ekonomy mit K - der Wirtschafts-Podcast des Kölner Stadt-Anzeiger

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By KStA, Kölner Stadt-Anzeiger, Martin Dowideit, Michael GreuelBusinessNewsBusiness NewsManagement
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ekonomy mit K - der Wirtschafts-Podcast des Kölner Stadt-Anzeiger episodes

  • „Mama Meetings sind das Äquivalent zu männlichen Business-Clubs“
    Juliane Schreiber über die Vereinbarkeit von Privatem und Arbeit.

    Wenn sie sich mit anderen Müttern und ihren Kindern getroffen hat, erfuhr sie oft vor allem eine Menge über die anderen Kinder, aber nichts über die anderen Mütter, berichtet Juliane Schreiber. Unter anderem aus diesem Grund hat sie Mama Meeting gegründet. Statt nur ums Muttersein, soll es um Business-Themen, persönliche Ziele und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gehen.

    Damit mehr Menschen verstehen, wie sie unterschiedliche Aspekte ihres Lebens besser vereinen können, hat Schreiber außerdem Smart Worq mitgegründet. Ein Lehrgang zur Vereinbarkeits-Managerin bietet sie mit der IHK Köln an. Wie dieser Lehrgang funktioniert und wem er nützt, erklärt sie anhand mehrere Beispiele im Podcast.

    31 min
  • Zappes Broi-Gründer: „Bis zum 11.11. bleibt die Heizung aus“
    Mit einem Kölner Pils mischen Nicolas Lutz und Maximilian Koeser in der Kneipenszene mit.

    Ganz bewusst wollten die Zappes Broi-Gründer beim Start im Jahr 2020 nicht ein weiteres Kölsch auf den Markt bringen. „Für den Verbraucher ist es doch angenehm auszuwählen, was er trinken möchte“, sagt Nicolas Lutz. „Nicht jeder, der in Köln wohnt, ist auch in Köln aufgewachsen.“

    Der Plan scheint dem Anschein nach aufzugehen. Genaue Angaben zum Wachstum von Bierabsatz und Kneipe machen die Unternehmer zwar nicht, aber „für die Miete reicht es zumindest“, sagt Co-Gründer Maximilian Koeser. Und der Bau einer eigenen Brauerei in Köln-Vogelsang spricht für den eigenen Erfolg. Ab dem ersten Quartal 2023 soll in der Nähe der S-Bahnstation Müngersdorf/Technologiepark produziert werden.

    Im Podcast sprechen beide auch über die Auswirkungen der Energiekrise, Konflikte mit dem Ordnungsamt und die Entscheidung, die Fußball-WM nicht in der eigenen Kneipe an der Roonstraße zu zeigen.

    38 min
  • Deutschfuchs-Gründer: „Köln war einfach der Place-to-be“
    Caro und Simon Aschemeier haben zusammen das Start-up Deutschfuchs gegründet. Die Lernplattform soll im Fremdsprachenunterricht Deutsch helfen.

    Die digitalen Lehrinhalte von Deutschfuchs sollen laut den Gründern Caro und Simon Aschemeier Chancengleichheit und Integration ermöglichen. Sie sollen Lehrkräfte dabei unterstützen, ihren Schülerinnen und Schülern bedürfnisgerecht Deutsch als Fremdsprache beizubringen.

    Die Coronapandemie hat natürlich die Digitalisierung vorangetrieben und auch Deutschfuchs hat einen regelrechten „Ansturm“ erlebt, erzählt Simon Aschemeier. Das dürfe jetzt nicht nachlassen und müsse weiter vorangetrieben werden.

    Im Gespräch mit Podcast-Host Martin Dowideit erzählen die Start-up-Gründer, wie sie sich für Köln (den „Place-to-be“) als Gründungsstandort entschieden haben, wie es ist, verheiratet zu sein und gleichzeitig gemeinsam eine Firma zu betreiben und welche Pläne sie für die Zukunft von Deutschfuchs haben.

