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Wie alt werden wir eigentlich? Die Lebenserwartung von Menschen in Deutschland liegt heute bei um die 80 Jahre, Frauen leben im Schnitt fünf Jahre länger als Männer. Die meiste Zeit der Menschheitsgeschichte wiederum lag die durchschnittliche Lebenserwartung eher um die 30. Wie haben wir das gemacht?
Einige Wissenschaftler*innen, die sich mit dem Thema befassen, vermuten: Unsere Lebensspanne – also wie alt wir theoretisch werden können – hat sich seit den ersten Menschen vor mehr als 200.000 Jahren nicht verändert. Wir sind heute nur sehr viel besser darin, länger am Leben zu bleiben. Wir haben sogar einen richtigen Trend daraus gemacht: Longevity nennt sich das dann, also Langlebigkeit. Forschende untersuchen, was wir im Alltag tun können, um unsere individuelle Lebenserwartung zu steigern. Es geht bei Longevity aber auch darum, gesund alt zu werden und lange geistig und körperlich fit zu bleiben.
In dieser Folge erklären euch Antonia und Moritz, warum Frauen älter werden als Männer, in welchen Regionen auf der Welt die Menschen besonders alt werden und was die wirklichen Geheimtipps sind, die zu einem langen und gesunden Leben beitragen. Also wenn ihr schon immer überlegt habt, was ihr tun könnt, um ein paar mehr gesunde Jährchen zu haben – hört rein!
Hosts: Personal-Trainerin und Produktmanagerin Antonia Fries und Medizinredakteur Moritz Jaax
Die ersten Menschen kamen aus Afrika, irgendwann wanderten sie nach Norden und in die ganze Welt. So weit, so klar. Aber wusstet ihr, dass die Hautfarbe der frühen Menschen in Europa vermutlich heller geworden ist, weil der Körper so mehr Vitamin D herstellen kann? So ein Vitamin-D-Mangel ist schließlich nicht gerade ein Vorteil gewesen in der Evolution.
Vitamin D ist ein sonderliches Vitamin. Es wirkt wie ein Hormon im Körper und wir stellen es auch selbst her, brauchen dazu aber die UVB-Strahlen der Sonne. Diese Strahlung kommt in unseren Breiten im Winter kaum bei uns an. Wir müssen also im Sommer die Speicher füllen, damit wir im Winter nicht in den Mangel abrutschen. Für die frühen Europäer*innen war das schwierig, weil ihre Haut noch viel dunkler war. Und das Melanin, das für diese Farbe sorgt, wehrt mehr der UVB-Strahlen ab. Das schützt vor Sonnenbrand und Hautkrebs, aber mindert eben auch die Vitamin-D-Produktion.
Natürlich ist diese ganze Situation für uns heute immer noch ein Problem. Denn wir sitzen auch im Sommer im Büro – gerade tagsüber, wenn die Sonnenstrahlen am intensivsten sind. Was also tun? Antonia und Moritz erklären euch, wie ihr am besten Vitamin D tanken könnt, ohne eure Haut zu verbrennen, und geben noch mehr Einblicke darin, wie das Vitamin uns während der Evolution begleitet hat.
Hosts: Personal-Trainerin und Produktmanagerin Antonia Fries und Medizinredakteur Moritz Jaax
Wie die Menschen in der Steinzeit gelebt haben, das hat nicht viel mit unserem Leben heute zu tun, richtig? Jein! Denn klar, unser Leben ist heute ganz anders als damals. Wir bewegen uns anders, wir essen anders, wir schlafen anders, wir sterben sogar anders. Aber unser Körper, unsere Psyche, unser Sozialverhalten, all das basiert noch auf jahrtausendealten Programmen aus der Evolution.
In dieser Folge erklären Antonia und Moritz, was euch in den kommenden Episoden erwartet - und stellen einige ihrer Lieblingsfakten vor, auf die sie während der Recherche und Aufnahmen gestoßen sind.
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Als pharmazeutische Technologin und Apothekerin weiß Dr. Sung-Min Pyo, wie sie Wirkstoffe so in Präparate einbaut, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort im Körper ankommen. Sie nutzt dieses Wissen, um innovative Nahrungsergänzungsmittel zu entwickeln.
