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Nach den aufregenden letzten Folgen mit vielen Interviews geht es heute mal wieder etwas ruhiger zu. Robin, Tim und Mara sprechen mal wieder klassisch über drei aktuelle Bücher, die sie vor kurzem gelesen haben.
Robin macht den Anfang mit “Nordwasser” von Ian McGuire, der 10 Jahre nach der Veröffentlichung seines Debüts nun sein zweites Buch rausbringt. Das Werk handelt von der Besatzung eines englischen Schiffs, das im 19 Jahrhundert zu einer Walfangexpedition in Richtung Norden aufbricht. Bei findigen Kennern werden hier bereits alle Alarmglocken läuten, denn als erstes kommt einem natürlich “Moby Dick”, die Mutter aller Walfanggeschichten, in den Sinn. Das Buch geht aber in eine ganz eigene Richtung, in dem es mit roher Sprache und finsteren Charakteren eine düstere Kriminalgeschichte beschreibt, die sich viel um die Psychologie der Protagonisten und philosophische Ansichten dreht. Ein großartiges Buch, von dem Robin eine unbedingte Leseempfehlung ausspricht!
Mara macht mit einem gänzlich anderen Buch weiter: “#ichwillihnberühren” von OJ und Er. Die Geschichte basiert auf einer wahren Story, die aus einem Jodel hervorgegangen ist. Zwei Kumpel verbringen einen Abend zusammen, der eine liegt in Unterhosen im Bett, der andere neben ihm. Was sie nicht wissen: beide sind ineinander verliebt. Das Buch beschreibt die Ereignisse davor, wie es zur Situation gekommen ist und was danach passiert ist aus den Perspektiven der beiden und schafft es dabei, gleichermaßen rührend, lustig und romantisch zu sein, ohne dabei auch nur ansatzweise kitschig zu wirken. Eine klare Empfehlung von Mara!
Das letzte Buch stellt Tim vor, der sich mit “Joyland” von Stephen King eines der eher unbeliebteren Werke der jüngeren Vergangenheit des Master of Horror geholt hat. Das Buch handelt von einem Studenten, der in den Ferien arbeiten gehen will, um sich das Studium zu finanzieren. Nachdem er durch eine Anzeige auf einen Job im titelgebenden Vergnügungspark gestoßen ist, bewirbt er sich und wird sogleich angenommen. Es geht um das Leben und Arbeiten im Park, Freundschaft, Liebe und Mysterien, die Tim voll und ganz erwischt haben. Er war begeistert von der sommerlichen Atmosphäre, dem grandiosen Schreibstil und den sympathischen Figuren. Wer ein Werk voller Spannung erwartet, wird hier zwar enttäuscht sein, dafür erwartet einen aber ein großartiges Stück Literatur.
Das war’s für diese Folge. Nächste Woche wird es ein Nachtgeflüster geben, in dem sich Robin und Tim über Serien und Filme unterhalten werden. Bis dahin – lest was Gutes!
Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS
Titel: Nordwasser
Titel: #ichwillihnberühren
Titel: Joyland
Der Beitrag Folge 61: Gezeitenwechsel erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
By Robin Schneevogt, Meike Stein, Anika Falke5
11 ratings
Nach den aufregenden letzten Folgen mit vielen Interviews geht es heute mal wieder etwas ruhiger zu. Robin, Tim und Mara sprechen mal wieder klassisch über drei aktuelle Bücher, die sie vor kurzem gelesen haben.
Robin macht den Anfang mit “Nordwasser” von Ian McGuire, der 10 Jahre nach der Veröffentlichung seines Debüts nun sein zweites Buch rausbringt. Das Werk handelt von der Besatzung eines englischen Schiffs, das im 19 Jahrhundert zu einer Walfangexpedition in Richtung Norden aufbricht. Bei findigen Kennern werden hier bereits alle Alarmglocken läuten, denn als erstes kommt einem natürlich “Moby Dick”, die Mutter aller Walfanggeschichten, in den Sinn. Das Buch geht aber in eine ganz eigene Richtung, in dem es mit roher Sprache und finsteren Charakteren eine düstere Kriminalgeschichte beschreibt, die sich viel um die Psychologie der Protagonisten und philosophische Ansichten dreht. Ein großartiges Buch, von dem Robin eine unbedingte Leseempfehlung ausspricht!
Mara macht mit einem gänzlich anderen Buch weiter: “#ichwillihnberühren” von OJ und Er. Die Geschichte basiert auf einer wahren Story, die aus einem Jodel hervorgegangen ist. Zwei Kumpel verbringen einen Abend zusammen, der eine liegt in Unterhosen im Bett, der andere neben ihm. Was sie nicht wissen: beide sind ineinander verliebt. Das Buch beschreibt die Ereignisse davor, wie es zur Situation gekommen ist und was danach passiert ist aus den Perspektiven der beiden und schafft es dabei, gleichermaßen rührend, lustig und romantisch zu sein, ohne dabei auch nur ansatzweise kitschig zu wirken. Eine klare Empfehlung von Mara!
Das letzte Buch stellt Tim vor, der sich mit “Joyland” von Stephen King eines der eher unbeliebteren Werke der jüngeren Vergangenheit des Master of Horror geholt hat. Das Buch handelt von einem Studenten, der in den Ferien arbeiten gehen will, um sich das Studium zu finanzieren. Nachdem er durch eine Anzeige auf einen Job im titelgebenden Vergnügungspark gestoßen ist, bewirbt er sich und wird sogleich angenommen. Es geht um das Leben und Arbeiten im Park, Freundschaft, Liebe und Mysterien, die Tim voll und ganz erwischt haben. Er war begeistert von der sommerlichen Atmosphäre, dem grandiosen Schreibstil und den sympathischen Figuren. Wer ein Werk voller Spannung erwartet, wird hier zwar enttäuscht sein, dafür erwartet einen aber ein großartiges Stück Literatur.
Das war’s für diese Folge. Nächste Woche wird es ein Nachtgeflüster geben, in dem sich Robin und Tim über Serien und Filme unterhalten werden. Bis dahin – lest was Gutes!
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Der Beitrag Folge 61: Gezeitenwechsel erschien zuerst auf Papierstau Podcast.

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