
Sign up to save your podcasts
Or


Entwaldung und Waldschädigung nehmen weltweit mit besorgniserregender Geschwindigkeit zu. Sie sind eng mit der globalen Klimakrise und dem Verlust von Artenvielfalt verknüpft – das sind Trends, die die wirtschaftliche Existenz und das Überleben der Menschen bedrohen. Mit der Entwaldungsverordnung will die EU jetzt gegensteuern. Um ihren Beitrag zur globalen Waldvernichtung so gering wie möglich zu halten, dürfen bestimmte Rohstoffe wie Soja, Ölpalme, Rinder, Kaffee, Kakao, Kautschuk und Holz oder daraus hergestellte Erzeugnisse nur noch in der EU in den Verkehr gebracht oder auf dem Markt bereitgestellt oder ausgeführt werden, wenn sie entwaldungsfrei sind. So wichtig das Ziel der Entwaldungsverordnung ist – die Umsetzung ist sehr komplex. Anfang Dezember wurde auf europäischer Ebene beschlossen, den Geltungsbeginn der Verordnung im Wesentlichen auf den 30.12.2025 zu verschieben, um den Unternehmen mehr Vorbereitungszeit zu geben. Betroffene Unternehmen sollten das kommende Jahr nutzen, um ihre Unternehmensprozesse anzupassen. Außerdem zeigt sich in der Praxis: vielen Unternehmen ist noch gar nicht bewusst, dass sie von der Verordnung betroffenen sind. Grund genug, sie noch einmal genau zu untersuchen, heute mit unserem Gast Dr. Thomas Uhlig, Rechtsanwalt und Partner bei KPMG Law.
Stellen Sie sich vor, Sie betreten den Konferenzraum. Die Luft ist angespannt. Vor Ihnen liegen mehrere aktuelle Presseberichte und ein erster Entwurf eines Untersuchungsberichts, der Hinweise auf gravierende Verstöße im Unternehmen enthält – Verstöße, die nicht nur die Reputation, sondern auch die Finanzlage und damit vielleicht auch die Existenz des Unternehmens gefährden könnten. Sie fragen sich: "Wie konnte es so weit kommen? Hätten wir im Aufsichtsrat das früher erkennen oder sogar verhindern können?" In genau solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig die Rolle des Aufsichtsrats als Hüter der Unternehmensintegrität ist. Er trägt zunehmend mehr Verantwortung, nicht nur in Krisensituationen schnell und umsichtig zu handeln, sondern auch präventiv eine nachhaltige Unternehmenskultur der Integrität zu fördern. Wie Sie als Aufsichtsratsmitglied dieser Aufgabe gerecht werden und welche Instrumente Ihnen zur Verfügung stehen. Hierzu sprechen wir heute mit Nicole Willms.
+++ Mehr zum Thema finden Sie in der Fachzeitschrift Der Aufsichtsrat
Unternehmen befinden sich auf unterschiedlichen Stufen ihrer Nachhaltigkeitstransformation. Zwar ist ESG ein Top-Thema auf Vorstandsebene, aber viele Firmen haben Schwierigkeiten bei der Umsetzung. Mangelnde Kompetenz, Erfahrung und Kapazitäten sind häufige Hindernisse, die durch Interim Manager mit ESG- und Industrieexpertise überwunden werden können. Hierzu sprechen wir heute mit Oliver Krebs.
+++ Mehr Infos zu diesem Thema finden Sie in unserer Zeitschrift ESGZ
Für Unternehmen und Unternehmer mit großem Immobilienbestand ist die erbschaftsteuerliche Begünstigung der Wohnungsunternehmen von großer Bedeutung. Doch sind mit der Anwendung dieser Steuerbefreiung zahlreiche Anwendungsfragen verbunden, welche in der Praxis beachtet werden müssen.
+++ Mehr Infos zu diesem Thema finden Sie in unserer Zeitschrift Der Betrieb
Der BCG Index für Transformation und Sondersituationen aus dem Sommer 2024 zeigt, dass der Transformations- und Restrukturierungsdruck in europäischen Unternehmen steigt. Jedes 5. Unternehmen sieht sich merkbarem Transformationsdruck ausgesetzt, jedes 15. Unternehmen sogar einem konkreten Restrukturierungsdruck. Deutschland steht hier an der Spitze. Unternehmen aus der Automobilindustrie sind in der Transformation stecken geblieben, andere Unternehmen wie zum Beispiel solche aus der Chemiebranche kämpfen mit exogenen Faktoren, wie steigenden Energiekosten. Es stellt sich die Frage, ob wir in Deutschland effektive Werkzeuge in unserem Werkzeugkasten haben, die Unternehmen für die anstehenden Restrukturierungen nutzen können. Hierzu sprechen wir heute mit Frau Dr. Sabine Vorwerk und Herrn Riaz Janjuah von Linklaters.
