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Sein Gesicht ist so bekannt, dass ihn in Dietikon Polizisten auf der Strasse mit dem Namen grüssen. Hans-Peter Müller Drossart spielte Mario Corti in "Grounding" und Bundesrat Ernst Welti in der bisher grössten Filmproduktion des Schweizer Fernsehens "Gotthard". In diesem Podcast erzählt er, weshalb er Witze für Literatur hält und warum er auf der Bühne noch nie den Romeo gab. Wir sind Gast am ersten Dietiker Literaturclub, hören ihn Walliser Dialekt sprechen und erfahren, welchen der heutigen Bundesräte er am liebsten verkörpern würde.
https://www.hanspeter-mueller-drossaart.com/
Er ist in Spreitenbach aufgewachsen und wurde zum Dietiker, ohne dass er umgezogen ist. Sein Hof im Fondli war lange Jahre den anderen Bauern ein Dorn im Auge und mauserte sich zum Musterhof der biologischen Landwirtschaft. Er war ein «Grüner» der ersten Stunde und begann Saxophon zu spielen und Jazzmusik zu machen, als er schon weit über vierzig war. Sämi Spahn hat viel erlebt und viel zu erzählen. Er tut dies in diesem Podcast, der überdies anhand eines Musik-Einspielers zeigt, dass auch ein Meister werden kann, wer nicht früh übt.
Sie ist als Tochter eines Wagi-Arbeiters an der Vorstadtstrasse mit drei Brüdern und einer Schwester aufgewachsen und hat nie einen Grund gesehen, aus Dietikon wegzuziehen, auch wenn das Dorf im Lauf der Jahre zur Stadt geworden ist. Elisabeth Hedinger erzählt in diesem Live-Podcast aus dem Ortsmuseum, von einer Zeit, in der eine Ehe zwischen Reformierten und Katholischen ein Skandal war, weshalb sie als Achtzehnjährige in den Skiklub Dietikon eintrat, obwohl sie kaum Skifahren konnte, und wie sie sich nach dem Tod ihres «Böbis», des legendären Dietiker Velomechanikers Walter Hedinger, wieder Lebensmut fasste.
Weitere Bilder und andere Podcast-Folgen unter kulturdietikon.ch
Zeitungsbericht: https://www.limmattalerzeitung.ch/limmattal/region-limmattal/dietikon-durch-die-heodie-velos-wurde-das-paar-stadtweit-bekannt-elisabeth-hedinger-erzaehlt-wie-sie-ihren-walter-eroberte-ld.2244368
Vielen Dank ans Ortsmuseum Dietikon: http://stadtverein.ch/
Sie ist nicht in einer streng religiösen Familie aufgewachsen und ihr Entscheid, Theologie zu studieren, erstaunte sie eigentlich selbst. Seit August 2021 ist Melanie Randegger nun Pfarrerin in Dietikon. In diesem Podcast erzählt sie, wie es dazu kam, was es mit dem Advent auf sich hat und weshalb Abdankungen nicht nur traurig sind.
Schon als Staatsarchivar des Kantons Zürich hat sich der promovierte Historiker Otto Sigg vor allem für jene Aspekte der Geschichte interessiert, in denen das Schicksal der «kleinen Leute» sichtbar wurde. Seit seiner Pensionierung widmet er sich einem der dunkelsten Kapitel der Schweizer Ortsgeschichte: Dem Mord an Menschen, welche der Hexerei bezichtigt wurden. In einem eben erschienenen Buch – und in diesem Podcast - erzählt er unter anderem von Dietikerinnen, die dem Hexenwahn zum Opfer fielen.
Das PDF dieses Buches ist hier herunterzuladen: https://www.zuerich-geschichte.info/pdfs/Hexenverfolgung_der_alten_Eidgenossen.pdf
Maria Anna Weber ist in Österreich aufgewachsen und traf als 19-Jährige – zufällig – in der Krone Dietikon den damals 33-jährigen Künstler Bruno Weber, der im Wald oberhalb von Dietikon sein Atelier hatte. Sie wurde seine Frau und Mitarbeiterin, ohne die er sein Werk nie hätte realisieren können. Sie nimmt uns in diesem Podcast auf einen ganz persönlichen Rundgang durch den Park mit, der heute jährlich 20'000 Besucherinnen und Besucher anzieht. Sie erzählt uns, wie es zu dem Gesamtkunstwerk kam, welche Hürden es zu nehmen gab und weshalb es einmal auf Messers Schneide klag, dass der Bruno-Weber-Park in Mexiko statt oberhalb von Dietikon und Spreitenbach errichten worden wäre.
Esther Schasse führte lange Zeit ein Doppelleben – als Steuerberaterin steinreicher Klienten in Zürich und als Tochter aus einer Arbeiterfamilie in Dietikon. Zudem ist sie ein «Vereinsmeier». Sie kann nichts dafür, denn es wurde ihr von ihren Eltern Margrit und Eduard Anderhub in die Wiege gelegt. Sie engagierten sich im Satus, bei den Naturfreunden und der Vater sass für die SP im Gemeinderat. Wie es dazu kam, dass sie Präsidentin der Musikschule ist, obwohl sie kein Instrument spielt, und was das Bohnenkochen mit dem Frauenverein zu tun hat, erzählt sie in diesem Podcast.
Frauenverein Dietikon: https://www.frauenverein-dietikon.ch/
Musikschule Dietikon: https://www.musikschule-dietikon.ch/
Er ist Schweizer mit kosovarischen Wurzeln. Adem Dërmaku war zwanzig Jahre alt und studierte in Pristina Kunst, als der Kosovo-Krieg ausbrach. Nur gut und böse, nur schwarz und weiss, das gibt es bei ihm aber nicht. In seinen Bildern verbindet er beide Seiten. Und in seinem Beruf als Steindrucker, in dem er Ideen von Künstlern umsetzt, erlebt er täglich, wie unterschiedlich sich Menschen mit ihrem Umfeld auseinandersetzen. Seit 2003 lebt er mit seiner Familie in Dietikon. Auf die Frage, was ihm hier gefällt, zählt er vieles auf.
Nur etwas fehlt, findet er: eine Kunstgalerie.
Bettina Wolfgramm (1974), Umweltingenieurin ETH und Käserin.
Bettina Wolfgramm (1974), Umweltingenieurin ETH und angehende Landwirtin
Basimilch: https://basimil.ch/
Gast: Marianne Landolt (1941), ehemalige Stadträtin
Als man ihr 1975 in der Kinderkrippe erklärte, man nehme keine Kinder von verheirateten Frauen, da diese nicht arbeiten sollten, beschloss sie sich politisch zu engagieren. Sobald es ihr die Zeit erlaube. Sie hielt Wort. Marianne Landolt trat in die CVP ein und war von 1994 bis 2006 Stadträtin von Dietikon. Erst die dritte Frau in diesem Amt. Eines ihrer eindrücklichsten Erlebnisse war die Begrüssung des Dalai Lama in der Stadthalle. Das war 1995. Allerdings hatte sie schon als junge Frau die österreichische Kaiserin Zita in offizieller Funktion empfangen. Wie das kam – und weshalb sie vor ihr keinen Knicks machte, erzählt sie in diesem Podcast.
Weitere Bilder auf: https://kulturdietikon.ch/
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