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By Marina WetzlmaierSociety & Culture
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FROzine episodes

  • Weltempfänger: Haiti in der Krise
    Kein Ende der Krise in Haiti in Sicht
    Anfang April sind die ersten Truppen einer internationalen Mission in Haiti eingetroffen. Sie sollen dort die andauernde Bandengewalt beenden und die Sicherheitslage in Haiti verändern. In Haiti gibt es seit einiger Zeit keine demokratisch gewählte Regierung. Die soziale und wirtschaftliche Lage der Bevölkerung ist katastrophal. Über die aktuelle Situation in Haiti berichtet gegenüber Radio Corax die freie Journalistin Katja Maurer.
    Bericht zum Nachhören
    Beiträge von Katja Mauerer zu dem Thema: Blätter 5/2024, Blätter 10/2021
    Debanking – neue Form der Repression?
    Im letzten Jahr erreichte Radio Corax die Nachricht, dass die Sparkasse und die GLS Bank dem Verein Rote Hilfe sämtliche Konten ohne Angaben von Gründen gekündigt hat. Was als herausragendes Phänomen schien, ist scheinbar Methode und gar nicht so selten. Bei einem Vortrag von Bernd Drücke, ist Herausgeber der Graswurzelrevolution, einer anarchistischen Zeitung aus Münster. Bei einem Vortrag von ihm kam kürzlich zum Vorschein, dass es auch die Graswurzelrevolution betroffen hat. Ein Grund für die Tagesaktuelle Redaktion von Radio Corax, das Thema intensiver zu betrachten. Sie sprach mit Bernd Drücker über das Thema.
    Gespräch zum Nachhören
    EU schottet sich weiter ab
    Aktuell verschärft die Europäische Union mit der GEAS-Reform ihre Migrationspolitik. Die europäische Grenzagentur Frontex rüstet nunmehr seit zehn Jahren auf. Bartholomäus Laffert ist Journalist und Mitglied beim Selbstlaut Kollektiv. Er berichtet regelmäßig über die Situation an den europäischen Außengrenzen. Im Interview mit RaBe spricht er über dieses Thema.
    Interview zum Nachhören
    Letzte Verhandlungen zur Chatkontrolle
    Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, dass alle Anbieter*innen von technischen Kommunikationsdiensten dazu verpflichtet werden können, anlasslos private Nachrichten zu durchleuchten. Besonders umstritten ist dabei der Einsatz von sogenanntem „Client-Side-Scanning“. Dabei würde das eigene Gerät von Nutzer*innen dafür genutzt, die Inhalte von versendeten Nachrichten zu scannen, noch bevor diese versendet werden. Aktuell ist der Kampf gegen die Chatkontrolle in der finalen Phase. Die EU-Kommission möchte Internetdienste zum massenhaften Scannen privater Nachrichten verpflichten. Spätestens zum 29. Juni 2026 soll eine Einigung erzielt werden.
    Radio Corax sprach mit Konstantin Macher von der Digitalen Gesellschaft, einem gemeinnützigen Verein, der sich für Grundrechte und Verbraucherschutz im digitalen Raum einsetzt.
    Gespräch zum Nachhören
    Mehr zum Thema Chat-Kontrolle im FROzine: 22.12.2025, 17.11.2025, 10.09.2025, 23.12.204
    Moderation: Nora Niemetz
    CC-BY Musik: Ronald Kah, water song
    50 min
  • KI-Resilienz im Journalismus | integra 2026
    KI-Resilienz im Journalismus
    Künstliche Intelligenz verändert derzeit die Medienbranche grundlegend. Doch wie können Journalistinnen und Journalisten die neuen Werkzeuge sinnvoll einsetzen, ohne dabei journalistische Standards und kritisches Denken zu vernachlässigen? Wie lassen sich die Vorteile automatisierter Systeme nutzen, ohne die Risiken aus dem Blick zu verlieren?
    Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Soziologe und Kommunikationswissenschafter Stephan Weichert. Er hat den Begriff der „KI-Resilienz“ geprägt und versteht darunter einen souveränen und reflektierten Umgang mit KI-Anwendungen. Im Gespräch mit David Winkler-Ebner erläutert Weichert, welche Strategien Medienhäuser und Journalistinnen entwickeln können, um die Chancen der Technologie zu nutzen und gleichzeitig Fehlern, Abhängigkeiten und Fehlentwicklungen vorzubeugen.
     
