FROzine

FROzine

By Marina WetzlmaierSociety & Culture
Download on the App Store

FROzine episodes

  • Arbeitszeitverkürzung & Österreich wird älter

    Mediengespräch: Arbeitszeitverkürzung – ökonomische und soziale Effekte

    Nachdem die wöchentliche Normalarbeitszeit in Österreich über Jahrzehnte hinweg weitgehend stabil geblieben ist, hat die Debatte um eine weitere Verkürzung zuletzt an Fahrt gewonnen. Dabei spielen Argumente zu den potenziellen positiven und negativen ökonomischen Effekten von Arbeitszeitverkürzungen eine zentrale Rolle. Ein Blick in die Geschichte der letzten hundert Jahre zeigt jedoch, dass Beschäftigungseffekte oft nur eines von vielen Zielen waren. Vergangene Reformen waren beispielsweise oft von dem Bestreben getrieben, die Arbeitsbedingungen und Gesundheit der Arbeitnehmer:innen zu verbessern, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern sowie das Wohlbefinden zu steigern.

    Dieses von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz organisierte Mediengespräch beleuchtet das Thema Arbeitszeitverkürzung aus wissenschaftlicher Perspektive in Hinblick auf ökonomische und soziale Indikatoren. Dabei werden einerseits die Arbeitszeitvorstellungen der in Österreich Beschäftigten analysiert: Welche Unterschiede sind nach Alter, Geschlecht oder Bildung festzustellen? Wollen „die Jungen“ oder die viel gescholtene Gen Z tatsächlich weniger arbeiten als andere Altersgruppen? Welche Rolle spielen berufs- und branchenspezifische Belastungen für Arbeitszeitwünsche? Wie groß ist der Einfluss der sozioökonomischen Lage?
    Des Weiteren gibt eine Metastudie erstmals Auskunft über die real messbaren ökonomischen Effekte tatsächlich durchgeführter Arbeitszeitverkürzungen und zeigt, welche Auswirkungen eine Reduktion der Wochenarbeitszeit auf den Arbeitsmarkt wirklich hat.
    Außerdem werden die Auswirkungen einer Arbeitszeitverkürzung auf die Verteilung von unbezahlter Arbeit und auf Zeitarmut unter die Lupe genommen: wer profitiert von einer Arbeitszeitverkürzung und wofür wird die gewonnene Zeit in Folge verwendet?

    Inputs gibt es von: 

    Martin Oppenauer (Institut für empirische Sozialforschung, IFES): „Arbeitszeitvorstellungen in Österreich“
    Ludwig List (Universität für angewandte Kunst Wien) und Quirin Dammerer (WU Wien): „Empirische Evidenz zu einem Jahrhundert wöchentlicher Arbeitszeitverkürzungen“
    Clara Himmelbauer (WU): „Arbeitszeitverkürzung, unbezahlte Arbeit und Zeitarmut“
    Moderation: Sophie Menasse (Diskurs. Das Wissenschaftsnetz)

    Pressekonferenz: „Österreich wird älter“

    Die Zahl älterer Menschen in Oberösterreich steigt, die Zahl jüngerer geht zurück. Das führt zu Veränderungen in der Gesellschaft. Zu diesem Thema gab der Oberösterreichische Seniorenbund am 11. Mai eine Pressekonferenz. Unter dem Titel “Österreich wird älter – weniger Junge, mehr Ältere: Kippt unser System?” präsentierten Josef Pühringer, Landesobmann des Seniorenbunds, und Franz Ebner, Landesgeschäftsführer des Seniorenbunds, Vorschläge für den Umgang mit den gesellschaftlichen Entwicklungen. Einen genaueren Einblick in die Bevölkerungszahlen lieferten Stephan Marik-Lebeck von Statistik Austria, Michael Schöfecker von der Abteilung Statistik des Landes Oberösterreich und Rainer Münz, Experte für Bevölkerungsentwicklung und Migration.

    Marina Weinzierl und Katharina Waxenegger waren vor Ort und haben die Pressekonferenz aufgezeichnet.

