FROzine

FROzine

By Marina WetzlmaierSociety & Culture
Download on the App Store

FROzine episodes

  • SalzkammerPride und AMS-Kürzungen
    SalzkammerPride
    In dieser Ausgabe vom FROzine gibt es einen Beitrag zur SalzkammerPride 2026 zu hören. Diese wird am 29. August bereits zum 3. Mal in Bad Ischl stattfinden. Außerdem erzählen uns Christina Jaritsch und Verena Haidl mehr über die Bedeutung einer Regenbogenparade „am Land“ und wie wichtig diese für Queere Sichtbarkeit ist.
    Mehr Infos finden Sie unter https://www.salzkammerqueer.at/pride/
    Kürzungen beim AMS
    In den vom AMS Oberösterreich geförderten Arbeitsmarktprojekten stehen starke Kürzungen bevor. Auf die Probleme, die dadurch entstehen, macht die Sozialplattform Oberösterreich in einem offenen Brief aufmerksam. Katharina Waxenegger hat sich mit Stefan Thurner, Geschäftsführer der Sozialplattform, und Ulrike Würzburger, Geschäftsführerin des Vereins B7 – Arbeit und Leben, über die Kürzungen und ihre Auswirkungen unterhalten.
    Weitere Informationen zur Sozialplattform Oberösterreich und ihrem offenen Brief finden Sie auf www.sozialplattform.at, weitere Informationen zum Verein B7 – Arbeit und Leben auf www.arbeit-b7.at.
    51 min
  • Kürzungen bei AMS-Projekten (Ausschnitt)

    Das Budget für die vom AMS Oberösterreich geförderten Arbeitsmarktprojekte wird für die kommenden Jahre stark gekürzt. Bei vielen der Projekte handelt es sich dabei um Kürzungen von 25 bis 30 Prozent des Fördervolumens. Die Sozialplattform Oberösterreich, ein Netzwerk von 46 sozialen Organisationen in Oberösterreich, kritisiert in einem offenen Brief die Kürzungen. Mit dem an die Politik gerichteten Appell „wer heute Unterstützung kürzt, zahlt morgen doppelt“, macht sie auf durch die Einsparungen entstehende Probleme aufmerksam.

    Katharina Waxenegger hat sich mit Stefan Thurner, Geschäftsführer der Sozialplattform, und Ulrike Würzburger, Geschäftsführerin des Vereins B7 – Arbeit und Leben, über die Kürzungen und ihre Auswirkungen unterhalten. Thurner und Würzburger sehen nicht nur negative Folgen für die betroffenen Projekte und Organisationen, sondern für ganz Oberösterreich.

    10 min
  • Kürzungen bei AMS-Projekten

    Das Budget für die vom AMS Oberösterreich geförderten Arbeitsmarktprojekte wird für die kommenden Jahre stark gekürzt. Bei vielen der Projekte handelt es sich dabei um Kürzungen von 25 bis 30 Prozent des Fördervolumens. Die Sozialplattform Oberösterreich, ein Netzwerk von 46 sozialen Organisationen in Oberösterreich, kritisiert in einem offenen Brief die Kürzungen. Mit dem an die Politik gerichteten Appell „wer heute Unterstützung kürzt, zahlt morgen doppelt“, macht sie auf durch die Einsparungen entstehende Probleme aufmerksam.

    Katharina Waxenegger hat sich mit Stefan Thurner, Geschäftsführer der Sozialplattform, und Ulrike Würzburger, Geschäftsführerin des Vereins B7 – Arbeit und Leben, über die Kürzungen und ihre Auswirkungen unterhalten. Thurner und Würzburger sehen nicht nur negative Folgen für die betroffenen Projekte und Organisationen, sondern für ganz Oberösterreich.

