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Der Autor Claas Christophersen entdeckt auf Fotos Ähnlichkeit zwischen seinem Großvater Karl-Heinz Christophersen und dem Alt-Nazi Thies Christophersen. In der Familie heßst es, es gebe da zwei "Christophersen-Linien". Mit derjenigen, aus der Thies stammt, hätten sie nichts zu tun. In seinem Feature macht sich der Autor auf die Suche nach der Wahrheit.
Vor einhundert Jahren, am 24. Juni 1922, wurde der damalige deutsche Außenminister Walther Rathenau von ein paar rechtsradikalen Attentätern auf offener Straße erschossen. Anhand von Selbstzeugnissen und Aussagen von Zeitgenossen zeichnet die Autorin Valerie Stiegele in ihrem Feature ein umfassendes Porträt des außergewöhnlichen Politikers.
M. ist Witwer und eines von Tausenden Opfern Romance Scams. Die Autorin Martina Groß ist seine Schwester und hat Zugang zu den Chats. Sie geht der Frage nach, warum so viele Menschen auf das Geschäft mit der Liebe hereinfallen.
1985. Ein Theaterskandal entlädt sich über Deutschland. Fassbinders „Der Müll, die Stadt und der Tod“ soll in Frankfurt uraufgeführt werden. Der Vorwurf: Stück und Autor seien antisemitisch. Feature-Autor Jean-Claude Kuner geht der Frage nach, ob der Protest gerechtfertigt war.
Solomon Michoels war einer der bekanntesten Theaterkünstler der Sowjetunion. Schauspieler, Regisseur und Leiter des ersten jüdischen Staatstheaters der Welt, dem in Moskau ansässigen GOSET- Theater. Hierzulande ist Michoels nahezu unbekannt. In ihrem Feature „Zwischen Shakespeare und Stalin“ erinnert Brigitte van Kann an das Leben des faszinierenden Künstlers – und an sein tragisches Ende.
Für Smilie ist der Berliner Alexanderplatz ein Zuhause. Er ist Anfang 20 und obdachlos. Drogen gehören hier zum Alltag. Manchmal hat Smilie genug. Er träumt von einer eigenen Wohnung und davon, anderen Straßenkindern zu helfen. Julia Illmer und Massimo Maio haben Smilie und weiteren obdachlosen Jugendlichen Mikrofone gegeben, damit sie ihr Leben am Alex dokumentieren.
Vor 25 Jahren ist er gestorben: Jeff Buckley, der junge US-Musiker, dessen außergewöhnliche Stimme und emotionsgeladene Songs Millionen von Menschen berührten. Noch heute zählt er laut Rolling Stone zu den „100 besten Sängern aller Zeiten“. In seinem Feature beleuchtet der Autor Alan Hall einen Tag im Jahr 1994, als Jeff Buckley in London ein Radio-Interview gibt, das legendär werden sollte.
Vor fast drei Monaten begann der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. Seitdem kontaktiert die in Berlin lebende Autorin Inga Lizengevic ukrainische Theaterschaffende regelmäßig per Video-Call und fragt sie, wie sie den Alltag in Mariupol, Kyiv, Irpin und Rivne erleben.
Vor neunzehn Jahren hat die Autorin Litauen mit ihrer Familie verlassen. Jetzt kehrt sie mit dem Aufnahmegerät zurück. Und hört vier Frauen zu, die ihr Leben hier verbracht haben. Eine sehr persönliche akustische Reise in ein teils noch unbekanntes Land.
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