ekonomy mit K - der Wirtschafts-Podcast des Kölner Stadt-Anzeiger

ekonomy mit K - der Wirtschafts-Podcast des Kölner Stadt-Anzeiger

By KStA, Kölner Stadt-Anzeiger, Martin Dowideit, Michael GreuelBusinessNewsBusiness NewsManagement
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ekonomy mit K - der Wirtschafts-Podcast des Kölner Stadt-Anzeiger episodes

  • Canan Karadag: „Mein Papa hat dann gesagt: Lass uns einen Supermarkt eröffnen“
    Zwölf Supermärkte tragen den Namen Karadag, elf davon sind in Köln. Gründer Canan Karadag spricht über seine Karriere.

    Um sich von großen Supermarkt-Ketten wie Rewe oder Edeka erfolgreich abzugrenzen, setzen Karadag-Supermärkte vor allem auf Frische-Produkte: Obst, Gemüse und halal geschlachtetes Fleisch. Die Kundschaft sei aber bei weitem nicht nur muslimisch oder türkisch-stämmig. „Wir haben sehr viel, fast 50 Prozent deutsche Kundschaft“, sagt Gründer und Eigentümer Canan Kardag. Die Geschäfte funktionierten vor allem dort, wo die Bevölkerung ein „Mischmasch“ sei.

    „Wir können in Berlin, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart, Duisburg oder Düsseldorf funktionieren“, so der 50-Jährige. Und das Ziel sei es auch, deutlich mehr Filialen zu eröffnen.

    Das angestrebte Wachstum zeigt sich unter anderem in einer neuen Zentrale, die zum Jahresanfang in Porz-Wahn in Betrieb gegangen ist. „Wir haben die Zentrale so gebaut, dass wir in zwei Schichten bis zu 50 Filialen beliefern können“, sagt Karadag. Zuvor hatte das Unternehmen seinen Sitz am Kölner Großmarkt in Raderthal.

    „Ekonomy mit K“ wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. Die KölnBusiness Wirtschaftsförderung ist erste Ansprechpartnerin für Unternehmen in Köln.

    43 min
  • „Die Debatte um Wärmepumpen lenkt vom Kernproblem ab“
    Yüksel Sirmasac, Founder & CEO von Rockethome

    Spätestens seit der Energiekrise ist der effiziente Umgang mit Energie viel stärker in den öffentlichen Fokus gerückt. So versucht die Politik derzeit gleich auf mehreren Ebenen das Thema Nachhaltigkeit von Immobilien aufzugreifen – was mitunter zu kontroversen Diskussionen führt.

    Im Zuge des sogenannten Green Deals plant die EU beispielsweise, Eigentümern von Wohngebäuden vorzuschreiben, ihre Immobilien bis 2030 so zu sanieren, dass sie eine gewisse Energieeffizienzklasse erreichen. Bundesbauministerin Klara Geywitz sprach in diesem Zusammenhang schon von einem Sanierungszwang, der nicht vereinbar mit dem Grundgesetz sei.

    Eine ähnliche Kontroverse selbst innerhalb der Bundesregierung löste das von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ins Spiel gebrachte mögliche Einbauverbot von Öl- und Gasheizungen aus. Die Nachfrage nach Wärmepumpen explodiert seither.

    Für Yüksel Sirmasac sind diese Debatten längst überfällig. Der Kölner Unternehmer hat 2010 die Firma Rockethome gegründet und sich bereits damals auf digitale Lösungen spezialisiert, die die Immobilienwirtschaft nachhaltiger und klimafreundlicher machen sollen. Stichworte: Smart Living und Climate Solutions.

    So bietet Rockethome beispielsweise eine App an, mit der Nutzer das Licht ein- und ausschalten, die Heizung in einzelnen Räumen regulieren oder andere Smart-Living-Geräte wie beispielsweise den Kühlschrank verbinden können. Ein Multisensor in der Wohnung misst Raumklima, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit und Bewegung und schickt die Daten aufs Handy. So kann der Nutzer sehen, wie viel Energie er verbraucht. Ziel: Den Co2-Fußabdruck möglichst kleinzuhalten.