    39 min
  • Energierechtlerin Kristina Hunger: "Wir haben Brennholz angeschafft"
    Kristina Hunger ist Expertin für das Kleingedruckte in Energieverträgen. Ihr Know-how ist derzeit sehr gefragt, nicht nur bei den eigenen Nachbarn.

    Mehr als 12 Jahre hat Kristina Hunger in der Rechtsabteilung des Kölner Energieversorgers Rhenag gearbeitet. Dann hat sie sich Anfang des Jahres selbstständig gemacht mit ihrer Kanzlei Lumos Legal.

    Der Name stammt aus Harry Potter, der Zauberspruch "Lumos" bringt Licht ins Dunkel. In Sachen Energiepreiserhöhungen sagt Hunger, dass vor allem Preisgarantien in Verträgen für Kundinnen und Kunden derzeit vor Preissprüngen schützen. Allerdings auch nur auf Zeit: Denn alle müssten sich auf höhere Preisniveaus einstellen.

    28 min
  • Kraftling-Gründer Fritz Kalthoff: „Ingwer war als klassisches Hausmittel schon bekannt“

    Im Herbst und Winter füllen sich die Supermarktregale zunehmend mit kleinen Fläschchen, die die Immunabwehr stärken sollen. Ingwer-Shots sind im Trend. Aufgrund seiner Scharfstoffe, der Gingerole, kann Ingwer bei Migräne-Kopfschmerz, gegen Entzündungen, Übelkeit und Brechreiz helfen. Mit besonders frischen Ingwer-Shots wirbt das Kölner Start-Up Kraftling. Das Gründungsteam, bestehend aus Friedrich „Fritz“ Kalthoff, Maximilian Wermke und Tim Hemmerich hat Ingwer-Shots zum ersten Mal in New York kennengelernt. Dort auf den Geschmack gekommen, stellten sie ab Dezember 2017 die Shots selbst her – zunächst aus der WG-Küche. „Als wir 2017 gestartet sind, da ging der Trend mit den Ingwershots in den USA gerade richtig los. 2018 wurde der Ingwer zufälligerweise als Heilpflanze eingestuft und ist ja vorher eher als Hausmittel bei der älteren Bevölkerung bekannt gewesen“, sagte Mitgründer Kalthoff im Podcast „ekonomy mit K“. Inzwischen hat Kraftling einige Testphasen in Kölner Cafés hinter sich, konnte seine Produktpalette erweitern und hat eine bundesweite Partnerschaft mit der REWE Group abgeschlossen. Der Gründungsstandort spielte gerade in den frühen Phasen des Unternehmens eine besondere Rolle: „Köln hat tolle Cafés und eine tolle Kultur, in der viele offen dafür sind, Neues zu probieren. “, sagte Kalthoff. Aus einer Auswahl von fünf verschiedenen Ingwerknollen hat sich Kraftling für seine Ingwer-Shots früh für eine peruanische Version entschieden, die sowohl farblich als auch aromatisch intensiver sein soll, als beispielsweise handelsüblichere Ingwerknollen aus China. „Bei uns stehen Qualität und Genuss im Vordergrund. Wir versuchen auch, nachhaltiger zu werden, aber mehr als unsere 100%-recycleten PET-Flaschen geht leider nicht. Da fehlt es uns insgesamt noch an Möglichkeiten“, sagte Kalthoff im Podcast „ekonomy mit K“.

    53 min
  • Socialbnb-Gründer: „Touristische Einnahmen kommen nicht da an, wo sie sollten“
    Alexander Haufschild und Nils Lohmann wollen Reisen gerechter gestalten, indem sie Urlauberinnen und Urlauber direkt an soziale und ökologische Projekte vermitteln.

