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In diesem Gespräch an der Freizeitarbeitenausstellung 2026 sprechen Judith und Markus über ihren ungewöhnlichen beruflichen Weg und ihren langjährigen Alltag als Hauswarte an einer Schule.
Judith hatte ursprünglich Floristin gelernt und später in einer Gärtnerei gearbeitet. Markus war zuvor Käser gewesen. Über verschiedene berufliche Umwege fanden beide schliesslich in den Hauswartsberuf. Sie erzählen, wie unerwartet sich Berufswege entwickeln können und weshalb gerade diese Arbeit für sie über viele Jahre erfüllend blieb.
Im Zentrum des Gesprächs stehen die Menschen im Schulhaus. Judith und Markus berichten von Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern, von kleinen Alltagsgeschichten, von Humor, Geduld und davon, wie wichtig gegenseitiger Respekt im Schulbetrieb ist. Beide betonen, dass sie nie nur für Ordnung und Technik zuständig waren, sondern oft auch Vertrauenspersonen für Kinder und Jugendliche wurden.
Gleichzeitig reflektieren sie den Wandel der Schule und des Berufsbildes. Markus erinnert sich daran, dass die Hierarchien zwischen Lehrpersonen und Hauswarten früher deutlich strenger gewesen waren. Mit den Jahren hätten sich die Zusammenarbeit und der gegenseitige Respekt stark verändert. Judith beschreibt den Hauswartsberuf heute als vielseitige Dienstleistungsaufgabe mit hohen Erwartungen von allen Seiten.
Das Gespräch lebt von persönlichen Erinnerungen und kleinen Anekdoten aus dem Schulalltag – etwa von Markus’ legendärem Tee für die Schülerinnen und Schüler oder von Situationen, in denen ein offenes Ohr wichtiger gewesen war als jede Regel.
Zum Schluss sprechen Judith und Markus über den Übergang in die Pensionierung. Judith ist bereits pensioniert, Markus steht kurz davor. Beide blicken mit grosser Dankbarkeit auf ihre Arbeit zurück und hoffen, dass auch kommende Generationen im Berufsleben Sinn, Freude und Wertschätzung erleben dürfen.
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Im Interview spricht Hansjürg über seinen beeindruckenden Werdegang, der in seiner Kindheit auf einem Bauernhof begann. Aufgewachsen in Speicher, Schweiz, wuchs er in einer Umgebung auf, in der Landwirtschaft und Gemeinschaftsarbeit zentrale Themen waren. Seine Eltern betrieben ein Bürgerheim, in dem sowohl Männer als auch Frauen lebten und alle im Familienbetrieb mitarbeiteten. Diese Erfahrungen prägten ihn und führten zu der Entscheidung, selbst Landwirt zu werden. Die ersten Jahre verliefen traditionell, mit der Nutzung von Pferden und Wagen für die landwirtschaftlichen Arbeiten. Doch die Sicht auf die Landwirtschaft änderte sich, als er während seiner Lehre neben dem Vaterland auch die französischsprachige Schweiz kennenlernte, was ihn dazu inspirierte, verschiedene Ansätze in der Landwirtschaft zu erkunden.
Seine Lehre als Landwirt absolvierte Hansjürg an zwei verschiedenen Orten, darunter ein Jahr in der Westschweiz, wo er nicht nur Französisch lernte, sondern auch einen Einblick in die dortige Landwirtschaft mit grösseren Betrieben und einem anderen Umgang miteinander bekam. Dies öffnete ihm neue Horizonte hinsichtlich der Möglichkeiten in der Landwirtschaft, auch im Vergleich zu seiner Heimatregion. Seine Faszination für verschiedene Anbaumethoden und die damit verbundene Landschaft war prägend für seine Sichtweise auf die Landwirtschaft und das Leben.
Nach seiner Ausbildung entschied er sich für eine landwirtschaftliche Fachschule und erweiterte sein Wissen in einem Kibbutz in Israel, wo er die kollektive Arbeitsweise der Landwirtschaft intensiv kennenlernen konnte. Diese Erfahrungen führten ihn zurück zur Praxis, und er arbeitete anschliessend als Landwirtschaftslehrer, wo er jungräumige Landwirte unterrichtete und in der Beratung tätig war. Ein Wendepunkt in seiner Karriere war die Arbeit in einem Drogenrehabilitationszentrum, wo er mit einem besonderen Personenkreis arbeiten durfte. Hier nutzte er seine Kenntnisse aus der Landwirtschaft zur therapeutischen Unterstützung von Drogenabhängigen.