    „Die Klimakrise ist real, da müssen wir Ergebnisse bringen – und das schnell. Da haben wir Handlungsdruck“, so Sirmasac.

    Allerdings müsse das auch sozial entsprechend abgebildet werden. „Es muss finanziell machbar sein für die Menschen.“ Dies zusammenzubringen sei fraglos eine Herausforderung, speziell für die Politik. So rechnen erste Studien mit Kosten von fast 20 Milliarden Euro, sollte die EU ihre Pläne zu Wohngebäudesanierungen umsetzen. Und auch neue Heizungen, egal ob mithilfe einer Wärmepumpe oder mit Holzpellets betrieben, kann sich nicht jedermann leisten – trotz Förderungen.

    Umso wichtiger ist es aus der Sicht Sirmasacs, diesen Herausforderungen mit einer gewissen Technologieoffenheit zu begegnen. Dann seien Ergebnisse möglich, „die viele Leute überraschen werden“. Er ist überzeugt davon, dass „die Innovationsfähigkeit und die Kreativität der Unternehmer in Deutschland sehr stark ist und dort auch Lösungen gefunden werden, um diesen Konflikt tatsächlich im Interesse der Gesellschaft aufzulösen“.

    Es gebe schließlich auch jetzt schon Maßnahmen, die für den kleineren Geldbeutel geeignet seien. Ersetze man beispielsweise die analogen Thermostate an den Heizkörpern durch digitale Pendants, die in der Regel pro Stück rund 30 bis 50 Euro kosteten, könne der Verbraucher durch zeit- und wetterabhängige Steuerung bereits 20 bis 30 Prozent der Wärmeenergie einsparen.

    Dabei sollte die Debatte nicht auf Wärmepumpen oder Ölheizungen verengt werden, findet Sirmasac, der in Bergisch Gladbach aufgewachsen ist und in Köln studiert hat. „Diese Diskussion lenkt vom Kern des Problems ab. Es geht darum, dass etwas passiert.“ Man bewege sich in Deutschland jedoch in die richtige Richtung, ist Sirmasac überzeugt. „Nachhaltiges Bauen wird in den kommenden Jahren einer der Top-Trends sein.“

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    41 min
  • Verlegerin Sabine Cramer: „Der Abend war wirklich krass“
    Den Deutschen Buchpreis für den eigenen Verlag einzuheimsen, ist etwas Besonderes. Sabine Cramer spricht über den Glücksfall – und gibt einen Ausblick.

    Mit seinem Erstlingswerk „Blutbuch“ war Kim de l’Horizon am Vorabend der Frankfurter Buchmesse im vergangenen Jahr erfolgreich. Und mit der genderfluiden Person aus der Schweiz jubelte Sabine Cramer, Geschäftsführerin von de l’Horizons Verlag, dem DuMont Buchverlag.

    „Der Abend war wirklich krass und ein Riesenerlebnis“, erinnert sich Geschäftsführerin Sabine Cramer im Gespräch. Danach ließ sie Zehntausende Exemplare nachproduzieren – in der Druckerei, bei der zufällig auch alle anderen Bücher auf der Shortlist im Falle eines Sieges produziert worden wären.

    Im Interview kündigt Cramer ein weiteres Werk von Kim de l’Horizon an. „Kim wird auf jeden Fall weiterschreiben“, sagt die Verlegerin. Anknüpfend an den Erfolg des Bestsellers „Blutbuch“ werde zunächst ein Hörbuch produziert. Und auch danach gehe es weiter. „Wir freuen uns natürlich auf ein neues Buch, aber es gibt noch kein konkretes Datum.“ Es werde aber sicherlich „auch beim zweiten Mal klappen“, dass de l’Horizon über etwas schreibe, dass „Kim sehr am Herzen liegt“.

