Exzellent erklärt - Spitzenforschung für alle

Exzellent erklärt - Spitzenforschung für alle

By Die 57 Exzellenzcluster DeutschlandsScienceTechnologyLife Sciences
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Exzellent erklärt - Spitzenforschung für alle episodes

  • Hunger und Depression - Was unser Gehirn damit zu tun hat

    Unser Gehirn steuert und beeinflusst Prozesse und Krankheiten in mehr oder weniger höherem Maße, das ist seit Jahren bekannt. Unter diesem Aspekt wird die Forschung am Exzellenzcluster CECAD zu zwei Krankheiten näher beleuchtet: Depression und Fettleibigkeit. Doch nicht nur das, beides wird auch unter dem Aspekt des Alterns erforscht.

    Die Experten
    Prof. Dr. Frank Jessen ist Psychiater und Demenzforscher sowie Leiter einer Arbeitsgruppe am CECAD (Cologne Excellence Cluster on Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases). An der Universität zu Köln forscht er zu den Mechanismen der Alzheimer-Erkrankung und deren Prävention. Sein Fokus liegt auf der Früherkennung und Prävention von Demenz und neurodegenerativen Erkrankungen. Mit seiner Gruppe entwickelt er innovative Ansätze zur Untersuchung des kognitiven Abbaus und zur Verzögerung von Demenzsymptomen, was von wesentlicher Bedeutung für die Entwicklung präventiver Therapien ist.

    Dr. Henning Fenselau ist Neurowissenschaftler und Forschungsgruppenleiter am CECAD der Universität zu Köln und am Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung. Seine Forschung konzentriert sich auf die neuronalen Netzwerke, die metabolische Prozesse wie den Energiehaushalt und die Glukosehomöostase steuern.

    Der Cluster
    Das Cologne Excellence Cluster on Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases (CECAD) an der Universität zu Köln ist ein Forschungszentrum, das sich der Untersuchung zellulärer Stressantworten und deren Rolle bei altersbedingten Krankheiten widmet. Forscher am CECAD arbeiten interdisziplinär, um zu verstehen, wie molekulare und zelluläre Mechanismen zu Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Entzündungen und neurodegenerativen Erkrankungen führen. Ziel ist es, innovative Therapien zu entwickeln, um altersbedingte Krankheiten besser zu behandeln und den gesunden Alterungsprozess zu fördern.

    Der Podcast
    57 Exzellenzcluster, 1 Podcast. Regelmäßig berichtet „Exzellent erklärt“ aus einem der Forschungsverbünde, die im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert wird. Die Reise geht quer durch die Republik, genauso vielfältig wie die Standorte sind die Themen: Von A wie Afrikastudien bis Z wie Zukunft der Medizin. Seid bei der nächsten Folge wieder dabei und taucht ein in die spannende Welt der Spitzenforschung! Wenn Euch der Podcast gefallen hat, abonniert „Exzellent erklärt“ bei dem Podcast-Anbieter Eurer Wahl.

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    31 min
  • Neue Therapien gegen Krebs: Tumorzellen in den Winterschlaf versetzen

    Jedes Jahr erhalten etwa eine halbe Millionen Menschen in Deutschland die Diagnose Krebs (Quelle). Die Krankheit war 2023 die zweithäufigste Todesursache in der Bundesrepublik. Das Alter ist und bleibt der Hauptrisikofaktor für die Erkrankung, was vor dem Hintergrund steigender Lebenserwartung und einer immer älter werdenden Bevölkerung nach neuen Maßnahmen und Therapien ruft.

    Glücklicherweise arbeiten Forschende weltweit tagtäglich an der Entwicklung neuer Therapien oder der Weiterentwicklung bestehender. Darunter ist auch Jun. Prof. Dr. Josef Leibold. Zusammen mit seinem Team will er die sogenannte „CAR-T-Zell Therapie“, eine innovative Krebsimmuntherapie, verbessern. Mithilfe eines gentechnologischen Verfahrens können körpereigene T-Zellen im Labor zu chimären Antigenrezeptor-T-Zellen, kurz CAR-T-Zellen, umgewandelt und anschließend in den menschlichen Organismus zurück transferiert werden. Mit diesen Antigenrezeptoren ausgestattet, sind die T-Zellen dann in der Lage, die Tumorzellen im Körper aufzuspüren und zu bekämpfen.
    Was bei Blutkrebserkrankungen bereits gut funktioniert, ist leider bei soliden Tumoren, also Krebserkrankungen von Organen, nicht der Fall. Hier kommt der neue Ansatz von Herrn Leibold ins Spiel: Er verfolgt in seinem Ansatz eine Kombinationstherapie, die die Tumorzellen in eine Art Winterschlaf versetzen sollen, die Seneszenz genannt wird. In diesem Zustand können sich die Tumorzellen nicht weiter teilen. Daran will er die eigentliche CAR-Immun-Zell-Therapie anschließen. Durch genetische Modifikationen sollen die CAR-Immunzellen individuell an die Eigenschaften seneszenter Tumorzellen angepasst und zusätzlich auf das immun-feindliche Mikromilieu solider Tumore vorbereitet werden.

