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By Marina WetzlmaierSociety & Culture
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FROzine episodes

  • Wie sehr beherrschen uns Maschinen?
    AMRO setzt sich auf vielfältige Weise kritisch mit dem Thema Datennutzung und Big Tech auseinander. || Die aktuelle Wolfsituation in Oberösterreich.
    Das AMRO Festival verbindet Technologie mit Kunst
    AMRO steht für Art Meets Radical Openness, die Offenheit bezieht sich auf Technologien und Software. Diese sollen geteilt und ohne Profitgedanken entwickelt werden. Der Open Source Gedanke steht im Gegensatz zu proprietärer Software, wo Veränderung und Weitergabe nicht erwünscht ist. Im Alltag begegnen uns letztere viel häufiger, zum Beispiel benutzen viele What’s App von Meta als Messenger, statt die Open Source Alternative Signal.
    Heuer wendet sich AMRO dem Thema „Becoming Unreadable“ zu. Wie können wir es verhindern, dass Menschen nur mehr zu einem Datensatz werden, der von Algorithmen und künstlicher Intelligenz bestimmt ist? Davide Bevilacqua von der Netzinitiative servus.at, die AMRO mitorganisieren, versteht, dass Personen im Alltag nicht alle Anwendungen verändern können. Es fehlt das Wissen und auch die Zeit bei vielen, sich mit diesen Problematiken auseinanderzusetzen. Das Festival könne dabei helfen, auf alternative Ansätze zu stoßen umzumindest den eigenen Technologiegebrauch kritisch zu hinterfragen.
    AMRO findet vom 13. bis 16. Mai an verschiedenen Standorten in Linz statt. Das Programm: radical-openness.org/de/program/2026
    Resourcen, um sich mehr mit Datenverarbeitung und Technologie zu beschäftigen:
      • Tactical Tech: https://tacticaltech.org/
          • Digital Independence Day: https://di.day/de
              • epicenter.works: https://epicenter.works/
              • Der Wolf in Oberösterreich
                Immer häufiger werden Wölfe in Oberösterreich gesichtet. Die wachsende Population ist ein gutes Zeichen für den Schutz der Wölfe, führt aber auch zu Herausforderungen. Mit diesen befasst sich das sogenannte oberösterreichische Wolfsmanagement. Agrar- und Jagd-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Philipp Engleder-Öhler, Wolfsbeauftragter des Landes Oberösterreich, präsentierten in einer Pressekonferenz zum Thema „Zwischen Rückkehr und Risiko: Der Wolf in Oberösterreich“ am 29. April aktuelle Daten und Vorgehensweisen des Wolfsmanagements.
                Radio FRO war vor Ort und unterhielt sich außerdem mit Stephan Weigl vom Biologiezentrum Linz über den Umgang mit Wölfen in Oberösterreich. Der Biologe sieht ebenfalls Herausforderungen durch die wachsende Wolfspopulation, dem Wolfsmanagement des Landes Oberösterreich steht er aber kritisch gegenüber.
                Headerbild: Down with the Data Center_Papertrail_Livio_Liechti_©Courtesy-of-the-artist
                52 min
              • Fernsicht: Kein Gold für Kalsaka

                In dieser FROzine Ausgabe hören Sie etwas zum Film „Kein Gold für Kalsaka“, der im Rahmen von FERNSICHT im Kino Gmunden gezeigt wurde.

                Der Film „Kein Gold für Kalsaka“ wurde im Rahmen der FERNSICHT – entwicklungspolitische Film- und Dialogabende von WELTHAUS (Diözese Linz) – die uns mit auf eine Reise nach Burkina Faso nehmen, im Kino Gmunden gezeigt.

                Sie hören ein Filmgespräch mit Oliver Böck von der ÖJAB – Österreichische JungArbeiterBewegung aus dem Stadttheater Gmunden, der selbst immer wieder Projekte in Burkina Faso begleitete.

                Der Film handelt von Ausbeutung in Burkina Faso, genauer dem Dorf Kalsaka. Der industriell betriebene Goldabbau in Kalsaka durch eine britische Minengesellschaft und seine verheerenden Folgen stehen im Zentrum dieses bewegenden Dokumentarfilms, der durch besondere Kunstgriffe ein Erlebnis der besonderen Art garantiert.