    Im Gespräch spricht die 50-jährgie Verlags-Managerin auch über die Herausforderungen der Branche: schrumpfende Käuferzahlen, steigende Produktionskosten und Preissteigerungen im Handel: „Die Händler bitten uns, die Preise zu erhöhen, weil sie auch mit den gestiegenen Energiekosten nicht mehr klarkommen.“

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    Anmerkung der Redaktion: Der DuMont-Buchverlag und die Kölner Stadt-Anzeiger Medien haben den gleichen Eigentümer, die DuMont Mediengruppe.

    45 min
  • „Wir werden deutlich mehr ausschütten als die 5,6 Millionen für 2021"
    Die Bank steht vor einer erneuten Fusion, diesmal mit der winzigen Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen. Außerdem spricht Wüerst auch über sich, warum er den Roten Funken seit Jahren die treue hält, und ob er lieber Kölsch oder Wein trinkt.

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    29 min
  • „Wir können von Köln aus Leuchtturmprojekte entwickeln“
    Kai Panitzki, Managing Partner von BitStone Capital
    Rund 800 Millionen Euro - soviel haben sogenannte Proptechs, also Start-ups, die sich mit der Digitalisierung der Immobilienbranche beschäftigen, im vergangenen Jahr an Wagniskapital eingesammelt. Rekord. Ein Teil dieser Summe stammte von BitStone Capital, einem Venture Capital Investor aus Köln. Kai Panitzki ist Managing Partner bei BitStone und glaubt an ein enormes Potenzial in der Branche. Auch ein Start-up aus Köln ist dabei sehr gut im Rennen.
    39 min
  • „Es ist grandios, wie ukrainische Lieferanten an Lieferterminen festhalten“
    Philip Kehela ist Mtigründer von Mokebo, einem Kölner Online-Möbelhändler. Die Firma wächst – entgegen dem Branchentrend.

    Die Großen im Online-Möbelhandel sorgten zuletzt für negative Schlagzeilen: 15 Prozent Stellenabbau bei Westwing, Home24 wird vom Möbelhersteller XXXLutz übernommen, der britische Anbieter Wayfair schreibt dreistellige Millioneverluste.

    Mokebo aus Köln agiert im Windschatten der Branchengrößen, ist mit fünf Jahren noch jung, wächst aber trotz etlicher großer Herausforderungen in den vergangenen Jahren. Dieses Jahr soll der Umsatz um 50 Prozent auf etwa 7,5 Millionen Euro zulegen. „Diese fünf Jahre waren so eine wilde Achterbahnfahrt mit allem, was passiert ist von Corona, dem Brand, den Kriegsausbruch“, erzählt Philip Kehela im Gespräch.

    Im November 2021 war der wichtigste Hersteller abgebrannt, gerade als Hunderte Pakete für Mokebo-Kunden dort zum Versand fertig lagen. „Der Tag war wirklich ein sehr, sehr sehr dunkler Tag“, so Kehela. Es drohte unter anderem der Aussschluss aus Online-Handelsplattformen, wenn zu viele Kundenbestellungen storniert werden müssten – ein Alptraum für einen Internet-Versender. Doch es gelang Mokebo, das zu verhindern und die Lieferfähigkeit gemeinsam mit der Möbelfabrik in vier Wochen wieder herzustellen.

    Dann brach im Februar 2022 der Ukraine-Krieg aus und ein neues Problem enstand. Denn die Preise für Spanplatten schnellten in die Höhe, die Produktpreise mussten drastisch steigen und auch die Belieferung durch Firmen aus der Ukraine drohte wegzubrechen. Doch auch heute bezieht Mokebo weiter Produkte aus dem osteuropäischen Land: „Es ist grandios, wie ukrainische Lieferanten an Lieferterminen festhalten“, so Kehela.

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    45 min
  • Macher der Lachenden Kölnarena: „Einen Grill mitbringen? Wir bekommen die skurrilsten Anfragen“
    Nathalie Drmota und Michael Burgmer sind die Organisatoren der „Lachenden Kölnarena“, der größten Veranstaltung im Sitzungskarneval. Sie erklären die Tradition der Veranstaltung, sprechen über wenige Frauen auf der Bühne und den „Zuggroschen“.

