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Es wird durchwachsen. Zumindest was die Bücher angeht, denn Robin und Tim sind motiviert und freuen sich sehr, Mara nach längerer Abwesenheit mal wieder begrüßen zu dürfen!
Das erste Buch der Folge stellt Tim vor, der mit “Stella” von Takis Würger direkt an seine letzte Rezension anknüpft. Er musste es für die Uni lesen und war nicht unbedingt begeistert. Es geht um einen jungen Schweizer, der Anfang der 40er Jahre beschließt, nach Berlin zu gehen, um einerseits eine Kunstschule zu besuchen, andererseits aber um die Stadt kennenzulernen, denn er kann den Gerüchten darüber, wie die Deutschen die Juden behandeln, keinen Glauben schenken, die er gehört hat. Dort trifft er auf eine junge Frau, in die er sich verliebt. Sie hat allerdings ein düsteres Geheimnis, dass er lange nicht erfährt. Das Buch hat für eine große Debatte gesorgt und viel Diskussion losgetreten. Tim fand in erster Linie, dass es eher mäßig gut geschrieben und leider auch etwas langweilig war.
Robin macht mit einem neuen Buch weiter, das ebenfalls hohe Wellen geschlagen hat: “Alte Weiße Männer” von Sophie Passmann. In dem Buch hat sie sich mit 16 verschiedenen alten, weißen Männern getroffen, um über Feminismus zu diskutieren. Mit dabei sind unter Anderem Sascha Lobo, Micky Beisenherz, Claus von Wagner und Kai Diekmann, die ihren Senf zur Debatte beitragen. Robin fand das Buch stellenweise durch die Anmerkungen von der Autorin wirklich lustig und auch einige Ansichten und Themen einleuchtend, fand das Buch blieb allerdings hinter seinen Möglichkeiten. Sie geht während der Interviews nicht auf Konfrontation und für jemanden, der sich schon öfter mit dem Thema auseinandergesetzt hat, steckt wahrscheinlich wenig neues drin.
Mara macht den Abschluss mit “Schicksal” von S. G. Browne. Das Buch handelt vom personifizierten Schicksal, dass seines Jobs langsam überdrüssig wird und lieber mit seinen Freunden Völlerei oder Faulheit einen trinken geht. Bis zu einem Tag, an dem er sich in einen Menschen verliebt, was Jerry, besser bekannt als Gott, nicht wirklich gefällt. Das Ganze ist unterhaltsam geschrieben und bietet auch einige clevere Einfälle, die mit den Personen und deren Repräsentanten spielen, verliert sich stellenweise aber auch in vielen Wiederholungen und eher langweiligen Passagen. Für die kurze, anspruchslose Lektüre zwischendurch durchaus geeignet, man sollte aber nicht zu viel erwarten.
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Titel: Stella
Titel: Alte weiße Männer
Titel: Schicksal!
Der Beitrag Folge 59: Medioker erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
By Robin Schneevogt, Meike Stein, Anika Falke5
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Es wird durchwachsen. Zumindest was die Bücher angeht, denn Robin und Tim sind motiviert und freuen sich sehr, Mara nach längerer Abwesenheit mal wieder begrüßen zu dürfen!
Das erste Buch der Folge stellt Tim vor, der mit “Stella” von Takis Würger direkt an seine letzte Rezension anknüpft. Er musste es für die Uni lesen und war nicht unbedingt begeistert. Es geht um einen jungen Schweizer, der Anfang der 40er Jahre beschließt, nach Berlin zu gehen, um einerseits eine Kunstschule zu besuchen, andererseits aber um die Stadt kennenzulernen, denn er kann den Gerüchten darüber, wie die Deutschen die Juden behandeln, keinen Glauben schenken, die er gehört hat. Dort trifft er auf eine junge Frau, in die er sich verliebt. Sie hat allerdings ein düsteres Geheimnis, dass er lange nicht erfährt. Das Buch hat für eine große Debatte gesorgt und viel Diskussion losgetreten. Tim fand in erster Linie, dass es eher mäßig gut geschrieben und leider auch etwas langweilig war.
Robin macht mit einem neuen Buch weiter, das ebenfalls hohe Wellen geschlagen hat: “Alte Weiße Männer” von Sophie Passmann. In dem Buch hat sie sich mit 16 verschiedenen alten, weißen Männern getroffen, um über Feminismus zu diskutieren. Mit dabei sind unter Anderem Sascha Lobo, Micky Beisenherz, Claus von Wagner und Kai Diekmann, die ihren Senf zur Debatte beitragen. Robin fand das Buch stellenweise durch die Anmerkungen von der Autorin wirklich lustig und auch einige Ansichten und Themen einleuchtend, fand das Buch blieb allerdings hinter seinen Möglichkeiten. Sie geht während der Interviews nicht auf Konfrontation und für jemanden, der sich schon öfter mit dem Thema auseinandergesetzt hat, steckt wahrscheinlich wenig neues drin.
Mara macht den Abschluss mit “Schicksal” von S. G. Browne. Das Buch handelt vom personifizierten Schicksal, dass seines Jobs langsam überdrüssig wird und lieber mit seinen Freunden Völlerei oder Faulheit einen trinken geht. Bis zu einem Tag, an dem er sich in einen Menschen verliebt, was Jerry, besser bekannt als Gott, nicht wirklich gefällt. Das Ganze ist unterhaltsam geschrieben und bietet auch einige clevere Einfälle, die mit den Personen und deren Repräsentanten spielen, verliert sich stellenweise aber auch in vielen Wiederholungen und eher langweiligen Passagen. Für die kurze, anspruchslose Lektüre zwischendurch durchaus geeignet, man sollte aber nicht zu viel erwarten.
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Titel: Stella
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