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Es ist heiß und regenlos draußen, da bleibt einem ja gar nichts anderes übrig, als zu Hause zu sein und zu lesen! Das dachten sich Robin und Tim auch, und haben die liebe Tellemannfrau zum zweiten Mal als Gast.
Das erste Buch der Folge stellt Tim vor, der gemeinsam mit Robin ein Rezensionsexemplar von “Jürgen” erhalten hat. Das aktuellste Buch von Heinz Strunk beschreibt das Leben des namensgebenden Protagonisten Jürgen Dose, der vor allem ein Problem hat: eine Frau zu finden. Er lebt mit seiner bettlägerigen Mutter zusammen und ist etwas aus der Übung in Bezug auf soziale Kontakte. Er theorisiert und zerdenkt alles, was er in Ratgebern gelesen hat und begibt sich mit seinem besten Freund Bernd auf die Suche nach der wahren Liebe in Polen. Ohne die Stimme von Heinz Strunk könnte das Buch wohl sehr leicht missverstanden werden, wenn man aber darum weiß ergibt sich das Bild eines tragisch-komischen Charakters in einem stilsicher geschriebenen Buch!
Telle macht weiter und stellt “Ein jeder Engel ist schrecklich” von Susanna Tamaro vor. Die Schriftstellerin gehört zu einem ihrer Favoriten und das Buch zeigt auch sehr gut, dass das nicht ohne Grund so ist. Denn es handelt sich um ein autobiografisches Werk, dass jedoch nicht nur eine bloße Aneinanderreihung von Fakten oder Anekdoten ist, sondern eine zutiefst emotionale Auseinandersetzung mit ihrer Kindheit und der Last des Mitgefühls, die seit jenen Tagen auf ihren Schultern lastet. Mit einer Präzision und Sprachgewalt, die ihresgleichen sucht, war Telle hingerissen und gepackt von ihren Beschreibungen.
Den Abschluss macht Robin mit “Slade House” von David Mitchell, auf das er schon lange heiß war. Das Buch ist unterteilt in 5 Kapiteln mit jeweils mehr oder weniger abgeschlossenen Geschichten, die sich um eben jenes Slade House drehen – ein großes Anwesen einer wohlhabenden Familie, das scheinbar Menschen verschwinden lässt. In den Kapiteln geht es um jeweils verschiedene Menschen mit unterschiedlichsten Fähig- und Persönlichkeiten, sodass sich Alles einzigartig liest und das Mysterium bis zum Ende aufrecht erhalten bleibt. Robin war durchaus angetan und macht sich nun an “Die Knochenuhren”, denn das Buch fungiert als Prequel zu eben diesem.
Das war’s mit dieser Folge. In der nächsten gibt es dann endlich das Special zur “Southern-Reach-Trilogie” von Jeff VanderMeer, bis dahin – lest was gutes!
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Titel: Jürgen
Titel: Ein jeder Engel ist schrecklich
Titel: Slade House
Der Beitrag Folge 41: Gebrochen erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
By Robin Schneevogt, Meike Stein, Anika Falke5
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Es ist heiß und regenlos draußen, da bleibt einem ja gar nichts anderes übrig, als zu Hause zu sein und zu lesen! Das dachten sich Robin und Tim auch, und haben die liebe Tellemannfrau zum zweiten Mal als Gast.
Das erste Buch der Folge stellt Tim vor, der gemeinsam mit Robin ein Rezensionsexemplar von “Jürgen” erhalten hat. Das aktuellste Buch von Heinz Strunk beschreibt das Leben des namensgebenden Protagonisten Jürgen Dose, der vor allem ein Problem hat: eine Frau zu finden. Er lebt mit seiner bettlägerigen Mutter zusammen und ist etwas aus der Übung in Bezug auf soziale Kontakte. Er theorisiert und zerdenkt alles, was er in Ratgebern gelesen hat und begibt sich mit seinem besten Freund Bernd auf die Suche nach der wahren Liebe in Polen. Ohne die Stimme von Heinz Strunk könnte das Buch wohl sehr leicht missverstanden werden, wenn man aber darum weiß ergibt sich das Bild eines tragisch-komischen Charakters in einem stilsicher geschriebenen Buch!
Telle macht weiter und stellt “Ein jeder Engel ist schrecklich” von Susanna Tamaro vor. Die Schriftstellerin gehört zu einem ihrer Favoriten und das Buch zeigt auch sehr gut, dass das nicht ohne Grund so ist. Denn es handelt sich um ein autobiografisches Werk, dass jedoch nicht nur eine bloße Aneinanderreihung von Fakten oder Anekdoten ist, sondern eine zutiefst emotionale Auseinandersetzung mit ihrer Kindheit und der Last des Mitgefühls, die seit jenen Tagen auf ihren Schultern lastet. Mit einer Präzision und Sprachgewalt, die ihresgleichen sucht, war Telle hingerissen und gepackt von ihren Beschreibungen.
Den Abschluss macht Robin mit “Slade House” von David Mitchell, auf das er schon lange heiß war. Das Buch ist unterteilt in 5 Kapiteln mit jeweils mehr oder weniger abgeschlossenen Geschichten, die sich um eben jenes Slade House drehen – ein großes Anwesen einer wohlhabenden Familie, das scheinbar Menschen verschwinden lässt. In den Kapiteln geht es um jeweils verschiedene Menschen mit unterschiedlichsten Fähig- und Persönlichkeiten, sodass sich Alles einzigartig liest und das Mysterium bis zum Ende aufrecht erhalten bleibt. Robin war durchaus angetan und macht sich nun an “Die Knochenuhren”, denn das Buch fungiert als Prequel zu eben diesem.
Das war’s mit dieser Folge. In der nächsten gibt es dann endlich das Special zur “Southern-Reach-Trilogie” von Jeff VanderMeer, bis dahin – lest was gutes!
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Titel: Jürgen
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