Denn Nahrungsergänzungsmittel ist nicht gleich Nahrungsergänzungsmittel. Vieles, was wir zu uns nehmen, wird einfach zu einem großen Teil wieder ausgeschieden - teurer Urin. Die Herausforderung: Wie stellt man Präparate her, aus denen der menschliche Körper den Nährstoff wirklich in relevanten Mengen ziehen und nutzen kann? Und das am besten auch noch schnell? Genau daran arbeitet Sung-Min, und hat schon einige spannende Möglichkeiten gefunden, zum Beispiel eine spezielle Nanotechnologie, mit der Vitamine oder auch das Schlafhormon Melatonin in winzige Partikel aufgelöst werden, die der Körper dann besonders effizient aufnehmen kann.
In dieser Folge sprechen Olaf und Sung-Min über die neueste Technik hinter modernen Nahrungsergänzungsmitteln - und warum die Nanotechnik die Medizin in naher Zukunft von Grund auf verändern könnte.
Tim Dubowy ist Fitnesstrainer und seit 15 Jahren in der Gesundheits- und Fitnessbranche unterwegs. Davor hat er bei Mercedes Benz gearbeitet und dort Prozessmanagement gemacht. Das hat er später in der Fitnessbranche angewandt. Er hat Prozesse optimiert und dafür gesorgt, dass im Fitnessbereich - irgendwann als Leiter einer Fitnessstudio-Kette
Später war Tims Kernfrage: Wie kann ich Gesundheit messbar machen? Was kann ich alles messen? Da gibt es vieles, Beweglichkeit, Fett-, Knochen- und Muskelmasse, die Verteilung von Fett am Körper, Blutwerte. Einiges davon, was im Körper passiert, lässt sich aber auch schon außen am Körper erkennen - wenn man weiß, worauf man schauen muss.
Was das alles über Gesundheit und Leistungsfähigkeit aussagt? Darüber sprechen Olaf und Tim in dieser Folge - und geben dabei viele Tipps, wie du damit anfangen kannst, die richtigen Stellschrauben für deinen Körper zu finden.
Habt ihr Fragen oder Anregungen? Dann schreibt uns gerne: [email protected]
Wer sich mal mit Nahrungsergänzung beschäftigt hat, kennt wahrscheinlich Vitamin D, Omega-3 und vielleicht auch den einen oder anderen Pflanzenstoff. Doch wie entstehen eigentlich neue Nahrungsergänzungsmittel, wie findet man neue Inhaltsstoffe, die eine sinnvolle Ergänzung zum Speiseplan sein können?
Darüber kann Alex Martens von NatuGena den ganzen Tag sprechen. Mit seinem Unternehmen entwickelt Alex regelmäßig neue Präparate. Bis so ein NatuGena-Nahrungsergänzungsmittel entsteht, wird wissenschaftliche Literatur gewälzt, ein Netzwerk aus Ärztinnen und Therapeutinnen befragt und eine ausgeklügelte Qualitätskontrolle angekurbelt.
Über all das und mehr spricht Olaf in dieser Folge mit Alex, der Sportwissenschaft studiert und als Personal Trainer gearbeitet hat, bevor er NatuGena gegründet hat.
Habt ihr Fragen oder Anregungen? Dann schreibt uns gerne: [email protected]
Was hat Maulbeerextrakt mit Blutzucker zu tun? Über diese Frage und vieles mehr rund um den Blutzucker und was er mit dem Körper und der Gesundheit macht, spricht Olaf in dieser Folge mit Peter Zeitelhack, der mit seiner Frau als Mitgründer von Betanics natürliche Nahrungsergänzungsmittel entwickelt und vertreibt.
Unser Blutzuckerspiegel hängt von zahlreichen Faktoren ab, vor allem davon, was wir essen, wie wir uns ernähren und wie viel Stress wir haben. Eine besonders hohe Blutzuckerspitze nach dem Essen kann unter anderem dazu führen, dass wir müde und energielos durch den Tag gehen.