Hansjürg beschreibt diese Zeit als eine Lebensschule, in der er nicht nur den Klienten half, sondern auch viel über die Herausforderungen ihres Lebens lernte. Seine Fähigkeit, verschiedene Menschen zu erreichen und mit ihnen zu kommunizieren, war fester Bestandteil seiner Arbeit. Diese Kompetenzen hat er sich durch seine vielfältigen Erfahrungen und konstanten Weiterbildungsmaßnahmen angeeignet. Er berichtet, dass er stets versucht hat, sein Wissen zu erweitern, sei es durch Bücher, Gespräche mit Fachleuten oder durch das Internet.
Mit der Zeit wechselte er erneut seine Richtung und arbeitete in den letzten zehn Jahren in einer Waldschule, wo er Kindern und Erwachsenen die Bedeutung von Naturschutz und Biodiversität näherbrachte. Dabei fiel ihm auf, dass die heutige Jugend im Vergleich zu früher weitreichendere Kenntnisse über die Natur hat, oft durch ihre Eltern oder Grosseltern, die ihnen die Natur näherbringen. Dies zeugt von einem gestiegenen Bewusstsein für Umweltfragen und einem anderen Zugang zur Natur im Bildungssystem.
Auf die Frage nach seinen besonderen Fähigkeiten, die zu seinem Erfolg beigetragen haben, hebt Hansjürg seine Vielseitigkeit hervor. Er ist nicht nur in der Lage, mit Computern zu arbeiten, sondern kann auch handwerkliche Fähigkeiten anwenden und hat ein gutes Gespür für den Umgang mit Menschen, insbesondere mit sozial benachteiligten Gruppen. Der Kern seiner Philosophie beruht auf Offenheit und der Bereitschaft, mit anderen zu kommunizieren. Dies hat ihm geholfen, in allen seinen Tätigkeiten erfolgreich zu sein.
Abschliessend bietet Hansjürg wertvolle Einsichten über die Bedeutung von Offenheit und Interesse im Lebenslauf. Diese Herangehensweise, kombiniert mit der Bereitschaft, mit anderen zu lernen und zu wachsen, wird als Schlüssel für persönliche und berufliche Erfüllung genannt. Seine Erfahrungen sind eine ermutigende Erinnerung daran, dass wir durch Neugier und den Austausch mit anderen die besten Lösungen finden können.
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In diesem Gespräch erfahren wir von Ruven, einem 12-jährigen Jungen, der bereits frühzeitig erste Einblicke in verschiedene Berufsfelder gewinnen konnte. Ruven erzählt von seinen ersten Schnupperpraktika. Dabei zeigt sich seine Begeisterung für die Tätigkeiten auf dem Bau sowie bei der Bauschreinerei, wo er unter anderem das Lackieren von Oberflächen ausprobieren konnte. Seine Neugier auf unterschiedliche Berufe treibt ihn an, weswegen er auch beim Elektrobetrieben schnupperte, wo er erfahren durfte, wie die Arbeit auf einer Baustelle aussieht.
Im Gespräch thematisiert Ruven seine Motivation, Elektroinstallateur zu werden. Er hat einen besonderen Traum: den Blitz zu fangen und zu speichern, um damit Strom zu produzieren. Diese Ambitionen brachten ihn dazu, sich schon früh in der fünften Klasse mit dem Beruf des Elektrikers zu beschäftigen. Ruven berichtet, dass er dabei auch auf Herausforderungen gestossen ist, wie etwa der Herausforderung, sein Ziel mit den Erwartungen anderer in Einklang zu bringen. Trotz möglicher Schwierigkeiten, die andere als unrealistisch empfinden könnten, bleibt er entschlossen, seinen Traum zu verfolgen.