    Link zum Buch: https://buchshop.bod.de/ki-resilienz-im-journalismus-leif-kramp-9783696376048
    Link zum Vocer-Institut für Digitale Resilienz: https://digitale-resilienz.org/
    Link Bio Weichert: https://digitale-resilienz.org/stephan-weichert/
     
    Beitragsgestaltung: David Winkler-Ebner
     
    integra 2026: Fachmesse für Pflege, Therapie und Betreuung
    Von 10. bis 12. Juni findet auf dem Messegelände Wels die integra 2026 statt. Die Fachmesse für Pflege, Therapie und Betreuung zählt zu den wichtigsten Plattformen für Menschen mit Behinderungen, Pflegebedürftige, Angehörige und Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich. Unter dem Motto „Lebensqualität durch Inklusion“ präsentieren rund 250 Aussteller*innen aus neun Ländern innovative Hilfsmittel, Technologien und Dienstleistungen, die den Alltag erleichtern und die Selbstständigkeit fördern können.
    Neben den Ausstellungsflächen bietet die integra ein umfangreiches Bildungsprogramm mit mehr als 50 Vorträgen, Workshops und Diskussionsveranstaltungen. Themen wie Demenz, Pflege und Selbstbestimmung stehen dabei im Mittelpunkt.
    In dieser Sendung zu Hören sind Ausschnitte aus der Pressekonferenz zur integra 2026.
     
    Beitragsgestaltung: Anna Jungwirth
     
    49 min
  • Warum sie uns hassen – Podiumsdiskussion zu Sexarbeit
    Eine Podiumsdiskussion zur derzeitigen Situation von Sexarbeiter*innen.
    Der 2. Juni ist der internationale Tag der Sexarbeit. Er soll an die Diskriminierung von Sexarbeitenden erinnern und Vorurteile abbauen. Er geht zurück auf französische Sexarbeiter*innen, die eine Kirche besetzt hatten, nachdem es zu immer schlechteren rechtlichen Bedingungen kam. Kein Schutz und schlechte Bedingungen haben dann sogar zu zwei Morden an Sexarbeiterinnen geführt. Um dagegen zu protestieren ist in Lyon die Kirche Saint-Nizier besetzt worden.
    Welcher Diskriminierung Sexarbeitende heute noch ausgesetzt sind verarbeitet Ruby Rebelde in ihrem Buch Warum sie uns hassen. Rebelde erläutert anhand von Themen wie Sexualmoral, Abwertung von Promiskuität und Autoritarismus, warum Sexarbeitende ausgegrenzt werden und ihr Existenzrecht infrage gestellt wird. Rebelde hat am 1. Juni in der Tribüne Linz eine Lesung gehalten. Anschließend hat eine Podiumsdiskussion stattgefunden. Die Veranstaltung ist vom Frauenbüro Linz und LENA – Beratungsstelle für Menschen, die in der Sexarbeit tätig sind oder waren, organisiert worden.
    Am Podium waren:
      • Ruby Rebelde, Autor*in von Warum sie uns hassen
          • Elke Welser, LENA Beratungsstelle für Menschen, die in der Sexarbeit tätig sind oder waren
              • Letícia Carneiro, Verein maiz Sex&Work
                  • Christine Nagl, Beratungsstelle PIA Salzburg
                      • Eva Schobesberger, Frauenstadträtin
                      • Moderiert hat Magdalena Danner.
                        In den Gesprächen ging es oft um die gesellschaftliche Diskriminierung von Sexarbeitenden. Sie berichten oft davon, dass Banken ihnen verweigern würden, Konten bei ihnen zu eröffnen, oder dass Steuerberater*innen sie nicht als Kund*innen haben wollten. Viele halten ihre Arbeit vor Freund*innen und Familie geheim, da sie Sorge vor den Reaktionen haben. Rebelde spricht aber auch davon, dass man positive Entwicklungen hervorheben solle, so wie die Legalisierung von Sexarbeit in Belgien.
                        50 min
                      • Mediengespräch: Hohe Qualität für wenig Geld? Die Lebensrealität freier Journalist:innen

                        In dieser Ausgabe vom FROzine hören sie ein Mediengespräch zum Thema „Hohe Qualität für wenig Geld? Die Lebensrealität freier Journalist:innen“ und einen Beitrag zu Psychotherapie und ihre momentanen sozio-ökononomischen Gegebenheiten aus Leipzig.

