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Das Budget für die vom AMS Oberösterreich geförderten Arbeitsmarktprojekte wird für die kommenden Jahre stark gekürzt. Bei vielen der Projekte handelt es sich dabei um Kürzungen von 25 bis 30 Prozent des Fördervolumens. Die Sozialplattform Oberösterreich, ein Netzwerk von 46 sozialen Organisationen in Oberösterreich, kritisiert in einem offenen Brief die Kürzungen. Mit dem an die Politik gerichteten Appell „wer heute Unterstützung kürzt, zahlt morgen doppelt“, macht sie auf durch die Einsparungen entstehende Probleme aufmerksam.
Katharina Waxenegger hat sich mit Stefan Thurner, Geschäftsführer der Sozialplattform, und Ulrike Würzburger, Geschäftsführerin des Vereins B7 – Arbeit und Leben, über die Kürzungen und ihre Auswirkungen unterhalten. Thurner und Würzburger sehen nicht nur negative Folgen für die betroffenen Projekte und Organisationen, sondern für ganz Oberösterreich.
Das Budget für die vom AMS Oberösterreich geförderten Arbeitsmarktprojekte wird für die kommenden Jahre stark gekürzt. Bei vielen der Projekte handelt es sich dabei um Kürzungen von 25 bis 30 Prozent des Fördervolumens. Die Sozialplattform Oberösterreich, ein Netzwerk von 46 sozialen Organisationen in Oberösterreich, kritisiert in einem offenen Brief die Kürzungen. Mit dem an die Politik gerichteten Appell „wer heute Unterstützung kürzt, zahlt morgen doppelt“, macht sie auf durch die Einsparungen entstehende Probleme aufmerksam.
Katharina Waxenegger hat sich mit Stefan Thurner, Geschäftsführer der Sozialplattform, und Ulrike Würzburger, Geschäftsführerin des Vereins B7 – Arbeit und Leben, über die Kürzungen und ihre Auswirkungen unterhalten. Thurner und Würzburger sehen nicht nur negative Folgen für die betroffenen Projekte und Organisationen, sondern für ganz Oberösterreich.
Von Spanien, über Deutschland nach Österreich: Wie sein Traum Fußball-Profi zu werden den Spanier Isa Drammeh nach Wels führte.
Beruf Fußballer: „Es beginnt Zuhause“
Dass er Fußballprofi werden wollte, war Isa Drammeh schon als Kind klar. Später erkannte er, wie hart der Weg dorthin sein kann. Abbringen ließ er sich dennoch nicht. Drammeh wuchs in Santa Coloma de Farners auf, einer Stadt in Katalonien. Mit vier Jahren begann er Fußball zu spielen. Als Jugendlicher spielte in der U16 und U18. Seine Suche nach der passenden Chance, um seinen Berufstraum zu erfüllen, und mehrere Vereinswechsel führten ihn quer durch Spanien, nach Deutschland und schließlich nach Österreich. Zunächst spielte der heute 23-Jährige eine Saison beim SV Horn in Niederösterreich. Seit wenigen Wochen ist er neuer Stürmer beim Fußballclub Hertha Wels in der 2. Liga.
Seine Familiengeschichte ist ebenso international wie sein beruflicher Weg: Isa Drammehs Eltern kommen aus Guinea in Westafrika. Sie waren nach Spanien migriert, um die Familie zu unterstützen. Mehr erzählt er in Folge 44 des Podcasts „Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch„. Das Gespräch fand auf Englisch statt.
Zum Interview
„Zuhause in der Welt der Bewegung“
Heimat war für Ebrahim Popalzai nie ein Begriff. Er ist im Iran geboren und aufgewachsen. Im Herkunftsland seiner Eltern, Afghanistan, ist er nie gewesen. Auch im Iran fühlte er sich nicht „zuhause“, denn als afghanischer Flüchtling war er verschiedenen Formen der Diskriminierung ausgeliefert und grundlegende Rechte blieben verwehrt. So durfte er als Kind nicht die Schule besuchen und ging stattdessen arbeiten. Mit acht Jahren begann er Kung Fu To’a zu trainieren, eine Form der Kampfkunst, die im Iran entwickelt wurde.
„Beim Training hat Herkunft keine Rolle gespielt“, erzählt Ebrahim Popalzai. „Dort habe ich mich immer wohl gefühlt.“
Im Jahr 2015 kam er als „unbegleiteter minderjähriger Flüchtling“ nach Österreich. Im Podcast erzählt er unter anderem, wie schwer es war, sich ohne Familie auf den Weg zu machen und was er aus der Philosophie von Kung Fu To’a für sein Leben gelernt hat.
Kampfkunst und Bewegung spielen auch in Österreich eine große Rolle für Popalzai: Bei der Kampfsport-WM 2019 in Bregenz wurde er Weltmeister. Außerdem studierte er Tanz an der Bruckneruniversität Linz. (WH v. 21.4.2021)
In dieser FROzine-Ausgabe beschäftigen wir uns mit der KI, um genauer zu sein mit KI-Detox.
Zu einem Studiogespräch waren 6 Gäst_innen von der JKU eingeladen, die die Thematik genauer beleuchtet und erklärt haben: Bubuaiym Baigazieva, Sajda Cejvanovic, Aleks Fischer, Lothar Jochade, Dzejlana Kljajic, Rene Starzer, Marie-Christin Willner. Sie haben in ihrer Forschungsarbeit im Studiengang der Soziologie zum Thema „Künstliche Intelligenz im Widerstand – Ablehnung, Verzicht, Protest“ gearbeitet. Es ging um Fragen wie „Was bedeutet KI-Detox?“, „Wieviel Nutzung von KI ist eigentlich gesund?“ oder aber auch „Welche kollektiven Formen von KI-Resistance gibt es?“ Ihre Forschungsergebnisse führen uns von frühen KI-Erfahrungen, zu interessanten Erkenntnissen bezüglich Nutzung von KI und welche Möglichkeiten von Widerstand wir als Menschen in diesem Bereich haben. Mehr dazu hören Sie in diesem Beitrag.
