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Das Internet ist Ort grenzenloser Freiheit, Vernetzung und ungehinderten Austauschs. Doch der digitale Wandel bringt auch Schattenseiten: Troll-Armeen, Hackerangriffe und Wahlmanipulationen gefährden zunehmend die Sicherheit. Wie kann Außenkulturpolitik unter diesen Bedingungen zu einer freien, friedlichen und sicheren Welt beitragen? Odila Triebel vom ifa-Forschungsprogramm „Kultur und Außenpolitik“ und Andreas Heinemann-Grüder vom Bonn International Conversion Centre (BICC) über digitale Normen, Werte und die kulturellen Grundlagen der Freiheit im digitalen Zeitalter.
In vielen Teilen der Welt werden Künstler/-innen und Kulturschaffende wegen ihrer Arbeit bedroht, verhaftet, sogar gefoltert. Die Martin-Roth-Initiative, ein Schutzprogramm, reagiert darauf und ermöglicht temporäre Schutzaufenthalte in Deutschland oder Drittländern. Was bedeutet es für die Kunstschaffenden und ihre Kunst, wenn sie im Exil arbeiten müssen? Welche Verantwortung trägt Deutschland dabei? Esra Küçük, Geschäftsführerin der Allianz Kulturstiftung und Maik Müller, Leiter der Martin-Roth-Initiative, geben Antworten.
Zum 58. Mal eröffnet in Kürze eine der wichtigsten internationalen Kunstausstellungen weltweit: die Biennale di Venezia. Auch in Dakar, in Berlin und sogar in der Antarktis werden Biennalen, Triennalen oder Quadriennalen veranstaltet – weit über 200 gibt es derzeit weltweit. Warum erfreut sich dieses Ausstellungsformat so großer Beliebtheit? Und was macht das mit der Kunst? In Folge vier des ifa-Podcasts „Die Kulturmittler“ sprechen Ellen Strittmatter, Leiterin der Kunstabteilung des ifa und Yvette Mutumba, Chefredakteurin des Kunstmagazins CONTEMPORARY AND über Venedig, Biennalen und die zeitgenössische Kunst.
Kulturelle Vielfalt, Wissensaustausch, Reisefreiheit – Europa hat viel für die Bevölkerung zu bieten. Dennoch kriselt es an vielen Ecken: Misstrauen und Unsicherheit spalten die EU-Bürgerinnen und Bürger. Kann Kultur es richten? Oder sorgt eher die Durchsetzung gleicher rechtlicher Standards für mehr Zusammenhalt - Stichwort „Europäische Republik“? Darüber sprechen der stellvertretende Generalsekretär des ifa Sebastian Körber und die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot in Folge drei des ifa-Podcasts „Die Kulturmittler“.
Zu Frieden gehört mehr als Abkommen und Verträge. Wie setzen sich zivilgesellschaftliche Organisationen auf internationaler, vor allem aber auf lokaler Ebene für ein friedliches Miteinander ein? Und wie kann die Politik, ob im UN-Sicherheitsrat oder durch Förderprogramme, die Arbeit vor Ort unterstützen? Darüber sprechen Nicola Popović, Beraterin für Frauen, Frieden und Sicherheit, und Peter Wittschorek, Leiter des ifa-Förderprogramms „zivik“, in Folge 2 des ifa-Podcasts „Die Kulturmittler“.
Link zum ifa-Input von Nicola Popovic: 1325 Snapshots from the Field: https://www.ifa.de/wp-content/uploads/2019/01/ifa_input_Projects-on-Women-Peace-and-Security-1-6.pdf
In der ersten Folge „Die Kulturmittler“ sprechen Kulturwissenschaftlerin Annika Hampel und ifa-Generalsekretär Ronald Grätz über das große Thema unseres Podcasts: Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder auch einfach AKBP. Wer betreibt Kulturaußenpolitik wie, wo und warum? Wie hat sie sich in Deutschland im Laufe der Zeit gewandelt und wo stößt sie an ihr Grenzen?
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