    50 min
  • Pressekonferenz „Österreich wird älter“

    Die Zahl älterer Menschen in Oberösterreich steigt, die Zahl jüngerer geht zurück. Das führt zu Veränderungen in der Gesellschaft. Zu diesem Thema gab der Oberösterreichische Seniorenbund am 11. Mai eine Pressekonferenz. Unter dem Titel “Österreich wird älter – weniger Junge, mehr Ältere: Kippt unser System?” präsentierten Josef Pühringer, Landesobmann des Seniorenbunds und Franz Ebner, Landesgeschäftsführer des Seniorenbunds Vorschläge für den Umgang mit den gesellschaftlichen Entwicklungen. Einen genaueren Einblick in die Bevölkerungszahlen lieferten Stephan Marik- Lebeck von Statistik Austria, Michael Schöfecker von der Abteilung Statistik des Landes Oberösterreich und Rainer Münz, Experte für Bevölkerungsentwicklung und Migration.

    Marina Weinzierl und Katharina Waxenegger waren vor Ort und haben die Pressekonferenz aufgezeichnet.

    16 min
  • Jugend im Dialog 2026

    Heute hören Sie von „Jugend im Dialog 2026“. Diese Veranstaltung hat am 19. Mai in der Arbeiterkammer OÖ stattgefunden und hat an die 300 Jugendlichen im Kongresssaal miteinander vernetzt. Radio FRO war vor Ort dabei und hat sich bei den Jugendlichen umgehört, was Ihnen so am Herzen liegt.

    Der Linzer Rapper Grandmaster Flow hat den Tag „Jugend im Dialog 2026“ mit seiner textgewandten Stimme begleitet. Er war bei den Workshops am Vormittag dabei und hat von den Jugendlichen ihre wichtigsten Anliegen in einen Song verpackt.

    Am Nachmittag wurden auch EntscheidungsträgerInnen aus den Bereichen der Politik, der Wirtschaft, der Kirche und den verschiedensten Interessensbereichen eingeladen gemeinsam mit den Jugendlichen an einem Tisch zu sitzen und die Workshopergebnisse zu präsentieren bzw. zu besprechen.

    Jugendliche aus über 21 Projekten aus ganz Oberösterreich haben sich in der Arbeiterkammer zusammengesetzt und den EntscheidungsträgerInnen näher gebracht, was sie wirklich beschäftigt.

    Bei Jugend im Dialog konnten die Jugendlichen selbst für sich sprechen und ihr Anliegen darbringen.

    Auch die Vizepräsidentin der Arbeiterkammer OÖ Sandra Jurekovic sowie der Bischof Dr. Manfred Scheuer haben einleitende Worte gesprochen.

    Im Anschluss hören Sie noch Wünsche und Anregungen, Dinge, die die Jugend heute beschäftigen, von den Jugendlichen selbst vorgetragen.

    Außerdem waren bei der Veranstaltung folgende VertreterInnen der Organisationsteams präsent: Arbeiterkammer OÖ, katholische Jugend OÖ, Jugend und Lehrhlingszentrum ZOOM, die bischöfliche Arbeitslosenstiftung und das Team Mensch & Arbeit.

    51 min
  • Journalismus im Dialog

    Im heutigen Frozine hören Sie die Diskussionsrunde zum Thema „Zwischen Schlagzeile und Lebenswelt“.

    Das Forschungsprojekt: DIACOMET: 

    Das Forschungsprojekt DIACOMET, angesiedelt an der ÖAW, beschäftigt sich damit, wie der Austausch zwischen Journalismus, Publikum und gesellschaftlichen Gruppen gelingen kann. Das Projekt dauerte drei Jahre und fand in Kooperation mit verschiedenen europäischen Universitäten statt.

    Die Ausgangsproblematik war, dass sich viele Menschen von der medialen Berichterstattung nicht ausreichend repräsentiert fühlen, mit spürbaren Folgen für das Vertrauen in die Medien und den öffentlichen Diskurs. Daraus entwickelte sich die Frage, wie Journalismus den Dialog mit seinem Publikum stärken und so die Kluft zwischen Schlagzeilen und Lebensrealität überbrücken kann. Als Abschlussveranstaltung des Projekts, stelle die Forschungsgruppe Teile ihrer Ergebnisse vor, sowie lud unterschiedliche Expert:innen aus Medien, Wissenschaft und Praxis ein über Chancen und Herausforderungen des dialogorientierten Journalismus zu sprechen.

