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Die Energiewende allein macht noch keine gerechte Zukunft. Im Interview mit Michael Diesenreither erklärt Martin Hoffmann, Generalsekretär vom österreichischen Club of Rome, warum Armutsbekämpfung, weniger Ungleichheit, die Stärkung von Frauen sowie eine Ernährungs- und Energiewende zusammengehören. Anhand einer interaktiven Simulation in der Ausstellung „Power Playground“ zeigt er, wie diese fünf Hebel zusammenwirken – und warum soziale Gerechtigkeit entscheidend dafür ist, Veränderungen gemeinsam voranzubringen.
Link zu Club Of Rome Austria
Link zu Earth4All.life
Anmoderationsvorschlag:
Wie gelingt ein gutes Leben für alle, ohne unseren Planeten zu überlasten? Martin Hoffmann vom österreichischen Club of Rome erklärt, warum es dafür mehr als die Energiewende braucht. Wir haben ihn in der Ausstellung „Power Playground“ getroffen und gemeinsam an den Hebeln für eine gerechtere Zukunft gedreht.
Bei einer Kundgebung wurde gefordert, dass das Angebot der Gewaltambulanz in Linz 24/7 verfügbar sein muss. | Bei der Urban Nature Quest können Bürger*innen Naturbeobachtungen einreichen.
„Ich ging drei mal durch die Hölle!“
Auslöser für die Kundgebung war der Fall der trans Frau Viola. Nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung wurde sie in zwei Linzer Krankenhäusern abgewiesen und erst im dritten versorgt. Sie wandte sich an das MOMENT Magazin und machte ihren Fall öffentlich. Was darauf folgte: Transfeindlichkeit, Schuldzuweisungen und eine Verschiebung der Debatte.
Bereits 2025 setzte sich Didem Wenger, Juristin und Organisatorin der Kundgebung, mit einer Petition für eine Gewaltambulanz in der oberösterreichischen Landeshauptstadt ein. Als Vorbilder dienten andere österreichische Städte wie Wien, Graz oder Innsbruck, in denen entsprechende Strukturen bereits existieren.
Mehr über die Petition und die Entwicklungen rund um eine Gewaltambulanz könnt ihr in dieser FROzine-Sendung aus dem Jahr 2025 nachhören.
Notrufnummern:
Urban Nature Quest 2026
Der Naturschutzbund Österreich ruft vom 18. bis 21. September dazu auf, im städtischen Gebiet Flora und Fauna zu beobachten. Egal ob im Garten, am Balkon oder am Straßenrand, Bürger*innen sollen Fotos von Tieren und Pflanzen machen, die ihnen im Alltag begegnen. Diese Aktion ist ein sogenanntes Citizen Science Projekt. Bei diesen werden Bürger*innen zu Hobbywissenschaftler*innen und sammeln Daten, die von Expert*innen ausgewertet werden.
Bei der Urban Nature Quest sollen anhand der Fotos die Vielfalt im Stadtgebiet erforscht werden. Welche Pflanzenarten sind oft vertreten und welche davon sind unter Umständen invasive Arten? Im urbanen Raum gibt es eine große Artenvielfalt, wobei Gärten eine große Rolle spielen können. Gut angelegt, können sie Lebensraum bieten oder sogenannte Grünbrücken bilden, erklärt Carolina Trcka-Rojas, Ökologin vom Naturschutzbund Österreich. Diese Brücken helfen Tieren dabei, Wege sicherer zurückzulegen. So könnten Straßen, und somit Autos, vermieden werden.
Ebenfalls wichtig zu beachten sei, dass weniger mehr ist. Das Gras höher stehen lassen, nicht alles, was für uns Menschen „Unkraut“ ist, entfernen, Laub in einer Ecke des Gartens einfach liegen lassen – ein bisschen faulsein hilft der Natur! Tiere finden Futter und Lebensraum in einer Umgebung, die immer weniger Platz bietet und durch den Klimawandel auch widriger wird.
Alle Informationen, wie man bei der Urban Nature Quest teilnehmen kann und was alles beobachtet werden soll, findet man hier.
B37
Der Sozialverein B37 ist einer der Vorreiter_innen in Sachen Wohnungslosen-Hilfe.
In dieser Ausgabe vom Frozine sprechen wir mit Christian Geiseder, der uns darüber informiert, welche Angebote B37 hat, was der Unterschied zwischen Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit ist, und warum der Klimawandel nicht für alle Menschen unbedingt schlecht ist.
Was es bedeutet von der Wohnungslosigkeit betroffen zu sein, wird in diesem Gespräch außerdem erläutert. Es wird aufgezeigt, welche verschiedenen Gründe es haben kann, das Dach über dem Kopf zu verlieren. Und wie ein Weg zu einem Obdach, trotz widriger Umstände, wieder gelingen kann.
