
Sign up to save your podcasts
Or


In Linz ist es jetzt verboten, Tauben in der Öffentlichkeit zu füttern. Sauberkeit und Hygiene sind als Gründe genannt worden. Alternativen zeigt eine Expertin der JKU auf.
Seit Herbst 2023 gibt es das Taubenhaus am TNF Turm am Gelände der Johannes Kepler Universität (JKU) in Linz. Dort werden die Tauben betreut, die sich am Gelände und der näheren Umgebung befinden. Sie haben Futter, frisches Wasser, Nist- und Schlafplätze. Die Idee für das Taubenhaus entstand dadurch, dass der Kot der Tauben an den Gebäuden und am Boden sehr störend und mit großem Putzaufwand verbunden war.
Munise Cobet, eigentlich vom Institut für physikalische Chemie, hat ein Konzept entwickelt, wie man die ortsansässigen Tauben an einem Ort bündeln könnte und mit einem Taubenschlag den Dreck auf dem restlichen Gelände minimieren kann. Sie und andere Ehrenamtliche kümmern sich um die Reinigung und das Füttern der Tiere. Die Leiterin der Stabstelle für Nachhaltigkeit, Maria Buchmayr, fand den Vorschlag recht schlüssig. Weniger Schmutz und erhöhtes Tierwohl waren gute Argumente. Normalerweise werden Taub „vergrämt“ also mit Netzen oder Spikes davon abgehalten, sich an Gebäuden niederzulassen. Das sei nicht besonders effektiv, meint Cobet und zeigt Fotos von Nestern, die auf solchen Stacheln gebaut wurden. Auch Verletzungen sind keine Seltenheit, wenn sich Tiere in kaputten Netzen verheddern.
Fütterungsverbot löst das Problem nicht
Auf das Fütterungsverbot angesprochen, meint Cobet, dass es wenig bringen würde. Zuerst einmal würden die Taubenansammlungen in der Stadt mit einem Hygieneproblem gleichgesetzt. Das stimme schon einmal nicht, da die Menge an Tauben sich nicht groß ändern würde, sie würden sich nur noch mehr auf die ganze Stadt verteilen, anstatt gebündelt an Plätzen, wo zum Beispiel bis jetzt Ehrenamtliche Futter ausgelegt hätten. Ohne dieses würden Tauben noch verzweifelter auf Essenssuche gehen und ungeeignetes Futter fressen. Essensreste, Erbrochenes, all das führt zu dem bekannten weißen, klebenden Kot. Mit artgerechter Fütterung von Körnern, ist der Kot trocken und lässt sich leicht entfernen. Laut ihr sind im JKU Taubenschlag schon über 1.300 kg Kot entsorgt worden. Ein weiterer Aspekt ist, dass kranke, hungrige Tauben einen noch höheren Bruttrieb hätten. Dieser ist genetisch bedingt, aber zumindest würden gesunde Vögel seltener brüten. Gesunde Tauben würden sich auch mausern, also das alte Gefieder abwerfen und neues wachsen lassen. In dieser Zeit brüten sie auch nicht.
Eiertausch gegen Überpopulation
Im Taubenhaus der JKU werden die Eier der dort ansässigen Tauben gegen Plastikeier getauscht, nach drei Wochen werden diese entfernt und die Tauben geben für ca. zwei Monate „Ruhe“. Überwachte Orte mit artgerechtem Futter und Eiertausch sieht Munise Cobet als einzige langfristige Lösung für Tauben in der Stadt. Die Population könne so auf artgerechte Weise kontrolliert werden, ohne dass Tiere verhungern müssten.
Der größte Verursacher von Tauben sei die Züchtung. Es werden extrem viele Tiere freigelassen für Rennen, wo Tauben Strecken von bis zu 800 km zurücklegen müssen. Schaffen das die Tiere nicht, was über 50 Prozent der Tiere sind, werden sie von Züchter*innen nicht wieder eingesammelt und landen so in den Städten. Auch weiße Tauben, die bei Hochzeiten freigelassen werden, oder Brieftauben, werden sich selbst überlassen. Da diese Tauben Haustiere und keine Wildtiere sind, können sie nicht alleine überleben.