                 

                31 min
              • Der Wolf in Oberösterreich

                Immer häufiger werden Wölfe in Oberösterreich gesichtet. Die wachsende Population ist ein gutes Zeichen für den Schutz der Wölfe, führt aber auch zu Herausforderungen. Mit diesen befasst sich das sogenannte oberösterreichische Wolfsmanagement. Agrar- und Jagd-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Philipp Engleder-Öhler, Wolfsbeauftragter des Landes Oberösterreich, präsentierten in einer Pressekonferenz zum Thema „Zwischen Rückkehr und Risiko: Der Wolf in Oberösterreich“ am 29. April aktuelle Daten und Vorgehensweisen des Wolfsmanagements.

                Radio FRO war vor Ort und unterhielt sich außerdem mit Stephan Weigl vom Biologiezentrum Linz über den Umgang mit Wölfen in Oberösterreich. Der Biologe sieht ebenfalls Herausforderungen durch die wachsende Wolfspopulation, dem Wolfsmanagement des Landes Oberösterreich steht er aber kritisch gegenüber.

                21 min
              • Jung. Ohne Arbeit. Mitten in der Stadt.

                Die Aktionsgemeinschaft zum Tag der Arbeitslosen hat am 30. April zu einem Rundgang zu den Lebensrealitäten arbeitsloser Jugendlicher in Linz eingeladen.

                Jugendliche im Alter von 15 bis 22 Jahren haben über ihre Lebensrealitäten und ihre Sicht auf die Stadt gesprochen. „In unserem Alltag gibt es oft Stress, den andere nicht sehen.“, so ein arbeitsloser Jugendlicher.

                In Oberösterreich steigt die Zahl der Jugendlichen, die eine Lehrstelle suchen. Gleichzeitig sinkt das Angebot an Lehrstellen. Noch vor Beginn ihres Berufslebens geraten Jugendliche stark unter Druck.

                Besonders schwierig ist die Situation für Jugendliche, die zusätzlich belastende Erfahrungen gemacht haben, wie Mobbing oder Gewalt, und die mit Ängsten und Depressionen kämpfen. Für sie sind psychosoziale Unterstützung und verlässliche Begleitung entscheidend.

                Damit junge Menschen ihren Weg in die Arbeitswelt finden und sich ein eigenständiges Leben aufbauen können, braucht es passende Unterstützungsangebote und wirksame Maßnahmen gegen den Lehrstellenmangel.

                Der Stadtrundgang führt zu Orten in Linz, die Einblick in die Lebensrealitäten arbeitsloser Jugendlicher geben. Ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Wünsche werden sichtbar. Wir konnten die Stadt gleichsam durch ihre Augen sehen.

                Mag.a Katja Haller moderierte durch den Stadtrundgang.

                Aktionsgemeinschaft „Tag der Arbeitslosen OÖ“ Bischöfliche Arbeitslosenstiftung, B7 Arbeit und Leben, Caritas OÖ, IAB Institut für Ausbildungs- und Beschäftigungsberatung, Katholische Arbeitnehmer:innenbewegung OÖ – Mensch & Arbeit, Katholische Jugend, migrare, Österreichischer Gewerkschaftsbund, pro mente OÖ, Solidarwerkstatt, Sozialplattform OÖ, Unabhängige Alternative Grüne Gewerkschafter:innen, Verein arbeitslos. selbstermächtigt, Volkshilfe OÖ, VSG Verein für Sozial- und Gemeinwesenprojekte

