Extreme Zeiten

Extreme Zeiten

By Demokratiezentrum HessenNewsPolitics
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Extreme Zeiten episodes

  • Zusammenleben neu gestalten

    Wie wollen wir unser gesellschaftliches Zusammenleben gestalten? Christa Kaletsch arbeitet in dem externen Projekt „Zusammenleben neu gestalten“, das zur Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. (DeGeDe) gehört. Sie ist federführend bei der konzeptionellen Entwicklung des Projekts und freiberufliche Fortbildnerin für Demokratie- und Menschenrechtsbildung. Ziel des Projekts ist die Stärkung und Fortbildung von Personen in Schlüsselfunktionen aus staatlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen. Der Begriff „Institutionen“ ist in diesem Kontext weitgefächert: Das Verständnis umfasst Schulen und außerschulische Einrichtungen, zivilgesellschaftliche Vereine, Verbände oder kirchliche Träger, aber ebenso Kommunen, Verwaltungen und besonders Behörden.

    Workshops und andere Angebote werden von dem Fortbildungsteam des Projekts individuell auf die Bedarfe der jeweiligen Institution bzw. Gruppe zugeschnitten. Dabei werden die zwei großen Themengebiete „Teilhabekultur“ und „Sensibilisierung für diverse Diskriminierungsformen“ behandelt, die eng miteinander verwoben sind.

    Alle Informationen zum Projekt „Zusammenleben neu gestalten“ findet ihr hier: https://degede.de/project/zusammenleben-neu-gestalten/

    Du hast Anregungen und Ideen? Schreibe uns: [email protected]  

    Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben“ und des Landesprogramms „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ gefördert.

    Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des HMdIS, des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.

    40 min
  • Mobile Beratung im Sport

    Sport ist und war schon immer politisch, denn die knapp 87.000 Sportvereine in Deutschland sind Orte der Demokratie und der Wertebildung. Das weiß niemand besser als die diplomierte Psychologin und Sportwissenschaftlerin Angelika Ribler, die als Referatsleiterin für Jugend- und Sportpolitik bei der Sportjugend Hessen tätig ist. Sie berät Vereine in diversen Belangen: Wie umgehen mit Rechtsextremismus im Sport? Was tun bei Rassismus oder Menschenverachtung im Verein? Sie berät sowohl bei unangemessenem Verhalten seitens Trainer*innen ebenso wie bei Kindeswohlgefährdung in der Familie.

    Sport kann viel zur Demokratieförderung beitragen. Besonders hilfreich ist dabei eine Leitbildentwicklung innerhalb von Sportvereinen, bei dessen Entwicklungsprozessen Angelika Ribler unterstützt und berät. Ihre Beratungs- und Bildungsarbeit basiert auf den Kinder- und Menschenrechten und der Erfolg gibt ihr Recht!

    Alle Informationen zur Sportjugend Hessen findet ihr hier: https://www.sportjugend-hessen.de/

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    Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben“ und des Landesprogramms „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ gefördert.

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    43 min
  • Arbeiten mit radikalisierten minderjährigen Geflohenen

    Hanifa Haqani ist Geschäftsführerin des Rumi imPuls e.V. mit Sitz in Frankfurt. Der interkulturelle Verein betreut unter anderem radikalisierte Jugendliche mit Fluchterfahrungen in Hessen und hilft ihnen bei der Integration in die Gesellschaft.
    Einige der Jugendlichen, die nach Deutschland kommen, wurden in ihren Herkunftsländern mit anderen Werten, politischen Vorstellungen und Menschenbildern sozialisiert. Auch sind einige aufgrund von Krieg in ihren Heimatregionen traumatisiert und benötigen eine entsprechende Betreuung. Der Verein arbeitet sozialisationssensibel und nimmt Rücksicht auf die kulturellen und humanitären Begebenheiten in den Herkunftsländern.
    Um ihnen den Zugang zur deutschen Gesellschaft zu erleichtern hilft der Rumi imPuls e.V. mit Rat und Tat z.B. in Form von Beratung, Betreuung, Ausflüge und gemeinsame Aktivitäten. Auch die Förderung der Sprachkenntnisse und Unterstützung bei den schulischen Leistungen gehören zum Leistungsspektrum der Ehrenamtlichen.

