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Nachdem die ersten Gehversuche des Frühlings gescheitert sind und es nun wieder angemessen kalt für den Winter ist, ist auch Schluss mit der guten Laune bei den Büchern! Allerdings nicht bei Robin, Tim und Kayleigh – auch, wenn ihre Buchauswahl anderes verspricht.
Den Anfang der Folge macht Tim, der sich einiges vorgenommen hat. “Schlachthaus 5 oder der Kinderkreuzzug” von Kurt Vonnegut gilt nicht nur als eines der berühmtesten Werke des Autors, sondern der gesamten Postmoderne. Es erzählt die Geschichte von Billy Pilgrim, der die Bombardierung von Dresden im zweiten Weltkrieg als Kriegsgefangener überlebt hat. Soweit, so normal. In der Geschichte findet allerdings ein Bruch statt, als Billy von Aliens entführt wird und die Fähigkeit erlangt, in der Zeit zu reisen. Tja, damit habt ihr nicht gerechnet, was? Das Ganze ist schwer in Worte zu fassen und begreiflich zu machen, worin die Genialität dieses Werkes steckt, man muss es selber erfahren!
Kayleigh macht weiter mit “Der Junge” von Alex Dahl, eine entfernte Verwandte von Roald Dahl. Das Buch dreht sich um eine erfolgreiche Frau mit einem erfolgreichen Mann und ihrer gemeinsamen Tochter in einer kleinen Stadt in Norwegen. Eines Tages wird ein Junge vor einem Supermarkt gefunden, und sie wird darum gebeten, sich seiner anzunehmen. Davon ist sie jedoch gar nicht begeistert. Von da an passieren allerhand merkwürdiger Dinge und eine Leiche wird gefunden – aller Wahrscheinlichkeit nach seiner Mutter. Sie merkt aber, dass mit dem Jungen etwas nicht zu stimmen scheint und er etwas zu verbergen hat. Kay fand das Buch aufgrund der Beschreibung der Gedanken der Protagonistin und dem spannenden Handlungsverlauf sehr empfehlenswert, vor allem im Vergleich zu ihrem Buch aus der letzten Folge, welches ja eine ähnliche Prämisse hatte, aber eben nichts daraus gemacht hat.
Passend zum Vorgeplänkel stellt Robin das letzte Buch der Folge vor – “Tired”. Self-published von Phil Jaco. Es geht um einen Arbeiter in den USA, der die meiste Zeit in seiner Wohnung mit Alkohol, Zigaretten und Fernsehen. Hin und wieder schaut sein Nachbar, ein dauerkiffender Informatiker, bei ihm vorbei und sie machen nichts. Ihm es allerdings lieber, alleine zu seine. Bis sein Nachbar auf einmal verschwindet. Das Buch schafft es, gleichermaßen zynisch, böse und unterhaltsam zu sein und Robin war schwer beeindruckt, da es sich sehr von dem derzeitigen Buchmarkt abhebt. Ein geniales Werk, welches die Tristesse der Realität wie kein zweites einzufangen vermag.
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Titel: Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug
Titel: Der Junge
Titel: Tired
Der Beitrag Folge 54: Tristesse erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
By Robin Schneevogt, Meike Stein, Anika Falke5
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Nachdem die ersten Gehversuche des Frühlings gescheitert sind und es nun wieder angemessen kalt für den Winter ist, ist auch Schluss mit der guten Laune bei den Büchern! Allerdings nicht bei Robin, Tim und Kayleigh – auch, wenn ihre Buchauswahl anderes verspricht.
Den Anfang der Folge macht Tim, der sich einiges vorgenommen hat. “Schlachthaus 5 oder der Kinderkreuzzug” von Kurt Vonnegut gilt nicht nur als eines der berühmtesten Werke des Autors, sondern der gesamten Postmoderne. Es erzählt die Geschichte von Billy Pilgrim, der die Bombardierung von Dresden im zweiten Weltkrieg als Kriegsgefangener überlebt hat. Soweit, so normal. In der Geschichte findet allerdings ein Bruch statt, als Billy von Aliens entführt wird und die Fähigkeit erlangt, in der Zeit zu reisen. Tja, damit habt ihr nicht gerechnet, was? Das Ganze ist schwer in Worte zu fassen und begreiflich zu machen, worin die Genialität dieses Werkes steckt, man muss es selber erfahren!
Kayleigh macht weiter mit “Der Junge” von Alex Dahl, eine entfernte Verwandte von Roald Dahl. Das Buch dreht sich um eine erfolgreiche Frau mit einem erfolgreichen Mann und ihrer gemeinsamen Tochter in einer kleinen Stadt in Norwegen. Eines Tages wird ein Junge vor einem Supermarkt gefunden, und sie wird darum gebeten, sich seiner anzunehmen. Davon ist sie jedoch gar nicht begeistert. Von da an passieren allerhand merkwürdiger Dinge und eine Leiche wird gefunden – aller Wahrscheinlichkeit nach seiner Mutter. Sie merkt aber, dass mit dem Jungen etwas nicht zu stimmen scheint und er etwas zu verbergen hat. Kay fand das Buch aufgrund der Beschreibung der Gedanken der Protagonistin und dem spannenden Handlungsverlauf sehr empfehlenswert, vor allem im Vergleich zu ihrem Buch aus der letzten Folge, welches ja eine ähnliche Prämisse hatte, aber eben nichts daraus gemacht hat.
Passend zum Vorgeplänkel stellt Robin das letzte Buch der Folge vor – “Tired”. Self-published von Phil Jaco. Es geht um einen Arbeiter in den USA, der die meiste Zeit in seiner Wohnung mit Alkohol, Zigaretten und Fernsehen. Hin und wieder schaut sein Nachbar, ein dauerkiffender Informatiker, bei ihm vorbei und sie machen nichts. Ihm es allerdings lieber, alleine zu seine. Bis sein Nachbar auf einmal verschwindet. Das Buch schafft es, gleichermaßen zynisch, böse und unterhaltsam zu sein und Robin war schwer beeindruckt, da es sich sehr von dem derzeitigen Buchmarkt abhebt. Ein geniales Werk, welches die Tristesse der Realität wie kein zweites einzufangen vermag.
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Titel: Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug
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