                49 min
              • Weltempfänger: Windenergie
                Windenergie und Artenschutz
                Windenergie stellt eine wichtige Säule auf dem Weg in eine klimaneutrale Energieversorgung dar. Einmal aufgestellt produzieren sie jahrelang emissionsfrei Strom, allerdings benötigen Windenergieanlagen viel Fläche und sind landschaftsprägend. Sollen Windenergieanlagen irgendwo aufgestellt werden, bilden sich oft Bürgerinitiativen gegen diese Form erneuerbarer Energie. Eine Debatte die dabei geführt wird ist, dass Klimaschutz nicht ohne Natur- und Artenschutz gedacht werden sollte. Darüber sprach Radio Corax mit Fritz Heydemann. Er ist stellvertretender Landesvorsitzender des NABU Schleswig-Holstein.
                Gespräch zum Nachhören
                Matcha zwischen Hypegetränk und Genusskultur
                Viele haben Matcha bereits probiert, die meisten haben zumindest schon davon gehört. Vor allem im Internet taucht Matcha immer öfter auf. Aber seltener als Tee, sondern eher als Kuchen, Cocktail, Smoothie oder Iced Matcha Latte. Matcha ist fein gemahlenes Grünteepulver aus Japan. Das Pulver entsteht Teeblättern aus schattiertem Anbau und ist wegen seines intensiven, umami‑betonten Geschmacks einzigartig. Im Unterschied zu aufgebrühtem Tee wird das gesamte Blatt verwendet. Dadurch ist der Gehalt an Koffein und auch Antioxidantien und Nährstoffen höher. Doch was genau hinter den gemahlenen Grüntee steckt ist weniger bekannt. Deswegen sprach Radio Corax über die Kultur rund um Matcha und die verschiedenen Aspekten des aktuellen Hypes mit Frau Kristin Müller Wenzel. Sie ist Besitzerin eines neuen Teehauses in Halle, dem iūgen, das sich auf japanische Teekultur spezialisiert hat.
                Gespräch zum Nachhören
                Moderation: Nora Niemetz
                CC-BY Musik: Ronald Kah, thoughts, lunatic piano
                50 min
              • Versorgung von Menschen mit ME
                Eine Podiumsdiskussion darüber, wie in Zukunft die Versorgung von Menschen mit ME (Mylagische Enzephalomyelitis) und anderen PAIS (Postakutes Infektionssyndrom) in Österreich verbessert werden kann.
                Am 16. April fand im Van Swieten Saal der Medizinischen Universität Wien das Vernetzungstreffen „Pflege & Soziales: Versorgung von Menschen mit PAIS und ME/CFS“ statt. PAIS steht für Postakutes Infektionssyndrom. Darunter versteht man Krankheiten, die oft nach akuten Viruserkrankungen auftreten. Long Covid oder ME/CFS das steht für Myalgische Enzephalomyelitis sind solche PAIS. ME ist eine schwere Multisystemerkrankung, Symptome sind unter anderem:
                • Schwindel
                • Nervenschmerzen
                • Schlafstörungen
                • Gelenkschmerzen
                • Herzrasen
                • Konzentrationsstörungen
                • Körperliche oder geistige Anstrengungen können zu einer nachhaltigen gesundheitlichen Verschlechterung führen. Personen, die schwerst betroffen sind, können teilweise nicht mehr kauen und schlucken, müssen künstlich ernährt werden. Sie halten kein Licht und Geräusche aus. Manche können nicht mehr Sprechen, weil es zu anstrengend ist und müssen mit Fingerzeichen kommunizieren.
                  Im Moment gibt es keine Heilung für das Postakute Infektionssyndrom. ME ist seit 1969 medizinisch anerkannt, Forschung zu der Krankheit hat bis jetzt kaum stattgefunden. Menschen sind kaum medizinisch versorgt oder sozial abgesichert.
                  Ausbildung und mobile Versorgung
                  Wie sich die Situation in Zukunft zum Besseren wenden könnte, war Thema beim Vernetzungstreffen. Bei der Podiumsdiskussion ist das Referenzzentrum für postvirale Syndrome vorgestellt worden, das 2027 in Wien eröffnen soll. Fokus war beim Gespräch auch die Wichtigkeit von Telemedizin und mobiler Versorgung. Schwere und schwerstbetroffene Personen mit ME können den Weg zu Ärzt*innen nicht mehr auf sich nehmen. Wichtig sei auch die Ausbildung von medizinischem Personal. Hier herrsche noch zu wenig Wissen bei Ärzt*innen, um die Krankheit flächendeckend diagnostizieren und die Symptome behandeln zu können. sehr wenig Expertise um ME überhaupt diagnostizieren zu können.
                  Wie Medizin und Pflege auf die wachsende Not der Personen reagieren und welche Maßnahmen geplant sind, darüber haben gesprochen:
                  • Otto Raffetseder, Projektleiter des Kompetenzzentrums für Postakute Infektionssyndrome
                  • Eva Untersmayr-Elsenhuber, Leiterin des Nationalen Referenzzentrums für postvirale Syndrome
                  • Kathryn Hoffmann, Leiterin des Nationalen Referenzzentrums für postvirale Syndrome
                  • Sabine Pleschberger, Stiftungsprofessur für Primary Care Medicine an der Medizinischen Universität Wien
                  • Astrid Pfeffer, Leiterin des Netzwerks für pflegende An- und Zugehörige vom Fonds Soziales Wien
                  • Veronika Mosich, Palliativmedizinerin bei Caritas Socialis
                  • Moderiert hat Constanze Ertl, ORF.
                    Ressourcen für Betroffene:
                    • Long Covid Austria
                    • Österreichische Gesellschaft für ME/CFS
                    • Verein ChronischKrank
                    • 46 min
                    • Queere Anthropologie