    Der Experte
    Jun. Prof. Dr. Josef Leibold ist Forschungsgruppenleiter in Deutschlands einzigem onkologischen Exzellenzcluster, dem „iFIT“. Als Arzt ist er gleichzeitig in der Tübinger Klinik für Medizinische Onkologie und Pneumologie tätig. Für seine innovative Forschung zur Verbesserung der Krebsimmuntherapie wurde er kürzlich mit einem Starting Grant des Europäischen Forschungsrats in Höhe von 1,5 Millionen Euro ausgezeichnet.

    Der Cluster
    Im Tübinger Exzellenzcluster „Image-Guided and Functionally Instructed Tumor Therapies” (iFIT) arbeiten mehr als 200 Forschende daran, grundlegende tumorbiologische Prozesse besser zu verstehen, um neue und innovative Krebstherapien zu entwickeln. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Forschungsbereichen „Funktionelle Targetidentifizierung und molekulare Tumortherapien“, „Immuntherapien“ und „Molekulare und funktionelle multiparametrische Bildgebung“ arbeiten dafür Hand in Hand in einem interdisziplinären Umfeld. https://www.medizin.uni-tuebingen.de/go/iFIT

    29 min
  • Pflanzenforschung: Durch Computermodelle dem Klimawandel trotzen

    Die Folgen des Klimawandels gefährden Ernten und damit die Ernährung der Weltbevölkerung. Auch wenn wir ein jahrhundertealtes Wissen über die Landwirtschaft haben, fehlt noch das konkrete Wissen darüber, warum Pflanzen so sind, wie sie sind. Besonders die neuen Herausforderungen machen es nötig herauszufinden, wie Pflanzen auf bestimmte äußere Gegebenheiten reagieren. Am Exzellenzcluster CEPLAS arbeiten die Forscherinnen und Forscher mit Computermodellen, um verschiedene Szenarien durchzugehen und neue Hypothesen zum Stoffwechsel der Pflanzen aufzustellen.


    Die Expert:innen

    Professor Oliver Ebenhöh ist Physiker und Systembiologe, sowie Mitglied im Exzellenzcluster für Pflanzenwissenschaften, CEPLAS. Er leitet die Forschungsgruppe für Quantitative und Theoretische Biologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sein Schwerpunkt liegt auf der Modellierung von Stoffwechselnetzwerken und der Regulation biologischer Systeme. Ebenhöh engagiert sich in wissenschaftlichen Netzwerken und entwickelt neue Ansätze in der Systembiologie.

    Professorin Nadine Töpfer ist Biophysikerin und Gruppenleiterin beim Exzellenzcluster CEPLAS an der Universität zu Köln. Ihre Forschung konzentriert sich auf die mathematische Modellierung biologischer Prozesse, insbesondere des pflanzlichen Stoffwechsels und seiner Umweltanpassung. Durch ihre Arbeit trägt sie zur Verbesserung des Verständnisses komplexer biologischer Systeme und deren Reaktion auf Umweltfaktoren bei.


    Der Cluster

    CEPLAS (Cluster of Excellence on Plant Sciences) untersucht, wie sich Pflanzen an veränderte Umweltbedingungen anpassen, wie sie fast jeden Lebensraum der Erde besiedeln können und wie diese Erkenntnisse von der Landwirtschaft genutzt werden können. Der Schlüssel zum Verständnis dieser Anpassungsfähigkeit ist das Erbgut, denn Gene steuern das pflanzliche Wachstum und die Umwandlung von Lichtenergie in chemische Energie. Durch diese Erkenntnisse sollen Pflanzen an sich verändernde Bedingungen angepasst werden, womit ein wesentlicher Beitrag zur Lösung einer globalen Herausforderung – der Sicherung unserer Ernährung – geleistet werden kann.

