DU-Zone

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By Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus der SchweizSociety & CultureSportsEducation
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DU-Zone episodes

  • 1404t: Jennifer Abderhalden - die Verwaltungsrätin
    Die Verwaltungsrätin vom Appenzeller Heilbad mit eigenem Suno-Song

    Die Schülerinnen und Schüler Rosa, Sarina, Emil, Noel und Robin der Klasse 4b reden über ihre erste Erfahrung beim Gespräch mit Jennifer Abderhalden am 03.06.2026.

    Team Rot hat um 14:00 Uhr die Aufnahme im Appenzeller Heilbad Unterrchstein im Rahmen eines Podcast-Projektes als krönenden Abschluss einer längeren Projekt-Phase gemacht.

    Zuvor hat sich die Klasse seit Anfangs 2026 in den verschiedenen Fächern intensiv und umfassend mit dem Thema befasst und das Mini-Lager im Kaienhaus organisiert.

    Dabei haben nebst Sprachkompetenzen, Gesprächsführung, Recherche auch das Zehnhfingersystem, der Umgang mit KI-Tools und Mathe eine wichtige Rolle gespielt.

    Das Projekt zeigt, dass Schule mehr und und das viel kann - Zusammenarbeit und Engagement vorausgesetzt.

    Wenn du mehr darüber wissen möchtest, dann folge uns auf Instagram und besuche unsere Website.

    Links

    • Projektbeschreibung
    • Projekt-Blog mit Episoden
    • Website DU-Zone.ch
    • Instagram DU-Zone.ch
    • Website IT-Rockt
    • Instagram IT-Rockt
    • Website Jennifer Abderhalden
    • Credits

      • Vorbereitung: Lucie, Gabriela, Michael, Michael, Schwoegi
      • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
      • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
      • Cover: Schwoegi
      • Publikation: Schwoegi
      • Foto: Rosa
      • Musik: Michael und Team Rot mit Suno
      • 2 min
      • 1403: Zwischen Mikrofon und Mineralbad
        Die Klasse 4a aus Rotmonten zieht am zweiten Lagertag Bilanz

        Am zweiten Tag des Lagers am Abenzeller Heilbad berichten die 4 Schülerinnen (Elena, Elena, Elena, Florence), dass sie bisher vor allem die besondere Form des Programms positiv erleben. Ihre Klasse arbeitet seit Wochen an einem Podcasting-Projekt. Als besonders spannend wird genannt, dass sie eine Wassertechnikerin und Bademeisterin interviewt haben und dabei erfahren konnten, wie viel Arbeit und Organisation hinter dem Badebetrieb steckt.

        Die Kinder beschreiben das Lager als schönes und überraschend positives Erlebnis. Einige sagen, sie hätten zuerst gar nicht erwartet, dass ein Lager so gut sein würde. Genannt wird auch die Freude darüber, dass sie gemeinsam in Zimmern schlafen können und teilweise selbst auswählen durften, mit wem sie im Zimmer sind. Auch das Essen und die Möglichkeiten im Haus werden als angenehm erwähnt.

        Die Klassenlehrerin erklärt, dass das Lager für sie die Bestätigung eines Projekts ist, das schon länger vorbereitet wurde. Die Idee sei im vergangenen Sommer entstanden und seit rund einem halben Jahr werde darauf hingearbeitet. Jetzt zu sehen, dass die Kinder Freude haben und das Vorhaben gut funktioniert, sei für sie besonders wichtig.

        Sie beschreibt ausserdem, dass die Schülerinnen und Schüler durch das Projekt viele praktische Zusammenhänge erkannt haben. Dazu gehören Lesen und Textverständnis für Recherche, der Umgang mit KI-Tools, das Üben des Zehnfingersystems sowie Mathematik im Alltag, etwa beim Berechnen von Menüs. Die Kinder bestätigen, dass diese Übungen für sie sinnvoll sind, auch wenn nicht alles ihre Lieblingsaufgabe ist.

        Am Schluss wird erwähnt, dass die Gruppe bald baden gehen möchte. Zum Abschluss bedanken sich die Beteiligten bei der Gastgeberin des Heilbads für den freundlichen Empfang und den freien Eintritt für die Schülerinnen und Schüler.

