
Sign up to save your podcasts
Or


Stellen Sie sich vor: Sie sitzen in der Mittagspause zwischen zwei Kollegen in der Kantine eines Tech-Start-ups: Der eine zeigt stolz auf sein Smartphone, aber nicht auf ein Foto aus dem Sommerurlaub, sondern auf die Kursentwicklung von Ether. „Das war meine Provision für dieses Quartal“, sagt er, „und wenn der Kurs so weitergeht, kann ich mir nur davon bald ein High-End E-Bike kaufen.“ Sein Kollege lacht und meint: „Ich warte lieber. Wenn die Firma verkauft wird und meine virtuellen Anteile fällig werden, klingelt’s richtig.“
+++ mehr zum Thema finden Sie in unserer Zeitschrift DER BETRIEB.
Kennen Sie auch diese Newsletter-Flut im E-Mail-Postfach? Hier SAF-T, da der QR-Code auf Rechnungen, dort das Veri-Factu-Update, die 3/4/5-Corner-Modells, Erstellung von Peppol IDs … Ein völliger E-Reporting und E-Invoicing-Overload. Da kann man sich als Umsatzsteuerexperte auch die Frage stellen: Macht man noch Steuern oder schon IT? Wir möchten heute einmal den Blick auf das richten, was eigentlich weiterhin im Zentrum der Umsatzsteuer stehen sollte: die korrekte Fakturierung von Umsatzsteuer an den Kunden. Warum ist es so wichtig, dies zu betonen? Weil alle Initiativen, die unter ViDA zusammengefasst werden können, ein wenig davon ablenken, dass die Überprüfung der korrekten Fakturierung von Umsatzsteuer Ziel aller E-Reporting und E-Invoicing-Initiativen ist und man sich schon fragen muss, auf was da zugesteuert wird – oder kurz, wie es unsere Gäste formulieren würden: Droht der Mindfuck durch ViDA?
Wir freuen uns, dass wir hierzu mit Jörn Riestenpatt und Rechtsanwalt Benjamin Oesterling sprechen können.
Man stelle sich ein Unternehmen wie ein altes Segelschiff vor – stolz, traditionsreich, mit dicken Planken und einem Käpt’n, der seit 30 Jahren denselben Kurs fährt. Allerdings hat sich der ruhige Ozean in den letzten Jahren in einen schäumenden Whirlpool verwandelt, die Kunden senden keine Postkarten mehr von ihrem Segeltörn, sondern sind in den sozialen Medien hyperaktiv und lassen ihre Drohnen für das beste Foto aufsteigen, während Konkurrenten mit Jet-Skis vorbeiziehen. In diesen Zeiten geht es darum, den Kurs anzupassen, das Schiff manövrierfähiger zu machen und statt des alten Sextanten ein GPS zu benutzen. Transformation ist die Überlebensstrategie im Zeitalter des Dauerwandels!
Heute richten wir den Fokus in unserem Podcast auf den Finance-Bereich – nicht als klassische Reporting-Instanz, sondern als strategischen Co-Piloten der unternehmerischen Transformation. Wie gelingt dieser Rollenwandel in der Praxis? Welche Kompetenzen, Strukturen und Technologien braucht Finance, um die Transformation nicht nur zu begleiten, sondern aktiv mitzugestalten? Und wie gelingt es, innerhalb des Unternehmens als glaubwürdiger, wirkungsvoller Partner zu zählen?
+++ Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.
Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach einem wohlverdienten Urlaub montags ins Büro. Nach einem Gang in die Küche, die Kaffeetasse in der Hand, setzen Sie sich an Ihren Rechner und überprüfen Ihre E-Mails. Neben einigen ungelesenen Kunden-E-Mails finden Sie auch eine bisher unbekannte Versenderadresse. Es handelt sich um Werbemails einer Gewerkschaft. Sie sind überrascht, denn Ihre betriebliche E-Mail-Adresse ist weder im Internet verfügbar, noch wurden Sie vorab über die Zusendung von Werbemails informiert oder um Erlaubnis gebeten. Sie fragen sich: Kann es sein, dass Ihre E-Mail-Adresse einfach ungefragt weitergegeben wird und die Gewerkschaft Sie kontaktiert? Wir freuen uns, dass wir hierzu mit Rechtsanwalt Dr. Bernd Kinzinger sprechen können.
+++ Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserer Zeitschrift DER BETRIEB.
Seit Corona kommen Unternehmen und damit auch Aufsichtsräte nicht zur Ruhe. Krisen mit starken disruptiven Impulsen für Unternehmen folgen dicht aufeinander. Neben „negativen“ Disruptionen wie Pandemien und Kriegen sind in jüngster Zeit auch wieder technologische Entwicklungen wie KI in den Vordergrund getreten. In einer Zeit wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen wird die Rolle des Aufsichtsrats immer entscheidender. Aber sind die heutigen Boards gut genug aufgestellt, um Unternehmen sicher durch herausfordernde Zeiten zu steuern?