    Mehr Infos zu Rumi imPuls findet ihr hier: www.rumi-impuls.de

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    42 min
  • Der Gemischtwarenladen gegen Rechtsextremismus

    Achtsegel aus Frankfurt ist ein Büro für demokratische Kommunikation und politische Bildung. Die beiden Politikwissenschaftler Pit Reinesch und Fabian Jellonnek betreiben das Büro und verstehen sich als Dienstleister, die Inhalte und Produkte für Träger aus der Landschaft der politischen Bildung und Präventionsarbeit entwickeln. Ihre Konzepte und Produkte dienen der Vermittlung demokratischer Inhalte und nicht selten gehen die beiden dabei neue Wege und probieren theoretische Konzepte aus.

    Doch warum Gemischtwarenladen? Ganz einfach: es gibt nichts, was der Thinktank aus Frankfurt nicht konzipieren kann. Egal ob wissenschaftliche Aufträge (z.B. von Kirchen, Berufsverbänden oder der Landeszentrale für politische Bildung), die Monitoringberichte des Beratungsnetzwerks Hessen oder ein Podcast mit Insassen aus dem Strafvollzug , Achtsegel stellt sich jeder Herausforderung! Selbstverständlich gehören auch Vorträge, Workshops, Broschüren, Websites, Videos oder online Brainstorming-Spiele zu der Produktpalette der beiden Dienstleister. Mit viel Mut und Kreativität entwickelt das Unternehmen kundengerechte und nutzerfreundliche Produkte mit sehr erfolgreichen Resultaten.

    Mehr Infos zu Achtsegel findet ihr hier: www.achtsegel.org

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    38 min
  • Was ist Mobile Beratung?

    Besonders in der Pandemie haben sich neue aber auch alte gesellschaftspolitische Konflikte verschärft und machen sich innerhalb der Politik, Zivilgesellschaft und Sicherheitsbehörden bemerkbar. Gerade die Mobile Beratung ist am Puls von gesellschaftspolitischen Konflikten. Zu Gast bei unserer Moderatorin Angela Fitsch ist der Sozialpädagoge Christopher Vogel, der im Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus und Rassismus – für demokratische Kultur in Hessen e.V. – kurz MBT Hessen arbeitet. Das MBT Hessen war eines der ersten Beratungsteams in Westdeutschland und hat sich 2003 in Kassel gegründet. Seither übernimmt das MBT viele wichtige Aufgaben sowohl in der aktiven Beratung von Kommunen, Initiativen, Schulen, Vereinen und Betroffenen als auch bei Recherchen (z.B. in Form von Broschüren). Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit sind Vorträge und Workshops zu diversen Themen wie Rechtsextremismus, Antisemitismus oder Rassismus. Christopher Vogel berichtet von spannenden Fällen aus seiner Arbeit in der Mobilen Beratung.

    Mehr Infos zum Mobilen Beratungsteam Hessen findet ihr hier: https://mbt-hessen.org/home

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    31 min
  • Rechter Terror in Hessen

    Auf dem rechten Auge blind? Das ist eine Frage, die beim Blick auf die vergleichsweise offiziell niedrigen rechten Straftaten und Strukturen in Hessen aufkommt – gilt dieses Bundesland doch gerade in den letzten Jahren als Hochburg rechten Terrors. Doch wie das Buch „Rechter Terror in Hessen“ (im Erscheinen) zeigt, gibt es eine lange Tradition rechter Strukturen und Gewalttaten in Hessen. Die beiden Autor*innen Yvonne Weyrauch und Sascha Schmidt sind bei der Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels akribisch vorgegangen und haben Zusammenhänge und Strukturen von terroristischen Gewalttaten sowie alltäglicher rechter Gewalt eindrucksvoll und präzise von 1945 bis 2020 nachverfolgt.  

    „Rechter Terror in Hessen“ – hierüber spricht unsere Moderatorin Angela Fitsch mit den beiden Autor*innen, Yvonne Weyrauch und Sascha Schmidt, die gemeinsam intensiv für das beachtliche und äußerst detaillierte Werk recherchiert haben. Das Buch „Rechter Terror in Hessen“, das im März erscheinen wird, zeichnet minutiös die lange Geschichte extrem rechter Strukturen und Gewalt zwischen 1945 bis 2020 nach. Im Interview berichten Sie über die Ergebnisse ihrer Recherche sowie über den Entstehungsprozess des Werkes.

    Alle Informationen zum Buch „Rechter Terror in Hessen“: https://www.wochenschau-verlag.de/Rechter-Terror-in-Hessen/41562

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    42 min
  • Was ist Antiziganismus?