Ein weiterer interessanter Punkt des Gesprächs wird Ruvens expliziter Wunsch, einen breiten Erfahrungshorizont zu erschliessen. Er plant nicht nur eine Karriere im Handwerk, sondern erwägt auch andere Bereiche, insbesondere die Medizin, als potenzielle Berufsfelder. Ruven hat sich sogar bei einem Kochpraktikum beworben und zeigt auch Interesse an einem Pflegepraktikum. Hierbei hebt er hervor, dass die Teamarbeit in diesen Berufen für ihn wichtig ist. Das Interview unterstreicht die positive Einstellung und die vielseitigen Interessen, die Ruven hat.
Ruven teilt auch einige lustige Anekdoten aus seinen Schnupperstellen, etwa als ein Elektriker beim Suchen eines Schlüssels etwas ungeschickt war. Diese persönlichen Erlebnisse machen das Interview lebendig und zeigen, dass die Praktika nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam waren. Was die Schule betrifft, ist er sowohl an Mathematik als auch an Sprachen interessiert, wobei er in Französisch gute Fortschritte macht. Außerdem betont Ruven seine Leidenschaft für Sport und beleuchtet, dass körperliche Aktivität ihm wichtig ist.
Abschliessend reflektiert das Interview Ruvens Planung für die Zukunft, bei der er weiterhin seinen Weg in die Welt des Handwerks und darüber hinaus verfolgen will. Seine Entschlossenheit, schon früh professionelle Erfahrungen zu sammeln und sich beruflich zu orientieren, hebt ihn hervor und lässt auf eine erfolgreiche Karriere in der Zukunft hoffen. Ruven inspiriert durch seine klaren Ziele und seine Initiative, die ihn auf seinem Weg begleiten werden.
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Im Gespräch bei der Freizeitarbeitenausstellung 2026 im Oberstufenzentrum Gais spricht Quiana mit Sedric, einem Auszubildenden zum Entwässerungstechnologen. Sedric erzählt von seinem langen Schulweg zur Berufsschule in Zug, die er jeden Dienstag antreten muss. Der Weg ist anstrengend und er muss bereits um 4 Uhr morgens das Haus verlassen, um rechtzeitig einzutreffen. Trotz der Herausforderungen hat er ein positives Gefühl zu dem Beruf, den er gewählt hat, und er arbeitet neben seiner Ausbildung in einem Familienbetrieb, der sich um die Pflege von Tieren und den Stall kümmert.
Sedric erklärt, wie er zu seiner Ausbildung kam. Ursprünglich wollte er Lastwagenfahrer werden, aber durch ein Praktikum im Bereich der Kanalreinigung entdeckte er sein Interesse für diesen Beruf. Er berichtete von verschiedenen Schnupperlehren und Praktika, die ihm halfen, seine Entscheidung zu festigen. Seinen Ausbildungsweg beschreibt er als sinnvoll und aufregend, mit den verschiedenen Erfahrungen, die er bereits sammeln konnte. Darüber hinaus hat er die EBA (Eidgenössisches Berufsattest) erfolgreich abgeschlossen und strebt nun das EFZ (Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis) an.
Im Gespräch geht es auch um seine spezifischen Aufgaben und Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Lehre. Sedric erläutert, dass der Beruf des Kanalreinigers nicht nur aus der Arbeit im Abwasser besteht, sondern auch umfangreiche Tätigkeiten im Aussenbereich und auf verschiedenen Baustellen umfasst. Er plant, nach seiner Ausbildung die Lastwagenprüfung abzulegen und sich in speziellen Bereichen weiterzubilden, z.B. in der Sanierung oder der TV-Untersuchung von Leitungen.
Ein weiterer interessanter Punkt in dem Interview handelt vom Schulmodell. Obwohl er einige Aspekte des Schulunterrichts als weniger relevant empfindet, bestätigt er, dass die Inhalte insgesamt nützlich für seine berufliche Praxis sind. In der Schule hat er sowohl theoretischen Unterricht als auch praktische Anteile, doch die Balance zwischen Theorie und Praxis könnte besser sein. Sedric sieht die Vielfältigkeit seines zukünftigen Arbeitsplatzes als Vorteil, da er nicht in einem Büro sitzen und sich ständig wiederholenden Aufgaben widmen muss.