    CEPLAS bündelt die Ressourcen der Universitäten Düsseldorf und Köln, des Max-Planck- Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung und des Forschungszentrums Jülich zu einem international führenden Zentrum für Pflanzenforschung.

    https://www.ceplas.eu/

    22 min
  • Das Universum im Labor: Wie künstliche Intelligenz (KI) bei der Suche nach Elementarteilchen hilft

    Die Suche nach neuen Elementarteilchen gleicht einer Suche nach der Nadel im

    Heuhaufen. Im Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) am CERN prallen 40 Millionen Mal pro Sekunde Teilchen höchster Energie aufeinander. Meistens passiert bei diesen Kollisionen nichts Aufregendes. Wenn aber doch etwas passiert, darf man diesen Moment nicht verpassen. Am sinnvollsten wäre es, alle Kollisionen kontinuierlich aufzuzeichnen. Aber solche gigantischen Datenmengen lassen sich nicht speichern. Also muss vorher gefiltert werden – und dabei kann künstliche Intelligenz helfen.

    Künstliche Intelligenz kommt auch beim IceCube Neutrino Observatory am Südpol zum Einsatz. IceCube besteht aus einem Kubikkilometer Gletschereis und tausenden Lichtsensoren. Damit lassen sich tief im Eis der Antarktis die extrem schwer messbaren Neutrinos aufspüren, die uns überall aus dem Weltall erreichen. Computersimulationen und künstliche Intelligenz helfen dabei, um aus den Messdaten die Neutrino-Signale und ihre Herkunftsrichtungen herauszufiltern.

    Die Experten

    Prof. Dr. Lukas Heinrich ist Professor für Data Science in der Physik an der Technischen Universität München und leitet dort das ORIGINS Data Science Lab.

    Dr. Philipp Eller ist Forschungsgruppenleiter an der Technischen Universität München und analysiert die Beobachtungsdaten des IceCube Neutrino Observatory am Südpol mit Methoden wie maschinellem Lernen.

    Der Cluster

    Was ist Dunkle Materie? Woher kommen Sterne und Galaxien? Wie entstand das Leben auf der Erde und gibt es auch anderswo Leben im Weltall? Genau an diesen und anderen Fragen forscht der Exzellenzcluster ORIGINS mit über 120 Arbeitsgruppen aus den Bereichen Astro-, Bio- und Teilchenphysik.
    ORIGINS ist ein gemeinsames Projekt der Ludwigs-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM). Beteiligt sind außerdem die Max-Planck-Institute für Astrophysik, Biochemie, extraterrestrische Physik, Physik und Plasmaphysik, die Europäische Südsternwarte, das Leibniz-Rechenzentrum und das Deutsche Museum. Sprecher des Clusters sind Professor Andreas Burkert (LMU) und Professor Stephan Paul (TUM). Der interdisziplinäre Forschungsverbund wird im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder seit Januar 2019 gefördert und baut auf den weltweit beachteten Forschungsleistungen des Exzellenzclusters Universe (2006-2018) auf.
    https://www.origins-cluster.de

    Die erste Episode über dieses Cluster gibt es hier:

    https://exzellent-erklaert.podigee.io/19-neue-episode

    Der Podcast

    57 Exzellenzcluster, 1 Podcast. Regelmäßig berichtet „Exzellent erklärt“ aus einem der Forschungsverbünde, die im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert wird. Die Reise geht quer durch die Republik, genauso vielfältig wie die Standorte sind die Themen: Von A wie Afrikastudien bis Z wie Zukunft der Medizin. Seid bei der nächsten Folge wieder dabei und taucht ein in die spannende Welt der Spitzenforschung! Wenn Euch der Podcast gefallen hat, abonniert „Exzellent erklärt“ bei dem Podcast-Anbieter Eurer Wahl.
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    27 min
  • Syntopische Architekturen: Wie gestalten lokale Materialien das Bauen der Zukunft mit?