        Credits

        • Aufnahme: Elena, Elena, Elena, Florence, Lucie, Schwoegi
        • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
        • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
        • Publikation: Schwoegi
        • Foto: Schwoegi
        • 6 min
        • 2001: Zwischen Vollgas und Verantwortung
          Zu Besuch bei Swiss_Nicuu und Swiss_Tiim – zwei junge Köpfe der Schweizer Töffli-Szene

          Im Gespräch berichten Nico und Tim zunächst davon, wie sie zum Töffli gekommen sind. Nico beschreibt, dass er schon als Jugendlicher mit einem geschenkten Töffli begann, später über Nachbarsarbeit Geld verdiente und sich mit einem Maxi samt Werkstatt und Werkzeug eine eigene Basis aufbaute. Tim erzählt, dass ihn sein Bruder, soziale Medien und später das erste eigene Töffli zum Schrauben brachten.

          Ein Schwerpunkt ist die Faszination für originale Motoren und sinnvolles Tuning. Beide unterscheiden zwischen Arbeiten am Originalmotor und Umbauten, bei denen andere Motoren oder aufwendige Rahmenänderungen nötig werden. Nico nennt als besonders aufwendiges Projekt ein wassergekühltes X30-Setup. Auch bei Oldtimern, alten Zylindern und selbst bearbeiteten Teilen sehen sie den Reiz darin, die Wirkung der Änderungen direkt zu erleben.

          Ein weiterer Teil des Gesprächs behandelt den Kauf gebrauchter Töffli und mögliche Täuschungen. Die beiden warnen davor, sich auf Online-Beschreibungen wie „frisch aufgebaut“ zu verlassen. Wichtige Prüfpunkte seien Rahmenzustand, Rahmennummer, Bremsen, Licht, Lenkkopflager, Reifen und der Zustand des Motors. Sie berichten von Fällen mit verschlissenen Lagern, defekten Kurbelwellen und falsch beschriebenen Teilen.

          Auch der Umgang mit Polizei und Hausdurchsuchungen wird ausführlich besprochen. Tim schildert eine Hausdurchsuchung am Morgen, bei der Töffli, Handys und weiteres Material beschlagnahmt wurden. Er sagt, dass er früher mit Freunden illegal gefahren sei, später aber daraus gelernt habe. Beide meinen, dass Polizei ihren Job machen müsse, kritisieren aber, wenn übertrieben werde.

          Zum Schluss sprechen sie über Schule, Ausbildung, Kritik und Social Media. Beide beschreiben ihre Schulzeit als eher locker mit schlechten Noten und viel Unsinn, betonen aber, dass sie Grenzen nicht absichtlich überschritten hätten, um Sachschaden zu vermeiden. Nico sagt, Social Media sei für ihn nur nebensächlich, auch wenn er viele Follower habe; er wolle vor allem zeigen, was er baut, und andere eher zu Vorsicht als zu Unvernunft anregen.

          Links

          • Instagram Swiss_Nicuu
          • Instagram Swiss_Tiim
          • Instagram Gian
          • Credits

            • Recherche: Gian, Tim, Dario
            • Vorbereitung: Gian, Schwoegi
            • Aufnahme: Gian, Schwoegi
            • Optimierung: Gian mit Auphonic
            • Transcript: Gian, Schwoegi mit Auphonic
            • Schnitt: Gian, Schwoegi mit Audacity
            • Grafik: Namen mit Canva, Potoshop, etc.
            • Foto: Gian, Schwoegi
            • Publikation: Gian, Schwoegi
            • Support: Schwoegi
            • Audio: Text by ChatGPT, Music by Suno
            • 32 min
            • 1095B: Eva und Serena – Zwei Generationen Frauenfussball
              Zwischen Vorurteilen, Wandel und neuen Möglichkeiten

              In dieser Folge sprechen wir mit Eva Bachmann und Serena Proplesch über ihre Laufbahnen im Frauenfussball und darüber, wie sich unterschiedliche Generationen im Team erleben. Sie vergleichen dabei ihre Erfahrungen, ihre Sicht auf den Sport und die Veränderungen, die sich im Frauenfussball in den letzten Jahren ergeben haben.

              Die beiden erzählen auch, wie sie zum Fussball gekommen sind: Serena über ihre fussballbegeisterte Familie und frühe Vereins- und Schulturniere, Eva über das sportliche Umfeld in ihrer Familie und den Einfluss ihrer Mutter. Beide beschreiben, dass der Sport früh Teil ihres Alltags geworden ist.

              Ein grosses Thema ist unser Wochenrhythmus neben dem Fussball. Serena verbindet Schule in Aarau, lange Zugfahrten, Krafttraining und Trainings in St. Gallen. Eva arbeitet neben dem Fussball im Büro und organisiert ihren Tag um Arbeit und Training. Wir sprechen auch darüber, wie viel Planung, Verzicht und Disziplin das verlangt.

