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Mediengespräch: Arbeitszeitverkürzung – ökonomische und soziale Effekte
Nachdem die wöchentliche Normalarbeitszeit in Österreich über Jahrzehnte hinweg weitgehend stabil geblieben ist, hat die Debatte um eine weitere Verkürzung zuletzt an Fahrt gewonnen. Dabei spielen Argumente zu den potenziellen positiven und negativen ökonomischen Effekten von Arbeitszeitverkürzungen eine zentrale Rolle. Ein Blick in die Geschichte der letzten hundert Jahre zeigt jedoch, dass Beschäftigungseffekte oft nur eines von vielen Zielen waren. Vergangene Reformen waren beispielsweise oft von dem Bestreben getrieben, die Arbeitsbedingungen und Gesundheit der Arbeitnehmer:innen zu verbessern, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern sowie das Wohlbefinden zu steigern.
Inputs gibt es von:
Pressekonferenz: „Österreich wird älter“
Die Zahl älterer Menschen in Oberösterreich steigt, die Zahl jüngerer geht zurück. Das führt zu Veränderungen in der Gesellschaft. Zu diesem Thema gab der Oberösterreichische Seniorenbund am 11. Mai eine Pressekonferenz. Unter dem Titel “Österreich wird älter – weniger Junge, mehr Ältere: Kippt unser System?” präsentierten Josef Pühringer, Landesobmann des Seniorenbunds, und Franz Ebner, Landesgeschäftsführer des Seniorenbunds, Vorschläge für den Umgang mit den gesellschaftlichen Entwicklungen. Einen genaueren Einblick in die Bevölkerungszahlen lieferten Stephan Marik-Lebeck von Statistik Austria, Michael Schöfecker von der Abteilung Statistik des Landes Oberösterreich und Rainer Münz, Experte für Bevölkerungsentwicklung und Migration.
Marina Weinzierl und Katharina Waxenegger waren vor Ort und haben die Pressekonferenz aufgezeichnet.
Die Zahl älterer Menschen in Oberösterreich steigt, die Zahl jüngerer geht zurück. Das führt zu Veränderungen in der Gesellschaft. Zu diesem Thema gab der Oberösterreichische Seniorenbund am 11. Mai eine Pressekonferenz. Unter dem Titel “Österreich wird älter – weniger Junge, mehr Ältere: Kippt unser System?” präsentierten Josef Pühringer, Landesobmann des Seniorenbunds und Franz Ebner, Landesgeschäftsführer des Seniorenbunds Vorschläge für den Umgang mit den gesellschaftlichen Entwicklungen. Einen genaueren Einblick in die Bevölkerungszahlen lieferten Stephan Marik- Lebeck von Statistik Austria, Michael Schöfecker von der Abteilung Statistik des Landes Oberösterreich und Rainer Münz, Experte für Bevölkerungsentwicklung und Migration.
Marina Weinzierl und Katharina Waxenegger waren vor Ort und haben die Pressekonferenz aufgezeichnet.
Heute hören Sie von „Jugend im Dialog 2026“. Diese Veranstaltung hat am 19. Mai in der Arbeiterkammer OÖ stattgefunden und hat an die 300 Jugendlichen im Kongresssaal miteinander vernetzt. Radio FRO war vor Ort dabei und hat sich bei den Jugendlichen umgehört, was Ihnen so am Herzen liegt.
Der Linzer Rapper Grandmaster Flow hat den Tag „Jugend im Dialog 2026“ mit seiner textgewandten Stimme begleitet. Er war bei den Workshops am Vormittag dabei und hat von den Jugendlichen ihre wichtigsten Anliegen in einen Song verpackt.
Am Nachmittag wurden auch EntscheidungsträgerInnen aus den Bereichen der Politik, der Wirtschaft, der Kirche und den verschiedensten Interessensbereichen eingeladen gemeinsam mit den Jugendlichen an einem Tisch zu sitzen und die Workshopergebnisse zu präsentieren bzw. zu besprechen.
Jugendliche aus über 21 Projekten aus ganz Oberösterreich haben sich in der Arbeiterkammer zusammengesetzt und den EntscheidungsträgerInnen näher gebracht, was sie wirklich beschäftigt.
Bei Jugend im Dialog konnten die Jugendlichen selbst für sich sprechen und ihr Anliegen darbringen.
Auch die Vizepräsidentin der Arbeiterkammer OÖ Sandra Jurekovic sowie der Bischof Dr. Manfred Scheuer haben einleitende Worte gesprochen.
Im Anschluss hören Sie noch Wünsche und Anregungen, Dinge, die die Jugend heute beschäftigen, von den Jugendlichen selbst vorgetragen.
Außerdem waren bei der Veranstaltung folgende VertreterInnen der Organisationsteams präsent: Arbeiterkammer OÖ, katholische Jugend OÖ, Jugend und Lehrhlingszentrum ZOOM, die bischöfliche Arbeitslosenstiftung und das Team Mensch & Arbeit.
Im heutigen Frozine hören Sie die Diskussionsrunde zum Thema „Zwischen Schlagzeile und Lebenswelt“.