    20 min
  • Weltempfänger: Recht auf Nahrung
    Das Recht auf Nahrung – ein Blick nach Südostasien
    Im Rahmen des Einsatzes für das Menschenrecht auf Nahrung arbeitet FIAN seit einiger Zeit auch eng mit Partner*innen in einigen Ländern Südostasiens zusammen. In dieser Sendung berichten Radio LoraMuc von einer indigenen Gemeinde im Nordosten Kambodschas, deren Land durch eine Kautschukplantage bedroht ist. Seit mehr als zehn Jahren kämpft die Gemeinde im gegen den Verlust ihres Landes an. Wälder werden gerodet, Felder zerstört und Gemeindemitglieder kriminalisiert. Insa Heinke, Südostasien-Referentin von FIAN, und Geschäftsführer Philipp Mimkes waren im Februar vor Ort. LoraMuc hat mit Insa Heinke über die Situation gesprochen. In Indonesien plant der deutsche Zementkonzern Heidelberg Materials AG den Bau einer Kalksteinmine und eines Zementwerks im Kendeng-Gebirge auf Zentraljava. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, mit der Planung einer Kalksteinmine und eines Zementwerks Menschenrechte zu missachten und gegen das Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz zu verstoßen. Die Umsetzung dieser Pläne würde das empfindliche Ökosystem und die komplexen Wasserläufe des Gebirges massiv beeinträchtigen. FIAN begleitet und unterstützt die Bürger*innenbewegung der Anwohnenden seit einigen Jahren. FIAN setzt sich gemeinsam in einem internationalen Netzwerk mit weiteren Partnerorganisationen dafür ein, dass die Projektplanung gestoppt wird.
    Beitrag zum Nachhören
    Hoffnung in hoffnungslosen Zeiten
    30 Jahre politisches Engagement, dennoch nicht resigniert. Während viele junge Menschen sagen: „Es bringt doch sowieso nichts“, stellt Olli eine andere Frage: Wie bleiben wir handlungsfähig, wenn die Krisen immer größer werden? Warum entstehen Hoffnung und Zuversicht nicht durch Abwarten, sondern durch gemeinsames Handeln? Warum können gerade Stadtteilarbeit und konkrete Solidarität mehr verändern, als viele glauben? Darüber sprach Radio Dreyeckland mit Olli, aus Hagen. Sie ist diplomierte Sozialarbeiterin und ist seit Jugendtagen politisch aktiv.
    Gespräch zum Nachhören
    Die Milchindustrie in Deutschland
    Deutschland ist der größte Produzent von Milch in Europa. Ungefähr 3,5 Millionen Kühe produzieren hierzulande insgesamt mehr als 30 Milliarden Liter Milch im Jahr. Radio Corax hat mit Friedrich Mülln vom Tierschutzverein Soko Tierschutz gesprochen. Es geht unter anderem um die Künstliche Besamung der Tiere, die gesundheitlichen Probleme durch die unnatürlich hohe Milchproduktion und die Anbindehaltung.
    Gespräch zum Nachhören
    Moderation: Nora Niemetz
    CC-BY Musik: Ronald Kah, thougths
    50 min
  • Migrationsgeschichten im Sport

    Von Spanien, über Deutschland nach Österreich: Wie sein Traum Fußball-Profi zu werden den Spanier Isa Drammeh nach Wels führte.

    Beruf Fußballer: „Es beginnt Zuhause“

    Dass er Fußballprofi werden wollte, war Isa Drammeh schon als Kind klar. Später erkannte er, wie hart der Weg dorthin sein kann. Abbringen ließ er sich dennoch nicht. Drammeh wuchs in Santa Coloma de Farners auf, einer Stadt in Katalonien. Mit vier Jahren begann er Fußball zu spielen. Als Jugendlicher spielte in der U16 und U18. Seine Suche nach der passenden Chance, um seinen Berufstraum zu erfüllen, und mehrere Vereinswechsel führten ihn quer durch Spanien, nach Deutschland und schließlich nach Österreich. Zunächst spielte der heute 23-Jährige eine Saison beim SV Horn in Niederösterreich. Seit wenigen Wochen ist er neuer Stürmer beim Fußballclub Hertha Wels in der 2. Liga.

    Seine Familiengeschichte ist ebenso international wie sein beruflicher Weg: Isa Drammehs Eltern kommen aus Guinea in Westafrika. Sie waren nach Spanien migriert, um die Familie zu unterstützen. Mehr erzählt er in Folge 44 des Podcasts „Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch„. Das Gespräch fand auf Englisch statt.