Zum Schluss gibt Sedric angehenden Kanalreinigern den Rat, Schnupperlehren zu nutzen, um Einblick in den Beruf zu gewinnen. Er warnt auch vor den Herausforderungen, wie unangenehme Gerüche, die zu dem Beruf dazugehören. Insgesamt zeigt Sedric, dass er stolz auf seinen Ausbildungsweg ist und einen klaren Plan für die Zukunft hat.
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In dieser Episode des Podcasts vom Alterszentrum Rotenwies dreht sich alles um die Geschichten und Erfahrungen von Pflegekräften und Auszubildenden im Gesundheitsbereich. Ich sitze in einer Runde mit drei beeindruckenden Frauen: Gret, eine knapp 104-jährige Bewohnerin und ehemalige Kinderschwester, Marlies, eine diplomierte Fachfrau aus der Pflege mit über 30 Jahren Erfahrung, und Kanita, eine 16-jährige Auszubildende, die gerade ihre Karriere in der Pflege beginnt. Ich selbst bin Ulrike, 50 Jahre alt, ebenfalls im Pflegeberuf tätig und im Moment in der Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit.
Wir gehen tief in die beruflichen Werdegänge und persönlichen Geschichten jedes Einzelnen ein. Gret erzählt von ihrer Ausbildung zur Kinderschwester während des Krieges in Zürich, von den Herausforderungen und der strengen Disziplin, die sie lernen musste. Marlies teilt ihre Erfahrungen aus ihrer Zeit in der Pflege und der Ausbildung, die sich über Jahrzehnte erstreckt und durch einen ständigen Wandel geprägt ist. Beide reflektieren, wie sich die Ausbildung und die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen im Laufe der Jahre verändert haben.
Kanita bringt frischen Wind in die Diskussion mit ihren Eindrücken als junge Auszubildende. Sie beschreibt, wie sie sich in dem Beruf wohlfühlt und ihre Begeisterung, den älteren Menschen im Alterszentrum zu helfen. Es wird deutlich, wie wichtig Teamarbeit in diesem Berufsfeld ist, und wie stark die sozialen Interaktionen den Alltag prägen.
Wir sprechen auch über den Stress und die Herausforderungen, die in der Pflegebranche bestehen, insbesondere während der Corona-Pandemie. Kanita und Marlies teilen ihre Strategien im Umgang mit stressigen Situationen, und es wird aufgezeigt, wie wertvoll Teamarbeit in stressigen Zeiten sein kann. Die Tatsache, dass die Pflegekräfte nicht nur für die körperliche Gesundheit ihrer Patienten verantwortlich sind, sondern auch für deren emotionale Unterstützung, wird ebenfalls hervorgehoben.
Im Gespräch über die Gesundheitsausbildung vergleichen wir die Strukturen der vergangenen Jahre mit den heutigen Methoden. Die Umstellung von handschriftlichen Dokumentationen auf digitale Systeme wird diskutiert, ebenso wie die Vielfalt der Ausbildungsoptionen, die heute für Pflegeberufe zur Verfügung stehen.
Die Episode schliesst mit einem positiven Ausblick auf die Zukunft im Pflegeberuf. Jeder von uns ermutigt die Zuhörer, eine Karriere in diesem Bereich in Betracht zu ziehen, in dem Menschen helfen und vielfach neues lernen können. Wir betonen die Bedeutung sozialer Fähigkeiten und Teamarbeit, die entscheidend für den Erfolg im Pflegeberuf sind. Es ist eine inspirierende und bewegende Diskussion über die Herausforderungen und Freuden, die dieser wichtige Beruf mit sich bringt.
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In dieser Episode des Podcasts vom Alterszentrum an der Rotenwies beleuchten Katharina, Manuela, Ulrike und Julia umfassend, wie sich die Arbeit in der Pflege und insbesondere die Ausbildung im Laufe der Jahre verändert hat. Vier Teilnehmerinnen teilen ihre persönlichen Erfahrungen aus verschiedenen Perspektiven und Generationen: von der erfahrenen Pflegekraft über die mittlerweise Pensionierte bis hin zur Auszubildenden. Gemeinsam beleuchten sie die Herausforderungen, den Wandel der Pflegeberufe sowie die emotionalen Aspekte der Arbeit mit älteren Menschen.
