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Als er als Österreicher in den 1980er mit den Schweizer Skirennfahrern grossartige Resultate erzielte, kam das in seiner Heimat einem Landesverrat gleich. Allerdings wohnte Karl Frehsner mit seiner Familie bereits damals in Dietikon. In diesem Gespräch erzählt er sein Erfolgsrezept, was einen Spitzensportler ausmacht, wie er es schaffte, die Eigernordwand zu besteigen - und was ihn heute mehr beschäftigt als das Skifahren.
Dietikon hatte Anfang der 1960er-Jahre ein eigenes Cabaret, das unter den Namen «Suurchrut» in der Region ziemlich Furore machte. Und dieses Cabaret hatte ein eigenes Theater in der Zehntenschür. Seit dem Frühling 2025 ist die Zehntenschür wieder ein Veranstaltungsraum. Aus diesem Anlass erzählt das ehemalige Suurchrut-Mitglied Peter Lehmann (alias Böbs), wie es damals war, als «das Suurchrut» ganz Dietikon zum Lachen brachten und sogar Lob in der überregionalen Presse einheimste.
Was sie sich in den Kopf gesetzt hat, erreicht sie auch. Obwohl für die Dietikerin Bernarda Brunović die Hürden in den meisten Bereichen höher sind als für andere. Denn sie ist von Geburt an blind. In diesem Gespräch erzählt sie, wie es dazu kam, dass sie 2018 bei The Voice of Germany auf der Bühne stand, weshalb sie schon als 9-Jährige wusste, dass sie einmal Theologie studieren wird, und weshalb sie auch nach 33 Augenoperationen die Hoffnung nicht aufgegeben hat, irgendwann sehen zu können.
www.bernarda.ch
www.instagram.com/bernarda_music/
Dank ihr sind im Januar die Nächte in Dietikon etwas weniger dunkel als anderswo in der Region. Denn Carla Hohmeister stellt Dietikon - on. Sie hat aber nicht nur die Openair-Lichtkunst-Ausstellung DietikOn kuratiert, sondern ist auch massgebend an der grössten Outdoor-Skulpturenausstellung Europas, der Bad Ragartz, beteiligt. In diesem Gespräch erzählt sie, weshalb sich in Dietikon überdurchschnittlich viele Comedians tummeln, wie der Schauspieler Mathias Gnädinger fast wörtlich mit dem Kopf durch die Wand ging, und weshalb Dietikon sein Licht nicht unter den Scheffel stellen muss.
DietikOn startet am 4. Januar 2024 und dauert bis am 1. Februar https://kulturdietikon.ch/lichtkunst
Als ihm sein Lehrer sagte, er solle die Kunstgewerbeschule besuchen, hatte er keine Ahnung, was das sein soll. Doch hat ihm dieser Lehrer den Weg zu seiner Berufung gezeigt. Rolf Brönnimann erzählt in diesem Gespräch von seiner Jugend, in der seine Mutter – die längste Zeit alleinerziehend – in Dietikon sieben Kinder grossgezogen hat, von seinem Zwillingsbruder, der mit 60 an Demenz gestorben ist und von seinen Trickfilm "Dieter" über diesen Bruder, der dieses Jahr beim Fantoche-Animationsfilm-Wettbewerb den Publikumspreis gewonnen hat.
Ausstellung zu Dieter im Gleis 21 (beim Bahnhof Dietikon) vom 24. Oktober bis 26. November.
Ihr haben wir es zu verdanken, dass Dietikon bunter wird. Denn Marina Peneva, von vielen einfach Mimi genannt, gehört zu dem Streetart-Projekt der Stadt Dietikon. Wenn sie nicht sprayt, breakt sie am liebsten. In diesem Gespräch erzählt die in Bulgarien geborene Dietikerin, was sie an der Hip-Hop-Kultur, fasziniert, wie sie sich als Frau in der lange eher männlich geprägten Breaking-Szene fühlt und welche Wand in Dietikon sie als nächstes fröhlicher und farbiger macht.
Sie einfach als ehemalige SP-Gemeinderätin zu bezeichnen, würde zu kurz greifen. Das ist Doris Scherrer zwar auch, doch sie gehört zudem zu den Gründungsmitgliedern der IG Velo Dietikon, sie arbeitete lange im (Dritt)Weltladen und hat sich schon früh und mit Verve für Integration stark gemacht. Sie erzählt in diesem Gespräch, weshalb ein Eid für sie zum Schlüsselerlebnis wurde, wie 1994 der «Brunner-Effekt» in Dietikon einschlug und bei welchem Thema sie politisch mit ihrem Mann für einmal gleicher Meinung war.
Was 1984 als Strassenzirkus begann, wurde zu einer der erfolgreichsten und originellsten Theatergruppe der Schweiz, deren Produktionen mittlerweile über eine Million Menschen gesehen haben. Brigitt Maag und Paul Weilenmann waren von Anfang an dabei und geben in Dietikon mit Reception ihren Abschied von der grossen Brühne. In diesem Gespräch erzählen sie, wie alles begann, welches ihre kühnsten Ideen waren und weshalb für die neuste Produktion alle Schauspielerinnen und Schauspieler einen Tauchkurs nehmen mussten.
Eben noch war sie an der WM in Kanada, jetzt sitzt sie im Stadtkeller Dietikon und spricht über einen Sport, den hierzulande viele gar nicht kennen. Vivien Labarile gehört zu den besten Eiskletterinnen der Welt. Aufgewachsen ist sie im Oberwallis, unter der Woche lebt sie aber in Dietikon. In diesem Gespräch erzählt sie von ihrem Leben als Profisportlerin, weshalb eine Eiskletterin nie nach oben schaut, wenn sie im Seil hängt, was ihr im Limmattal gefällt – und was sie, als Walliserin, von der Fernseh-Kultserie «Tschugger» hält.
Er war einst Mitglied des legendären Cabaret Rotstift und hat eben seinen rund 1000-seitigen Roman über das Limmattal vollendet. Heinz Lüthi erzählt in diesem Gespräch, weshalb Fussball ihn zu einem Rotstiftler machte und ein Seebub über das Limmattal schreibt. Strömungen lautet der Titel seines Buches, in dem er unterhaltend und berührend aufzeigt, wie die grosse Geschichte die kleinen Leute in Dietikon bewegte. Was darin Fiktion, was Realität ist – auch darüber erfährt man in diesem Podcast mehr.
Heinz Lüthi: Strömungen I (1909 – 1929), Strömungen II (1930 – 1971)
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