                        Die Existenzängste unter freien Journalistinnen und Journalisten im Land sind real und messbar. Das belegt eine aktuelle Untersuchung zur Journalismusförderung in Österreich, die jüngst von Medienminister Andreas Babler vorgestellt wurde. Die Daten zeigen ein massives Einkommensgefälle: Freiberufliche Journalist:innen verdienen signifikant weniger als Festangestellte. Um finanziell zu überleben, ist die Mehrheit von ihnen auf Nebenjobs angewiesen. Viele Freie rutschen trotz Vollarbeitszeit unter die offizielle Armutsgrenze von monatlich 1.661 Euro. Der wirtschaftliche Druck, unter dem freie Journalist:innen stehen, ist umso dramatischer, betrachtet man ihre hohe gesellschaftliche Relevanz: Sie sind es, die vielfach wichtige Lücken füllen, die in personell ausgedünnten Redaktionen offen bleiben. Sie übernehmen oft zeitintensive und riskante Arbeit, berichten aus schwer zugänglichen Regionen oder investieren viele Monate in tiefgründige Recherchen, etwa zu Machtmissbrauch und Korruption. In diesem Sinn übernehmen freie Journalist:innen demokratiepolitisch unverzichtbare Funktionen im Medienbetrieb. In Österreich werden Medienhäuser in Form von Förderungen und Inseraten mit öffentlichen Geldern finanziert. In anderen Branchen sind staatliche Förderungen und Aufträge an soziale Mindeststandards der Mitarbeitenden gekoppelt. Dies wäre auch in der Medienbranche dringend notwendig. Im Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz wird die Lage der freien Journalist:innen beleuchtet und mögliche Lösungsansätze skizziert. Diskussionsteilnehmer waren Andreas Kaltenbrunner (Österreichische Akademie der Wissenschaften) und Josef Trappel (Universität Salzburg) Moderiert hat das Mediengespräch Anna Hasenauer.  

                        Keine Finanzierung – keine Therapie!

                        Gespräch mit Isabel Ilgner, sie war Teil einer Demo für die Weiterbildung von Psychotherapeut*innen in Leipzig, im Moment läuft gerade auch der Aktionsmonat zur Finanzierung der Weiterbildung von Psychotherapeut*innen. Rein statistisch steigt die Zahl der Psychotherapeut*innen in Deutschland langsam an, aber viele Menschen müssen auf Therapieplätze warten, wo liegen die Ursachen? Vom 2.6.2026 RadioBlau https://fsrpsy-leipzig.de/ https://psyfako.org/news/beginn-des-aktionsmonats-zur-finanzierung-der-weiterbildung/