    Wer in den Urlaub fährt, unterstützt oft nicht diejenigen, die wirklich aus der Region kommen. Stattdessen werden Hotelketten oder Investoren unterstützt, denen es primär um Gewinnmaximierung geht. Das wollten Alexander Haufschild und Nils Lohmann ändern und nicht nur Einheimische unterstützen, sondern vor allem jene, die von den Einnahmen soziale und ökologische Projekte betreiben.

    Im Podcast erzählen die beiden Socialbnb-Gründer, warum die Reise trotzdem wie ein ganz normaler Urlaub sein kann und in welchen Ländern sie welche Projekte unterstützen.

    https://www.socialbnb.org/

    36 min
  • Energiejournalistin Kathrin Witsch: „Jeder ist jetzt Energieexperte“
    Beim Handelsblatt berichtet die Kölnerin über Energie – und die Themen gehen nicht aus.

    „Dass es beim Handelsblatt dreimal die Woche ein Energiethema auf die Seite 1 schafft, hätte ich nicht gedacht", sagt die Teamleiterin der Energieberichterstattung, Kathrin Witsch. Doch der Krieg in der Ukraine hat den Strom-, Öl- und Gasmarkt so durcheinander gewirbelt, dass die Journalistin und ihre Themen extrem gefragt sind.

    Diese Woche zu Gast bei Markus Lanz im ZDF, aber auch im Podcast des Kölner Stadt-Anzeiger, berichtet sie davon, was aus einer Nation der Fußballtrainer und Corona-Fachleute geworden ist. „Jeder ist jetzt Energieexperte“, sagt Witsch.

    Sie sagt, dass Schlagzeilen über "Waschlappen"- und "Kaltduschen"-Tipps zu viel Beachtung finden. Viel mehr müsse sich der Umgang mit Energie und Energieprojekten generell ändern und überdacht werden.

    Allerdings müssten dafür gleichzeitig viele Dinge ineinander greifen: der Ausbau erneuerbarer Energieträger, der Ausbau von Netzen und ein finanzieller Ausgleich für die nächsten Monate und Quartale.

    32 min
  • Häfen-Chef Uwe Wedig: Auch in Köln muss der Rhein vertieft werden
    Die HGK betreibt die Kölner Häfen, 240 Kilometer Schienen mit Güterzügen und steuert hunderte Binnenschiffe.

    Das Niedrigwasser des Rheins sorgt für Schlagzeilen und mitten drin kämpft die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) mit den Folgen. Denn die städtische Gesellschaft betreibt über ihre Tochter HGK Shipping mehr als 300 Schiffe und ist damit Europas größter Binnenreeder. Mehr als 100 Schiffe gehören der HGK-Gruppe selbst, weitere 200 chartert sie für die Kunden in der Kohle-, Stahl-, Öl- und Chemieindustrie.

    Bis zu zwei Drittel der potenziellen Fracht mussten Schiffe zuletzt an Land lassen, da der Rhein nicht tief genug für vollbeladene Schiffe war. Denn nur wenige Frachter sind so konzipiert wie die "Gas 94" der HGK, die auch bei niedrigsten Pegelständen noch mit hunderten Tonnen beladen werden kann.

    Aber neue Schiffe alleine seien keine Lösung für die Folgen des Niedrigwassers, sagt HGK-Chef Uwe Wedig im Interview. Er hält auch stellenweise Rhein-Vertiefungen für notwendig - auch in Köln. „Ja wir haben hier auch Stellen im Rhein, wo das notwendig wäre“, sagt Wedig.

    Die Energiekrise treibt zudem derzeit die Nachfrage nach Frachtschiffen auf dem Rhein. Mehr Steinkohle muss zu Kraftwerken gebracht werden. Für die HGK bedeutet das eine Sonderkonjunktur. „Wir gehen davon aus, dass sich die Nachfrage nach Transportkapazität verdoppeln wird durch die Reaktivierung von Kohlekraftwerken“, so Wedig. „Wir spüren das. Die Nachfrage ist riesig groß."

