Einfach (Un)Gesund - zuhause mit cerascreen

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Einfach (Un)Gesund - zuhause mit cerascreen episodes

  • #53 - Immunsystem stärken - durch's Essen?
    Tipps für die Abwehrkräfte von Ernährungswissenschaftlerin Katrin Kleinesper

    Unsere Vorfahren haben sich ganz anders ernährt als wir das heute tun – saisonal, regional und sehr natürlich. Anders ging es ja auch gar nicht. Damals wie heute hat sich das auf unseren ganzen Körper ausgewirkt, auch auf das Immunsystem. Wenn wir uns einseitig ernähren, mit vielen Fertigprodukten und vor allem mit wenig frischem Obst und Gemüse, kann das dazu führen, dass die Abwehrkräfte geschwächt sind und wir jede Erkältung mitnehmen.

    In dieser Folgen spricht Antonia mit der Ernährungswissenschaftlerin und Autorin Katrin Kleinesper darüber, wie Ernährung und Lebensstil die Abwehrkräfte beeinflussen. Katrin gibt wertvolle Tipps dazu, wie du deinem Körper mit den richtigen Nährstoffen, Essgewohnheiten und auch mit Bewegung an der frischen Luft dabei helfen kannst, Krankheitserreger abzuwehren.

    Host: Personal-Trainerin und Produktmanagerin Antonia Fries

    34 min
  • #51 - Die Allergie-Epidemie: Ist die Hygiene schuld?
    Warum heute so viele Menschen unter Allergien leiden

    Über allergische Reaktionen haben schon die Römer und Ägypter in der Antike berichtet – Allergien gab es vermutlich schon immer. Sie waren aber nie so häufig wie heute. In Deutschland leidet mittlerweile fast jeder Dritte im Laufe seines Lebens an einer allergischen Erkrankung.

    Die gängige Erklärung dafür ist die Hygiene-Hypothese: Weil wir in der frühen Kindheit selten auf Erreger treffen und in einer sehr sauberen Umgebung aufwachsen, beginnt das Immunsystem damit, Abwehrreaktionen gegen Pollen, Erdnuss und Co. einzuleiten. Dabei spielen IgE-Antikörper eine wichtige Rolle – die sind im Körper eigentlich dazu da, Parasiten wie Würmer zu erkennen und andere Immunzellen auf sie loszulassen.

    Es gibt aber auch andere Theorien mittlerweile. Einige Wissenschaftler*innen vermuten zum Beispiel, dass Pollen dem Körper wirklich schaden können, und dass das Immunsystem deswegen ein Warnsystem eingerichtet hat. Sind Allergien also vielleicht doch keine reine Fehlsteuerung in der Evolution?

    In dieser Folge erklären Moritz und Olaf, was die verschiedenen Theorien hinter der Entstehung von Allergien sind, und was ihr heute tun könnt, um euch und eure Kinder vor Allergien zu schützen.

    Hosts: Medizinredakteur Moritz Jaax und cerascreen-CEO Olaf Schneider

    24 min
  • #50 - Schadstoffe und Umweltverschmutzung , früher und heute
    Auf welche Gifte uns die Evolution vorbereitet hat – und auf welche nicht

    Giftige Tiere und Pflanzen gab es natürlich schon immer. Unsere Vorfahren sind daran leider auch nicht selten gestorben. Immerhin hat die Evolution uns ein paar Schutzmechanismen mit auf den Weg gegeben. Zum Beispiel sind die meisten Menschen erstmal vorsichtig, wenn etwas bitter schmeckt – weil giftige Pflanzen in der Natur oft bitter sind. Süßen Geschmack winkt unser evolutionäres Programm wiederum einfach durch, weil süße Lebensmittel so gut wie nie giftig sind. Das hat natürlich andere Probleme, wie wir in unserer Zucker-Folge schon besprochen haben!

    Heute gibt es zudem eine ganze Menge neuer Schadstoffe. Oder Schadstoffe, die erst seit kurzem in so großer Menge in der Luft und im Essen vorkommen, dass sie zum Problem werden. Schwermetalle, Weichmacher, Mikroplastik und vieles mehr kann sich im Körper ansammeln. Die Langzeitfolgen sind bei vielen dieser Schadstoffen gar nicht klar. Bei anderen – etwa bei Metallen wie Blei und Quecksilber – wissen wir, wie schädlich sie sein können.

