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Vor einem Jahr hat Russland mit einer groß angelegten Offensive die Ukraine überfallen und damit den seit der Annexion der Krim 2014 schwelenden Konflikt eskalieren lassen. Wenige Woche nach Beginn der Invasion luden wir Volodymyr Yermolenko zu den “Kulturmittlern” ein. Damals sprach der ukrainische Schriftsteller und Philosoph über die ukrainische Gesellschaft und darüber, welche Rolle die Kultur für das Wohlbefinden in Kriegszeiten spielt.
A year ago, Russia invaded Ukraine with a large-scale offensive, escalating the conflict that had been simmering since the annexation of the Crimea in 2014. A few weeks after the invasion had begun, we invited Volodymyr Yermolenko to ‘Die Kulturmittler’. At the time, the Ukrainian writer and philosopher spoke about Ukrainian society and the role culture plays in well-being in times of war.
Die Kulturmittler Folge #37 mit Volodymyr Yermolenko und Susann Worschech: https://www.ifa.de/37-standwithukraine-bedroht-aber-stark-mit-susann-worschech-und-volodymyr-yermolenko-1/
Sie haben Themenwünsche, Lob und Kritik? Diese können gerne an [email protected] geschickt werden.
Mehr Informationen zu Projekten und Initiativen des ifa rund um die Ukraine finden Sie unter https://www.ifa.de/ukraine-projekte/
Originally seen as a tool for revolution and access to knowledge for all people, the internet and digital technologies have become monopolized by big tech companies and individual stakeholders. Where once issues of creative commons and changing power structures were discussed, digital space has now been clouded by hate speech, misinformation, and power imbalances. In this episode, we talk to Joana Varon, a technology and human rights fellow at Harvard Kennedy School, about digital rights, the Internet’s potential for empowerment and discriminating artificial intelligence. To protect democracies and minorities online, Varon believes that we need to diversify technology and depart from the idea of universal software solutions.
Transcript of the episode: https://bit.ly/ifaPodcast44Transkript
More input on digital technology:
Interview with Manouchehr Shamsrizi ‘Upgrade to the Metaverse?’: http://bit.ly/3YHwAJo
In 2016 Claus Leggewie published an article on “Sports, culture, development and foreign policy” in ifa’s magazine “Culture Report Progress Europe” in which he described sports as an amplifier of globalisation. He argued that spectators of major sporting events formed a transnational community, albeit a volatile one. What does Claus Leggewie have to say on this topic in view of the politically heavily charged Soccer World Cup in Qatar?
Find more information on our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/
Politisch motivierte Prozesse gegen regimekritische Personen sind in der Türkei nahezu an der Tagesordnung. Begründet werden sie durch die Anti-Terror-Gesetzgebung der Türkei, auch wenn der Europäische Gerichtshof diese Inhaftierungen als rechtswidrig einstuft – wie im prominenten Fall des Kulturförderers und ifa-Preisträgers Osman Kavala. In der aktuellen Folge des ifa-Podcasts berichtet die Menschenrechtsexpertin Selmin Çalışkan über die aktuellen Entwicklungen in der Türkei hinsichtlich Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und dem Verhältnis zu Europa. Angesichts der bevorstehenden Parlamentswahlen im kommenden Jahr befürchtet sie eine Verschlechterung der Situation. Zur Unterstützung fordert sie eine aktivere und klare Positionierung Deutschlands und der EU gegenüber der türkischen Regierung.
Das Transkript zur Episode: https://bit.ly/Folge43Transkript
Die globale Verflechtung von Kriegen und Krisen sind mehr denn je zu spüren und können nahezu in Echtzeit verfolgt werden. Nach wie vor wird auf den Einsatz von Militär oder wirtschaftlichen Sanktionen zurückgegriffen. Was das für die Friedens- und Sicherheitspolitik im globalen Kontext und in Deutschland bedeutet erklärt uns Hans-Joachim Gießmann, Politikwissenschaftler und Senior Advisor der Berghof Foundation. Er ruft dazu auf, dass staatliche und zivilgesellschaftliche Akteur:innen noch enger zusammenarbeiten müssen und die Forschung ihren Fokus stärker auf Friedens- statt Kriegsursachen legt.
Das Transkript zur Episode: https://bit.ly/transkript_Folge42
Alle Diskussionen und Keynotes der ICRRA-Konferenz 2002: „Culture in Security“ auf YouTube:
Mehr zum internationalen Forschungsnetzwerk ICRRA: https://www.ifa.de/forschung/icrra/
Mehr Informationen zum Berlin Peace Dialogue des Beirats Zivile Krisenprävention und Friedensförderung
One year after the Taliban took control over Afghanistan, the life of women and society have changed fundamentally. Civil society activists have either fled the country or shifted their work to humanitarian aid. We talked to Negina Yari, an exiled Afghan human rights defender, about the deteriorating situation in her country. She explains how human rights defenders can still support their people from exile, and to what actions other Islamic states and the international community should really commit.
Der deutsche Künstler und Fotograf Wolfgang Tillmans tourte die letzten fünf Jahre mit der ifa- Ausstellung „Fragile“ durch acht Länder in Afrika – unter anderem Äthiopien, Kamerun und Südafrika. In der aktuellen Folge der „Kulturmittler“ spricht er über Zugänglichkeit und Möglichkeiten, die Kunst als Plattform für Begegnungen bietet, die Bedeutung der kolonialen Vergangenheit Deutschlands und die Rolle von Politik in der Kunst. Transnationaler Kunst- und Kulturaustausch kann einen bedeutenden Beitrag leisten, wenn es darum geht internationale Beziehungen zu stärken und in einen Dialog auf Augenhöhe zu treten.
Seit dem Ukraine-Krieg rückt das Thema Flucht und Migration erneut ins kollektive Bewusstsein. Fluchtursachen und Fluchtbewegungen gibt und gab es zu jeder Zeit. Die Gründe dafür sind komplex und beeinflussen sich gegenseitig. Nach dem neuesten Bericht der UNO wurden gegenwärtig mehr als 100 Millionen Menschen gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben. Nicht immer sind es Kriege und Konflikte, die Menschen zur Migration bewegen. Auch Umwelt- und Klimawandel sind treibende Faktoren für das Verlassen der Heimat. Benjamin Schraven, Migrationsforscher und -berater, berichtet in dieser Folge der „Kulturmittler“, wie sich Migration entwickelt hat, von der Komplexität von Fluchtursachen und Zukunftsfragen.
About 21 countries are full democracies, about 53 flawed ones and the rest are not considered democratic, states our guest for this episode, political scientist Bernd Reiter. We talk about foreign policy and the need to pursue it in a more honest way - opposed to the self-interest with which Western nations engage in the promotion and strengthening of democratic values in places such as Afghanistan or Latin America. Also, there is quite some discontent when it comes to democracy: Recurrently and around the world, people seem to feel like they live in a democracy and yet have no real control.
Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine sprechen wir in dieser Folge über die starke Rolle der ukrainischen Protest-Zivilgesellschaft – nicht erst in den vergangenen Jahren, sondern als konstanter Bestandteil der pluralistischen ukrainischen Geschichte. Wie tragfähig die internationale Solidarität mit der Ukraine ist, welche Rolle Europa gerade spielt und welche Unterstützung die ukrainische Zivilgesellschaft benötigt erklären uns Volodymyr Yermolenko, Philosoph und Journalist aus Kyjiw und Susann Worschech, Ukraine-Expertin für Zivilgesellschaft und Demokratisierungsprozesse.
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