              Wir diskutieren die Unterschiede zwischen den Positionen im Sturm und im Tor. Dabei geht es um Druck, Verantwortung, Fehler und den Gegensatz zwischen Teamgeist und Konkurrenz, besonders bei den Torhüterinnen. Wir beschreiben auch, dass man im Fussball von Nachwuchs- bis A-Nationalteam unterschiedliche Altersgruppen und Erfahrungen im Team hat.

              Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung des Frauenfussballs in der Schweiz, auch im Zusammenhang mit der EM 2025. Wir berichten von der grossen Euphorie, mehr Aufmerksamkeit und höheren Zuschauerzahlen, unterscheiden aber zwischen Nationalteam und Liga. Zudem sprechen wir über die körperlichen Unterschiede im Vergleich zum Männerfussball und darüber, wie Platzgrösse und Rahmenbedingungen das Spiel beeinflussen.

              Zum Schluss sprechen wir über unsere weiteren Ziele. Serena möchte die Schule abschliessen, studieren, idealerweise berufsbegleitend, und später auch im Ausland Fussball spielen. Eva arbeitet bereits ausserhalb des Sports, hat Psychologie studiert und kann sich eine Weiterbildung in Sportpsychologie vorstellen.

              Credits

              • Recherche: Dario, Schwoegi
              • Vorbereitung: Dario, Tom, Schwoegi*
              • Aufnahme: Dario, Serena, Eva
              • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
              • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
              • Publikation: Schwoegi
              • Foto: Eva
              • Original Musik: You Made Me Believe by Aussens@iter, https://dig.ccmixter.org
              • 25 min
              • 1094: Susanne, Robin und Tom, der Rapper
                Erzählen von der Institution HPV in Rorschach und über Tom

                In dieser ersten Warm-up-Folge an der tunOstschweiz 2026 sprechen wir mit Susanne, Robin und Tom über die HPV in Rorschach und darüber, wie sie junge Menschen mit Beeinträchtigung in Schule, Ausbildung und Arbeitswelt begleiten. Sie erklären, dass die Institution ein breites Angebot hat und dass unser Ziel ist, den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt zu unterstützen.

                Susanne und Robin arbeiten in der Begleitung von Jugendlichen, Tom macht eine Ausbildung im Lettershop. Robin beschreibt seine Aufgabe als Jobcoaching und als Aufbau von Kontakten zu Firmen und Lernenden.

                Die drei geben einen Überblick über die Ausbildungswege bei HPV. Genannt werden PRA, EBA und EFZ sowie interne und externe Berufsschule. Ausserdem sprechen sie über die verschiedenen Arbeitsbereiche wie Industrie, Schreinerei, Mechanik, Montage, Hauswirtschaft, Küche, Wäscherei, Textilatelier und Betriebsunterhalt.

                Tom erzählt von seiner Ausbildung im Lettershop und davon, dass er dort unter anderem Briefe und Sendungen verpackt. Er spricht auch darüber, dass er Rap macht und mehr Musik veröffentlichen möchte. Außerdem erwähnt er, dass er im Sommer mit der Ausbildung fertig wird.

                Tom erklärt, dass er Trisomie 21 hat, auch Downsyndrom genannt. Er berichtet von seinem Schulweg über die Schule in Herbrugg und den Wechsel ins HPV Rorschach nach den Sommerferien. Zum Schluss sagt er, dass es ihm dort gut gefällt und dass er sich für die Zukunft mehr Musik und weitere Möglichkeiten wünscht.

                Abonniert den Kanal von Tom Hero 9 und hinterlasst ein Like und einen Kommentar!

                Credits

                • Recherche: Schwoegi, Dario, Tom
                • Vorbereitung: Schwoegi, Dario, Tom
                • Aufnahme: Dario
                • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
                • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
                • Publikation: Schwoegi
                • Foto: Eva
                • Original Musik: The eye of the Tiger von July und Tom Hero 9, auf YouTube
                • 12 min
                • 1612: Susanne - um 04.00 Uhr Backstube, danach zur Schule
                  Physiotherapeutin und Aktivierunggsfachfrau

                  Susanne beschreibt zuerst ihre frühe Kindheit, in der sie bereits als Kind in einem Betrieb mithelfen musste. Diese Erfahrung habe ihr früh gezeigt, dass Arbeit zum Alltag gehört.