                        51 min
                      • Weltempfänger: Präsidentschaftswahl Kolumbien
                        Präsidentschaftswahl in Kolumbien: Analyse
                        Bei der Präsidentschaftswahl in Kolumbien erreichte niemand die absolute Mehrheit. Daher gibt es am 21. Juni eine Stichwahl. In der ersten Runde der Präsidentschaftswahl holte überraschend der rechte Populist Abelardo de la Espriella die meisten Stimmen. Er lag knapp vor dem Kandidaten des linken Regierungslagers Iván Cepeda. Könnte Kolumbien kippen und einen rechts populistischen Präsidenten ins Amt wählen? Wie kam es zu dem Ergebnis und was bedeutet das für die Stichwahl am 21. Juni? Radio Dreyeckland führte ein Kolleg*innengespräch, um die Geschehnisse und Fragen einzuordnen.
                        Gespräch zum Nachhören
                        Friedensarbeit in Mali
                        Lars Springfeld sprach für den Süd-Nord-Funk auf Radio Dreyeckland mit lokalen Friedensaktivist*innen in Mali. Und das während quasi zeitgleich bewaffnete Gruppierungen die Ausfahrtsstraße aus der Hauptstadt Bamako in den Norden blockierten, den Verteidigungsminister der regierenden Militärs töteten und zahlreiche Überfälle vor allem auch gegen die Zivilbevölkerung zu verantworten hatten. Lars sprach in Bamako mit den Friedensarbeitern François Tendeng und Moctar Karama von EIRENE. Eirene ist eine christlich geprägte internationale Friedensorganisation, die seit den 1950er Jahren Freiwillige in Länder des Globalen Südens entsendet, um vor Ort zivilgesellschaftliche und soziale Projekte zu unterstützen.
                        Beitrag zum Nachhören
                        Frozine vom 1. Juni 2026 über die Situation in Mali
                        Grundrechte-Report 2026
                        Vor wenigen Wochen erschien die 30. Ausgabe des Grundrechte-Reports in Deutschland. Herausgegeben wird er von Bürgerrechts- und Menschenrechtsorganisationen wie der Humanistischen Union, PRO ASYL. dem Komitee für Grundrechte und Demokratie oder der Internationalen Liga für Menschenrechte. Der Report versteht sich seit 1997 als eine Art „alternativer Verfassungsschutzbericht“ und dokumentiert Eingriffe in Bürger- und Menschenrechte in Deutschland. Radio Dreyeckland sprach darüber mit Athena Möller, selbst Vorstandsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte und Teil der Redaktion des Grundrechte-Report 2026. In dem Gespräch geht es auch um einen Artikel in dem aktuellen Report, der sich den Ermittlungen und der Razzia bei Radio Dreyeckland widmet.
                        Gespräch zum Nachhören
                        Moderation: Nora Niemetz
                        CC-BY Musik: Ronald Kah, in my mind
                        50 min
                      • 25 Jahre HungaroMedia
                        Der ungarische Medienverein HungaroMedia feiert 25 Jahre.
                        Noch länger ist er schon mit der Sendung HungaroStudio auf Radio FRO auf Sendung. Die Gründerin des Vereins, Magdalena Österreicher und Vera Ecser, die jetzige Obfrau, sprechen über das lange Bestehen des Vereins. Entstanden ist er, aus dem Wunsch heraus, die ungarische Community in Linz näher kennenzulernen und auch außerhalb des Radios zu erreichen. Österreicher war es wichtig, sich als Medienverein zu positionieren, damit sie unabhängig agieren konnten und nicht von anderen Kulturvereinen oder ähnlichem abhängig gewesen wären.
                        Wichtig war von Anfang an, die verschiedenen ungarischen Communitys zu erreichen. Ungar*innen haben durch ihre Geschichte viele verschiedene Herkunftsländer, erklären Österreicher und Ecser, in Linz werden sie durch das ungarisch in Österreich sein vereint. Es wurde extra für die Hörer*innen, die sonntags um 10:30 in die ungarische katholische Messe gingen die Sendezeit nach vorne verlegt auf 9 Uhr, damit diese nicht die zweite Hälfte der Sendung verpassen mussten. Es gibt noch viele solcher Geschichten und Feedback aus der Community, was die Sendungsmacher*innen sehr wertschätzen, vor allem in Zeiten, wo es nicht leicht sei, Nachwuchs für ehrenamtliche Tätigkeiten zu finden.