+++ Hier kommen Sie zu unserer Fachtagung für Aufsichtsräte
Es ist 7:30 Uhr im Berliner Hauptbahnhof. Unser heutiger Gast stolpert über die Schlagzeile „30% Sofortabschreibung beschlossen!“ auf seinem Smartphone, während neben ihm ein Start-up-Gründer laut in sein Headset jubelt: „Das ist unser Turbo für die Roboterproduktion!“ Gleichzeitig stöhnt ein Gastronom beim Kaffeeholen: „7% Mehrwertsteuer dauerhaft? Das reicht nie gegen die Energiekosten!“
Drei Szenen, ein Koalitionsvertrag: Die schwarz-rote Steuerreform trifft auf eine gespaltene Realität. Während die degressive Abschreibung Mittelständlern Investitionssprünge ermöglicht, sorgt die Gewerbesteuer-Erhöhung auf 280% für Existenzängste in strukturschwachen Regionen. Familien hoffen auf automatisiertes Kindergeld, doch Ökonomen warnen vor der Agrardiesel-Subvention – 89% halten sie für klimapolitisch fatal.
„Wir schaffen Anreize, die Deutschland nach vorne katapultieren“, vernimmt man im politischen Berlin. Doch in den Werkhallen und Wohnzimmern fragen sich viele: Wer zahlt eigentlich die Rechnung für diesen Reformrausch? Unser Thema heute daher: Investitionsturbo oder Steuerchaos? Der aktuelle Koalitionsvertrag auf dem Prüfstand des Ökonomenpanels von ifo und FAZ.
+++ Mehr zum Thema finden Sie in unserer Zeitschrift DER BETRIEB.
Die EU-Kommission möchte einen signifikanten Bürokratieabbau von mindestens 25% erreichen, bei mittelständischen Unternehmen sogar von mindestens 35%, um den Wettbewerb der europäischen Wirtschaft zu stärken. Als Konsequenz sollen die nachhaltigkeitsbezogenen Berichts- und Sorgfaltspflichten nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (kurz: CSRD), der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (kurz CSDDD) und der Taxonomie-Verordnung sowie der Anwenderkreis wesentlich begrenzt und die Erstanwendungszeitpunkte ausgedehnt werden. Hierzu hatte die EU-Kommission am 26. Februar ein sog. Omnibus-I-Paket veröffentlicht, das derzeit kontrovers in Unternehmenspraxis und Politik diskutiert wird. Wir möchten in diesem Podcast die zentralen Inhalte des Omnibus-Pakets vorstellen und eine kritische Bilanz ziehen.
+++ Mehr Infos zu diesem Thema finden Sie in unserer Zeitschrift DER BETRIEB.
Die digitale Transformation stellt Unternehmen vor einen permanenten Stresstest, der insbesondere auch die Aufsichtsräte fordert. Sie müssen nicht nur Innovationen und neue Geschäftsmodelle strategisch bewerten, sondern auch digitale Resilienz fördern – von Cyber Security bis zur Integration von KI. Digitalkompetenz ist dabei keine optionale Zusatzqualifikation von Aufsichtsräten mehr, sondern sie ist notwendig, um Unternehmen auf lange Sicht wettbewerbsfähig und zukunftssicher auszurichten. Doch die Realität in einigen deutschen Aufsichtsräten im Hinblick auf deren Digitalkompetenz sieht leider noch anders aus. Was müssen Aufsichtsräte tun, um die von ihnen überwachten Unternehmen wirkungsvoll bei der digitalen Transformation zu unterstützen und welche Digitalkompetenz benötigen sie wirklich?
+++ Mehr Informationen finden Sie in unserer Zeitschrift Der Aufsichtsrat.
Die Steuerbefreiung für Betriebsvermögen ermöglicht eine steuerfreie Übertragung von Vermögen. Voraussetzung ist seit der letzten Änderung des Erbschaft- und Schenkungsteuergesetzes in 2016, dass begünstigtes Vermögen übertragen wird. Dabei stellt sich insbesondere bei Grundstücken, die Frage, ob diese zum begünstigten Vermögen gehören oder nicht. Entscheidend dafür ist im Wesentlichen, ob es diese zum sogenannten Verwaltungsvermögen gehören. Zu dieser Abgrenzung gibt es zahlreiche Anwendungsfragen und offene Punkte. Grund genug, hier einmal genauer hinzuschauen.
+++ Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserer Zeitschrift DER BETRIEB.
Gerade in der Krise eines Unternehmens gibt es für Aufsichtsräte zahlreiche Haftungsrisiken, wenn sie ihren Überwachungspflichten nicht oder nur unzureichend nachkommen. Insolvenzverwalter nehmen Aufsichtsräte häufig in Anspruch, um Geld für die Gläubiger zu sichern. Der Fall Wirecard hat dies einmal mehr bestätigt, auch wenn vor dem Landgericht München nur die Klage des Insolvenzverwalters gegen drei ehemalige Vorstände erfolgreich war. Der ebenfalls beklagte ehemalige stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende wurde hingegen nicht verurteilt. Angesichts steigender Insolvenzahlen und einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofs sollten Aufsichtsräte jedoch genau wissen, auf welche Punkte sie achten sollten und wie sie sich schützen können. Über dieses Thema sprechen wir heute mit Thomas Dömmecke.
+++ Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserer Zeitschrift Der Aufsichtsrat.
From the publisher's feed

9 Listeners