Verteidigung ziviler Räume in Irak
Hassrede und Diffamierung auf der einen Seite, Kunst und Musikfestivals für Menschenrechte auf der anderen. Im Irak verengen sich die zivilgesellschaftlichen Räume, obwohl die Zahl der zivilgesellschaftlichen Akteur*innen zugenommen hat. Wie passt das alles zusammen? Darüber sprach Süd-Nord-Funk mit Zeinab Shubber vom »Informationszentrum für Forschung und Entwicklung«. Sie berichtet über friedensfördernde praktische Arbeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Jugendverbänden, während der Staat und wenig kompromissbereite Gewaltakteure oft kontraproduktiv für ein friedliches Zusammenleben agieren.
Gespräch zum Nachhören
Xia-Gibbs
Das Xia-Gibbs-Syndrom ist eine seltene Genmutation im Erbgut des Menschen. Das klinische Erscheinungsbild ist in der Regel eine unspezifische Entwicklungsverzögerung bei Kindern. Radio Blau hat sich mit Jule Vera Sauter darüber unterhalten. Sie ist auch aktiv im Xia Gibbs e.V. Dem Verein geht es darum, mehr Akzeptanz für die davon Betroffenen zu schaffen.
Gespräch zum Nachhören
Moderation: Nora Niemetz CC-BY Musik: Ronald Kah
Neben technologischen Neuheiten standen auf der integra 2026 auch Forderungen und Wünsche von Menschen mit Behinderungen im Fokus.
Am Stand der Vereinigung der Interessensvertretungen der Menschen mit Beeinträchtigungen in OÖ (IVMB) gab es eine Petition zum Unterschreiben, bei der gefordert wird, dass die Einkommensgrenze, die im oberösterreichischen Chancengleichheitsgesetz geregelt ist, abgeschafft wird. Diese Regelung besagt, dass das Einkommen von Menschen, auf 2.000 Euro bei Persönlicher Assistenz bzw. 1.350 Euro bei Voll- oder Teilbetreuung begrenzt wird. Alles Einkommen darüber wird als Beitragsverordnung für das Chancengleichheitsgesetz abgeschöpft. Mehr Informationen hat auch der Österreichische Behindertenrat gepostet.
Thema war auch die persönliche Assistenz, bei der Menschen mit Behinderungen im Alltag oder am Arbeitsplatz durch eine Person Unterstützung erhalten. So soll ein selbstbestimmteres Leben gewährleistet werden. Harald Bachlmayr hat mit der Persönlichen Assistenz GmbH gesprochen und dort wurde erhoben, dass ein Großteil der Auftraggeber*innen ohne persönliche Assistenz nicht eigenständig wohnen könnten. Leider kommt es bei der Vergabe von Stunden für die persönliche Assistenz zu Wartezeiten. Es wird mehr Geld von der Politik gefordert, damit der Bedarf abgedeckt werden könne.
Headerbild: integra
Fete de la musique
Die Fete de la musique in Gmunden, welche die ganze Stadt zu einer Bühne gemacht hat, fand am 19. Juni statt. Wir haben mit Eva Fürtbauer von der Kulturabteilung gesprochen, warum diese Veranstaltung kulturell wichtig ist.
Außerdem haben wir uns mit ein paar Künstler_innen unterhalten, wie es ihnen an diesem wunderbar heißen Tag und ihren Auftritten geht und warum sie gerne beim Fete de la musique spielen. Mit dabei waren u.a. Togo and delivery, Stonetree und The tedpoles.
Neben technologischen Neuheiten standen auf der integra 2026 auch Forderungen und Wünsche von Menschen mit Behinderungen im Fokus.
Am Stand der Vereinigung der Interessensvertretungen der Menschen mit Beeinträchtigungen in OÖ (IVMB) gab es eine Petition zum Unterschreiben, bei der gefordert wird, dass die Einkommensgrenze, die im oberösterreichischen Chancengleichheitsgesetz geregelt ist, abgeschafft wird. Diese Regelung besagt, dass das Einkommen von Menschen, auf 2.000 Euro bei Persönlicher Assistenz bzw. 1.350 Euro bei Voll- oder Teilbetreuung begrenzt wird. Alles Einkommen darüber wird als Beitragsverordnung für das Chancengleichheitsgesetz abgeschöpft. Mehr Informationen hat auch der Österreichische Behindertenrat gepostet.
Thema war auch die persönliche Assistenz, bei der Menschen mit Behinderungen im Alltag oder am Arbeitsplatz durch eine Person Unterstützung erhalten. So soll ein selbstbestimmteres Leben gewährleistet werden. Harald Bachlmayr hat mit der Persönlichen Assistenz GmbH gesprochen und dort wurde erhoben, dass ein Großteil der Auftraggeber*innen ohne persönliche Assistenz nicht eigenständig wohnen könnten. Leider kommt es bei der Vergabe von Stunden für die persönliche Assistenz zu Wartezeiten. Es wird mehr Geld von der Politik gefordert, damit der Bedarf abgedeckt werden könne.
Headerbild: integra
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