    Zum Interview

     

    „Zuhause in der Welt der Bewegung“

    Heimat war für Ebrahim Popalzai nie ein Begriff. Er ist im Iran geboren und aufgewachsen. Im Herkunftsland seiner Eltern, Afghanistan, ist er nie gewesen. Auch im Iran fühlte er sich nicht „zuhause“, denn als afghanischer Flüchtling war er verschiedenen Formen der Diskriminierung ausgeliefert und grundlegende Rechte blieben verwehrt. So durfte er als Kind nicht die Schule besuchen und ging stattdessen arbeiten. Mit acht Jahren begann er Kung Fu To’a zu trainieren, eine Form der Kampfkunst, die im Iran entwickelt wurde.

    „Beim Training hat Herkunft keine Rolle gespielt“, erzählt Ebrahim Popalzai. „Dort habe ich mich immer wohl gefühlt.“

    Im Jahr 2015 kam er als „unbegleiteter minderjähriger Flüchtling“ nach Österreich. Im Podcast erzählt er unter anderem, wie schwer es war, sich ohne Familie auf den Weg zu machen und was er aus der Philosophie von Kung Fu To’a für sein Leben gelernt hat.

    Kampfkunst und Bewegung spielen auch in Österreich eine große Rolle für Popalzai: Bei der Kampfsport-WM 2019 in Bregenz wurde er Weltmeister. Außerdem studierte er Tanz an der Bruckneruniversität Linz. (WH v. 21.4.2021)

    50 min
  • Tauben in der Stadt
    Tauben sind besser als ihr Ruf und ein harmonischeres Zusammenleben in der Stadt ist möglich. | Die Geschichte der Korruptionsforschung.
    Tauben in Linz
    Tauben haben einen schlechten Ruf. Sie seien schmutzig und durch ihren Kot würden Fassaden beschädigt werden. Wenn man sich näher mit den Tieren beschäftigt, dann kann man die meisten Vorwürfe widerlegen. Sabine Auer von der Initiative Streunertauben Linz, die aus dem Verein Streunerkatzen Oberösterreich hervorgegangen ist, erklärt, dass besonders der Kot eigentlich kein Problem sei. Nur durch die falsche Ernährung durch Essensreste oder das Füttern von Brot, komme es zu den sehr nassen, klebenden Ausscheidungen. Wenn Tauben artgerechtes Futter, nämlich Körner, fressen, ist der Kot fest und trocken und lasse sich sehr leicht entfernen.
    Tauben leben in Städten, weil sie domestizierte Tiere sind, also als Haustiere gehalten wurden. Sie wurden als Brieftauben eingesetzt oder für ihr Fleisch und Eier gehalten. Als die Menschen Tauben nicht mehr benötigten, wurden sie frei- und sich selbst überlassen. Durch die Art und Weise, wie sie gezüchtet wurden, ist der Bruttrieb sehr hoch, sie legen viele Eier über das Jahr verteilt und vermehren sich so unkontrolliert. Ein menschengemachtes Problem also, dass nur durch menschliche Hilfe wieder gelöst werden könne. In Linz gibt es mittlerweile zwei Taubenschläge, einmal an der Johannes Kepler Universität Linz und einen, der von Streunertauben Linz betreut wird. Auer erzählt, dass so um die 200 Tauben dort Futter bekommen. Im Schlag werden auch die Eier durch Plastikeier ersetzt, damit der Taubenbestand etwas kontrolliert wird.
    Von einem Fütterungsverbot, wie es derzeit in Salzburg herrscht, hält Auer nichts. Tauben würden nur noch verzweifelter nach Essen suchen und dadurch ungeeignetes von der Straße picken, was wiederum zu mehr Verschmutzungen führe. Sabine Auer ist überzeugt, dass mehr Taubenschläge und das kontrollierte Tauschen von Eiern am effektivsten dabei helfen würde, dass Mensch und Tier besser zusammenleben könne. Tauben halten sich dann auch tagsüber mehr im Schlag auf, was bedeutet, dass sie nicht mehr in so großer Zahl in der Stadt erscheinen.
    Links:
    Facebookgruppe Streunertauben
    Geschichte der Korruption
    Gefälschte Meinungsumfragen, veruntreute EU-Gelder und annullierte rote Karten. Korruptionsskandale machen immer wieder Schlagzeilen. Versuche, gegen Korruption vorzugehen reichen bis in die Antike. Schon das römische Rechtswesen der späten Republik kannte Tatbestände wie Veruntreuung, Unterschlagung und Amtsmissbrauch. Während im Mittelalter Korruptionskritik keine große Rolle spielte, taucht sie im 16. Jahrhundert im Kontext von Staatsbildungsprozessen wieder auf. Herrschende bauten die Verwaltung aus, um ihre Macht zu stärken und gingen gegen korrupte Amtsträger vor.
    Als sich infolge der Revolutionen in Nordamerika und Frankreich im 19. Jahrhundert die Prinzipien der Rechtsgleichheit und der demokratischen Teilhabe durchzusetzen begannen, wurde Korruptionskritik zu einem Phänomen der Gesamtbevölkerung. Dabei spielte auch die Entwicklung der Medien eine wichtige Rolle. Im 20. Jahrhundert weitete sich Korruptionskritik auch auf den Bereich der Wirtschaft aus, wie entsprechende Paragraphen im Wirtschaftsrecht und Compliance-Regeln belegen.
    Links:
    Handbuch Korruptionsforschung
    Niels Grüne, Biografie und Publikationsverzeichnis
    Zum Beitrag
    Headerbild: Streunertauben Linz
    57 min
  • KI-Detox