                      In dieser Folge vom Podcast „Anthropologie sichtbar machen“, welcher über ein Seminar an der Kultur-und Sozialantropologie entstanden ist, geht es um Queere Anthropologie.

                      Der Podcast „Anthropologie kompakt“ ist im Rahmen der Seminars „Anthropologie sichtbar machen“ am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien entstanden. Im Rahmen dessen haben die Studierenden durch Interviews spezifische Themen der Anthropologie herausgegriffen um sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bei dieser Folge geht es um die Queere Anthropologie, die sich auf Queer und Gender Studies fokussiert und diese näher beleuchtet.

                      11 min
                    • Open Day bei der HOSI Linz und Queere Anthropologie

                      In dieser FROzine Ausgabe hören Sie einen spannenden Beitrag zum Open Day bei der HOSI Linz und im Anschluss die Podcast-Folge „Queere Anthropologie“ von „Anthropologie sichtbar machbar“.

                       

                      Open Day bei der HOSI Linz

                      Am 25.4. öffnete die HOSI Linz ihre Türen des Vereinslokals „49“ in der Schillerstraße 49 für alle Interessierten und präsentierte ihr vielfältiges Programm bzw. ihre verschiedensten Felder des ehrenamtlichen Engagements. Vom Buchclub, bis hin zu Schulworkshops und peer-2-peer Beratung. Darüber hinaus gib es die Ladies* Night und Refugees Welcome – ein buntes Programm, das für jede und jeden etwas Spannendes zu bieten hat. Wir haben uns bei den Teilnehmenden umgehört und euch einen Bericht mitgebracht.

                      https://www.hosilinz.at/

                       

                      Queere Anthropologie

                      Der Podcast „Anthropologie kompakt“ ist im Rahmen der Seminars „Anthropologie sichtbar machen“ am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien entstanden. Im Rahmen dessen haben die Studierenden durch Interviews spezifische Themen der Anthropologie herausgegriffen um sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bei dieser Folge geht es um die Queere Anthropologie, die sich auf Queer und Gender Studies fokussiert und diese näher beleuchtet.

                      51 min
                    • Vergessene Krisen und die anthropologische Sicht auf Medizin

                      Von den Kriegen in Palästina, der Ukraine und der Zentralafrikanischen Republik, über Hunger in Burundi und Nordkorea bis hin zu extremen Wettereignissen in Madagaskar, Malawi und Sambia. Humanitäre Krisen gibt es zurzeit viele auf der Welt, doch nicht alle schaffen es in die Schlagzeilen. Einen Überblick über diese sogenannten “vergessene Krisen” gibt der jährliche Bericht von CARE Österreich, einem Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe.

                      Anfang des Jahres ist der Bericht für das Jahr 2025 erschienen. Darin beschreibt CARE Österreich zehn vergessene Krisen, die in Medienberichten des Jahres 2025 nur sehr wenig Aufmerksamkeit bekamen. Welche Krisen das sind und welche Folgen die mangelnde Sichtbarkeit für die Betroffenen der Krisen hat, erklärt Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich. Das Gespräch führt David Winkler-Ebner.

                      Medizin aus kultureller und sozialer Perspektive

                      Wie gehen Menschen mit Gesundheit, Krankheit und Heilung um? Wie entsteht medizinisches Wissen und wie beeinflusst es, wie wir unsere Körper verstehen? Wo kommt es zu Diskriminierung im Gesundheitssystem? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die Medizinanthropologie. Dabei handelt es sich um ein Teilgebiet der Kultur- und Sozialanthropologie. Entstanden ist die Medizinanthropologie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Damals konzentrierte sich das Forschungsinteresse auf die medizinische Versorgung in Kolonien. In den 1970er-Jahren weitete die Störmung der Critical Medical Anthropolgy die Forschung auf die Länder des globalen Nordens aus. Dass die Forschung bis heute von großer Bedeutung ist, zeigte nicht zuletzt die COVID-19-Pandemie und deren weitreichende Folgen.