    Auf einmal steckte ein Karnevalist kopfüber in einer Mülltonne hinter der Bühne der „Lachenden Kölnarena“. Aus einem der oberen Ränge war er herabgestürzt und in der Tonne steckengeblieben. Er blieb unverletzt und feierte nahtlos weiter.

    Es ist eine der Anekdoten, die Nathalie Drmota und Michael Burgmer erzählen, wenn sie auf die jecken Jahre als Veranstalter der Karnevalsparty „Lachende Kölnarena“ erzählen. Im vergangen Jahr haben sie von Eberhard Bauer-Hofner die komplette Verantwortung übernommen und sind jetzt die Macher einer der größten und bedeutendsten Karnevalsveranstaltungen.

    „Wir waren sehr emotional in dem Moment, als er uns gefragt hat, ob wir sein Erbe antreten möchten“, erzählt Drmota. Denn Bauer-Hofner hatte über Jahrzehnte fortgeführt, was Otto Hofner mit der nach ihm benannten Gastspieldirektion aufgebaut hatte. Eine Mischung aus Karnevalssitzung, Party und großem Picknick, die jedes Jahr mehr als 100.000 Besucher anlockt.

    In „ekonomy mit K“ sprechen die beiden Geschäftsführer der Otto Hofner Gastspieldirektion über das Event, welche Dinge auf jeden Fall Bestand haben sollen und wie es um die Frauenquote auf der Bühne steht.

    „Ekonomy mit K“ wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. Die KölnBusiness Wirtschaftsförderung ist erste Ansprechpartnerin für Unternehmen in Köln.

    40 min
  • „Den Kölnberg werden wir ganz sicher nicht kaufen“ – GAG-Chefinnen Möller und Keilholz
    Der Auftrag der GAG: bezahlbaren Wohnraum schaffen. Das gelingt in Köln nur bedingt – ein Grund laut Anne Keilholz und Kathrin Möller: zu wenig günstige Grundstücke.

    Im Interview verteidigen die GAG-Vorständinnen Kathrin Möller und Anne Keilholz eine großflächige Mieterhöhung gegen Kritik. Im Kölner Stadtrat waren Forderungen laut geworden, den Schritt angesichts gestiegener Energiepreise zu überdenken. Für Mieterinnen und Mieter geht es um einen Aufschlag von durchaus einem Euro und mehr pro Quadratmeter im Monat.

    „Auf diese politischen Forderungen reagieren wir gar nicht“, sagt Kathrin Möller. Allerdings bemühe man sich, mit Mietern eine Lösung zu finden, die „diese Miete nicht tragen können“. Die Belastungen für das Unternehmen seien aber durch Zinserhöhungen, Energiepreise und gestiegene Instandhaltungskosten gewachsen. Und da müsse „jeder vernünftige Unternehmer“ schauen, wie er die Einnahmenseite steigern könne, sagt Möller.

    Auch Kölnern, die nicht Mieter der GAG sind, machen die beiden Managerinnen wenig Hoffnung, dass es eine Erholung bei der Entwicklung der Mieten geben könnte. „Die Grenze ist allein, was sich die Menschen leisten können“, sagt Keilholz. „Und irgendjemand mietet Wohnungen zu diesen Preisen.“

    Die durchschnittlichen Mieten lagen 2021 in Köln bei 12,80 Euro pro Quadratmeter über alle Wohnungen. Dass weitere Preissteigerungen zu erwarten seien, hänge mit der Zinsentwicklung zusammen, erklärt Keilholz. Denn dadurch würde der Kauf von Wohnungen teurer und mehr Menschen seien gezwungen, zur Miete zu wohnen. Der steigende Wettbewerb um Wohnungen führe dann zu einem höheren Mietniveau.

    „Ekonomy mit K“ wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. Die KölnBusiness Wirtschaftsförderung ist erste Ansprechpartnerin für Unternehmen in Köln.

