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⚔️ Wie enden Kriege? Das hat mir Franz-Stefan Gady erklärt. tl;dr: Sie enden selten genau nach Plan. Warum wir am Beginn eines Zeitalters von Nachfolgekriegen sind. Und Europa entscheiden muss, ob es für die Ukraine in den Krieg ziehen würde. Abschluss der 5-teiligen Serie über den Krieg.
🙆 Franz-Stefan Gady ist unabhängiger Militäranalyst.
Dieses Buch empfiehlt Franz-Stefan:
Was nehme ich mir mit?
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DAS TEAM
⚔️ Niemand stolpert in den Krieg. Krieg ist kein Naturphänomen, sondern eine bewusste Entscheidung. Er wird immer von Menschen begonnen. Wie man die Wahrscheinlichkeit für Krieg stark verringert, hat mir Franz-Stefan Gady erklärt. Teil 4/5 von »Erklär mir den Krieg«.
🙆 Franz-Stefan Gady ist unabhängiger Militäranalyst.
Dieses Buch empfiehlt Franz-Stefan:
"Deutsche Krieger - Vom Kaiserreich zur Berliner Republik: Eine Militärgeschichte" von Sönke Neitzel (2020) - Von Gady empfohlen als "Pflichtlektüre" zum Verständnis des Phänomens Krieg und Kriegsführung im deutschsprachigen Raum über fast ein Jahrhundert.
Was nehme ich mir mit?
1. Krieg ist kein Naturphänomen. Krieg passiert nicht einfach, sondern er wird immer von Menschen ausgelöst und kann von Menschen beendet werden.
2. Abschreckung funktioniert als Prävention. Am besten, wenn man es mit aktiver Diplomatie und offenen Gesprächskanälen kombiniert. Achtung aber vor dem Sicherheitsdilemma: Wer aufrüstet kann die Angst beim Gegner vor Angriffen erhöhen, was selbst wiederum einen Krieg wahrscheinlicher machen könnte. Darum braucht es Diplomatie.
3. Autokraten sind ab 60 besonders gefährlich. Sie beginnen dann oft damit, weniger an das Land zu denken, sondern mehr an ihren eigenen Platz im Geschichtsbuch. Sowohl bei Putin als auch beim chinesischen Präsidenten Xi ist das eine Gefahr.
Weiterführender Link:
Film: The Untouchables - Die Unbestechlichen [Blu-ray]
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DAS TEAM
⚔️ Wie ist das, wenn das eigene Land im Krieg ist? Darüber habe ich mit dem Militäranalysten Franz-Stefan Gady gesprochen. Über die Psychologie des Krieges und wie man sich vorbereitet. Was hilft: Vorräte, Batterien, Internet-Terminals. Mental kann man sich aber nicht darauf einstellen. Teil 3 von 5 von »Erklär mir den Krieg«.
🙆Franz-Stefan Gady ist unabhängiger Militäranalyst.
Dieses Buch empfiehlt Franz-Stefan:
Was nehme ich mir mit?
1. Kriege durchlaufen Phasen. Oft gibt es zu Beginn eine anfängliche Euphorie und Solidarität der Menschen. In der mittleren Phase tritt dann oft Ernüchterung ein, die sich später zu Kriegsmüdigkeit entwickelt.
2. Vorbereitung ist wichtig. Die Politik braucht Notfallpläne. Individuell kann man Vorräte zuhause haben, damit man einige Zeit autark leben kann. Wasser, Dosen, Batterien, Computer mit Batterien, ein Internet-Terminal, vielleicht ein Holzofen
3. Man kann sich mental kaum vorbereiten. Man kann Krieg nicht fühlen, bevor man ihn selbst erlebt hat. Franz war oft in Kriegsgebieten, er sagt aber von sich selbst, dass er Kriege immer nur beobachtet und noch nicht erlebt hat, weil er immer gehen konnte.
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DAS TEAM
Wie kann man sich den Alltag im KZ Mauthausen vorstellen? Der Historiker Alexander Prenninger hat Interviews mit hunderten Überlebenden ausgewertet. Über den Alltag im KZ, Gewalt, Freizeit und kleine Akte der Solidarität. Erschütternde Einblicke in ein System organisierter Unmenschlichkeit – und wie sich manche trotzdem ihr Menschsein nicht nehmen ließen.