Katharina, Jahrgang 1948 (78), spricht als Bewohnerin des Alterszentrums über ihre strenge Ausbildung zur Krankenschwester in den 1960er Jahren in Bern und die damals dominierende Tradition und Disziplin im Ausbildungsprozess. Sie verweist auf die strenge Kleiderordnung, die etliche Vorschriften und die tief verwurzelte Hierarchie innerhalb des Pflegeberufs, die ihrer Meinung nach vor allem weitreichende Konsequenzen für die Verantwortung der Lernenden hatte. Ihre Anekdoten über die strengen Auflagen und das feste Einhalten der Regeln illustrieren eine Zeit, in der die Ausbildung in der Pflege unter erheblichen Druck und sehr traditionellen Vorstellungen stattfand.
Manuela, Jahrgang 1961 (65), teilt ihre Geschichte, wie sie im Alter von 49 Jahren nach einer längeren Pause in die Pflege zurückkehrte. Sie beschreibt den Weg zurück ins Berufsleben und den Mut, eine Ausbildung zur Fachfrau Betreuung zu beginnen. Ihre Erfahrungen unterstreichen die persönliche Entfaltung und die Herausforderungen, vor denen viele Wiedereinsteiger in der Pflege stehen. Manuela reflektiert die heutigen Möglichkeiten und die zusätzliche Verantwortung, die neuen Auszubildenden aufgebürdet sind, was oft als sprunghafter Einstieg in eine komplexe und verantwortungsvolle Arbeit wahrgenommen wird.
Julia, Jahrgang 2006 (20), berichtet über ihre Erlebnisse als Auszubildende im Alterszentrum. Sie thematisiert die Veränderung in der Ausbildung, die modernen Zugangsmöglichkeiten und das breitere Spektrum an Verantwortung, das ihr bereits zuteilwurde. Sie hebt hervor, wie wichtig es ist, in ihrem Beruf Menschen zu helfen und welche Freude ihr die Arbeit bereitet. Diese positive Einstellung gegenüber der Pflege spiegelt eine neue Generation von Fachkräften wider, die auch eine stärkere Wertschätzung für soziale Berufe und deren Wesensart mitbringen.
Ulrike, Jahrgang 1973 (53), teilt ihre Erfahrungen als Pfleghelferin und angehende Fachfrau Gesundheit. Sie geht auf die emotionalen Herausforderungen ein, die sich aus der Arbeit mit Menschen ergeben, insbesondere im Hinblick auf den Tod und den Verlust von Bewohnern. Ulrike schildert, wie sie gelernt hat, mit solch schwierigen Situationen umzugehen und betont die Bedeutung der Unterstützung im Team und von Vorgesetzten in belastenden Zeiten.
Ein zentrales Thema der Episode ist der Umgang mit emotionalen Belastungen in der Pflege. Die Diskussion beleuchtet, wie jeder mit unvermeidbaren traurigen Momenten umgeht und offenbart, dass der Tod von Bewohnern, der in der Ausbildung oft vergessen wird, ein ständiger Teil der Pflegearbeit ist. Die Teilnehmer tauschen sich darüber aus, wie die Begleitung sterbender Menschen in der heutigen Zeit mehr Unterstützung und Empathie erfordert und welche Ressourcennutzung möglich ist, um den Pflegekräften entsprechendes Licht zu spenden.
Zusammenfassend betrachtet zeigt diese Episode nicht nur eine Retrospektive über die Entwicklung der Pflegeausbildung, sondern auch, wie sich die Einstellungen zur Pflege hinsichtlich Verantwortung, emotionaler Resilienz und persönlicher Zufriedenheit gewandelt haben. Es wird deutlich, dass der Beruf auch heute noch große Herausforderungen für die Auszubildenden beinhaltet, jedoch mit einer neu erlangten Wertschätzung sowie verbesserten Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Entwicklung verbunden ist.
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Zoe, Nora, Julia und Mads beginnen mit persönlichen Geschichten und Erfahrungen, die uns alle in der einen oder anderen Form geprägt haben. Für Nora war das Mitwirken an unserem gemeinsamen Songprojekt im letzten Jahr ein positiver Schritt, um auf diese Themen aufmerksam zu machen. Mads, als Initiator des Projekts, schafft es, eine Plattform für junge Stimmen zu bieten und fördert so den Austausch über Rassismus und Diskriminierung innerhalb der Jugend. Julia bringt frische Sichtweisen aus ihrer Schulzeit ein und zeigt, dass auch jüngere Generationen sich mit diesen wichtigen Themen auseinandersetzen.