    In dieser Folge erklären Antonia und Olaf, was schon passiert ist, um die Luftverschmutzung einzudämmen – und was ihr im Alltag tun könnt, um eure Belastung mit Schadstoffen möglichst gering zu halten.

    Hosts: Personal-Trainerin und Produktmanagerin Antonia Fries und cerascreen-CEO Olaf Schneider

    16 min
  • #49 Wie wir sterben - die Top-Todesursachen heute und früher
    Warum wir von ganz anderen Dingen umgebracht werden als unsere Vorfahren

    Heute wird es etwas makaber – es geht um’s Sterben. Wusstet ihr zum Beispiel, dass noch vor 100 Jahren Tuberkulose die Todesursache Nummer 1 in Deutschland war? Die Infektionskrankheit spielt heute nur noch eine sehr kleine Rolle in den Sterbestatistiken. Wie wir sterben, hat sich also in kurzer Zeit total verändert.

    Die meiste Zeit der Menschheitsgeschichte waren Krankheitserreger unsere größten Feinde, wie zum Beispiel die Bakterien, die Tuberkulose auslösen. Schon zu Zeiten der Jäger und Sammler wurden vermutlich die meisten Menschen von ihnen dahingerafft, vor allem für Kinder und Ältere waren die Infektionen oft tödlich. Erst ab circa 1870 begann man zu verstehen, dass es so etwas wie Viren und Bakterien gibt – einige Jahrzehnte später gab es dann Penicillin, das erste Antibiotikum, mit dem sich tödliche Bakterien plötzlich bekämpfen ließen. Damit begann unser Siegeszug über die Infektionskrankheiten.

    In dieser Folge erklären Antonia und Moritz, woran wir heute stattdessen sterben und wie wir dazu beitragen können, das zumindest etwas hinauszuzögern. Denn die Top-Todesursachen von heute sind Krankheiten, die sich durch den Lebensstil stark beeinflussen lassen.

    Hosts: Personal-Trainerin und Produktmanagerin Antonia Fries und Medizinredakteur Moritz Jaax

    • Habt ihr Fragen oder Anregungen? Dann schreibt uns gerne: [email protected]
    • 24 min
    • #48 Was Social Media mit unserem Gehirn macht
      Warum unser Steinzeitgehirn keine Chance gegen Instagram und TikTok hat

      Ob wir uns viel zu lange durch den TikTok-Feed scrollen oder minütlich checken, wer schon unser neuestes Instagram-Reel geliked hat – Social Media kann uns ganz schön fesseln. Manche warnen sogar, die sozialen Medien könnten süchtig machen und das Risiko für psychische Krankheiten wie Depressionen erhöhen.

      Das Problem: Wir Menschen sind soziale Wesen und Social Media bedient Bedürfnisse, die ganz tief in unserem Gehirn sitzen. Unser Belohnungssystem schüttet Glückshormone aus, wenn wir den nächsten Like bekommen, und wir fühlen uns zugehörig, wenn wir all die freundlichen Gesichter im Feed sehen. Soziale Medien nutzen diesen Mechanismus, um uns dazu zu bewegen, möglichst viel Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen. Nach dem Scrollen fühlen wir uns dann oft ausgebrannt und alleine.

      In dieser Folge tauchen Antonia und Moritz mit euch in die Welt der sozialen Medien ein und erklären, warum einige Forschende behaupten, Instagram und TikTok seien heute gar nicht mehr besonders sozial. Außerdem überlegen die beiden natürlich, wie man einen gesunden Umgang mit Social Media findet – wie man all die Vorteile rund um Wissen und Gemeinschaft nutzt, ohne dass es der Psyche schadet.

      Hosts: Personal-Trainerin und Produktmanagerin Antonia Fries und Medizinredakteur Moritz Jaax

      • Habt ihr Fragen oder Anregungen? Dann schreibt uns gerne: [email protected]
      • 33 min
      • #47 Ständig gestresst? Schuld ist die Evolution!
        Warum wir für den Säbelzahntiger besser vorbereitet sind als für’s Büro

        Wahrscheinlich habt ihr alle schon einmal den Vergleich mit dem Säbelzahntiger gehört: Wenn wir unter Stress stehen – zum Beispiel im Job – reagiert unser Körper so, als wären wir in einer Situation, in der es um Leben und Tod geht. Eben wie die Begegnung mit dem Säbelzahntiger. Das biologische Programm, das dann abläuft, bereitet uns darauf vor, zu flüchten oder zu kämpfen. Das Herz schlägt schneller, der Atem beschleunigt sich, Energie wird zu den Muskeln geleitet. Wir sind bereit, zu rennen, zu ringen, zu kämpfen.