    Für die Autofähre zwischen Leverkusen-Hitdorf und dem Kölner Norden gibt Wedig eine Bestandsgarantie, trotz Verlusten im Betrieb. „Es gibt heute keine Idee, die Fähre abzuschaffen.

    35 min
  • Bringsl-Gründerinnen: „Online-Shops fehlt oft die Persönlichkeit“
    Über ihren Online-Shop und Lieferdienst bringen die Gründerinnen nachhaltige Produkte von Manufakturen aus der Region zu den Kunden nach Hause.

    Die Persönlichkeit, das Vertrauen und die Produkte auch in der Hand halten und probieren zu können – dieses Gefühl wollen Tamara Amalia und Lea Woltiri in die Welt der Online-Shops übertragen. „Was aber eine sehr große Challenge ist, weil alles zweidimensional ist und man nichts riechen, schmecken und fühlen kann“, sagt Amalia.

    Besondere Fotoshootings, die Produktdarstellung und vor allem die Menschen hinter den Produkten, ihre Geschichte und die Herstellungsprozesse vorzustellen, darum geht es bei Bringsl. Die Produkte sind zum Essen, Trinken oder für die Pflege, die Küche und den Garten gedacht, stammen aus der Region und haben fast immer auch Geschenk-Charakter.

    In Köln liefern die beiden die Bestellungen per Rad aus, was sie auf eine Idee gebracht hat: „Wenn wir die Bestellungen selbst ausliefern, dann können wir auch mal eine Runde 'Happy Birthday' singen, Konfetti werfen oder eine peinliche Botschaft überbringen - das wird sehr, sehr gut angenommen“, sagt Lea. Dafür verkleiden sie sich auch oder singen kölsche Lieder - garantieren aber nicht für ihre Gesangsqualitäten. „Das ist immer für beide Seiten sehr witzig.“

    Was die beiden von Lieferdiensten halten und wie sie die Gründerszene in Köln und der Region einschätzen, erzählen sie im Podcast.

    Artikel zu den Kölner Einzelhändlern:

    40 min
  • Henry Horn: „Köln muss eine bessere Infrastruktur für Fahrräder schaffen“
    Der Co-CEO von Smartvélo über Lieferdienste, geknackte KVB-Räder und die Verkehrssituation in Köln.

    Bis zu 15.000 Kilometer im Jahr müssen Fahrräder schaffen, die von Lieferdiensten genutzt werden, sagt Henry Horn, einer der drei Geschäftsführer von Smartvélo. Das hatte vor wenigen Jahren kaum jemand aus der Fahrradbranche erwartet, weswegen das Kölner Start-up sich schnell dazu entschieden hat, genau jene wartungsintensive Fahrräder zu betreuen.

    Mit digitalen Tools und mittlerweile auch einem eigens entwickelten E-Bike will das Team die problemlose und schnelle Wartung von ganzen Flotten ermöglichen. Dabei käme es weniger auf den Style-Faktor als auf die Modularität und Sicherheit der Fahrerinnen und Fahrer an.

    Eigentlich hatten Horn und seine Kollegen Smartvélo mit einem anderen Geschäftsmodell gestartet. Warum sie sich umentschieden haben und warum Horn trotz der vielen Kritik an Lieferdiensten findet, dass es gut ist, mit ihnen zusammenzuarbeiten, erzählt er im Podcast.

    39 min

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Das K steht für Köln – und so sprechen im Wechsel Martin Dowideit und Michael Greuel, Mitglieder der Chefredaktion des Kölner Stadt-Anzeiger, in ekonomy mit K mit interessanten Persönlichkeiten der Wirtschaft aus Köln und der Region. Themen sind Erfolge und Niederlagen, unternehmerische Herausforderungen und das Verhältnis zu Köln und der Region. Zum Interview kommen Wirtschaftsgrößen, aber auch Unternehmerinnen und Unternehmer mit einfach interessanten Geschichten, Werdegängen und Lösungsansätzen.

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