Cobet wünscht sich ein Umdenken in der Gesellschaft. Tauben sind saubere, intelligente Tiere, die besser behandelt werden müssten. Sie verstehe es auch nicht, dass Kinder Tauben jagen, oder sogar nach ihnen treten. Das würde man mit Katzen und Hunden auch nicht machen. Buchmayr sieht es positiv, dass es Anfragen gäbe von Gemeinden und Einrichtunge, um auch anderorts Taubenhäuser zu errichten.
Weiterführende Links:
FROzine „Tauben in der Stadt“, der Verein Streunertauben stellt seine Arbeit vor
Taubenschlag Pilotprojekt in Wien
Aussendung Stadt Linz zum Taubenfütterungsverbot
Diskurs. Das Wissenschaftsnetz
In diesem Beitrag vom FROzine erfahren Sie mehr über Diskurs. Das Wissenschaftsnetz. Welche Bedeutung die Wissenschaftsvermittlung heute in einer Zeit von fake news und Co haben, wie es von der Idee zur neuen Ausgabe kommt, und welche Ziele Diskurs. Das Wissenschaftsnetz verfolgt, erfahren Sie in dieser Folge.
Science not silence‘ gab die Bewegung March for Science im Jahr 2017 als Motto gegen das Abwerten wissenschaftlicher Erkenntnisse und gegen die Verbreitung „alternativer Fakten“ aus. Das Ziel einer evidenzbasierten Politik droht verloren zu gehen. Immer häufiger bauen politische Argumente auf beliebigen Behauptungen auf, die sich nicht selten als falsch herausstellen. Mehr noch: Wissenschaftlich vielfach bestätigte Erkenntnisse über den Klimawandel, das Bildungssystem, die soziale Ungleichheit u.v.m. werden von einigen gesellschaftspolitischen AkteurInnen geleugnet.
In dieser Situation tritt Diskurs. Das Wissenschaftsnetz dafür ein, dass wissenschaftliche Erkenntnisse ihre Bedeutung für den öffentlichen Diskurs und für politische Entscheidungen (wieder)erlangen. WissenschafterInnen sind heute verstärkt aufgerufen, sich mit ihrem Wissen aktiv einzubringen. Eine zivilgesellschaftliche Initiative zur Unterstützung engagierter WissenschafterInnen und zum Transfer kritischen Wissens wird daher dringend benötigt.
Sie soll als neue Schnittstelle zwischen Wissenschaft und öffentlicher Debatte zur Erreichung folgender gesellschaftspolitischer Zielsetzungen beitragen:
Kriegsverbrecher werden Nationalhelden
Vor dem Hintergrund eines Geschichtsstreits mit Polen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj das Gesetz zur Einrichtung einer nationalen Heldengedenkstätte unterschrieben. Das geht aus einer Bekanntmachung des ukrainischen Parlaments hervor, wie die Agentur Ukrinform gestern berichtete. Polen hatte das Vorhaben heftig kritisiert. Denn in dem Pantheon sollen künftig auch Angehörige der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA) geehrt werden. Die nationalistischen Untergrundkämpfer waren für Massenmorde an Polen und Juden vor allem in Wolhynien in der heutigen Westukraine während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg mit Zehntausenden Opfern verantwortlich. Dieser Beitrag ist vom 15.10.2026, von Radio Orange.
In dieser Ausgabe des FROzines zuhören: ein Beitrag zum Mediengespräch „Europas Natur verbinden und schützen: Von politischen Zusagen zur praktischen Planung“ von Diskurs – das Wissenschaftsnetz und ein Interview mit dem ASKÖ Quadball Linz über den bevorstehenden Autumn Youth Quadball Cup.