    Die Diskussionsrunde: 

    In der Diskussionsrunde sprachen:

    Nina Schnider (Faktor D)

    Konrad Mitschka (ORF)

    Luis Paulitsch (Datum Stiftung)

    Ulli Weish (Radio Orange)

    Jens Seiffert-Brockmann (PR-Ethik-Rat)

    Moderation: Krisztina Rozgonyi (Österreichische Akademie der Wissenschaften)

    1 hr
  • Zeitzeugin: Lucy Waldstein & Linznznz Demo
    Im heutigen Frozine hören Sie Ausschnitte aus dem Zeitzeuginnen-Gespräch mit Lucy Waldstein, sowie Stimmen der Linznznz Demo für eine lebendigere Clubkultur.
    Zeitzeuginnen-Gespräch mit Lucy Waldstein
    Lucy Waldstein wurde 1930 in Wien geboren. Sie ist die jüngste Tochter jüdischer Eltern. Ihre ersten sieben Lebensjahre verbringt sie im 9. Bezirk in Wien. Mit dem „Anschluss“ Österreichs an Nazi-Deutschland verändert sich jedoch ihre Situation. Lucys Vater verliert seine Anstellung, ihre Mutter wird gewarnt, dass er verhaftet werden soll. Diese Warnung führte dazu, dass Lucys Eltern, gemeinsam mit ihren beiden Kindern, Lucy und ihrer älteren Schwester Inge Maria, bereits im Juli 1938 aus Österreich flohen.
    Die heute 95-Jährige, ist eine der letzten Überlebenden Zeitzeuginnen der NS-Verbrechen. Beim Zeitzeuginnengespräch am 06.Mai im Depot in Wien berichtet sie über ihre Erinnerungen an Wien, die Flucht und wie sie sich danach ein Leben in den USA aufbaute.
    Außerdem war Lucy Waldstein Rednerin beim Fest der Freude am 08.Mai, auch dort sprach sie über ihre Geschichte.
    Linznznz
    Am 14. Mai hat das Kollektiv Linz Club Commission dazu aufgerufen, für eine bessere Clubkultur in Linz auf die Straße zu gehen. Vom Volksgarten bis zum Ars Electronica Platz haben Wägen mit Musik die Innenstadt beschallt. Trotz schlechten Wetters habhen sich feierfreudige Menschen versammelt, um gegen das Clubsterben zu demonstrieren. Im Moment gibt es in Linz keinen einzigen richtigen Club. Silvia, Mitglied der Linz Club Commission spricht davon, dass die behördlichen Auflagen zu streng seien, um das Betreiben von Clubs attraktiv zu machen. Sie möchten auch leichter Leerstände bespielen oder im Freien Veranstaltungen organisieren.
    Teilnehmende der Demonstration sprechen darüber, dass sie „richtiges Fortgehen“ vermissen, eine Person spricht davon, dass die Covid-19 Pandemie ein großes Problem für Nachtclubs war, aber Leute langsam wieder auf den Geschmack kämen. Wichtig seien ihnen auch Räume, die frei von Diskriminierung sind. Räume für alle sollen geschaffen werden.
     
    Sendungsmoderation: Aylin Yilmaz
    Headerbild: MKÖ/ Martin Jordan
    50 min
  • Wieviel Rechtspopulismus verträgt unsere Demokratie?

    Bis vor wenigen Jahren galt die Demokratie weltweit als ein unerschütterliches Erfolgskonzept und es war nur schwer vorstellbar, dass etablierte Demokratien in Bedrängnis geraten könnten. Inzwischen sind rechtspopulistische Parteien und Bewegungen rund um den Globus gewachsen und in Parlamente und teilweise auch in Regierungen eingezogen.

    Rechtspopulismus stellt zentrale Werte unseres demokratischen Regierungs- und Lebensmodells infrage. Rund um den Europatag wollen wir uns daher mit rechtspopulistischen Strategien beschäftigen, die darauf abzielen, Grundlagen für demokratisches Zusammenleben auszuhöhlen. In dieser Konferenz soll es aber nicht bei einer Analyse des Rechtspopulismus bleiben, sondern auch gemeinsam nach Lösungen gesucht werden, wie unsere Demokratie wieder gestärkt werden kann.

    Rechtspopulismus zeichnet sich durch einfache Lösungen für komplexe Probleme aus und setzt dabei stark auf nationale Identität, traditionelle Werte und Abgrenzungen. Rechtspopulistische Bewegungen oder Parteien betonen die Rolle eines vermeintlich „einheitlichen Volkswillens“ und stellen sich gegen „Eliten“ oder Institutionen wie Medien, Justiz und Parlamente, die als fernab der Bevölkerung dargestellt werden.