    Im Projekt „Syntopische Architekturen“ wollen Forscherinnen und Forscher des Exzellenzclusters "Matters of Activity" natürliche Strukturen in die Architektur integrieren, die in Verbindung zu dem Ort stehen, an dem gebaut wird. Ein Beispiel dafür ist das Arbeiten mit Käferholz, also mit Holz, das vom Borkenkäfer befallen wurde. Die Berücksichtigung von Materialien, die in der direkten Umgebung und ihren Kreisläufen vorkommen, macht syntopische Architekturen zu einer besonders nachhaltigen Form des Bauens und Wohnens.
    Wer gerade zufällig in Berlin ist, sollte sich das Activarium ansehen. Das ist der Showroom in Berlin-Mitte, in dem man die am Cluster erarbeiteten Prototypen sehen und testen kann. Dazu gehören auch die Objekte, von denen Karola Dierichs in der Podcast-Folge spricht. Der erwähnte Text von Luis Rene Rivas ist HIER zu finden.

    Die Expertinnen

    Prof. Dr. Karola Dierichs hat die Cluster-Professur „Material und Code“ an der „weißensee kunsthochschule berlin“ inne. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Computerbasiertes Entwerfen und Bauen (ICD) im Rahmen des Exzellenzclusters „Integratives Computerbasiertes Entwerfen und Bauen für die Architektur“ (IntCDC). Am ICD hat sie zu „Granularen Architekturen“ geforscht und granulare Materialien im architektonischen Kontext entwickelt.

    Prof. Dr. Robert Stock ist Juniorprofessor für Kulturen des Wissens am Institut für Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Mitbegründer des Forschungsnetzwerks „Dis-/Abilities and Digital Media“ (gefördert von der DFG). Sein aktuelles Buchprojekt „Blind on the Road. A Sensory History of Automobility and Urban Walking“ (Arbeitstitel) hinterfragt Blindheit, assistive Technologien und Mobilitätspraktiken.

    Der Cluster

    Der Exzellenzcluster „Matters of Activity“ untersucht die eigene innere Aktivität von Materialien. Diese Aktivität kann als neue Quelle für innovative Strategien und Mechanismen entdeckt werden zum Umdenken in der Beziehung zwischen analog und digital sowie zur Entwicklung nachhaltiger und energieeffizienter Technologien. Dabei verschränken sich Biologie und Technik, Geist und Material, Natur und Kultur in neuartiger Weise. Mehr Informationen gibt es unter www.matters-of-activity.de.

    Der Podcast

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    31 min
  • Die Physik des Lebens: Das Rätsel um nachwachsende Gliedmaßen

    In der Biologie gibt es noch viele Rätsel zu lösen. Beispielsweise verstehen wir noch nicht, wie es Tiere wie der Axolotl schaffen, Gliedmaßen nachwachsen zu lassen. Wir wissen auch nicht, wie Muskeln aufgebaut sind und funktionieren. All das versucht das Exzellenzcluster Physik des Lebens mit den Werkzeugen der Physik zu entschlüsseln. Teilweise geschieht das durch Experimente, teilweise durch Simulationen. Es wird zudem auf verschiedenen Skalen gearbeitet, von der kleinsten mit RNA, DNA und Proteinen bis hin zu den größeren, sichtbaren Skalen.

    Die Experten

    Dr. Marcus Jahnel begann 2021 als Forschungsgruppenleiter am Exzellenzcluster Physik des Lebens (Physics of Life, PoL) und dem Biotechnologischen Zentrum (BIOTEC) der TU Dresden. Seine Gruppe Dynamik der Biomoleküle nutzt die Physik des Lichts, um die Physik des Lebens zu untersuchen.

    Professor Benjamin Friedrich hat 2021 die Heisenberg-Professur für Biologische Algorithmen am Exzellenzcluster Physik des Lebens angetreten. Seine Arbeitsgruppe entwickelt mathematische Modelle, um zu verstehen, wie Zellen und Gewebe funktionieren.

    Der Cluster

    Wie entwickelt sich aus einer winzigen Eizelle ein komplexer Organismus? Und wie können Salamander sogar verlorene Gliedmaßen nachwachsen lassen? Diese und weitere Fragen erforschen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Physik, Biologie und Informatik am interdisziplinären Exzellenzcluster Physics of Life der TU Dresden. Gemeinsam untersuchen sie die physikalischen Gesetze, die den Aufbau und die Entwicklung lebender Materie in Zellen, Molekülen und Geweben ermöglichen.

    Der Podcast

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    36 min
  • Energie aus Licht – Die Magie der Photoelektrokatalyse

    Die Speicherung von Energie ist eines der großen Themen unserer Zeit. Die Photoelektrokatalyse kann hier einiges bewirken. Beispielsweise könnten Solarbatterien gleichzeitig Sonnenlicht aufnehmen, umwandeln, speichern und wieder abgeben. Wichtig in dieser Grundlagenforschung ist es, die richtigen Materialien zu finden, um eine möglichst effiziente Arbeitsweise sicherzustellen. Dabei tauchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tief in den Nanokosmos ein und spüren Eigenschaften auf, die die Leistungsfähigkeit enorm prägen.