    Obwohl die Angehörigen der Sinti und Roma seit über 600 Jahren in Deutschland leben, sind sie häufig Opfer von Vorurteilen und Diskriminierung – auch bei uns in Hessen. Viele sprechen aus Angst nicht offen über ihre Zugehörigkeit, denn die vermeintlichen Zuschreibungen, sie seien Kriminelle und eine Gefahr, halten sich hartnäckig in der Öffentlichkeit. Dabei gibt es viele berühmte Sinti und Roma wie Marianne Rosenberg, Anna Netrebko, Django Reinhardt und natürlich Charlie Chaplin.
    Mit der sog. Machtergreifung der Nationalsozialisten im Januar 1933 wurden auch die Angehörigen der Sinti und Roma systematisch verfolgt und getötet. Doch trotz Anerkennung ihres Leids sind sie laut einer Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte von 2009 bis heute einer der am stärksten diskriminierten Gruppen Europas. Doch wie gestaltet sich heute die Lebensrealität für die vielen Sinti und Roma in Hessen?
    Diese Fragen hat Angela Fitsch im Interview mit Rinaldo Strauß, dem Vorsitzenden des hessischen Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, besprochen. Er berichtet von seinen eigenen Diskriminierungserfahrungen und von seiner Bildungsarbeit an Schulen.
    Alle Informationen zum Verband der Sinti und Roma in Hessen findest du hier: https://sinti-roma-hessen.de/
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    30 min
  • Rechtsextremismus in der Familie

    Rechtsextremismus ist familiärer Sprengstoff: Rechte Parolen, Gaming, Musik und Insignien, Kontakte, Straftaten. Orientieren sich Jugendliche rechtsextrem, sind der familiäre Alltag und die Beziehungen oft belastet. Eltern sind schockiert, ratlos, erleben Schuldgefühle und suchen nach Auswegen. Seit einigen Jahren berät und unterstützt die Rote Linie aus Marburg Familien in dieser Lage. Hierüber spricht Angela Fitsch mit Torsten Niebling, dem Leiter der Roten Linie. Als pädagogische Fachstelle arbeitet die Rote Linie auch direkt mit rechtsaffinen Jugendlichen und berät Fachkräfte an Schulen, der Jugendarbeit, Jugendhilfe, Vereine oder Kirchen.

    Alle Informationen zur Roten Linie findest Du hier: www.rote-linie.net

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    30 min
  • Was ist Antisemitismus?

    Jüdisches Leben ist Teil unserer Gesellschaft – in Hessen seit dem 11. Jahrhundert – aber selbstverständlich scheint dies nicht zu sein. Ob von rechts, links, über Verschwörungserzählungen bis hin zu Islamisten: Antisemitische Hetze wird im Netz und im öffentlichen Raum verbreitet. Das Bundesamt für Verfassungsschutz registriert für das Jahr 2021 über 2.000 Straftaten mit einem antisemitischen Hintergrund – mit wachsender Tendenz. Seit diesem Jahr können antisemitische Angriffe, Bedrohungen und Beleidigungen bei der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen (RIAS Hessen) gemeldet werden. Angela Fitsch spricht mit Dr. Susanne Urban, Projektleiterin von RIAS Hessen, über die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Antisemitismus und darüber, weshalb man sich an RIAS wenden soll.
    Alle Informationen zu RIAS Hessen findest Du hier: www.rias-hessen.de
    Den Lagebericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz findest Du hier: https://lmy.de/lvZJz

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    29 min
  • Was sind Reichsbürger?

    Was sind Reichbürger? Deutschland ist eine GmbH und seit dem zweiten Weltkrieg von den Alliierten kontrolliert und bevormundet. Außerdem sind wir keine Bürgerinnen und Bürger, sondern Angestellte dieser vermeintlichen GmbH – der Beleg dafür ist der Personalausweis.
    Das hört sich irgendwie komisch an? Zurecht! Doch genau das glauben die etwa 21.000 Reichsbürger in Deutschland. In dieser Ausgabe unseres Podcast spricht Angela Fitsch mit dem Experten Oliver Gottwald, der schon seit vielen Jahren die Szene im Blick hat und über die vielen verschiedenen Strömungen und ideologischen Ansätzen von Reichsbürgern informiert.

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    Das Demokratiezentrum Hessen, Fach- und Geschäftsstelle des Beratungsnetzwerks Hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, wird mit Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben“ und des Landesprogramms „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ gefördert.
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    Hinweis der Redaktion: Bei Minute 06:10 Minuten handelt es sich natürlich nicht um den Komponist Gustav Mahler (1860 – 1911), sondern um den Rechtsextremisten und Terroristen Horst Mahler.

    31 min

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„Extreme Zeiten!“, der Podcast des Demokratiezentrums Hessen: Hier sprechen wir einmal im Monat mit Expert*innen und Berater*innen über Einblicke und Hintergründe zu ihrer Arbeit, geben…