    Rechtspopulismus stellt insgesamt eine ernsthafte Herausforderung für demokratische Gesellschaften dar. Durch Bildung, Stärkung demokratischer Institutionen, wirtschaftliche Reformen und inklusivere politische Ansätze können wir jedoch den negativen Auswirkungen von Rechtspopulismus entgegenwirken und unsere Demokratie schützen.

    In einleitenden Vorträgen wird Ihnen die Problematik des Rechtspopulismus nahegebracht.

    Sie hören in dieser Ausgabe einen Vortrag von Sieglinde Rosenberger „Der Kampf um Demokratie“, welcher bei der Konferenz „Wieviel Rechtspopulismus verträgt unsere Demokratie“ im Wissensturm VHS Linz stattgefunden hat.

    Durch das Programm moderiert Ulrike Ringot-Salzbacher von mehr demokratie!

    48 min
  • Weltempfänger: Friedensarbeit in Israel und Palästina
    Friedensarbeit von Parents Circle in Israel und Palästina
    Sie alle haben jemanden verloren – und kämpfen trotzdem für Frieden. Das Parents Circle Families Forum bringt seit fast dreißig Jahren israelische und palästinensische Familien zusammen, die durch den Nahostkonflikt Angehörige verloren haben. Der Beitrag von Eva Gutensohn für Süd-Nord-Funk gibt drei Mitgliedern eine Stimme: der israelischen Aktivistin Robi Damelin, der Palästinenserin Laila Alsheikh und der in Berlin lebenden Israelin Vered Berman. Sie erzählen von persönlichem Verlust, von der Arbeit an Schulen und in Dialoggruppen, von Vergebung als innerem Befreiungsakt. Und von der Überzeugung, dass Frieden nicht von Regierungen verordnet werden kann, sondern in der Zivilbevölkerung wachsen muss.
    Beitrag zum Nachhören
    Kolumbien – Frieden mit Drogenbossen?
    Zivile Initiativen in Medellín in Kolumbien drängen darauf, am Friedensprozess zwischen Regierung und Mafia beteiligt zu werden. Eine Stadtteilaktivistin erklärt im Beitrag, warum es wichtig ist, dass nicht nur die Mafiabosse im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Und wir erfahren, was jetzt schon erreicht wurde, obwohl sich die Gespräche selbst gerade in der Krise befinden. Ein Beitrag von Christian Conde für Süd-Nord-Funk auf RDL.
    Beitrag zum Nachhören
    Inklusion in der Arbeitswelt
    Andererseits ist eine Zeitschrift aus Wien, ein „Magazin für Behinderung und Gesellschaft“ . Es wird von Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt gestaltet. Ein Gespräch mit Lena Riedl vom Magazin andererseits, Autorin, Marketing- und Kommunikations-Chefin über ihr Verständnis von Journalismus, darüber, dass Medien Narrative und Bilder über Menschen mit Behinderung schaffen. Es geht auch um den Umgang mit Ableismus in der Zusammenarbeit und um den Einfluss des Magazins auf gesellschaftliche Prozesse. RDL führte das Gespräch.
    Gespräch zum Nachhören
    Moderation: Nora Niemetz
    CC-BY Musik: Ronald Kah, love
    50 min
  • Unversorgt seit 1969
    ME/CFS Awareness Tag 2026
    ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome. Das ist eine schwere Multisystemerkrankung, die oft nach einer Virusinfektion auftritt. Symptome sind unter anderem Gelenksschmerzen, Schwindel, Magen-Darm Beschwerden, Schlafstörungen, POTS (Posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom). Eines der Hauptmerkmale ist die sogenannte Post-Exertional Malaise (PEM), eine Verschlechterung des körperlichen Zustandes nach körperlicher oder geistiger Anstrengung. PEM tritt zeitverzögert auf und kann sogar zu einer dauerhaften Zustandsverschlechterung führen.