Es wird diskutiert, was Rassismus wirklich bedeutet und wie er nicht nur als ideologische Kategorisierung von Menschen verstanden werden kann, sondern vielmehr als eine gesellschaftliche Herausforderung, die unterschiedliche Facetten hat. Unsere Runde kommt zu dem Schluss, dass Diskriminierung in vielen Formen existiert und sogar alltägliche Kleinigkeiten zu Themen führen können, die als verletzend oder herabsetzend empfunden werden.
Während wir darüber reden, welche Methoden in der Schule oder im sozialen Umfeld sinnvoll sind, um gegen Rassismus und Diskriminierung vorzugehen, teilen die Teilnehmerinnen ihre Erfahrungen mit liebenvollen Gesten, sodass auch in schwierigen Situationen Mitgefühl gezeigt werden kann. Es ist bemerkenswert, wie sie sich gegenseitig unterstützen und versuchen, einander zu helfen, wenn Hass und Vorurteile in ihren Alltag eindringen.
Der Podcast beleuchtet auch die Rolle der sozialen Medien und deren Einfluss auf unsere Wahrnehmung von Rassismus. Hierbei wird deutlich, dass der Algorithmus von Plattformen wie TikTok und Instagram oft nicht sensibel für diskriminierende Inhalte ist und wie wichtig es ist, dies zu hinterfragen. Die Teilnehmenden sind sich einig, dass es unerlässlich ist, eine positive Vorbildfunktion zu übernehmen und anderen zu helfen, ihre Sichtweise zu öffnen.
Zusammenfassend reflektieren wir über Fortschritte im Kampf gegen Rassismus und betonen die Bedeutung von Bildung und offener Kommunikation. Selbst in schwierigen Zeiten gibt es Hoffnung und Anzeichen für eine positive Veränderung.
Die Gruppe schliesst die Episode mit einem kraftvollen Aufruf zur Solidarität ab, dass jeder Mensch das Recht hat, in Frieden und Respekt behandelt zu werden. Vielmehr ermutigen sie, Vielfalt nicht nur zu akzeptieren, sondern als eine Stärke zu sehen.
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In dieser Podcast-Episode dreht sich alles um den faszinierenden Beruf der Rettungssanitäter. Ich bin Cedric und hatte das Vergnügen, mit Sven Voss und Florian Ruthishauser darüber zu sprechen. Florian ist Rettungssanitäter und Sven hat die Leitung der Rettungssanitäter des Spitalverbundes AR (SVAR) unter sich - ist also Florians Chef.
Wir tauchen ein in die Welt des Rettungsdienstes, angefangen bei Florians persönlichem Werdegang und seinen Beweggründen für die Wahl dieses Berufes. Er schildert eindrücklich, wie seine früheren Erfahrungen in der alpinen Rettung ihn zur Entscheidung geführt haben, Rettungssanitäter zu werden.
Sven gibt uns Einblicke in die Struktur und Organisation des Rettungsdienstes. Er erklärt, wie das Team in den verschiedenen Standorten funktioniert und welche Herausforderungen und Möglichkeiten sich dabei ergeben. Das Gespräch beleuchtet die besonderen Anforderungen an Rettungssanitäter und die Wichtigkeit von Teamarbeit innerhalb des Rettungsdienstes. Dabei wird deutlich, dass das Arbeiten in diesem Beruf nicht nur technischer Natur ist, sondern auch viel soziale Kompetenz und Empathie erfordert.
Wir thematisieren die verschiedenen Ausbildungswege und was es braucht, um die Verantwortung als Zweiter im Rettungsfahrzeug zu übernehmen. Cedric geht auf die Schlüsselmomente während seiner Ausbildung ein, die für seine Entwicklung von Bedeutung waren. Darüber hinaus wird diskutiert, was die Unterschiede zwischen Rettungssanitätern und Transportsanitätern sind, sowie die Art und Häufigkeit der Einsätze im Alltag eines Rettungssanitäters.
