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In dieser FROzine Ausgabe hören Sie etwas zum Film „Kein Gold für Kalsaka“, der im Rahmen von FERNSICHT im Kino Gmunden gezeigt wurde.
Der Film „Kein Gold für Kalsaka“ wurde im Rahmen der FERNSICHT – entwicklungspolitische Film- und Dialogabende von WELTHAUS (Diözese Linz) – die uns mit auf eine Reise nach Burkina Faso nehmen, im Kino Gmunden gezeigt.
Sie hören ein Filmgespräch mit Oliver Böck von der ÖJAB – Österreichische JungArbeiterBewegung aus dem Stadttheater Gmunden, der selbst immer wieder Projekte in Burkina Faso begleitete.
Der Film handelt von Ausbeutung in Burkina Faso, genauer dem Dorf Kalsaka. Der industriell betriebene Goldabbau in Kalsaka durch eine britische Minengesellschaft und seine verheerenden Folgen stehen im Zentrum dieses bewegenden Dokumentarfilms, der durch besondere Kunstgriffe ein Erlebnis der besonderen Art garantiert.
Immer häufiger werden Wölfe in Oberösterreich gesichtet. Die wachsende Population ist ein gutes Zeichen für den Schutz der Wölfe, führt aber auch zu Herausforderungen. Mit diesen befasst sich das sogenannte oberösterreichische Wolfsmanagement. Agrar- und Jagd-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Philipp Engleder-Öhler, Wolfsbeauftragter des Landes Oberösterreich, präsentierten in einer Pressekonferenz zum Thema „Zwischen Rückkehr und Risiko: Der Wolf in Oberösterreich“ am 29. April aktuelle Daten und Vorgehensweisen des Wolfsmanagements.
Radio FRO war vor Ort und unterhielt sich außerdem mit Stephan Weigl vom Biologiezentrum Linz über den Umgang mit Wölfen in Oberösterreich. Der Biologe sieht ebenfalls Herausforderungen durch die wachsende Wolfspopulation, dem Wolfsmanagement des Landes Oberösterreich steht er aber kritisch gegenüber.
Die Aktionsgemeinschaft zum Tag der Arbeitslosen hat am 30. April zu einem Rundgang zu den Lebensrealitäten arbeitsloser Jugendlicher in Linz eingeladen.
Jugendliche im Alter von 15 bis 22 Jahren haben über ihre Lebensrealitäten und ihre Sicht auf die Stadt gesprochen. „In unserem Alltag gibt es oft Stress, den andere nicht sehen.“, so ein arbeitsloser Jugendlicher.
In Oberösterreich steigt die Zahl der Jugendlichen, die eine Lehrstelle suchen. Gleichzeitig sinkt das Angebot an Lehrstellen. Noch vor Beginn ihres Berufslebens geraten Jugendliche stark unter Druck.
Besonders schwierig ist die Situation für Jugendliche, die zusätzlich belastende Erfahrungen gemacht haben, wie Mobbing oder Gewalt, und die mit Ängsten und Depressionen kämpfen. Für sie sind psychosoziale Unterstützung und verlässliche Begleitung entscheidend.
Der Stadtrundgang führt zu Orten in Linz, die Einblick in die Lebensrealitäten arbeitsloser Jugendlicher geben. Ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Wünsche werden sichtbar. Wir konnten die Stadt gleichsam durch ihre Augen sehen.
Mag.a Katja Haller moderierte durch den Stadtrundgang.
Aktionsgemeinschaft „Tag der Arbeitslosen OÖ“ Bischöfliche Arbeitslosenstiftung, B7 Arbeit und Leben, Caritas OÖ, IAB Institut für Ausbildungs- und Beschäftigungsberatung, Katholische Arbeitnehmer:innenbewegung OÖ – Mensch & Arbeit, Katholische Jugend, migrare, Österreichischer Gewerkschaftsbund, pro mente OÖ, Solidarwerkstatt, Sozialplattform OÖ, Unabhängige Alternative Grüne Gewerkschafter:innen, Verein arbeitslos. selbstermächtigt, Volkshilfe OÖ, VSG Verein für Sozial- und Gemeinwesenprojekte
In dieser Folge vom Podcast „Anthropologie sichtbar machen“, welcher über ein Seminar an der Kultur-und Sozialantropologie entstanden ist, geht es um Queere Anthropologie.
Der Podcast „Anthropologie kompakt“ ist im Rahmen der Seminars „Anthropologie sichtbar machen“ am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien entstanden. Im Rahmen dessen haben die Studierenden durch Interviews spezifische Themen der Anthropologie herausgegriffen um sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bei dieser Folge geht es um die Queere Anthropologie, die sich auf Queer und Gender Studies fokussiert und diese näher beleuchtet.
In dieser FROzine Ausgabe hören Sie einen spannenden Beitrag zum Open Day bei der HOSI Linz und im Anschluss die Podcast-Folge „Queere Anthropologie“ von „Anthropologie sichtbar machbar“.
Open Day bei der HOSI Linz
Am 25.4. öffnete die HOSI Linz ihre Türen des Vereinslokals „49“ in der Schillerstraße 49 für alle Interessierten und präsentierte ihr vielfältiges Programm bzw. ihre verschiedensten Felder des ehrenamtlichen Engagements. Vom Buchclub, bis hin zu Schulworkshops und peer-2-peer Beratung. Darüber hinaus gib es die Ladies* Night und Refugees Welcome – ein buntes Programm, das für jede und jeden etwas Spannendes zu bieten hat. Wir haben uns bei den Teilnehmenden umgehört und euch einen Bericht mitgebracht.
https://www.hosilinz.at/
Queere Anthropologie
Der Podcast „Anthropologie kompakt“ ist im Rahmen der Seminars „Anthropologie sichtbar machen“ am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien entstanden. Im Rahmen dessen haben die Studierenden durch Interviews spezifische Themen der Anthropologie herausgegriffen um sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bei dieser Folge geht es um die Queere Anthropologie, die sich auf Queer und Gender Studies fokussiert und diese näher beleuchtet.
Von den Kriegen in Palästina, der Ukraine und der Zentralafrikanischen Republik, über Hunger in Burundi und Nordkorea bis hin zu extremen Wettereignissen in Madagaskar, Malawi und Sambia. Humanitäre Krisen gibt es zurzeit viele auf der Welt, doch nicht alle schaffen es in die Schlagzeilen. Einen Überblick über diese sogenannten “vergessene Krisen” gibt der jährliche Bericht von CARE Österreich, einem Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe.
Medizin aus kultureller und sozialer Perspektive
Wie gehen Menschen mit Gesundheit, Krankheit und Heilung um? Wie entsteht medizinisches Wissen und wie beeinflusst es, wie wir unsere Körper verstehen? Wo kommt es zu Diskriminierung im Gesundheitssystem? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die Medizinanthropologie. Dabei handelt es sich um ein Teilgebiet der Kultur- und Sozialanthropologie. Entstanden ist die Medizinanthropologie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Damals konzentrierte sich das Forschungsinteresse auf die medizinische Versorgung in Kolonien. In den 1970er-Jahren weitete die Störmung der Critical Medical Anthropolgy die Forschung auf die Länder des globalen Nordens aus. Dass die Forschung bis heute von großer Bedeutung ist, zeigte nicht zuletzt die COVID-19-Pandemie und deren weitreichende Folgen.
Sendungsmoderation: David Winkler-Ebner
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