🙆 Alexander Prenninger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter (Senior Researcher) am Ludwig Boltzmann Institute for Digital History (LBIDH), Lektor am American Institute for Foreign Study in Salzburg und Vorstandsmitglied von b.a.s.e. – Büro für angewandte Sozialforschung und Entwicklung, Salzburg.
Diese Bücher empfiehlt Alexander:
Alexanders Shoutout für Medien:
Was nehme ich mir mit?
1. Die Macht der kleinen Dinge. Das KZ Mauthausen war darauf ausgelegt, Menschen jede Würde zu nehmen und sie zu entmenschlichen - durch Nummerierung statt Namen, durch Entkleidung, Rasur, Hunger und Folter. Dennoch zeigt die Geschichte des Lagers, dass selbst unter diesen extremsten Bedingungen Menschen Wege fanden, ihre Menschlichkeit zu bewahren und anderen zu helfen. Kleine Zweiergruppen, die füreinander sorgten; das Teilen von Nahrung; das Rezitieren von Gedichten; das Sauberhalten der eigenen Kleidung als Akt des Widerstands gegen die Entmenschlichung. Diese kleinen Gesten der Solidarität und Menschlichkeit waren oft der Unterschied zwischen Leben und Tod.
2. Die Verantwortung der Zuschauenden. Die Geschichte von Mauthausen verdeutlicht, dass die umliegende Bevölkerung durchaus wusste, was im Lager geschah. Manche beschwerten sich sogar über die Schreie der Gefolterten - nicht, um die Folter zu beenden, sondern damit sie woanders stattfindet. Diese Mitverantwortung durch Wegsehen ist eine wichtige Lehre. Der Brief der Bäuerin, die nicht die Grausamkeit kritisierte, sondern nur bat, sie woanders auszuführen, zeigt, wie leicht Menschen moralisch abstumpfen können. Dies erinnert mich daran, wie wichtig es ist, bei Unrecht nicht wegzuschauen, sondern aktiv Stellung zu beziehen - auch wenn es unbequem ist.
3. Die Bedeutung der Erinnerungsarbeit. Alexander betont, dass Erinnerungsarbeit nicht bedeutet, sich täglich mit dem Holocaust zu beschäftigen, sondern mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und die Spuren der Geschichte wahrzunehmen - sei es in Form von Gedenktafeln, Stolpersteinen oder anderen Erinnerungszeichen. Diese Sensibilisierung für die Vergangenheit ist entscheidend, um Tendenzen der Entmenschlichung und Ausgrenzung in der Gegenwart zu erkennen. Ich nehme mir vor, meinen Blick zu schärfen für diese Spuren und Zeichen in meinem Alltag, mich regelmäßig mit Erinnerungsliteratur und -filmen auseinanderzusetzen, und das Wissen über diese Zeit lebendig zu halten - nicht als abstraktes historisches Wissen, sondern als konkrete Mahnung für die Gegenwart.
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Eine Stunde nützliche Fun Facts über Katzen! Sie haben sich selbst domestiziert. Sie unterscheiden sich genetisch kaum von der Wildkatze. Sie miauen nur mit Menschen – weil sie merken, dass das bei uns zieht. Katzentrainerin und Creatorin Anika Moritz erklärt ihre Lieblingstiere.
Zur Person:
🙆 Anika Moritz ist Katzentrainerin und Content Creatorin. Ihren Tipps zum besseren Umgang mit den eigenen Katzen folgen auf Tiktok über 200.000 Menschen. Anikas Buch über Katzen: https://amzn.to/3E4h5Gc.
Diese Bücher empfiehlt Anika:
Anikas Shoutout für Medien:
Was nehme ich mir mit?
Weiterführende Links:
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Wie könnte Russland die EU angreifen? Franz-Stefan Gady hilft uns, das durchzudenken. Der Militäranalyst erklärt das »Vilnius-Szenario«, die Suwalki-Lücke und warum Europa seine Verteidigungsstrategie überdenken muss. Teil 2 der 5-teiligen Serie über den Krieg.
Zur Person:
🙆 Franz-Stefan Gady ist unabhängiger Militäranalyst.