Das Forschungsprojekt: DIACOMET:
Das Forschungsprojekt DIACOMET, angesiedelt an der ÖAW, beschäftigt sich damit, wie der Austausch zwischen Journalismus, Publikum und gesellschaftlichen Gruppen gelingen kann. Das Projekt dauerte drei Jahre und fand in Kooperation mit verschiedenen europäischen Universitäten statt.
Die Ausgangsproblematik war, dass sich viele Menschen von der medialen Berichterstattung nicht ausreichend repräsentiert fühlen, mit spürbaren Folgen für das Vertrauen in die Medien und den öffentlichen Diskurs. Daraus entwickelte sich die Frage, wie Journalismus den Dialog mit seinem Publikum stärken und so die Kluft zwischen Schlagzeilen und Lebensrealität überbrücken kann. Als Abschlussveranstaltung des Projekts, stelle die Forschungsgruppe Teile ihrer Ergebnisse vor, sowie lud unterschiedliche Expert:innen aus Medien, Wissenschaft und Praxis ein über Chancen und Herausforderungen des dialogorientierten Journalismus zu sprechen.
Die Diskussionsrunde:
In der Diskussionsrunde sprachen:
Nina Schnider (Faktor D)
Konrad Mitschka (ORF)
Luis Paulitsch (Datum Stiftung)
Ulli Weish (Radio Orange)
Jens Seiffert-Brockmann (PR-Ethik-Rat)
Moderation: Krisztina Rozgonyi (Österreichische Akademie der Wissenschaften)
Bis vor wenigen Jahren galt die Demokratie weltweit als ein unerschütterliches Erfolgskonzept und es war nur schwer vorstellbar, dass etablierte Demokratien in Bedrängnis geraten könnten. Inzwischen sind rechtspopulistische Parteien und Bewegungen rund um den Globus gewachsen und in Parlamente und teilweise auch in Regierungen eingezogen.
Rechtspopulismus stellt zentrale Werte unseres demokratischen Regierungs- und Lebensmodells infrage. Rund um den Europatag wollen wir uns daher mit rechtspopulistischen Strategien beschäftigen, die darauf abzielen, Grundlagen für demokratisches Zusammenleben auszuhöhlen. In dieser Konferenz soll es aber nicht bei einer Analyse des Rechtspopulismus bleiben, sondern auch gemeinsam nach Lösungen gesucht werden, wie unsere Demokratie wieder gestärkt werden kann.
Rechtspopulismus zeichnet sich durch einfache Lösungen für komplexe Probleme aus und setzt dabei stark auf nationale Identität, traditionelle Werte und Abgrenzungen. Rechtspopulistische Bewegungen oder Parteien betonen die Rolle eines vermeintlich „einheitlichen Volkswillens“ und stellen sich gegen „Eliten“ oder Institutionen wie Medien, Justiz und Parlamente, die als fernab der Bevölkerung dargestellt werden.
Rechtspopulismus stellt insgesamt eine ernsthafte Herausforderung für demokratische Gesellschaften dar. Durch Bildung, Stärkung demokratischer Institutionen, wirtschaftliche Reformen und inklusivere politische Ansätze können wir jedoch den negativen Auswirkungen von Rechtspopulismus entgegenwirken und unsere Demokratie schützen.
In einleitenden Vorträgen wird Ihnen die Problematik des Rechtspopulismus nahegebracht.
Sie hören in dieser Ausgabe einen Vortrag von Sieglinde Rosenberger „Der Kampf um Demokratie“, welcher bei der Konferenz „Wieviel Rechtspopulismus verträgt unsere Demokratie“ im Wissensturm VHS Linz stattgefunden hat.
Durch das Programm moderiert Ulrike Ringot-Salzbacher von mehr demokratie!
In dieser Ausgabe vom FROzine hören sie Beiträge zu einem Rundgang durch die HOSI Linz sowie zum Aktionscamp „Die Straße ist kein Zuhause – Obdachlosigkeit abschaffen jetzt!“.
Community Rundgang durch die HOSI Linz
Der Vereinssprecher Müller Michael macht mit Ihnen einen Rundgang durch das vielfältige Engagment und Angebot der HOSI Linz. Von Schulworkshops, über den Buchclub, bis hin zum Pride Magazin können sich Menschen hier ehrenamtlich beschäftigen. Bei der HOSI Linz ist für jede*n etwas dabei!
Aktionscamp „Die Straße ist kein Zuhause – Obdachlosigkeit abschaffen jetzt!“
Vom 31. März bis zum 5. April fand in der Hamburger Innenstadt das Aktionscamp „Die Straße ist kein Zuhause – Obdachlosigkeit abschaffen jetzt!“ statt. Für das FSK-Morgenmagazin hat Mara mit den Aktivistinnen Renia, Ida und Doro über die Forderungen des Camps, selbstverwaltete Räume gegen Obdachlosigkeit und langfristige Perspektiven gesprochen. Vom FSK-Morgenmagazin aus Hamburg
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