
Sign up to save your podcasts
Or


►► Schließe dich über 12.000 Studierenden und Referendar*innen an: Abonniere meinen kostenlosen Newsletter »Jura neu gedacht« ⇨ https://mailchi.mp/endlichjura/newsletter
Transkript:
Welches Szenario hältst du für effektiver?
Tatsächlich haben es 44 % der von mir Befragten für effektiver gehalten, alles an einem Tag zu lernen. Vielleicht, weil immer noch die Ansicht herrscht, dass viel auch viel helfe?
Wenn du das Lernen eines bestimmten Themas auf mehrere Tage ausdehnst, musst du nicht nur die Hälfte der Zeit investieren; du erhöhst zugleich auch deine Chancen, dich besser daran zu erinnern. Probier’s aus!
Bei dieser Ausgabe des Podcasts handelt es sich um eine spezielle Inbetweenisode, die als Zusammenfassung der Beiträge von endlich jura. von Oktober 2022 dient. Sie enthält einen kurzen Ausschnitt aus allen Episoden, gesammelt an einem Ort, sodass du hin- und herspringen kannst, um ein Gefühl für die jeweilige Folge zu bekommen.
Warum du dich nicht zum Examen anmeldest – endlich jura.
►► Blog-Post: https://bit.ly/3fEXZtZ
Vollständiges Transkript:
Es hat einen Grund, dass du dich nicht bereit fühlst und immer wieder davor zurückschreckst, dich zum Examen anzumelden: Du machst einen Denkfehler. Du kannst nicht einfach warten, bis du dir das examensrelevante Wissen anhand von Lehrbüchern oder Skripten erarbeitet hast. Es gibt überhaupt kein »examensrelevantes Wissen«, das du abstecken könntest; der Prüfungsstoff ist unbegrenzt. Und du kannst noch so viel Wissen haben; wenn du nicht in der Lage bist, es in einer Klausur den dir präsentierten Sachverhaltsangaben zuzuordnen, ist alles umsonst gewesen. Abstraktes Wissen bringt dir nichts.
Ich habe mich ganz ohne Lehrbücher und Skripte aufs Examen vorbereitet und vereinzelt Literatur und Rechtsprechung zur Vertiefung herangezogen. Dieser Weg war nicht nur für mich, sondern auch für etliche meiner Studierenden von Erfolg gezeichnet. Wenn du bereit bist, den nachfolgenden Alternativweg einzuschlagen, stehen die Chancen gut, dass du tatsächlich ein realistisches Bild davon bekommst, was dich im Examen eigentlich erwartet, ohne zu jedem Fach ein Lehrbuch oder Skript gewälzt haben zu müssen. Du wirst Tausende Karteikarten, Zusammenfassungen und Mindmap-Elemente einsparen und vor allem nicht den halben Tag damit zubringen, den Scheiß von gestern zu wiederholen.
Examensvorbereitung ohne Lehrbücher und Skripte – so geht’s:
⇨ Besorge dir 60 Original-Examensklausuren: 30 aus dem Zivilrecht, 20 aus dem Öffentlichen Recht und 10 aus dem Strafrecht. Diese findest du im Klausurfundus deiner Uni, in Ausbildungszeitschriften wie der JuS und Fallbüchern wie »Die Examensklausur«.
⇨ Analysiere Bearbeitungsvermerk und Fallfrage(n) jeder Klausur, stelle sicher, dass du den Sachverhalt vollständig erfasst, entwickle zumindest ein grobes Prüfprogramm (in Betracht kommende Anspruchsgrundlagen; möglicherweise verletzte subjektiv-öffentliche Rechte; Straftatbestände, die verwirklicht worden sein könnten) und erstelle eine Übersicht der Klausurschwerpunkte.
⇨ Nutze die entsprechenden Falllösungen als Quelle deiner eigenen Notizen. Achte darauf, in eigenen Worten zu formulieren, damit du das, was du dir rausschreibst, auch garantiert verstehst. Mit den so erstellten Notizen kannst du dich dann zu Beginn deines Lerntags, oder wenn du gerade mal keinen Fall löst, aktiv abfragen. Faustregel: eine Notiz mit nur einem Gedanken pro Seite Falllösung.
⇨ Greife erst dann zu vertiefender Literatur und Rechtsprechung, wenn du wissen willst, warum sich eine bestimmte Rechtsfrage überhaupt stellt. Oft finden sich auf der letzten Seite professioneller Lösungsvorschläge Vertiefungshinweise, die genau die bedeutenden Rechtsfragen der jeweiligen Klausur zum Gegenstand haben. Pro Klausur solltest du dafür maximal einen Nachmittag, also ein paar Stunden deiner Zeit aufwenden.
►► Schließe dich über 10.000 Studierenden und Referendar*innen an: Abonniere meinen kostenlosen Newsletter »Jura neu gedacht« ⇨ https://mailchi.mp/endlichjura/newsletter
Als ich mich vor ein paar Wochen zum ersten Mal in meinem Leben mit der isolierten Drittwiderklage beschäftigt habe, bin ich in Nicos schriftlicher Zusammenfassung zu dem Thema über die nachfolgenden Ausführungen gestolpert:
»Die isolierte Drittwiderklage ist nur zulässig, wenn Klage und isolierte Drittwiderklage in einem rechtlich und tatsächlich engen Zusammenhang stehen. Hierneben verlangt der BGH, dass keine schützenswerten Interessen des Drittwiderbeklagten verletzt werden. Dafür kommt es auf eine Gesamtabwägung aller Umstände des Einzelfalls an.«
Da wurde mir wieder einmal bewusst, auf wie viele Prinzipien und weiche Argumentationsmuster wir als Jurist*innen tagtäglich zurückgreifen:
Et voilà: Drei Dinge, die du schreiben kannst, wenn dir nichts Besseres einfällt.
Bei dieser Ausgabe des endlich jura. Podcasts handelt es sich um eine spezielle Inbetweenisode, die als Zusammenfassung aller Beiträge von September 2022 dient. Sie enthält einen kurzen Clip aus jedem Beitrag, gesammelt an einem Ort, sodass du hin- und herspringen kannst, um ein Gefühl für die jeweilige Episode zu bekommen.
Sieh das hier als kleinen Snack, der (hoffentlich) Lust auf mehr macht. Wenn dir gefällt, was du hörst, findest du die vollständigen Beiträge unter https://endlich-jura.mykajabi.com/blog.
Viel Spaß!
***
Zeitstempel:
00:00-02:51 Warum du langsam liest und so wenig verstehst
02:52-08:52 Jura lernen mit Nebenjob, Kind oder berufsbegleitend
08:53-11:03 Ich bin ein Anti-Texter geworden
11:04-14:44 Level Up Your Beweiswürdigung
►► Finde heraus, wie du in einer Welt voller Ablenkungen maximal fokussiert sein kannst: Lad dir mein E-Book zum konzentrierten Arbeiten herunter → https://mailchi.mp/endlichjura/deep-work
Wir kennen es alle nur zu gut: Wieder ist ein Tag um, und man hat viel, viel weniger geschafft, als man sich vorgenommen hatte – extrem frustrierend! Hohe Produktivität fühlt sich anders an.
Es gibt Hunderte, ja Tausende Bücher über Produktivität, und – trust me! – ich hab’ sie alle gelesen und fast alles ausprobiert. Geblieben sind bis heute drei Dinge, die ich wirklich jeden Tag mache, um meine Produktivität hochzuhalten.
In dieser Episode erfährst du …
►► Lad dir alle Zusammenfassungen herunter und wiederhole in fünf Minuten die Inhalte meiner Videos, ohne sie noch einmal ansehen zu müssen → https://mailchi.mp/endlichjura/transkript
Es hat mich überrascht, zu lesen, dass das Vorabentscheidungsverfahren gemäß Art. 267 AEUV die Hälfte der Verfahren vor dem EuGH ausmacht. Ziel des Vorabentscheidungsverfahrens ist es, die einheitliche Anwendung des Europarechts sicherzustellen. Alle Behörden und Gerichte aller Mitgliedsstaaten sollen bestimmte Rechtsfragen identisch beantworten. Das Vorabentscheidungsverfahren versetzt nationale Gerichte deshalb in die Lage, dem EuGH Fragen zur Auslegung von Europarecht zu stellen.
In dieser Episode erfährst du …
►► Lad dir alle Zusammenfassungen herunter und wiederhole in fünf Minuten die Inhalte meiner Videos, ohne sie noch einmal ansehen zu müssen → https://mailchi.mp/endlichjura/transkript
Es gibt drei Dinge, die gute Korrektor*innen immer als störend empfinden, wenn sie eine Beweiswürdigung lesen. Die gute Nachricht ist: Es handelt es sich um Fehler, die du leicht in den Griff bekommst und deren Vermeidung automatisch zu einer solideren Beweiswürdigung führt.
In dieser Episode, die sich insbesondere an Referendar*innen richtet, erklärt dir Rechtsanwalt Nicolas Klein …
►► Lad dir alle Zusammenfassungen herunter und wiederhole in fünf Minuten die Inhalte meiner Videos, ohne sie noch einmal ansehen zu müssen → https://mailchi.mp/endlichjura/transkript
Oft ist es besser, einfach den Mund zu halten. Das gilt nicht nur in der Bib oder im juristischen Seminar – schließlich wollen die Studierenden um dich herum ungestört bleiben –, sondern auch dann, wenn du ganz allein zu Hause lernst. In diesem Video-Podcast erfährst du deshalb, wie du dadurch, dass du leise lernst, schneller durch deine Lehrbücher und Skripte kommst und obendrein noch mehr davon verstehst.
Das Leben wird immer teurer, und nicht jeder hat das Glück, finanzielle Unterstützung von seinen Eltern zu erhalten. Viele Studierende müssen sich daher einen Nebenjob suchen, nicht selten mit 20–25 Wochenstunden. Vielleicht hast du keinen Nebenjob, bist aber bereits Mama oder Papa – oder studierst gar berufsbegleitend.
Wie auch immer deine spezielle Situation aussehen mag: Dir stehen insgesamt einfach weniger Stunden zum Lernen zur Verfügung. Das ist vollkommen okay, denn in dieser Episode zeige ich dir, wie du genauso viel (und mehr!) schaffen kannst wie jemand, der doppelt und dreifach so viel Zeit hat.
In dieser Episode erfährst du …
From the publisher's feed

4 Listeners

1 Listeners

0 Listeners