        Im Büro ist das alles natürlich nicht besonders hilfreich. Dazu kommt: Wenn wir in der Stresssituation nicht körperlich aktiv werden, bekommt der Körper kein klares Signal, den Gefahrenmodus wieder abzustellen. Im schlimmsten Fall kommt es zum Dauerstress, der körperlich und psychisch krank macht.

        Antonia und Moritz erklären in dieser Folge, wie ihr es schafft, aus diesem evolutionären Dilemma herauszukommen. Ihr erfahrt, was ihr tun könnt, wenn ihr gerade gestresst seid und wie ihr den Stress im Alltag reduziert und euch mit Resilienz gegen ihn wappnet.

        Hosts: Personal-Trainerin und Produktmanagerin Antonia Fries und Medizinredakteur Moritz Jaax

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        • 26 min
        • #46 Wer in unserem Darm lebt
          Warum wir nicht für eine Welt gemacht sind, in der Darmbakterien immer dasselbe Futter bekommen

          Was würdet ihr tun, wenn ihr einen versteinerten Kothaufen findet? Bevor euch seltsame Dinge einfallen, geben wir euch die einzig richtige Antwort: Bringt es zur nächsten Universität! Denn solche Funde haben in der Vergangenheit schon einen faszinierenden Einblick gegeben in die Gesundheit und Ernährungsweise unserer Vorfahren.

          Was dabei auffällt, ist, dass unsere Darmflora heute wahrscheinlich viel weniger vielfältig ist als die der Jäger und Sammler. Das bedeutet: Weniger verschiedene Arten von Bakterien leben im Darm. Und das ist schlecht! Denn die Vielfalt in der Verdauung hilft uns dabei, Nährstoffe besser aus dem Essen aufzunehmen, Krankheitserreger abzuwehren und generell gesund zu bleiben.

          Wir kommen heutzutage weniger mit Keimen in Berührung und essen immer wieder dasselbe. Dadurch kommen selten Neuankömmlinge im Darm an und die Bakterien bekommen immer wieder dasselbe Futter aufgetischt. Das sorgt dafür, dass sich weniger verschiedene Arten von Bakterien im Darm breit machen können. Also was tun? Strenge Steinzeit-Diät? Das muss nicht unbedingt sein – eine kleine Pflanzen-Challenge kann euch schon auf den richtigen Weg schicken! Wie das funktioniert und wie Wissenschaftler*innen die Unterschiede im Darmmikrobiom untersuchen, erfahrt ihr in dieser Folge.

          Hosts: Personal-Trainerin und Produktmanagerin Antonia Fries und Medizinredakteur Moritz Jaax

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          • 25 min
          • #45 Dein Körper will sich bewegen!
            Warum wir nicht für eine Welt gemacht sind, in der wir ständig sitzen

            Habt ihr auch so einen Schrittzähler? Antonia und Moritz haben welche und kommen auf ganz gute Ergebnisse. Die beiden schummeln aber auch: Antonia ist Sportlerin und Moritz hat einen Hund, der ständig Gassi geführt werden will. Da kommt man schonmal auf 11.000 Schritte am Tag! Im Vergleich zu unseren Vorfahren ist das aber immer noch nicht besonders viel. Forscher*innen vermuten, dass die Jäger und Sammler und auch die Bauern der frühen Menschheitsgeschichte auf 16.000 bis 20.000 Schritte am Tag kamen. Im Durchschnitt!

            Unser Körper ist von der Evolution also darauf ausgelegt, dass wir viel laufen, dass wir die Savanne nach Jagdbeute absuchen und die Wälder auf Sträucher und Bäume mit wertvollen Früchten durchforsten. Dass wir uns mit wilden Tieren messen, schwere Beute schleppen, auf Bäume klettern. Was macht es da heute mit uns, wenn wir den ganzen Tag sitzen und im Schnitt eben nur auf 4.000 bis 5.000 Schritte kommen? Wenn körperliche Anstrengung generell die Ausnahme ist? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns in dieser Folge.