                        Um das langjährige Bestehen zu feiern, wird es am Samstag, 6. Juni ein Fest in Leonding im Kulturverein Dreierhof geben. Von 10 bis 22 Uhr gibt es Programm für die ganze Familie, Musik und einen Gulaschwettbewerb. Alle Informationen zum Fest gibt es hier: kupfticket.com/events/hungaromedia25
                        HungaroStudio sendet jeden Sonntag von 9 bis 10 Uhr auf Radio FRO.
                        33 min
                      • FMR Festival
                        In der heutigen Ausgabe von FROzine erfahren Sie, wie das FMR Festival 2026 gestaltet sein wird und welche Programmpunkte die Feier zum 25-jährigen Bestehen von HungaroMedia bereithält.
                        Das FMR Festival
                        Die Ausgabe FMR 26 findet vom 3. bis 7. Juni 2026 am Schlossberg in Linz statt. Der Schlosspark, das Schlossmuseum und weitere historische Orte werden dabei zu einem frei zugänglichen Kunstraum umgestaltet. Gezeigt werden über 20 Kunstwerke sowie Vorträge, Gespräche, Performances und Konzerte.
                        Das FMR Festival findet bereits zum 4. Mal in Linz statt. Dieses Jahr steht es unter dem Motto: FESTIVAL FÜR KUNST IM DIGITALEN KONTEXTEN UND ÖFFENTLICHEN RÄUMEN.
                        Vom 03.-07. Juni werden 23 Positionen von mehr als 60 Künstler*innen gezeigt, die sich mit digitaler Kunst, Medienkunst und dem öffentlichen Raum beschäftigen. Die Kunstschaffenden kommen aus verschiedenen Ländern und präsentieren ganz unterschiedliche Werke und Zugänge, die sich mit den Auswirkungen digitaler Technologien auf unsere Gesellschaft befassen.
                        Im Mittelpunkt stehen Themen wie Künstliche Intelligenz, digitale Identität, Vergänglichkeit im digitalen Zeitalter und die Beziehung zwischen virtueller und realer Welt.
                        25 Jahre HungaroMedia
                        Der ungarische Medienverein HungaroMedia feiert 25 Jahre. Noch länger ist er schon mit der Sendung HungaroStudio auf Radio FRO auf Sendung. Die Gründerin des Vereins, Magdalena Österreicher und Vera Ecser, die jetzige Obfrau, sprechen über das lange Bestehen des Vereins. Entstanden ist er, aus dem Wunsch heraus, die ungarische Community in Linz näher kennenzulernen und auch außerhalb des Radios zu erreichen. Österreicher war es wichtig, sich als Medienverein zu positionieren, damit sie unabhängig agieren konnten und nicht von anderen Kulturvereinen oder ähnlichem abhängig gewesen wären.
                        Magdalena Österreicher, Vera Ecser. Foto: Aylin Yilmaz
                        Wichtig war von Anfang an, die verschiedenen ungarischen Communitys zu erreichen. Ungar*innen haben durch ihre Geschichte viele verschiedene Herkunftsländer, erklären Österreicher und Ecser, in Linz werden sie durch das ungarisch in Österreich sein vereint. Es wurde extra für die Hörer*innen, die sonntags um 10:30 in die ungarische katholische Messe gingen die Sendezeit nach vorne verlegt auf 9 Uhr, damit diese nicht die zweite Hälfte der Sendung verpassen mussten. Es gibt noch viele solcher Geschichten und Feedback aus der Community, was die Sendungsmacher*innen sehr wertschätzen, vor allem in Zeiten, wo es nicht leicht sei, Nachwuchs für ehrenamtliche Tätigkeiten zu finden.
                        Um das langjährige Bestehen zu feiern, wird es am Samstag, 6. Juni ein Fest in Leonding im Kulturverein Dreierhof geben. Von 10 bis 22 Uhr gibt es Programm für die ganze Familie, Musik und einen Gulaschwettbewerb. Alle Informationen zum Fest gibt es hier: kupfticket.com/events/hungaromedia25
                        HungaroStudio sendet jeden Sonntag von 9 bis 10 Uhr auf Radio FRO.
                        57 min
                      • Gedenkfeier Gunskirchen