Es ist ein ruhiger Freitagabend. Die Woche neigt sich dem Ende zu und die meisten Mitarbeiter bereiten sich auf ein entspanntes Wochenende vor. Doch plötzlich, im Herzstück der IT, beginnt ein Alarm zu schrillen. Ein massiver Cyberangriff ist im Gange und sensible Daten sind in Gefahr. Die IT-Mitarbeiter, die glücklicherweise ein gut vorbereitetes Incident Response Team sind, reagieren sofort. Innerhalb von Minuten werden Systeme isoliert, Angriffswege analysiert und erste Maßnahmen ergriffen. Dank klarer Prozesse und vorheriger Schulungen können sie den Schaden begrenzen und den Vorfall schnell unter Kontrolle bringen.
+++ Mehr zum Thema finden Sie hier und hier
Die ESG-Berichterstattung ist aktuell ein viel diskutiertes Thema. Große Beachtung finden die ökologischen Aspekte, was auch logisch ist, schließlich entstammt die EU-Regulierung dem sog. „Green Deal“, der das Ziel hat, in Europa bis 2050 Klimaneutralität zu schaffen und so die Erderwärmung einzudämmen. Auch die sozialen Aspekte, insbesondere Arbeitsbedingungen, finden in der Berichterstattung Aufmerksamkeit. Weniger beachtet wird die Governance-Berichterstattung. Hier geht es um die Unternehmensführung. Wenn ESG Ziele in der Unternehmensstrategie nicht verankert werden, ist die Zielerreichung der EU nur schwerlich zu erreichen. Wenn nun auch ein sehr bedeutsamer Teil der Unternehmen, nämlich der Mittelstand mit der ESG-Berichterstattung überfordert wird, könnte das Ziel in noch weiter in die Ferne rücken.
+++ Mehr zum Thema finden Sie in den Fachzeitschriften KoR und Der Aufsichtsrat sowie in ESGZ.
Stellen Sie sich vor, es naht das Ende der Abgabefrist der Steuererklärung, und wie jedes Jahr sitzen Sie mit einem Stapel Belege, einem Laptop und jeder Menge Fragezeichen im Kopf am Schreibtisch. Obwohl Sie das Spiel schon seit Jahren mitmachen, bleibt das Gefühl, dass es immer komplizierter wird. Wäre es nicht einfacher, wenn all diese Informationen automatisch an das Finanzamt übermittelt würden und Sie sich um fast nichts mehr kümmern müssten?
+++ Mehr zum Thema finden Sie in den Fachzeitschriften DER BETRIEB und Rethinking Tax sowie in unserer Recherche-Datenbank Owlit.
Kartellschadensersatzprozesse sind bis dato kaum denkbar ohne – oft umfangreiche – ökonometrische Sachverständigengutachten (die wenigstens von einer Partei vorgelegt werden) zur Frage des kartellbedingten Schadens und dessen Höhe. An dieser Stelle trifft dann der Richter – der ja bekanntlich „non calculat“ – auf den Ökonomen, der – wie es seiner Profession eigen ist – ohne Zahlen, Daten und Fakten nicht kann. Dabei zeigt sich vor allem in letzter Zeit, dass es diverse Missverständnisse und vielleicht sogar Misstrauen im Vorgehen der jeweils anderen Seite zu geben scheint. Darüber sprechen wir heute mit Dr. Gerhard Klumpe und Dr. Johannes Paha.
+++ Mehr Infos zu diesem Thema finden Sie in unserer Zeitschrift WuW
Der Europäische Gerichtshof entschied am 11. Juli 2024, dass sogenannte Innenumsätze in einer umsatzsteuerlichen Organschaft nicht umsatzsteuerbar sind. Dies gilt auch dann, wenn die empfangende Einheit selbst kein volles Vorsteuerabzugsrecht hätte. Damit ist die durch ein Vorabentscheidungsersuchen des Bundesfinanzhofs entstandene Rechtsunsicherheit beseitigt, und die Organschaft weiterhin ein attraktives Gestaltungsinstrument für nicht voll zum Vorsteuerabzug berechtigte Unternehmen. Darüber sprechen wir heute mit Robert Prätzler.
+++ Mehr Infos zu diesem Thema finden Sie in unserer Zeitschrift Der Betrieb
From the publisher's feed

11 Listeners