Parteien, die sich eigentlich auf verschiedenen Seiten des politischen Spektrums befinden, nähern sich an. Kommt da zusammen, was zusammen gehört? - Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet der Journalist und Autor Claudius Seidl.

    8 min

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