                        Eindrücke vom Gedenken an die Befreiung des KZ-Außenlagers Gunskirchen vor 81 Jahren.

                        Mitten in einem Waldstück, „Hochholz“ genannt, auf dem heutigen Gemeindegebiet von Edt bei Lambach befand sich das KZ-Außenlager Gunskirchen. Überlebende bezeichneten es als die Hölle. Viele der Häftlinge waren ungarische Jüdinnen und Juden. Sie wurden von den Konzentrationslagern Mauthausen und Gusen auf Todesmärschen nach Gunskirchen getrieben. Tausende Menschen starben auf dem Weg dorthin. Jene, die das Lager erreichten fanden katastrophale Bedingungen vor. Sie waren mehr oder weniger sich selbst überlassen, wurden kaum versorgt, Krankheiten breiteten sich schnell aus. Nach Schätzungen waren 20.000 Menschen im KZ Gunskirchen interniert, 5.000 überlebten die Bedingungen nicht. Viele weitere starben nach der Befreiung an den Folgen ihrer Gefangenschaft.

                        Vor 81 Jahren, am 5. Mai 1945, befreiten Soldaten der 71. US‐Infanteriedivision das Lager.

                        Daran erinnert die jährliche Gedenkfeier, zu der die Gemeinden Gunskirchen und Edt bei Lambach gemeinsam mit der Welser Initiative gegen Faschismus einladen. Heuer fand sie am Samstag, 9. Mai 2026 statt.

                        Schüler*innen der Mittelschule Gunskirchen haben das Programm mitgestaltet. Sie setzten sich mit dem Thema „Täter*innen“ auseinander und berichteten, welche Gedanken sie nach einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, beschäftigten.

                        Das Mauthausen Komitee Österreich errichtet derzeit einen offiziellen Gedenkort am ehemaligen Lagergelände. Die Eröffnung findet am Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 Uhr statt.

                         

                        Mehr Informationen:

                        Gedenkinitiative Gunskirchen-Edt: www.lager-gunskirchen.at

                        Informationen zum KZ-Außenlager Gunskirchen: www.mauthausen-guides.at

                        ***

                        Außerdem zu hören sind Ausschnitte vom „Fest der Freude“, das am 8. Mai 2026 am Wiener Heldenplatz stattfand.

                        Zum Weiterhören: ein Gespräch mit Zeitzeugin Lucy Waldstein

                        51 min
                      • Weltempfänger: Situation in Mali
                        Mali: Vorläufige Stabilisierung
                        Am 25.04. 2026 ereigneten sich in Mali Anschläge auf staatliche Einrichtungen, durchgeführt von ca. 10.000 bis 15.000 Aufständischen aus verschiedenen politischen Lagern. Während und nach den Anschlägen starben insgesamt 800 Menschen, zum Großteil auf Seite der Aufständischen.
                        Über die Lage sprach Radio Corax mit Olaf Bernau,. Er war zur Zeit des Anschlages für zivilgesellschaftliche Aktionen von Afrique-Europe-Interact vor Ort und schrieb einen Bericht über diese Zeit.
                        Gespräch zum Nachhören
                        Mehr Wildnis in Deutschland
                        Wenn ein Fluss frei über seine Ufer fließen darf und seine Auen nicht vom Menschen genutzt werden, entwickelt sich daraus Wildnis. Radio Blau sprach mit Meike Kleinwächter vom BUND Auenzentrum Burg Lenzen zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt. Dieser Tag wird jedes Jahr am 22. Mai begangen. Der BUND fordert mehr Wildnis in Deutschland. Unter anderem gibt es dort das Projekt „Auenentwicklung in der brandenburgischen Elbtalaue“, um Teile der Umgebung der Elbe wieder zu renaturieren.
                        Gespräch zum Nachhören
                        Mehr Privatsphäre auf Android-Handys
                        Immer mit dabei, immer online – das Smartphone. Und es sammelt die ganze Zeit im Hintergrund unsere Daten. Was passiert mit diesen Daten und was wären einfache Schritte bei Android-Handys diese Datensammlung ein wenig einzuschränken? Radio Blau führte ein Interview mit dem Bündnis Privatsphäre Leipzig. Wir erfahren über mögliche Verbesserungen in Bezug auf Sicherheit bei Smartphones mit Android-Betriebssystem.
                        Gespräch zum Nachhören
                        Moderation: Nora Niemetz
                        CC-BY Musik: Ronald Kah, water song
                        50 min
                      • 1. Welspride

                        Heute hören sie in der neuen FROzine-Ausgabe einen Bericht zur 1. Wöspride, die am 16. Mai in Wels stattgefunden hat.

                        Versammelt wurde sich um 13 Uhr am Weliosplatz, um 14 Uhr war Parade-Start – und trotz Regen und Schlechtwetter war eine riesige Menge an Menschen laut, bunt und lebensfroh in Wels mit dabei und sorgte so für queere Sichtbarkeit!

                        Ab 16:00 Uhr ging es im Anschluss weiter beim Pridevillage im Schl8hof Wels – mit buntem Programm, Austausch und Community. Wir haben vor Ort einige Stimmen für euch eingefangen und haben eine bunte Momentaufnahme vom Pride Village mit dabei. Ihr hört nun verschiedenste Personen, Organisationen und Gruppen, die bei der ersten Wels Pride mit dabei waren und den Tag so richtig zelebriert haben. Unter anderem hören Sie auch die Bands Color the night, sowie Mama Frida.

                        51 min

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