    Die Experten

    Prof. Thomas Bein ist Inhaber des Lehrstuhls für Physikalische Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Mitglied des Exzellenzclusters e-conversion. Ein Ziel von Prof. Bein und seiner Gruppe sind umweltfreundliche Solarzellen auf der Grundlage von Metallhalogenid-Perowskiten und verwandten Materialien.

    Dr. Johanna Eichhorn ist Gruppenleiterin an der TU München und Mitglied des Exzellenzclusters e-conversion. Ihre Forschungsgruppe hat das Ziel, die Umwandlungsreaktionen von Sonnenenergie und den Ladungstransport von mehrschichtigen Photoelektroden auf Basis von Halbleitern zu verstehen.

    Der Cluster

    Um die Energie aus Sonne, Wind und Wasser nutzen zu können, müssen wir sie umwandeln und speichern. Der Exzellenzcluster e-conversion erforscht die Grundlagen dieser Prozesse, damit beide in Zukunft effizienter ablaufen. So versickert bei jeder Umwandlung (engl. conversion) ein beträchtlicher Teil der Energie am Grenzübergang zwischen verschiedenen Materialien. Das Einsparpotential ist enorm und ein guter Grund, um die besten Fachleute im Cluster e-conversion zusammenzubringen. Dies sind rund 55 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen und ihre Gruppen mit Sitz an der TU München, der LMU München sowie an Max-Planck-Instituten in Stuttgart, Berlin und Mülheim an der Ruhr.

    e-conversion - Die erste Episode

    Die erste Episode des Clusters dreht sich um starke Akkus für die Energiewende und ist aus dem Mai 2022. Hier direkt zu hören: https://exzellent-erklaert.podigee.io/11-neue-episode

    Der Podcast

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    30 min
  • Quantensimulation: Schlüssel zu Hochtemperatur-Supraleitern?

    Das Verhalten einzelner Atome und Moleküle kann man in der Quantenphysik sehr gut vorhersagen. Schwieriger wird das, wenn sich viele Teilchen zusammentun und kollektive Effekte eine wichtige Rolle spielen. Da sind noch viele Fragen offen. Die Quantensimulation – und zwar nicht am Computer, sondern im Labor – soll helfen, diese Fragen zu beantworten. Zum Beispiel möchte man herausfinden, wie genau Hochtemperatur-Supraleiter funktionieren – und ob man es durch das bessere Verständnis schaffen kann, diese Supraleiter eines Tages dann auch bei Raumtemperatur zu betreiben.

    Die Experten

    Prof. Dr. Fabian Grusdt ist Professor für Quantenvielteilchenphysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er sich mit Quantensimulationen stark korrelierter Quantenmaterie mit ultrakalten Atomen und Photonen beschäftigt.

    Prof. Dr. Monika Aidelsburger ist ebenfalls Professorin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und führt Quantensimulationen mit ultrakalten Quantengasen, die in optischen Gittern gefangen sind, durch. Außerdem, sie leitet die Forschungsgruppe Kontrollierte Quantensysteme am Max-Planck-Institut für Quantenoptik.

    Der Cluster

    Im Exzellenzcluster Munich Center for Quantum Science and Technology (MCQST) arbeiten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an interdisziplinären Forschungsfragen, die alle Aspekte der Quantenwissenschaften von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung abdecken. Ziel ist es, Quanteneffekte wie Verschränkung zur erforschen und nutzbar zu machen. So können neue Quantentechnologien entwickelt werden, wie beispielsweise hochempfindliche Sensoren, abhörsichere Kommunikation und Quantencomputer. Das MCQST strebt an, ein weltweit führendes Zentrum für Quantenwissenschaft und -technologie zu werden. Neben der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München, sind das Max-Planck-Institut für Quantenoptik, das Walther-Meißner-Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und das Deutsche Museum als Partner an MCQST beteiligt.