Ein weiterer wichtiger Aspekt, den wir ansprechen, ist die psychische Belastung, die mit diesem Beruf einhergeht. Während wir die körperlichen Herausforderungen, etwa bei der Patientenversorgung, beleuchten, wird auch über Strategien zur Bewältigung von Stress und Traumata gesprochen. Florian stellt die Bedeutung von Peer-Gruppen für die Unterstützung von Rettungskräften heraus und beschreibt, wie das Team gegenseitig aufeinander achtgibt.
Schliesslich diskutieren wir die Zukunft des Rettungsdienstes in Bezug auf technologische Entwicklungen. Florian und Sven werfen einen Blick auf die möglichen Veränderungen. durch den Einsatz von KI und automatisierten Hilfsmitteln, sowie den Einfluss dieser Technologien auf die menschliche Interaktion im Rettungsdienst. Mit einem klaren Bekenntnis, dass der persönliche Kontakt und die menschliche Nähe in der Patientenversorgung unersetzlich bleiben, endet unser Gespräch mit einer ermutigenden Botschaft für alle, die diesen Beruf ergreifen möchten.
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Das Interview beginnt mit einer kurzen, freundlichen Einführung. Juna und Tina gratulieren Gabriela zum Geburtstag, was die Stimmung auflockert und eine positive Atmosphäre schafft. Gabriela, die als Klasseassistentin arbeitet, erzählt von ihrer Rolle und betont, wie viel Freude ihr die Arbeit mit den Schülern bereitet. Diese Verbindung zu den Kindern wird als sehr erfüllend beschrieben, und sie empfindet dies als eine Bereicherung für ihr Leben.
Im Laufe des Gesprächs wird Gabriela nach ihren Hobbys gefragt. Sie erzählt von ihrer Leidenschaft für den Tanz, insbesondere Hip-Hop, den sie seit ihrem vierten Lebensjahr praktiziert. Weiterhin berichtet sie von ihrer Erfahrung mit Kung Fu, das sie über 13 Jahre lang betrieben hat, obwohl sie momentan eine Pause eingelegt hat. Die Unterhaltung geht dann auf allgemeine Freizeitaktivitäten über, wobei Gabriela betont, dass sie gerne Zeit mit Freunden verbringt und dass gemeinsames Essen für sie eine wichtige soziale Aktivität ist.
Das Thema Tanz wird weiter vertieft, als Juna nach Gabriele Lieblingsfilm fragt. Gabriela bekennt sich zu ihrer Vorliebe für romantische Filme, insbesondere Bollywood-Filme, die ihren eigenen kulturellen Hintergrund widerspiegeln. Sie nennt einen ihrer Lieblingsfilme, "Wie in guten, wie in schweren Tagen", und beschreibt ihre Vorliebe für verschiedene Musikstile. An dieser Stelle wird deutlich, dass ihre musische Neigung auch mit ihrer Liebe zum Tanzen verknüpft ist.
Ein zentraler Punkt des Interviews ist die Frage, warum Gabriela Lehrerin werden möchte. Sie erklärt, dass sie schon immer eine starke Verbindung zu Kindern hatte und dass ihre Berufung darin liegt, Wissen zu vermitteln und einen nachhaltigen Einfluss auf das Leben junger Menschen zu haben. Gabriela hebt hervor, dass sie durch ihre Erfahrungen im Schulumfeld von verschiedenen Lehrern lernen kann und dass diese Bestätigung ihres Wunsches, mit Kindern zu arbeiten, ihre derzeitige Rolle als Klasseassistentin bereichert.
Gabriela verrät, dass sie zuvor als Dentalassistentin in einer Kinderzahnarztpraxis gearbeitet hat, wo sie ebenfalls mit Kindern interagierte. Sie schildert diese Zeit als lehrreich, aber nicht als ihren langfristigen Berufsziel. An dieser Stelle wird der Werdegang, den Gabriela einschlagen möchte, erläutert – von der notwendigen Berufsmaturität über den PHV-Kurs bis hin zur Pädagogischen Hochschule, wo sie zur Lehrerin ausgebildet werden möchte.