Naturschutz ist Teamarbeit
Vom 19. – 30. Oktober 2026 findet die 17. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt in der armenischen Hauptstadt Jerewan statt. Bei der Konferenz soll überprüft werden, wie weit die die Vertragsstaaten bei der Umsetzung des Kunming-Montreal-Rahmenwerks für biologische Vielfalt vorangekommen sind. Das Kunming-Montreal Rahmenwerk wurde nach der 15. Convention of Biological Diversity verabschiedet. Dabei waren 188 Staaten vom 6. bis 19. Dezember 2022 im kanadischen Montreal zusammengekommen um ein Rahmenwerk bezüglich des Schutzes der Biodiversität und Artenvielfalt festzulegen.
Der Biodiversitätsrahmen legt vier Überziele und 23 Zielvorgaben fest, die bis 2030 erreicht werden sollen, um den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten, umzukehren und eine nachhaltige Nutzung der Biodiversität zu gewährleisten.
Die EU hat diese Ziele in die ersten vier Ziele der EU-Biodiversitätsstrategie übernommen. Um die gesetzten Ziele in Taten umsetzen zu können wurde das Horizon-Europe-Projekt NaturaConnect ins Leben gerufen. Das Projekt ist eine Kooperation von 22 Partnerinstitutionen unter Leitung des International Institute of Applied Systems Analysis, kurz IIASA. Es dient dazu einen Bauplan für ein Transeuropäisches Naturnetzwerk zu erarbeitet. Dieser Bauplan liefert Daten, Methoden, Werkzeuge und Kapazitäten sowie einen konkreten räumlichen Plan, um die drei gebietsbezogenen Ziele in der EU und benachbarten Ländern umsetzen zu können. Die Biodiversitätsstrategie soll nicht nur Lebewesen und ihre Habitate schützen, sondern auch dabei helfen Europa langfristig autonomer und krisenresilienter zu gestalten .
Beim Mediengespräch von Diskurs – das Wissenschaftsnetz am 13. Oktober 2026 stellten drei Expert:innen und Mitarbeiter:innen des Projekts ihre Ergebnisse vor. Carla Freund beschrieb den politischen Kontext und was Europa nach Jerewan mitbringt. Piero Visconti und Martin Jung erläuterten die Wissenschaft hinter NaturaConnect und wie politische Entscheidungsträger.innen ihre Ergebnisse nutzen können. Im Kern ging es vor allem um die Bedeutung internationaler und grenzübergreifender Zusammenarbeit, um die Ziele zum Schutz der Arten und Biodiversität wirksam und langanhaltend umsetzen zu können.
Nähere Informationen zum Mediengespräch und den Ergebnissen des Projekts:
Sucher, Hüter, Schnatz
Das sind Begriffe, die einigen bekannt vorkommen könnten. Die Rede ist von Quadball, vormals als Quidditch bekannt, benannt nach dem fiktiven Sport aus den Harry-Potter-Romanen. 2022 folgte dann die Abgrenzung und die Umbenennung in Quadball.
Der Vollkontaktsport versteht sich als queerfreundlich und geschlechtergerecht. So sieht das Regelwerk beispielsweise vor, dass Spieler*innen mit dem Geschlecht auf dem Feld stehen, mit dem sie sich identifizieren. Somit ist auch eine Teilnahme als nichtbinärer Spieler*in möglich.
In Linz ist Quadball beim ASKÖ gleich mit zwei Mannschaften vertreten: den Steelcity Snidgets und den Donau Donnervögeln, der U16-Jugendmannschaft. Letztere spielen am 17. und 18. Oktober beim Autumn Youth Quadball Cup gegen Jugend-Vereine aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Tschechien um den Sieg.
Bereits zum fünften Mal richtet der Verein ASKÖ Quadball Linz das Turnier aus.