Die Toten von Lambach
Jutta Leskovar ist Archäologin und Prähistorikerin am Oberösterreichischen Landesmuseum und Autorin. Gemeinsam mit Stefan Traxler hat sie die neue Dauerausstellung „Archäologie“ im Schlossmuseum Linz kuratiert, die im Juni 2026 eröffnet wurde. Angeschlossen an diese Ausstellung ist derzeit ein besonderer Raum: „Die Toten von Lambach“.
Im Jänner 1996 stieß man bei Grabungen für das Kraftwerk Lambach auf die Überreste von 102 Menschen. Der damalige Archäologe des Landesmuseums, Manfred Pertlwieser, gab ihnen in einem Fachaufsatz den Namen: die „Toten von Lambach“. Besonders auffällig: Rund die Hälfte der Toten waren junge Männer zwischen 16 und 23 Jahren – Männer, die noch keine Bauern sein konnten. Im Massengrab wurden zudem fünf Knöpfe aus Bein gefunden, die wichtige Spuren bei der Identifizierung waren und heute zentrale Ausstellungsstücke der Ausstellung „Bauernkrieg 1626“ im Linzer Schlossmuseum sind.
Diese fünf kleinen Knöpfe haben inzwischen den Weg auf die Bühne gefunden – im musikalisch-literarischen Stück „CASPARUS oder fünf Knöpfe aus Bein“ von Karin Peschka gemeinsam mit dem Theater Spektakel Wilhering.
Was bleibt aus archäologischer Sicht nach 400 Jahren vom Oberösterreichischen Bauernkrieg? Was können materielle Spuren über die Ereignisse erzählen? Und wie viel lässt sich aus ihnen tatsächlich rekonstruieren? Die Archäologin Jutta Leskovar gibt Antwort.
Die Bürger*innen-Initiative Kronstorf
Inmitten der Extremhitze wird eine Frage brennend: Was bestimmt unsere Zukunft? Wird sie durch den Stromhunger von globalen Privatunternehmen geprägt sein? Oder wird sie ein Recht auf Schatten und auf kühles, klares Wasser beinhalten; ein Recht auf Gesundheit von Menschen und Ökosystemen?
Diese Fragen stellt – angesichts des rasanten Ausbaus von digitaler Infrastruktur – die Bürger*innen-Initiative Kronstorf. Massive Versiegelung von fruchtbarem Boden, wie derzeit im Oberösterreichischem Kronstorf passiert, wo Google eines der größten Datenzentren Europas baut, sind erst der Anfang. Damit unten Datenströme fließen können, glüht oben der Asphalt.
Am Freitag, den 11. September, von 15-17 Uhr wird zu einer Demonstration aufgerufen „Von Kronstorf lernen – für eine transparente und klimafreundliche Digitalisierung kämpfen“.
Schwierige Regierungsbildung nach der Landtagswahl
Mit 43,8% der Stimmen ist die gesichert rechtsextreme AfD stärkste Kraft bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, verfehlte aber ihr Ziel einer eigenen Regierungsmehrheit. Zweitstärkste Partei ist die CDU mit 17,2%. Ihr Stimmenanteil hat sich damit mehr als halbiert. Sven Schulze, der amtierende Ministerpräsident und Spitzenkandidat der CDU hat am Wahlabend noch seine Niederlage eingeräumt. Darauf folgen fast gleichauf die SPD mit 9,3%, die Grünen mit 8,9% und die Linke mit 8,6%. Dem BSW gelang knapp der Einzug in das Parlament mit 5,3% der Stimmen.
Mit diesem Ergebnis kann die AfD nicht alleine eine Regierung bilden, doch auch der CDU wird es schwerfallen eine mögliche Regierung zusammen mit den anderen Parteien zu bilden, da sie eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen hatte und das BSW klar signalisiert hat, dass sie den CDU-Spitzenkandidaten als Ministerpräsident nicht unterstützen wird. An der 5% Hürde gescheitert ist die FDP, die bisher an der Regierung beteiligt war. Somit steht die Frage, wie die zukünftige Regierung von Sachsen-Anhalt aussehen wird auch nach der Wahl noch offen. Welche Optionen nun im Raum stehen und welche Handlungsoptionen die Parteien haben, hat Radio CORAX im Gespräch mit Dr. Michael Kolkmann besprochen. Er ist Politikwissenschaftler an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Dieser Beitrag wurde von Radio Corax gestaltet, vom 7.9.2026.
Mediengespräch Angebunden statt abgehängt
Die öffentliche Mobilität wird quer durch Österreich teurer.
Diskurs. Das Wissenschaftsnetz nimmt die Teuerungen im Mobilitätssektor zum Anlass, um genauer hinzusehen und die verschiedenen Facetten näher zu beleuchten. Wie verlässlich kommen am Land die Menschen von A nach B? Einkommen, Alter und Geschlecht prägen mit, wie gut sich der Alltag bewältigen lässt. Dazu sind auch Exptert_innen eingeladen.