    In dieser FROzine-Ausgabe beschäftigen wir uns mit der KI, um genauer zu sein mit KI-Detox.

    Zu einem Studiogespräch waren 6 Gäst_innen von der JKU eingeladen, die die Thematik genauer beleuchtet und erklärt haben: Bubuaiym Baigazieva, Sajda Cejvanovic, Aleks Fischer, Lothar Jochade, Dzejlana Kljajic, Rene Starzer, Marie-Christin Willner. Sie haben in ihrer Forschungsarbeit im Studiengang der Soziologie zum Thema „Künstliche Intelligenz im Widerstand – Ablehnung, Verzicht, Protest“ gearbeitet. Es ging um Fragen wie „Was bedeutet KI-Detox?“, „Wieviel Nutzung von KI ist eigentlich gesund?“ oder aber auch „Welche kollektiven Formen von KI-Resistance gibt es?“ Ihre Forschungsergebnisse führen uns von frühen KI-Erfahrungen, zu interessanten Erkenntnissen bezüglich Nutzung von KI und welche Möglichkeiten von Widerstand wir als Menschen in diesem Bereich haben. Mehr dazu hören Sie in diesem Beitrag.

    1 hr 1 min
  • Weltempfänger: Verteidigung ziviler Räume in Irak

    Verteidigung ziviler Räume in Irak

    Hassrede und Diffamierung auf der einen Seite, Kunst und Musikfestivals für Menschenrechte auf der anderen. Im Irak verengen sich die zivilgesellschaftlichen Räume, obwohl die Zahl der zivilgesellschaftlichen Akteur*innen zugenommen hat. Wie passt das alles zusammen? Darüber sprach Süd-Nord-Funk mit Zeinab Shubber vom »Informationszentrum für Forschung und Entwicklung«. Sie berichtet über friedensfördernde praktische Arbeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Jugendverbänden, während der Staat und wenig kompromissbereite Gewaltakteure oft kontraproduktiv für ein friedliches Zusammenleben agieren.

    Gespräch zum Nachhören

    Xia-Gibbs

    Das Xia-Gibbs-Syndrom ist eine seltene Genmutation im Erbgut des Menschen. Das klinische Erscheinungsbild ist in der Regel eine unspezifische Entwicklungsverzögerung bei Kindern. Radio Blau hat sich mit Jule Vera Sauter darüber unterhalten. Sie ist auch aktiv im Xia Gibbs e.V. Dem Verein geht es darum, mehr Akzeptanz für die davon Betroffenen zu schaffen.

    Gespräch zum Nachhören

    Moderation: Nora Niemetz CC-BY Musik: Ronald Kah

    50 min
  • Integra und Fete de la musique

    Neben technologischen Neuheiten standen auf der integra 2026 auch Forderungen und Wünsche von Menschen mit Behinderungen im Fokus.