Vorstandsvorsitzende*r Kai Bogner von ASKÖ Quadball Linz spricht mit Anna Jungwirth im Interview über den Sport und den anstehenden Cup.
https://askoe-quadball-linz.at/quadball.php
https://www.instagram.com/steelcitysnidgets
Heute sind wir beim KIJUK – Kinder und Jugendkompetenzzentrum in St. Isidor, Leonding zu Besuch am Tag der offenen Tür. Gemeinsam mit der Leiterin Barbara Leonfellner haben wir uns im Haus umgesehen, das vielfältige Programm und das großartige Angebot kennengelernt, sowie der hauseigenen Band, die sogar selbst Musik zu Ehren dieses Tages komponiert hat, unsere ganze Aufmerksamkeit bei ihrer musikalischen Darbietung geschenkt. Zum 10 jährigen Bestehen ein wirklich wunderbarer Tag der offenen Tür.
https://www.caritas-ooe.at/hilfe-angebote/menschen-mit-behinderungen/therapie-und-beratung/kijuk-st-isidor
Tag der offenen Tür im KIJUK
Heute sind wir beim KIJUK – Kinder und Jugendkompetenzzentrum in St. Isidor, Leonding zu Besuch am Tag der offenen Tür. Gemeinsam mit der Leiterin Barbara Leonfellner haben wir uns im Haus umgesehen, das vielfältige Programm und das großartige Angebot kennengelernt, sowie der hauseigenen Band, die sogar selbst Musik zu Ehren dieses Tages komponiert hat, unsere ganze Aufmerksamkeit bei ihrer musikalischen Darbietung geschenkt. Zum 10 jährigen Bestehen ein wirklich wunderbarer Tag der offenen Tür.
https://www.caritas-ooe.at/hilfe-angebote/menschen-mit-behinderungen/therapie-und-beratung/kijuk-st-isidor
Bauernkriegdenkmal Pinsdorf
400 Jahre nach dem Oberösterreichischen Bauernkrieg führt die Spurensuche nach Pinsdorf, an einen der Schauplätze der letzten Kämpfe zwischen den aufständischen Bauern und dem Heer des Generals Pappenheim. Mehr als 2.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Was ist von diesem historischen Konflikt geblieben?
Denkmäler erzählen von Erinnerung und Vergessen, archäologische Funde geben Einblick in die Schicksale der Menschen von damals. Jutta Leskovar berichtet von den „Toten von Lambach“, einem Massengrab, das Mitte der 1990er-Jahre entdeckt wurde. Brigitte Heilingbrunner spricht über die Funktion von Denkmälern und darüber, warum viele von ihnen erst Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte später entstanden sind. Regisseur Joachim Rathke nähert sich dem Bauernkrieg über das Theater – mit einem Stück über den Studenten und Prediger Casparus. Und Siegfried Kristöfl zeigt, wie die Ereignisse von damals bis heute in unserer Sprache nachwirken.
Eine Spurensuche zwischen Geschichte und Erinnerung – und nach dem, was vom Bauernkrieg bis heute geblieben ist.
In der heutigen FROzine Ausgabe hören Sie ein Studiogespräch mit dem Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus.
In Oberösterreich sind beachtlich viele Gruppen antifaschistisch und antirassistisch aktiv. Es handelt sich um ein buntes Spektrum: Die Zugänge der Gruppen – politische, religiöse, kulturelle, humanitäre – sind genauso verschieden wie die Überzeugungen, Strukturen und Herangehensweisen.
2001 haben sich diese Organisationen zum „Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ zusammengeschlossen und bis heute bringt das Netzwerk viele Vorteile mit sich: Der Informations- und Wissensaustausch befruchtet gegenseitig, Beobachtungen und Wahrnehmungen zu Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit werden breiter kommuniziert, es ergeben sich Synergien zwischen den Organisationen und die Durchsetzungsfähigkeit gegenüber der offiziellen Politik ist wesentlich größer. Das Netzwerk gehört auch zu den regelmäßigen Ansprechpartnern zahlreicher Medien.