                  Bei der Berufswahl wurde ihr zunächst Pflege empfohlen. Sie merkte jedoch, dass ihr dort der direkte Kontakt mit den Menschen und die Zeit für gemeinsame Aktivitäten fehlten. Daraufhin entdeckte sie in einem Spital die Aktivierungsfachfrau und wusste, dass das eher ihrem Interesse entsprach.

                  Mit 20 wollte sie die Ausbildung beginnen, war dafür aber zu jung und entschied sich deshalb zunächst für die Physiotherapie. Sie absolvierte die Physiotherapieschule und arbeitete in diesem Bereich weiter, behielt die Aktivierung aber immer im Hinterkopf.

                  Später, als sie vier Kinder hatte und die Kinder grösser wurden, kam das Thema erneut auf. Während der Corona-Zeit fragte sie verschiedene Schulen an. Schliesslich machte sie die Ausbildung zur Aktivierungsfachfrau in Bern mit Präsenzunterricht und anschliessendem Praktikum.

                  Heute arbeitet sie in einem Altersheim in Zürich-Affoltern in der Aktivierung und weiterhin an drei Tagen pro Woche als Physiotherapeutin. Sie sagt, dass sie beide Tätigkeiten gern macht und nicht nur noch einen Bereich ausüben möchte.

                  An ihrer Arbeit in der Aktivierung schätzt sie besonders die gemeinsamen Aktivitäten mit den Bewohnern, etwa Turnen, Spaziergänge, Ausflüge, Kino und Geburtstagsfeiern. Sie erlebt die Bewohner als dankbar und freut sich, wenn sie ihnen etwas anbieten kann. Sie steht dafür früh auf und fährt je nach Wetter mit dem Töff oder mit Zug und Bus zur Arbeit.

                  Credits

                  • Recherche: Quiana
                  • Vorbereitung: Quiana
                  • Aufnahme: Susanne, Quiana
                  • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
                  • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
                  • Publikation: Schwoegi
                  • Foto: Schwoegi
                  • Original Musik: Smooth city living, https://www.purple-planet.com
                  • 6 min
                  • 1611: Alia, Nick und Janis - im Berufswahlprozess
                    Sie haben bereits eine Lehrstelle, bewerben sich oder sind noch unschlüssig

                    Im Gespräch auf der Freizeitarbeitenausstellung 2026 im Oberstufenzentrum Gais sprechen Janis, Nick und Alia über ihre Berufswahl. Alle drei sind noch in der Oberstufe und befinden sich in einem aktiven Entscheidungsprozess. Es wird deutlich, dass sie sich bereits intensiv mit verschiedenen Berufen auseinandersetzen.

                    Janis sagt, dass er sich bereits entschieden hat und eine Lehre im Bereich Anlagen- und Apparatebau beginnen wird. Er beschreibt, dass er zuvor mehrere Berufe geschnuppert hat, darunter Automechanik und Baumaschinenmechanik, und sich dann für den Beruf entschieden hat, der ihm am besten gefallen hat. Besonders wichtig waren für ihn das gute Team, die Stimmung im Betrieb sowie Arbeiten mit Metall und Schweissen.

                    Nick berichtet, dass er noch mehr Berufe kennenlernen möchte. Er hat bereits dreimal geschnuppert und dabei vor allem Freude an der Arbeit mit Holz festgestellt. Gleichzeitig erwähnt er, dass er seine Bewerbung schon eingereicht hat und möglicherweise noch einen weiteren Beruf ausprobieren möchte, etwa im handwerklichen Bereich mit Metall.

                    Alia erzählt, dass sie in verschiedenen Berufen geschnuppert hat und sich momentan besonders für den Gemüsebau interessiert. Auch sie sagt, dass ihr das Praktische und das Arbeiten draussen gefallen. Die Berufswahl ist für sie noch nicht abgeschlossen, aber sie hat bereits mehrere Erfahrungen gesammelt.

                    Zur Unterstützung in der Schule sagen die drei, dass sie regelmässig Unterricht und Begleitung zur Berufswahl erhalten. Sie schreiben dort Bewerbungen und Motivationsschreiben und bekommen Hinweise, wie man sich bewerben kann. Zusätzlich erleben sie Unterstützung durch Lehrpersonen und Eltern. Alle drei sagen, dass sie sich dadurch gut vorbereitet fühlen.