Dieses Buch empfiehlt Franz-Stefan:
Wenn Russland gewinnt: Ein Szenario, Carlo Masala
Was nehme ich mir mit?
1. Die Glaubwürdigkeit untergraben. Russland könnte durch schnelle militärische Aktionen im Baltikum, wie etwa die Einnahme Vilnius, die Glaubwürdigkeit der NATO untergraben. Wenn die NATO nicht reagiert ist sie politisch tot und es ist unklar, ob Spanien, die Türkei oder die USA für Litauen eigene Soldaten sterben lassen würden.
2. Krieg ist ein Wettbewerb des Willens. Wenn Europa nicht gewillt ist, sich zu verteidigen und im schlimmsten Fall auch zu Waffen zu greifen sind wir Aggressoren hilflos ausgeliefert. Wenn wir klar signalisieren, dass wir uns das nicht gefallen lassen, sind wir sicherer. Dazu müssen wir nicht militaristisch werden, aber abwehrbereit.
3. Ein Konflikt im Baltikum könnte China die Möglichkeit geben, Taiwan anzugreifen. Das könnte dann tatsächlich einen Dritten Weltkrieg auslösen.
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Warum es nie eine Welt ohne Kriege geben wird, erklärt von Franz-Stefan Gady. Der Militäranalyst erklärt die drei zeitlosen Gründe für Konflikte: Interessen, Furcht und Ehre. Eine Reise von Thukydides bis Putin in Teil 1 von 5 über den Krieg.
🙆Franz-Stefan Gady ist unabhängiger Militäranalyst.
Dieses Buch empfiehlt Franz-Stefan:
Was nehme ich mir mit:
1. Es gibt keine Welt ohne Kriege. Franz argumentiert, dass militärische Auseinandersetzungen immer Teil der Menschheitsgeschichte waren und es auch bleiben. Sobald man eine Gruppe formt, muss man andere ausschließen und das führt zu Streitigkeiten.
2. Es gibt drei Hauptgründe für Krieg. 1. Interessen: Also etwa wirtschaftliche, politische aber auch persönliche, wie etwa die eigene Macht auszubauen. 2. Furcht. Die Angst vor der wachsenden Macht eines Konkurrenten. 3. Ehre: Persönliche Ambitionen, in den Geschichtsbüchern zu landen.
3. Kollektiv sind wir oft irrational. So wie im Fußballstadium können auch ganze Nationen in kollektive Hysterie verfallen und dumme Entscheidungen treffen, die zu Krieg führen. Das ist auch in Demokratien der Fall, wie man etwa am Irak-Krieg in den USA gesehen hat.
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DAS TEAM
Zuerst hat es mich gegruselt, mit Sarah über das Sterben und Bestattungen zu sprechen. Am Ende musste ich vor Freude und Trauer weinen, weil sie so einfühlsam ihre Erfahrungen und Erlebnisse teilte. Warum man lange vor seinem Tod über seine eigene Bestattung nachdenken sollte, erklärt.
Sarah Benz ist Musikerin, Dipl. Sozialpädagogin, Notfallseelsorgerin, Trauerbegleiterin und Bestatterin. Ihre Website. Ihr Twitter-Account. Sie ist Bestatterin bei Thanatos in Berlin. Ihre Homepage als Musikerin.
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Dass T-Shirts, Handies, Avocados und, natürlich, Klopapier ständig verfügbar sind, ist ein kleines Wunder der Logistik. Wie Flieger (unter uns Passagieren!), Schiffe, Lkws & die Bahn die moderne Wirtschaft möglich machen, erklärt der Logistik-Prof Reinhard Koether.
Reinhard Koether ist Professor an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in München und beschäftigt sich dort mit Logistik und Industrieller Produktion.
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Ihr Opa wurde von SS-Männer abgeholt und kurz darauf getötet, ihre beste Freundin auf einen Laster verfrachtet und als sie herunterfiel, überfahren. Lucia Heilman erzählt über die NS-Zeit in Wien.
Lucia Heilman hat die Nazi-Zeit in einem Versteck in Wien verbracht. Danach hat sie als Ärztin gearbeitet, jetzt besucht sie als Zeitzeugin regelmäßig Schulen.
Die Texte von Andreas:
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