Sie hören Ralf Schinko im Gespräch mit Robert Eiter, ein Interview mit dem Sprecher des Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus.
Im Anschluss hören Sie einen Beitrag von Radio Corax zum Thema: Kontinuität der NS-Verfolgung als „assozial, arbeitsscheu und sexuell verwahrlost“.
Eine oft vergessene und spät anerkannte Gruppe der Verfolgten des Nationalsozialismus sind die als asozial und/oder sexuell verwahrlost Betitelten. Dieses Stigma traf im großen Maße auch junge Menschen, die unter dieser Betitelung oftmals in sogenannte Jugendschutzlager inhaftiert worden sind und dort Zwangsarbeit, oftmals bis zum Tod verrichten mussten. Und doch wird diese Gruppe der Verfolgten erst seit 2020 offiziell von der Bundesregierung als Opfer des NS-Regimes anerkannt. Über die Dimensionen und Kontinuitäten dieser Verfolgung sowie den langen Weg zur Anerkennung sprach Konsti aus der tagesaktuellen Redaktion mit Prof. Dr. Esther Lehnert. Sie lehrt seit mehr als 10 Jahren an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin zur Theorie, Geschichte und Praxis sozialer Arbeit. Sie promovierte zur sozialen Arbeit im Nationalsozialismus und forscht u.a. zu den Themen Gender und Rechtsextremismus sowie Jugendhilfe/Heimerziehung in der BRD und DDR. vom 5.10.2026
Spaniens allumfassende Wohnungskrise
Vor zwei Wochen kam es zu Massenprotesten in Spanien, als die 87-jährige behinderte María del Carmen Abascal aus ihrer Wohnung auf die Straße gesetzt wurde. In ihrer Wohnung hatte sie 71 Jahre gelebt und stets ihre Miete gezahlt. Ein „Geierfonds“, wie Aktivist*innen auch die Firma Urbagestión bezeichnen, hatte die Wohnung vor acht Jahren gekauft und die vorhergehende Miete von monatlich 500 Euro auf 1.650 Euro dann mehr als verdreifacht. Das ist aber nur ein Symptom eines größeren Problems. Die komplette Wohnraumsituation in Spanien. Die sozialdemokratische Regierung unter Pedro Sánchez hat es nicht geschafft diese äußerst angespannte soziale Frage zu lösen. Zuletzt haben sie sogar schwache Vorstöße des linkeren Koalitionspartners Sumar ausgebremst. Radio Corax unterhielt sich mit dem Journalisten Ralf Streck über die aktuelle Lage in Spanien. Letzte Woche ist María del Carmen Abascal im Krankenhaus nach der Zwangsräumung verstorben.
Beitrag zum Nachhören
KI-Agenten kontrollieren
Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein Werkzeug, das auf unsere Fragen antwortet. Sogenannte KI-Agenten sollen zunehmend selbstständig Aufgaben übernehmen, Entscheidungen treffen und mit anderen Systemen zusammenarbeiten. Das klingt zunächst nach einer technischen Weiterentwicklung. Aber es wirft eine ziemlich grundlegende Frage auf: Was passiert, wenn eine solche KI nicht mehr das tut, was wir von ihr verlangen? Eine aktuelle Studie hat genau das untersucht. KI-Agenten bekamen die Information, dass sie abgeschaltet werden sollen. Einige versuchten daraufhin, ihre Abschaltung zu verhindern, sie veränderten Dateien, legten Kopien an oder versuchten andere Agenten zur Unterstützung zu bewegen. RDL sprach mit der Wissenschaftsjournalistin Eva Wolfangel, die über diese Studie und ihre möglichen Folgen in der ZEIT kürzlich einen Artikel (leider mit Bezahlschranke) geschrieben hat.
Beitrag zum Nachhören
Moderation: Nora Niemetz CC-Musik: Ronald Kah
From the publisher's feed