    Am Stand der Vereinigung der Interessensvertretungen der Menschen mit Beeinträchtigungen in OÖ (IVMB) gab es eine Petition zum Unterschreiben, bei der gefordert wird, dass die Einkommensgrenze, die im oberösterreichischen Chancengleichheitsgesetz geregelt ist, abgeschafft wird. Diese Regelung besagt, dass das Einkommen von Menschen, auf 2.000 Euro bei Persönlicher Assistenz bzw. 1.350 Euro bei Voll- oder Teilbetreuung begrenzt wird. Alles Einkommen darüber wird als Beitragsverordnung für das Chancengleichheitsgesetz abgeschöpft. Mehr Informationen hat auch der Österreichische Behindertenrat gepostet.

    Thema war auch die persönliche Assistenz, bei der Menschen mit Behinderungen im Alltag oder am Arbeitsplatz durch eine Person Unterstützung erhalten. So soll ein selbstbestimmteres Leben gewährleistet werden. Harald Bachlmayr hat mit der Persönlichen Assistenz GmbH gesprochen und dort wurde erhoben, dass ein Großteil der Auftraggeber*innen ohne persönliche Assistenz nicht eigenständig wohnen könnten. Leider kommt es bei der Vergabe von Stunden für die persönliche Assistenz zu Wartezeiten. Es wird mehr Geld von der Politik gefordert, damit der Bedarf abgedeckt werden könne.

    Headerbild: integra

     

    Fete de la musique

    Die Fete de la musique in Gmunden, welche die ganze Stadt zu einer Bühne gemacht hat, fand am 19. Juni statt. Wir haben mit Eva Fürtbauer von der Kulturabteilung gesprochen, warum diese Veranstaltung kulturell wichtig ist.

    Außerdem haben wir uns mit ein paar Künstler_innen unterhalten, wie es ihnen an diesem wunderbar heißen Tag und ihren Auftritten geht und warum sie gerne beim Fete de la musique spielen. Mit dabei waren u.a. Togo and delivery, Stonetree und The tedpoles.

    44 min
  • Bedeutung von persönlicher Assistenz

    Neben technologischen Neuheiten standen auf der integra 2026 auch Forderungen und Wünsche von Menschen mit Behinderungen im Fokus.

    Am Stand der Vereinigung der Interessensvertretungen der Menschen mit Beeinträchtigungen in OÖ (IVMB) gab es eine Petition zum Unterschreiben, bei der gefordert wird, dass die Einkommensgrenze, die im oberösterreichischen Chancengleichheitsgesetz geregelt ist, abgeschafft wird. Diese Regelung besagt, dass das Einkommen von Menschen, auf 2.000 Euro bei Persönlicher Assistenz bzw. 1.350 Euro bei Voll- oder Teilbetreuung begrenzt wird. Alles Einkommen darüber wird als Beitragsverordnung für das Chancengleichheitsgesetz abgeschöpft. Mehr Informationen hat auch der Österreichische Behindertenrat gepostet.

    Thema war auch die persönliche Assistenz, bei der Menschen mit Behinderungen im Alltag oder am Arbeitsplatz durch eine Person Unterstützung erhalten. So soll ein selbstbestimmteres Leben gewährleistet werden. Harald Bachlmayr hat mit der Persönlichen Assistenz GmbH gesprochen und dort wurde erhoben, dass ein Großteil der Auftraggeber*innen ohne persönliche Assistenz nicht eigenständig wohnen könnten. Leider kommt es bei der Vergabe von Stunden für die persönliche Assistenz zu Wartezeiten. Es wird mehr Geld von der Politik gefordert, damit der Bedarf abgedeckt werden könne.

    Headerbild: integra

    28 min

About FROzine

From the publisher's feed

Das Infomagazin von Radio FRO FROzine ist eine offene, für jeden zugängliche und mitgestaltbare Redaktion im Freien Rundfunk OÖ, die durch eine Koordinationsstelle geleitet und unter Mithilfe von VolontärInnen abgewickelt wird.