Die Unterhaltung endet mit der Frage nach einer möglichen Teilnahme an einem Lager mit den Schülern. Gabriela zeigt grosses Interesse daran, mitzukommen, und sieht die Möglichkeit, noch mehr über die Kinder zu lernen, als wertvoll an. Sie betont, wie wichtig es ist, diese Gelegenheiten zu nutzen und wertzuschätzen, dass die Lehrpersonen sich die Zeit nehmen, um solche Aktivitäten zu ermöglichen.
Das Interview schliesst mit einem Dank an Gabriele für das Teilen ihrer Erfahrungen und Einblicke in ihre beruflichen und persönlichen Interessen. Es reflektiert nicht nur ihre Leidenschaft für das Lehren, sondern auch ihre Begeisterung für aktive Freizeitgestaltung und das Miteinander in der Schule.
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In dieser Episode besuchen wir die Primarschule Rotmonten und blicken in die Klasse 4a, wo wir das Klassenzimmer zu einem temporären Podcastingstudio umfunktioniert haben. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, sowie den Lehrpersonen Lucie und Michael, diskutieren wir über das spannende Projekt, das sich rund um Podcast-Interviews und Aufnahmetechniken dreht. Lucie, die Klassenlehrperson, erzählt von ihrer Motivation, dieses aussergewöhnliche Projekt zu initiieren, das die Klassengemeinschaft fordert und gleichzeitig viel Raum für kreatives Lernen bietet. Sie beschreibt ihre bisherigen Erfahrungen im Lehrerberuf und wie sie erkannt hat, dass das traditionelle Unterrichten mit Lehrplänen nicht immer ausreichend erfüllend ist.
Michael, der im Team-Teaching mit Lucie arbeitet und kurz vor der Pensionierung steht, bringt seine langjährige Erfahrung und seinen Hintergrund im Bauingenieurwesen mit ein. Er reflektiert darüber, wie wichtig die Fähigkeit ist, Fragen zu stellen und das Lernen durch aktives Zuhören und Nachfragen zu fördern. Dies sind Kompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts weiterentwickeln werden. Zudem beschreibt er, wie die Kombination aus Podcasting und interaktiven Lernmethoden dazu beiträgt, den Unterricht für die Kinder spannender zu gestalten.
Der zweite Michael am Tisch ist für den Verein IT rockt! tatig. Er betont die Wichtigkeit von Medien- und IT-Kompetenzen für die jüngere Generation. In seiner Rolle bringt er wertvolle Perspektiven ein, wie technologische Fähigkeiten und der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien in der Schule gefördert werden können. Dabei geht es auch um die Gefahren und Herausforderungen des Umgangs mit Künstlicher Intelligenz, die für die Schülerinnen und Schüler von Bedeutung sind.
Das Projekt sieht eine schrittweise Einführung in das Interviewformat vor, bei dem die Kinder lernen, Fragen zu formulieren und Interviews zu führen. Sie werden Generationen übergreifend im Quartier Forschen und Interviews mit älteren Personen, wie Grosseltern, durchführen, um deren Perspektiven und Erfahrungen zu erkunden. Dies gibt den Kindern nicht nur Einblicke in unterschiedliche Lebensrealitäten, sondern schult auch ihre Kommunikationsfähigkeiten.
Lucie erläutert, dass das Projekt nicht nur darauf abzielt, technische Fähigkeiten zu vermitteln, sondern auch das Lernen im Team zu fördern und das Interesse an verschiedenen Berufsfeldern zu wecken. Der Unterricht wird dynamisch gestaltet, und die Schülerinnen und Schüler lernen wichtige Inhalte, während sie gleichzeitig Spass an innovativen Lernmethoden haben. Es wird deutlich, dass das Podcast-Projekt eine ideale Plattform ist, um kreativ zu sein, während der Lehrplan gleichzeitig erfüllt wird.
Abschliessend wird die Begeisterung der Schüler für das Projekt deutlich, und es ist klar, dass sie bereit sind, sich auf das Abenteuer Podcasting einzulassen. Der Austausch zwischen Lehrern und Schülern ist lebhaft und inspirierend, und alle Beteiligten freuen sich auf die kommenden Monate, in denen sie gemeinsam neue Erfahrungen sammeln werden.
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