                      Lucia Mair ist Medizinerin und selbst Kultur- und Sozialanthropologin. Im Interview spricht sie über die Grundlagen des Fachs Medizinanthropologie und ihre eigene Forschung auf diesem Gebiet. Das Gespräch führen Hannah Schekolin und Marie Gnaiger.

                      Sendungsmoderation: David Winkler-Ebner

                      49 min
                    • Weltempfänger: 40 Jahre Tschernobyl
                      40 Jahre Super-GAU im AKW Tschernobyl
                      Vor 40 Jahren, am am 26. April 1986 geschah, wovor Atomkraft-Gegner*innen immer wieder gewarnt hatten: ein einfaches Experiment im AKW Tschernobyl führte zum Super-GAU. Der Reaktor explodierte, der radioaktive Fallout verseuchte die Umgebung und verstrahlte ganze Regionen in Europa. Heike Demmel gestaltete für RadioZ einen Beitrag. Die Anti-AKW-Initiative ausgestrahlt hat anlässlich der Jahrestage der Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima eine Online-Veranstaltungsreihe ins Netz gestellt: Ihr könnt euch die Vorträge dazu ansehen unter https://www.ausgestrahlt.de/
                      Beitrag zum Nachhören
                      Europas Grenzen in der Sahara
                      Die europäischen Grenzpolitiken enden nicht an den Außengrenzen der EU. Deals mit Staaten in Nord- und Westafrika zielen schon weit südlich der Mittelmeerküste auf repressive Kontrolle von Migration und Flucht – mit verhängnisvollen Folgen für Menschen auf der Flucht. Tausende sterben nicht nur im Mittelmeer oder Atlantik, sondern auch auf den Routen durch die Sahara. Das Alarme Phone Sahara arbeitet in Agadez im Norden Nigers zusammen mit medico international und anderen Organisationen, um Menschen zu unterstützen, die auf diesen Routen in Not geraten. Kathrin Gebhardt-Seele arbeitet bei der Seebrücke und bei Alarme Phone Sahara. LORA-Magazin-Redakteur Walter Heindl sprach mit ihr über eine bevorstehende Veranstaltung in München.
                      Gespräch zum Nachhören
                      50 Jahre Demokratischen Arabische Republik Sahara
                      Am 27. Februar 2026 jährte sich ein historischer Moment zum 50. Mal. An diesem Tag im Jahr 1976 rief die sahrauische Befreiungsbewegung Frente Polisario die Demokratische Arabische Republik Sahara aus. Wenige Tage später nahm eine Exilregierung in Algerien ihre Arbeit auf. Dorthin waren Hunderttausende Sahrauis vor der marokkanischen Invasion geflohen. Der Tag der Republik Westsahara erinnert an antikolonialen Widerstand und an ein Versprechen, das bis heute nicht eingelöst wurde: das Recht auf Selbstbestimmung. Anlässlich des Jahrestages sprach Walter Heindl von LoraMuc mit Laura Mahler. Sie ist Referentin für West- und die Subsahara bei der Gesellschaft für bedrohte Völker.
                      Gespräch zum Nachhören
                      Weitere Weltempfänger zum Thema: 24.11.2025, 12.05.2025, 18.03.2024
                      Gemeinnütziger Journalismus
                      Der Bundesverband freier Radios (BFR) ist dem Forum Gemeinnütziger Journalismus beigetreten. Gemeinnützige Medien seien, so die Position des Verbands, ein wichtiger Teil einer emanzipatorischen Neuausrichtung des Mediensystems in der BRD. Das Forum Gemeinnütziger Journalismus setzt sich dabei für die Anerkennung von Journalismus als gemeinnützige Tätigkeit ein. Warum diese Entscheidung getroffen wurde und worum es bei gemeinnützigen Journalismus geht, darüber sprach Radio Corax mit Aljoscha Hartmann aus dem Vorstand des BFR.
                      Gespräch zum Nachhören
                      Moderation: Nora Niemetz
                      CC-BY Musik: Ronald Kah, water song, sneaking
                      50 min

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