                    Auf die Frage nach Empfehlungen für jüngere Schülerinnen und Schüler sagen sie vor allem, dass man viel schnuppern sollte. Es sei sinnvoll, verschiedene Berufe und auch verschiedene Firmen kennenzulernen, um zu prüfen, ob der Beruf und das Team passen.

                    Credits

                    • Recherche: Quiana
                    • Vorbereitung: Quiana
                    • Aufnahme: Alia, Quiana, Nick, Janis
                    • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
                    • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
                    • Publikation: Schwoegi
                    • Foto: Schwoegi
                    • Original Musik: Yours Story by Diamond_Tunes, https://pixabay.com
                    • 8 min
                    • 1610: Martin - vom Buchhalter zum Journalisten
                      Von der Schreibmaschine über den Fax bis zum Computer - 30 Jahre Lokaljournalismus

                      Martin berichtet über seinen beruflichen Weg vom gelernten Buchhalter zum Journalisten. Er erklärt, dass er sich nach der Arbeit mit Zahlen für das Schreiben entschied und schon früh Fussballberichte verfasste. 1979 kam er nach Appenzell und ab 1987 schrieb er als freier Mitarbeiter für verschiedene regionale Zeitungen.

                      Ein Schwerpunkt des Gesprächs ist seine Arbeit für die Lokalzeitung Gais-Bühler (ugs. "Gääserblättli"), eine Lokalzeitung. Dort organisierte und bearbeitete er Berichte über politische Versammlungen, Abendunterhaltungen, Sportveranstaltungen und Freizeitausstellungen. Später arbeitete er zunehmend mit freien Mitarbeitenden zusammen, weil er nicht alle Beiträge allein schreiben konnte.

                      Martin beschreibt auch die Veränderungen in der Medienlandschaft. Früher habe es mehrere lokale Zeitungen gegeben, heute seien viele zusammengelegt worden. Dadurch gebe es weniger Möglichkeiten für lokale Berichterstattung und auch weniger Honorare. Er sagt, dass die Appenzeller Zeitung heute weniger Lokaljournalismus mache als früher.

                      Er schildert den Arbeitsalltag als sehr zeitintensiv. An Zeitungstagen habe er oft von frühmorgens bis zum Mittag gearbeitet, teils sieben Tage pro Woche. Der Termindruck sei hoch gewesen, weil Berichte rechtzeitig fertig sein mussten und parallel schon neue Aufträge warteten. Auch sein Privatleben habe darunter gelitten.

                      Ein weiterer Teil des Gesprächs betrifft die technische Entwicklung. Martin erzählt, dass er zunächst mit Schreibmaschine, später mit Fax arbeitete und ab etwa 2000 Computer, E-Mail und Digitalkamera nutzte. Früher habe er Texte, Fotos, Bildlegenden und den Transport von Negativen selbst erledigen müssen. Das habe die Arbeit aufwendig gemacht, aber auch sehr vielfältig.

                      Zum Schluss spricht Martin über die Herausforderungen, immer wieder über neue Themen zu schreiben. Er habe häufig zwischen sehr unterschiedlichen Bereichen gewechselt und sich vieles erst aneignen müssen. Rückblickend sagt er, dass ihm der Journalismus viel Wissen gebracht habe, auch wenn er nicht sicher sei, ob er alles genau noch einmal so machen würde.

                      Credits

                      • Recherche: Quiana
                      • Vorbereitung: Quiana
                      • Aufnahme: Martin, Quiana
                      • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
                      • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
                      • Publikation: Schwoegi
                      • Foto: Schwoegi
                      • Original Musik: Tu eres mi musa (New World Polka) by spinningmerkaba, https://dig.ccmixter.org
                      • 16 min
                      • 1609: Margrith - Jg. 1942 (83)
                        Lehre als Verkäuferin in den 1960er-Jahren

                        Margret erzählt, dass sie Jahrgang 1942 ist und 83 Jahre alt. Das Gespräch findet an der Freizeitarbeitenausstellung 2026 im Oberstufenzentrum Gais statt. Sie berichtet, dass ihr Mann im November 2024 gestorben ist.

                        Nach der Schulzeit besuchte sie eine Haushaltsschule in Saint-Légier, die es heute nicht mehr gibt, und absolvierte danach ein Haushaltjahr. Anschliessend lernte sie Verkäuferin. Sie sagt, dass dies in ihrer Zeit normal gewesen sei und Frauen damals nur wenige Berufsmöglichkeiten gehabt hätten.