    53 min
  • Influencer-Berater David Völler: „100.000 Follower auf TikTok ist halt gar nichts“
    Hinter den meisten Social-Media-Persönlichkeiten steckt ein Management, so wie das von David Völler. Er berät mehr als 20 Influencer mit seiner Firma aus Köln.

    Etwa 14 Milliarden Dollar im Jahr geben Unternehmen weltweit für Influencer-Marketing aus. Sie bezahlen Social-Media-Persönlichkeiten dafür, ihre Produkte zu bewerben. Köln ist ein maßgeblicher Standort für das Influencer-Marketing in Deutschland und es gibt zahlreiche Agenturen, die Influencer aus verschiendenen Nischen wir Mode, Beauty, Heimwerken oder anderen Bereichen betreuen.

    Eine Agentur ist All Impact von David Völler. Mit etwa 15 Mitarbeitenden betreut er 21 Influencer. Dazu gehören etwa der FC-Profi Mark Uth und Gerda Lewis, einst die "Bachelorette" der gleichnamigen RTL-Show mit einer Million Followern bei Instagram.

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    49 min
  • Netcologne-Chef Timo von Lepel: „Die Telekom arbeitet mit Drückerkolonnen“
    Im Gespräch zum Glasfaser-Ausbau in Köln geht der Chef des städtischen Telekommunikationsunternehmens hart mit der Konkurrenz ins Gericht.

    Vor zwei Jahren haben Netcologne und die Deutsche Telekom öffentlich eine Kooperation für Köln und die Region verabschiedet. Das Ziel: Wenn eines der Unternehmen Glasfaseranschlüsse in der Stadt verlegt, kann auch die Konkurrenz darauf zugreifen. „Open access“, also offener Zugang, heißt das in der Branche.

    Obwohl der Vertrag langfristig angelegt ist – er gilt noch acht Jahre – knirscht es im Verhältnis zwischen Netcologne und Telekom. Das Kölner Unternehmen beklagt, dass die Deutsche Telekom mittlerweile auch dort Glasfaseranschlüsse baue, wo bereits eigene Kabel lägen. Netcologne-Chef Timo von Lepel beschwerte sich bei der Telekom: „Wir sind abgebügelt worden mit der Aussage: Die Telekom baut dort, wo sie will.“

    Noch mehr stört ihn allerdings, wie die Telekom für diese Glasfaseranschlüsse werbe. Im Podcast wird er deutlich: „Die Telekom arbeitet mit Drückerkolonnen“, sagt er. Diese würden „unsere Kunden aktiv belügen“. Netcologne prüfe derzeit juristisch gegen die Telekom vorzugehen, weil der Vertrieb der Konkurrenz an Haustüren falsche Tatsachen vorgaukele. Der wettbewerbsrechtliche Vorwurf sei, „falsche Tatsachen zu behaupten und damit Kunden zu Vertragsabschlüssen zu bringen“.

    Ein Telekom-Sprecher sagt zu dem Vorwurf: „Wir nehmen solche Hinweise, auch direkt von unseren Wettbewerbern, sehr ernst, da ein solches Verhalten mit eventuellen Falschaussagen gegen vertragliche Regelungen mit unserem Dienstleister verstoßen.“

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    39 min

About ekonomy mit K - der Wirtschafts-Podcast des Kölner Stadt-Anzeiger

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Das K steht für Köln – und so sprechen im Wechsel Martin Dowideit und Michael Greuel, Mitglieder der Chefredaktion des Kölner Stadt-Anzeiger, in ekonomy mit K mit interessanten Persönlichkeiten der Wirtschaft aus Köln und der Region. Themen sind Erfolge und Niederlagen, unternehmerische Herausforderungen und das Verhältnis zu Köln und der Region. Zum Interview kommen Wirtschaftsgrößen, aber auch Unternehmerinnen und Unternehmer mit einfach interessanten Geschichten, Werdegängen und Lösungsansätzen.

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