Die gute Nachricht: Mit einigen einfachen Tricks lässt sich gut beeinflussen, wie stark der Blutzucker zum Beispiel nach dem Essen in die Höhe schnellt. Peter erklärt unter anderem, wie auch bestimmte Wirkstoffe und Nährstoffe dafür sorgen können, dass die Blutzuckerkurve weniger spitz ausfällt.
Gast: Peter Zeitelhack, Marketing Experte und Mitgründer von betanics
Habt ihr Fragen oder Anregungen? Dann schreibt uns gerne: [email protected]
Wusstest du, dass du Liegestützen auch mit den Augen machen kannst? Augenliegestützen sind tatsächlich eine Übung aus dem neurozentrierten Training. Dabei geht es darum, das rechte und das linke Auge gezielt miteinander zu trainieren und beide Gehirnhälften auszubalancieren. Wie das funktioniert und wie solche Übungen genau ablaufen, verrät Luise Walther im Gespräch mit Olaf. Die Expertin für neurozentriertes Training erklärt, wie Augenbewegungen und Atmung die Spannung im ganzen Körper beeinflussen können.
Beim neurozentrierten Training geht es darum, das, was wir sehen, zusammenzubringen mit dem Gleichgewichtssinn und unserer Körperwahrnehmung. Statt der Umgebung im Freien, auf die die Evolution uns vorbereitet hat, sitzen wir heute viel im Büro oder vor dem Fernseher. Wir bewegen dadurch auch unsere Augen kaum und haben im Alltag ganz andere Sinneseindrücke als unsere Vorfahren.
Doch was können wir dagegen tun, dass wir unsere Augen zu wenig bewegen? “Die Standaradantwort ist die 20 - 20 - 20 Regel”, sagt Luise Walther. “Also nach 20 Minuten Bildschirmzeit für 20 Sekunden einen Punkt fixieren, der 20 Meter entfernt ist.” So in die Weite zu gucken hilft den Augen, sich zu entspannen. Neugierig geworden? In dieser Folge erfahrt ihr noch viel mehr Tipps – unter anderem auch, warum es so gut für euch ist, euch draußen im Tageslicht zu bewegen.
Gast: Luise Walther, Expertin für funktionelle Neurologie und neuronales Bewegungstraining
In dieser Episode von "Einfach (un) Gesund" tauchen wir tief in die Welt der Frauen-Gesundheit ein. Marie Luise Huber, beleuchtet die Zusammenhänge zwischen dem weiblichen Zyklus und dem Blutzuckerspiegel. Dabei wird deutlich, wie Insulin und Cortisol als wichtige Hormone eine Rolle spielen.
Marie Luise erklärt, wie ein unausgeglichener Blutzuckerspiegel den weiblichen Zyklus beeinflussen kann und welche Auswirkungen dies auf die Gesundheit haben kann. Sie teilt Erkenntnisse darüber, wie ein niedriger Cortisolspiegel dazu beiträgt, den Blutzucker stabil zu halten und damit das Wohlbefinden zu verbessern.
Diese Episode bietet Einblicke in die komplexe Verbindung zwischen Hormonen und Gesundheit sowie praktische Tipps für den Alltag. Von der Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung bis hin zu Stressmanagement-Strategien werden verschiedene Aspekte behandelt, die dazu beitragen können, die hormonelle Balance zu unterstützen.
“Messen, analysieren, regulieren”, das hört sich wie ein altbekanntes System in neuen Worten an. Zugegeben ist der cerascreen-eigene Ansatz “Testen. Wissen. Handeln.” inhaltlich nicht weit davon entfernt. In diesem Fall stammt die Aussage jedoch von Katharina Gewecke, deren Spezialgebiet Omega3-Fettsäuren sind. Grund genug, mit ihr über die Sicht der Dinge zu reden: Was wird gemessen? Wie sind Ergebnisse einzuordnen? Wobei hilft Supplementierung? Wie kann man das nachhalten? Was ist gesund, was ist riskant? Oder eventuell sogar ganz konkret: Wieviel Omega3 gibt eine schwangere Frau an ihren Fötus weiter? Wo bekommt ein Fisch sein Omega3 her? Ok, wir wollen hier nicht nur Fragen stellen, sondern auch Antworten liefern. “Der Ursprung liegt in der Alge”, erzählt Katharina im Gespräch mit Markus.
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