    Hier gibt’s die erste Episode vom Cluster über das Thema Quantenkommunikation:
    „Quantenwissenschaft - Grundlage der Technologien von morgen“

    Der Podcast

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    24 min
  • Virtual Touch: Den Tastsinn ins Internet bringen

    Wie wäre es, den Händedruck eines entfernten Kollegen oder die Umarmung eines geliebten Menschen über das Internet zu spüren? Wie nah sind wir dran, dies Wirklichkeit werden zu lassen? Der Exzellenzcluster CeTI der TU Dresden leistet Pionierarbeit bei der Erforschung der Übertragung von Berührungen über das Internet, welche wichtige Bereiche unseres Lebens revolutionieren wird.

    Die Expertinnen

    Katja Krug ist seit 2021 Doktorandin am Interactive Media Lab Dresden der TU Dresden und forscht am Exzellenzcluster „Centre for Tactile Internet with Human-in-the-Loop“ (CeTI) zu Mixed Reality.
    Junior-Professorin Merle Fairhurst ist neuro-wissenschaftliche Forscherin an der TU Dresden im Bereich Akustik und Haptik und beschäftigt sich mit der Interaktion zwischen sensorischen Signalen, die es uns ermöglichen, die Welt um uns herum wahrzunehmen und erfolgreich mit anderen zu interagieren.

    Der Cluster

    Am „Centre for Tactile Internet with Human-in-the-Loop" der TU Dresden, forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus so unterschiedlichen Bereichen wie Elektrotechnik, Informatik, Psychologie, Medizin und Informatik zusammen, um die verschiedenen Möglichkeiten des taktilen Internets zu erkunden. Die interdisziplinäre Forschung bildet die Grundlage für neuartige Anwendungen in der Medizin, der Industrie und dem »Internet der Fähigkeiten« (Internet of Skills). So wie das Internet den Zugang zu Informationen schaffte, zielt der Cluster darauf ab, den Zugang zu Fähigkeiten und Fachwissen für die Allgemeinheit zu ermöglichen, um Chancengleichheit für Menschen unterschiedlichen, Geschlechts, Alters, kulturellen Hintergrunds oder körperlicher Einschränkung zu erreichen.

    CETI - Die erste Episode

    Die erste Episode des Clusters war gleichzeitig die allererste Episode dieses Podcasts vom August 2021. Damals ging es um "Taktiles Internet – Intelligente Textilien, Roboter und Hilfe im OP". Hier direkt zu hören: https://exzellent-erklaert.podigee.io/1-taktiles-internet

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    33 min
  • Über die Wahrnehmung von Ungleichheit

    Der Exzellenzcluster „Politics of Inequality“ befragt in seinem Ungleichheitsbarometer regelmäßig 6000 Menschen danach, welche Erfahrungen von Ungleichheit sie machen. Dabei geht es beispielsweise um Einkommen oder Vermögen, aber auch um Gesundheit oder Klimawandel. Manche Ergebnisse überraschen sehr, beispielsweise dass sich die meisten Menschen der Mittelklasse zuordnen, obwohl sie dort auf ihr Einkommen bezogen gar nicht hingehören. Warum das so ist und was das für politische Wahlentscheidungen bedeutet, erklärt Prof. Dr. Marius R. Busemeyer. Prof. Dr. Claudia Diehl widmet sich im Forschungsprojekt „PerFair“ Schülerinnen und Schülern um herauszufinden, ob diese bereits ein Gefühl der Ungleichheit haben und wie dieses entsteht. Dazu wurden insgesamt etwa 3000 Jugendliche und deren Eltern befragt.

    Die Expertinnen

    Marius R. Busemeyer ist Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Politische Ökonomie am Fachbereich Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Konstanz und Sprecher des Exzellenzclusters "The Politics of Inequality".

    Claudia Diehl ist Professorin für Mikrosoziologie an der Universität Konstanz und Co-Sprecherin des Exzellenzclusters „The Politics of Inequality“. Zu den Schwerpunkten ihrer Forschung gehören die Migrationsforschung und die Bildungssoziologie, insbesondere Eingliederungsprozesse von Zuwanderern, Phänomene der internationalen Migration sowie Prozesse ethnischer Grenzziehungen.

    Der Cluster

    Die Kluft zwischen Arm und Reich, der weltweite Aufstieg von PopulistInnen, die Lastenverteilung im Kampf gegen den Klimawandel, ungerecht verteilte Bildungschancen – in aktuellen Debatten geht es immer auch um Ungleichheit. Die Zusammenhänge sind komplex, an wissenschaftlich fundierten Antworten mangelt es aber noch. Hier setzt der Exzellenzcluster „The Politics of Inequality“ an und erforscht die politischen Ursachen und Folgen von Ungleichheit.

    Der Podcast

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    21 min

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