Dies nimmt Diskurs. Das Wissenschaftsnetz zum Anlass, einen Blick auf die zentralen Herausforderungen ländlicher Mobilität und auf vielversprechende Lösungsansätze zu werfen. Expert:innen beleuchten, welche Muster und Hürden den Verkehrsalltag prägen und wie sich Lücken im ländlichen Verkehr mit neuen Konzepten schließen lassen.
Turteln am Taubenmarkt
Nach sieben Jahren Pause fand am Freitag, 4. September, von 15 bis 17.30 Uhr anlässlich des Welttages der sexuellen Gesundheit wieder der Event „Turteln am Taubenmarkt“ statt, organisiert von der AIDS Hilfe Oberösterreich.
Der Linzer Taubenmarkt verwandelte sich in eine Bühne für Information, Musik, Show und Tanz. So traten Blechsalat, Club Dance Collective, die Francky Kinks sowie Lilly Hightower auf. Mitarbeiter*innen der AIDSHILFE OBERÖSTERREICH informierten über Angebote und gaben Inputs zu sexueller Gesundheit.
Der Welttag der sexuellen Gesundheit wurde 2010 von der World Association for Sexual Health (WAS) ins Leben gerufen. Er findet jährlich am 4. September statt und soll auf die Bedeutung von sexueller Gesundheit für die allgemeine Gesundheit, das Wohlbefinden und die Lebensqualität hinweisen. Sexuelle Gesundheit umfasst den Zustand des körperlichen, emotionalen, mentalen und sozialen Wohlbefindens in Bezug auf die Sexualität. Das Motto des Welttags der sexuellen Gesundheit 2026 lautet „Every Body”. Dieses Motto setzt sich für umfassende sexuelle
Mühlviertel 110kV
Rudolf Niederwimmer war bei Melanie Schiller im Studio zu Gast und hat uns Rede und Antwort zum Thema „Mühlviertel 110kV“ gestanden.
Die Initiative beschäftigt sich schon seit 2018 mit der Möglichkeit eines Erdkabel-Baus im Mühlviertel, welche aber bis dato keine Realisierung erfahren hat.
Warum auch der Stromverbrauch aus dem Netz zurückgeht und was das mit erneuerbaren Energien auf sich hat, erfahren Sie in dieser Folge vom FROzine.
Salzkammerpride in Bad Ischl
Bereits zum dritten Mal in Folge fand am 29. August 2026 in Bad Ischl die Salzkammerpride statt. Organisiert wurde das queere Event von der Gruppe Salzkammerqueer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben den Aufbau einer queeren Community, Bildungarbeit und das Sichtbarmachen von queerem Leben im Salzkammergut zu fördern.
Dieses Jahr nahmen über 1500 Menschen an der 3. SalzkammerPride in Bad Ischl teil. Der Umzug startete im Stadtzentrum von Bad Ischl und führte durch die Innenstadt ins Pride-Dorf im Sissipark, wo mehrere Bühnen, Essenstände und ein buntes Performance- und Musikprogramm den Abschluss der Salzkammerpride bildeten. Die anschließende Aftershow-Feier fand in der Trinkhalle von Bad Ischl statt.
Wir waren für euch live dabei und haben uns umgehört, um euch ein schönes Stimmungsbild präsentieren zu können. Unter anderem waren mit dabei Christina Jaritsch, Eric BigClit, und noch viele mehr. Unter dem Motto „Wir san queer, wir san do, gwent’s eich drau!“ und dem Thema „Queer Hope“ verzauberte die SalzkammerPride Bad Ischl zu einem Queeren Safe Space, der vor Buntheit und Vielfalt nur so strotzte.
Pressekonferenz Linzer Klangwolke Brucknerhaus
Die Linzer Klangwolke, die dieses Jahr als Klangwolkenwoche vom 07. bis 11. September stattfindet und damit erstmalig auf eine ganze Woche ausgeweitet wird, ist nicht nur musikalisches und inszenatorisches Open-Air-Großereignis sondern setzt sich diesjährig unter dem Motto ATTheENDLinz auch mit den Themen Untergang und möglichem Neubeginn auseinander.
Bei der Pressekonferenz am 25. August stellten Norbert Trawöger, künstlerischer Direktor des Brucknerhauses, Dietmar Prammer, Bürgermeister der Stadt Linz und Felix Breisach, Regisseur der Linzer Klangwolke sowie Vertreter:innen der Kooperationspartner das Programm der Klangwolkenwoche 2026 vor.
Neben der Klassischen Klangwolke am 4. September und der Kinder Klangwolke am 6. September, gibt es vom 7. bis 11. September fortführend weitere Veranstaltungen in der Linzer Innenstadt und am Donauufer. Den großen Abschluss bildet die Linzer Klangwolke am 12. September, bei welcher eine Mischung aus musikalischen und visuellen Effekten und einer literarischen Darbietung der Bachmann-Preisträgerin Natascha Gangl zu erwarten ist.
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