                        Während der Lehre arbeitete sie in einer Drogerie mit Lebensmitteln und schloss in diesem Bereich ab. Sie beschreibt die Ausbildung als deutlich anders als heute: Man lernte viel praktisch im Betrieb, hatte einmal pro Woche Schule und füllte unter anderem Flaschen mit Öl und Zucker ab. Den Lehrberuf ordnet sie klar als weiblich geprägt ein.

                        Zur Berufswahl sagt Margret, dass ihre Eltern einen Verkauf im Zusammenhang mit dem Familienbetrieb schätzten. Sie selbst habe gerne mit Menschen zu tun gehabt und sich gut unterhalten können. Nach der Heirat und zwei Kindern unterbrach sie die Erwerbsarbeit.

                        Später arbeitete sie in einer Alterssiedlung im Mittagessen-Service und in der Küche. Diese Stelle habe sie zufällig gefunden, fast „unter der Hand“, und sie habe diese Arbeit sehr gerne gemacht. Sie betont den Kontakt zu den Menschen und dass sie dort viel geben und auch viel zurückbekommen habe.

                        Margret sagt, sie könne nicht klagen und es gehe ihr gut. Sie hat fünf Grosskinder und eine Urenkelin. Auf die Frage nach einem Rat für junge Frauen sagt sie, dass man bei Konflikten nicht gleich davonlaufen solle, sondern versuchen müsse, darüber zu reden.

                        Credits

                        • Recherche: Quiana
                        • Vorbereitung: Quiana
                        • Aufnahme: Margrith, Quiana
                        • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
                        • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
                        • Foto: Schwoegi
                        • Original Musik: Bluemillenium Abiotic, https://dig.ccmixter.org
                        • 7 min
                        • 1608: Nicole und Werner
                          Einblicke in die Berufsbildung und die Freizeitarbeitenausstellung

                          In dieser Folge sprechen wir mit Nicole und Werner, die beide in der Freizeitarbeitskommission tätig sind, über ihre Erfahrungen und die Entwicklungen in der Berufsausbildung. Nicole erzählt, wie sie vor zehn Jahren im BBZ Herisau angefangen hat und wie wichtig ihr die Ausstellung für die Lernenden ist. Sie beschreibt, wie sie den Lernenden hilft, ihre Talente zu entdecken und wie sie stolz darauf sind, was sie erreicht haben. Diese positiven Erlebnisse motivieren sie, sich weiterhin in der Kommission zu engagieren und ihre Leidenschaft für die Arbeit mit den Lernenden zu leben.

                          Werner berichtet von seiner langjährigen Erfahrung als Leiter des Amtes für Berufsbildung und Berufsberatung und der engen Zusammenarbeit mit dem BBZ. Er schildert, wie er in die Kommission hineingewachsen ist und welche verschiedenen Rollen er dort einnimmt. Die beiden betonen, wie wichtig es ist, den Lernenden eine Plattform zu bieten, um ihre Fähigkeiten zu zeigen und wertgeschätzt zu werden. Sie freuen sich darüber, dass die Eröffnungsfeiern nun in einem viel lebendigeren und gemischten Rahmen stattfinden, was der Veranstaltung eine besondere Dynamik verleiht.

                          Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Flexibilität und die geänderte Haltung der heutigen Lernenden. Nicole und Werner bemerken, dass die jungen Menschen zunehmend in der Lage sind, sich an neue Situationen anzupassen und ihre Ziele dynamischer zu verfolgen. Sie reflektieren, wie sich die Motivation der Lernenden im Laufe der Ausbildungszeit entwickelt und welche Fortschritte sie machen. Sie würdigen, dass heute offen über Herausforderungen und persönliche Entwicklungen gesprochen wird, was eine wertvolle Veränderung im Vergleich zu früher darstellt.

                          Abschliessend teilen die beiden ihre Begeisterung für die aktuelle Ausstellung, die eine Rekordzahl von Ausstellern vereint und ein starkes Gefühl der Gemeinschaft und des Respekts erzeugt. Sie richten einen Dank an alle Mitwirkenden und betonen, wie wichtig es ist, noch mehr solche Plattformen zu schaffen, um die Kreativität und Innovationskraft der Lernenden zu fördern.

                          Credits

                          • Recherche: Quiana, Regula
                          • Vorbereitung: Quiana, Regula
                          • Aufnahme: Nicole, Werner, Regula, Quiana
                          • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
                          • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
                          • Publikation: Schwoegi
                          • Foto: Schwoegi
                          • Original Musik: sleepwalking by airtone, https://dig.ccmixter.org
                          • 13 min

                          About DU-Zone

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