SpiroTrap HPF – wenn Wärmepumpen plötzlich Schmutzprobleme machen
Live von der SHK+E 2026 spricht Florian mit Christian Breul von Spirotech über ein Thema, das in der Wärmepumpenwelt gerade immer größer wird: Schmutz, Magnetit und verstopfende Wärmetauscher.
Mit dem neuen SpiroTrap HPF (High Performance Filter) bringt Spirotech einen Filter auf den Markt, der speziell für moderne Wärmepumpensysteme entwickelt wurde – mit sechs Neodym-Magneten, großem Schmutzfangvolumen und einer Rückspülfunktion, die den Filter dauerhaft leistungsfähig halten soll.
Christian erklärt, warum der neue SpiroTrap HPF überhaupt entwickelt wurde:
Nicht aus Langeweile, sondern weil die Industrie selbst auf Spirotech zugekommen ist.
Der Grund:
moderne Wärmepumpen arbeiten mit sehr feinen, hocheffizienten Plattenwärmetauschern
diese Wärmetauscher sind empfindlich gegen Schmutz und Magnetit
- alte Öl- und Gassysteme haben vieles noch „weggesteckt“
- heutige Anlagen verlieren bei kleinsten Ablagerungen schon deutlich an Leistung
Der neue Filter bringt einige Besonderheiten mit:
- 6 starke Neodym-Magnete
- großes Magnetfeld im Inneren
- bis zu 800 g Magnetit-Aufnahme
- massives Metallgehäuse
- kaum Kunststoff → weniger Sauerstoffdiffusion
- integrierte Rückspülfunktion
- abschieberbar und wartungsfreundlich
Flos erster Eindruck:
„Das Ding ist schweineschwer.“
Ein zentrales Merkmal des HPF ist die permanente innere Freispülung des Filterelements.
Dadurch soll verhindert werden, dass sich der Filter zu schnell zusetzt.
Christian macht aber auch klar:
Wenn das Ding nach kurzer Zeit komplett dicht ist, dann liegt das Problem nicht am Filter, sondern an der Anlage selbst.
Flo bringt direkt einen eigenen Fall mit:
- Wärmepumpe
- ca. 2 Jahre Betrieb
- immer wieder Hochdruckstörungen
- nach dem Öffnen kam richtig viel Dreck raus
Besonders bitter:
- Neubau
- Fußbodenheizung
- Pufferspeicher als einzige größere Metallkomponente
- gefüllt nach VDI 2035
Trotzdem: Schmutz im System.