            Hosts: Personal-Trainerin und Produktmanagerin Antonia Fries und Medizinredakteur Moritz Jaax

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            • 29 min
            • #44 Wie wir heute (schlecht) schlafen
              Warum wir nicht für diese helle, immer wache Welt gemacht sind

              Hand auf’s Herz: Wann geht ihr schlafen? Sicherlich die meiste Zeit des Jahres über nicht 1 bis 2 Stunden nach Sonnenuntergang, oder? Das war nämlich die Zeit, in der vermutlich unsere Vorfahren die meiste Zeit in der Menschheitsgeschichte schlafen gegangen sind. Zumindest im Schnitt, denn auch damals gab es wohl schon Nachteulen unter uns, die von Natur aus länger wach waren und später aufgestanden sind. Gut so, denn so konnte immer jemand auf die Gruppe aufpassen!

              Trotzdem hatten tausende von Generationen von Menschen als Lichtquelle nur das Lagerfeuer, und als Beschäftigung nur Gespräche, Gesang und Geschichten. Der Wechsel von Tag und Nacht, von Sonnenlicht und Dunkelheit hat damals unseren Tagesablauf viel mehr bestimmt. Heute wiederum entscheiden wir selbst, wann Tag und Nacht ist. Elektrisches Licht und Bildschirme halten uns wach. Wann wir aufstehen und in den Tag starten, entscheidet der Wecker, nicht der Sonnenaufgang. Für viele Menschen ist die Folge: zu wenig Schlaf. Und das kann zu einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Problemen führen.

              Antonia und Moritz haben sich für diese Studien angeschaut, schauen tief in die Geschichte des Schlafs und geben Tipps, wie ihr auch heute gut und tief schlafen könnt!

              Hosts: Personal-Trainerin und Produktmanagerin Antonia Fries und Medizinredakteur Moritz Jaax

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              • 26 min
              • #43 Warum wir Zucker und Ungesundes lieben
                Die Evolution macht uns zu Naschkatzen. Warum eigentlich?

                Wir lieben Zucker. Und Fett! Am liebsten in Kombination. Dabei wissen wir doch eigentlich, dass vor allem zu viel Zucker schlecht für uns ist. Es ist gemein: Wenn wir Schokolade, Kuchen, Eis, Pommes, Burger und Co. essen, schüttet unser Gehirn als Belohnung Glückshormone aus. Warum sind menschliche Gehirne nur so scharf drauf, dass wir naschen?

                Was erstmal wie ein nerviger Fehler in der Evolution aussieht, ergibt tatsächlich sehr viel Sinn, wenn man sich überlegt, in welcher Welt wir Menschen für tausende von Generationen gelebt haben. Die meiste Zeit war es ein Kampf, an genug Nahrung zu kommen. Hunger war für die Jäger und Sammler eine Gefahr, Übergewicht und Diabetes eher nicht. Dazu kommt, dass unser Hochleistungsgehirn Unmengen Energie verbraucht. Natürlich war in dieser Welt ein Nest mit Wildbienenhonig oder eine süße Frucht der absolut Jackpot: jede Menge Energie für den Körper und das hungrige Hirn.

                Und heute? Gibt es im Supermarkt ganze Regale nur mit Schokolade und Keksen. Aber unser Gehirn ist noch im Steinzeitmodus. Antonia und Moritz erklären euch in dieser Folge, was die Menschen die meiste Zeit der Geschichte gegessen haben, wo der Zucker, den es heute überall gibt, eigentlich herkommt – und geben natürlich Tipps, wie man sich in dieser Welt voller süßer Versuchungen etwas gesünder ernährt!

                Hosts: Personal-Trainerin und Produktmanagerin Antonia Fries und Medizinredakteur Moritz Jaax

                • Habt ihr Fragen oder Anregungen? Dann schreibt uns gerne: [email protected]
                • 31 min

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                “Einfach (Un)Gesund - zuhause mit cerascreen” ist der Podcast von cerascreen, einem jungen Unternehmen aus dem Herzen Hamburgs, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Welt gesünder zu machen. Oder…