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Dem müllfreien Konsum hat sich Olga Witt komplett verschrieben. Über Blogs, Bücher, den Verein Zero Waste und mit ihren eigenen Verkaufsläden kämpft sie für die Vision der müllfreien Welt.
Zwei „Tante Olga“-Läden hat sie durch die Corona-Pandemie geführt. Nicht allen Unverpackt-Läden im Land geht es gut, einige haben wegen negativer Effekte der Pandemie geschlossen, erzählt Witt. Pläne für eine eigene dritte Filiale in Deutz hat sie zurückgestellt.
Kurz nach der Aufzeichnung dieses Gesprächs hat die Stadt Köln ein Müllfreiheit-Konzept beschlossen, zu dem Zero Waste entscheidend beitragen soll. Hier nachzulesen beim Kölner Stadt-Anzeiger: Köln soll „Stadt ohne Müll“ werden
Patrick Zahn ist Kölner „mit Leib und Seele“, wie er sagt, und führt den zweitgrößten deutschen Textileinzelhändler aus dem Home Office im Westen der Stadt durch die Krise. Er ist Mitglied der Ehrengarde und engagiert im Hockeyverein Rot-Weiß Köln. Kik ist Sponsoring-Partner des 1. FC Köln. „Wir passen als Partner gut zusammen, weil wir viele Ups and Downs haben“, sagt Zahn über die Kooperation mit dem Fußballverein.
Kik betreibt mehr als 3500 Filialen, drei Viertel davon in Deutschland, die restlichen in verschiedenen europäischen Ländern. „Deutschland ist das schwierigste Land für uns“, sagt Zahn. Durch die Größe auf dem Heimatmarkt sei die Firma von vielen Hilfszahlungen hierzulande ausgenommen.
Allein 13,5 Millionen Euro im Monat zahlt Kik in Deutschland an Miete für seine Geschäfte – und erhält laut Zahn eine Hilfe von maximal zwei Millionen Euro monatlich. In Österreich erhalte die Kik-Landesgesellschaft beispielsweise Unterstützung und sei relativ gut durch die Krise gekommen.
Seit Mitte März ist Feelfood offiziell erhältlich. Im Online-Shop des jungen Kölner Unternehmens kann veganes Instantfood bestellt werden. Auf dem Weg dahin hat Co-Gründerin Franzika Schaal unter anderem ein Crowdfunding erfolgreich gemeister und so frisches Geld für das Unternehmen eingeworben. Die ersten Verkaufszahlen sind viel versprechend.
Im Podcast spricht sie über die Pläne für Feelfood - so sollen vor allem Berufstätige mit wenig Zeit, Lust auf eine vollwertige Mahlzeit aus dem Pappbecher bekommen. Die ersten Verkaufszahlen sind viel versprechend, obwohl die Gerichte deutlich teurer sind als andere Instant-Mahlzeiten von größeren Herstellern.
Das Flaggschiffprodukt des Hauses Flossbach von Storch ist ein Fonds, der vor allem – aber nicht nur – in Aktien investiert. Mehrere Dutzend Milliarden Euro haben vermögende und weniger vermögende Anleger in den „Multiple Opportunities“ investiert. Im Jahr 2019 machte das Unternehmen Flossbach von Storch so 325 Millionen Euro Gewinn, wie der Geschäftsbericht zeigt. Das sind 1,16 Millionen Euro pro Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr sei der Überschuss nicht ganz so hoch ausgefallen sei, sagt Firmen-Mitgrüder Kurt von Storch im Podcast.
Die seit 2009 fast ununterbrochen anhaltende Börsenboom hat den Deutschen Aktienindex von 3666 Punkten auf mehr als 15000 Punkte getrieben. An den Weltbörsen ging es teilweise noch steiler nach oben. Und obwohl günstige, börsengehandelte Indexfonds in derselben Zeit eine Boom erfuhren, fand der für Anleger vergleichsweise teure Hauptfonds von Flossbach von Storch (1,62 Prozent jährliche Gebühren plus Erfolgsbeteiligung) seine Fans.
Die Gesellschaft überzeugte mit ihrer langfristigen Perspektive und tiefgehenden Analysen. Flossbach und von Storch notieren in dicken Notizbüchern alles, was Ihnen zu Markttrends interessant erscheint und lassen das in ihre Anlageentscheidungen einfließen. Kritiker sagen indes, dass man ähnlichen Anlageerfolg mit Indexfonds zu deutlich niedrigeren Kosten erreichen könne.
Kurt von Storch spricht auch darüber, wie er Gefallen an Köln gefunden hat und berichtet, dass sein Herz für den HSV schlägt, dass seiner Kinder aber für den 1. FC Köln.
Über die KVB sind viele Zeilen in Karenvalsliedern getextet worden – und als gebürtige Lübeckerin diese Lieder zu kennen, ist eine große Herausforderung. Stefanie Haaks, Chefin der KVB, wagt es dennoch in dieser Ausgabe von „ekonomy mit K“.
Doch auch ernste Themen kommen zur Sprache: Der hohe Bedarf an öffentlichen Zuschüssen für den Betrieb (100 Millionen Euro im Jahr 2019), Lieferprobleme bei Elektrobussen, Zeitverzug bei der Installation der Ladeinfrastruktur und ebenfalls Verzögerungen bei neuen Anzeigetafeln für die Haltestellen.
Diese Lieder sind kurz zu hören
Der Monolith von Weidenpesch hat fünf Sterne bei Google.
In der ersten Folge von "ekonomy mit K" geht es um den Kölner Taschenhersteller Fond Of, der vor allem für seine Schultaschen der Marken Ergobag und Satch bekannt ist. Im Jahr 2019/20 machte das Unternehmen 89 Millionen Euro Umsatz und sieht sich schon länger nicht mehr als Start-up, sondern als mittelständisches Unternehmen.
Etwa 300 Mitarbeiter arbeiten für Fond Of und könnten - wenn das Coronavirus nicht fast alle ins Home Office zwingen würde - in einem eigenen Firmengebäude arbeiten. Den Bürokomplex "The Ship" gibt es seit Anfang 2020, doch das moderne Zusammenarbeiten vor Ort in Köln-Ehrenfeld, konnte dort nur sehr kurz bislang gelebt werden.
Unter das Dach von "The Ship" können jedes Halbjahr auch zehn junge Unternehmen schlüpfen, die Fond-Of-Gründer Sven-Oliver Pink und seine Mitgründer Oliver Steinki und Florian Michajlezko über ihre gemeinsame Firma xdeck fördern.
Privat investiert Sven-Oliver Pink in Kryptowährungen, wie er im Gespräch mit Martin Dowideit, Mitglied der Chefredaktion des "Kölner Stadt-Anzeiger", erzählt.
Alle Podcasts des "Kölner Stadt-Anzeiger" gibt es auf einen Blick unter https://www.ksta.de/podcast
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