    ME/CFS ist seit 1969 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannt, bis heute gibt es aber keine Heilung, oder Behandlung. In Österreich schätzt man die Zahl der Erkrankten auf ca. 80.000 Personen. Jedes Jahr wird am 12. Mai am ME/CFS Awareness Tag darauf aufmerksam gemacht, dass diese Personen großteils medizinisch unversorgt sind und auch keine soziale Absicherung erfahren. Viele Mediziner*innen kennen die Krankheit nicht, oder sie wird als psychosomatisch diagnostiziert. Dabei ist ME eine neurologische Erkrankung mit körperlichen Symptomen. Manche Personen sind großteils bettlägrig, halten keine Reize aus und müssen in dunklen Zimmern mit so wenig Geräuschen wie möglich liegen. Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) stuft diese Personen teilweise als arbeitsfähig ein, wie man auf der Kundgebung am 9. Mai am Platz der Menschenrechte in Wien von einigen Angehörigen erfährt.
    Eine Recherche von Dossier, APA und ORF hat gezeigt, dass Gutachter*innen der PVA mit teils veralteten Unterlagen geschult werden, wo ME als psychische Krankheit dargestellt wrd. In Gesprächen hört man die Verzweiflung der Menschen, Expert*innen seien eigentlich immer privat zu zahlen, auch sonstige Kosten für Medikamente und Behandlungen müssen selbst gestemmt werden. Dass Pflegegrade und Berufsunfähigkeit meistens abgelehnt werden und Betroffene dann dagegen klagen hört man auch immer wieder.
    Die We&Me Foundation der Bäckereifamilie Ströck sammelt Geld für die Forschung, damit in Zukunft schnellere Diagnosen gestellt werden können und auch die Versorgung besser funktionieren soll. Die Österreichische Gesellschaft für ME/CFS betreibt Aufklärungsarbeit und hilft bei der Umsetzung von Forschungsprojekten mit.
    Black Horse Inn droht Schließung
    Das Pub Black Horse Inn in der Salzburgerstraße in Wels könnte das Aus drohen.
    Bei einer behördlichen Begehung ist bemerkt worden, dass die Betriebsstättengenehmigung für das Black Horse fehlt. Laut Aufzeichnungen, auch aus dem Welser Stadtarchiv, existiere an dieser Adresse schon seit Jahrzehnten eine Gaststätte mit wechselnden Inhaber*innen, so die Recherche der Inhaberin Helene Bräuer. Die jetzigen Betreiber*innen haben das Black Horse vor sechs Jahren übernommen, es war ihnen nicht bewusst, dass diese Genehmigung fehle. Bräuer meint, dass sie alle Vorlagen erfüllt hätte, die ihr die Stadt Wels vorgeschrieben habe.
                                                                                          Helene Bräuer, Inhaberin Black Horse Inn, Lilly Pendl, Programmkino Wels
    Jetzt ist sie bemüht gemeinsam mit der Stadt eine Lösung zu finden. Wenn man um eine neue Genehmigung ansuchen würde, müssten bauliche Veränderungen vollzogen werden, die aber den finanziellen Rahmen der Betreiber*innen sprengen würden.
    Das Black Horse ist ein beliebtes Lokal in Wels, das merkt man an der Unterstützung aus der Bevölkerung. Das Programmkino Wels zeigt am 20. Mai den Film The Old Oak in dem es um eine drohende Pub Schließung geht und im Anschluss wird es ein Buffet geben. Die Spendeneinnahmen gehen an das Black Horse.
    56 min
  • Weltempfänger: Rangliste der Pressefreiheit
    Immer weniger Pressefreiheit
    Am 3. Mai war der Internationale Tag der Pressefreiheit. Passend dazu haben die Reporter ohne Grenzen (RSF) am 30. April die Rangliste der Pressefreiheit weltweit für das Jahr 2026 veröffentlicht. Reporter ohne Grenzen ist eine internationale Organisation, die sich für die Rechte und Sicherheit von Journalist*innen einsetzt. Sie erklären, dass Deutschland in dieser Rangliste um 3 Plätze nach unten und damit auf Platz 14 gerutscht sei. Über den aktuellen Zustand der Pressefreiheit, sowohl global als auch deutschlandweit, sprach Radio Corax mit Lucas Munzke. Er ist der stellvertretende Landesbezirksfachbereichsleiter und Gewerkschaftssekretär im ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft).
    Gespräch zum Nachhören
    Österreich auf Platz 19
    Atomkraft und Uran-Abbau
    Beim Gedenken an die eine historische Atom­katastrophe wird leicht vergessen: Nuklear­­tests, Uran­abbau und Endlager­­desaster fordern stetig heutige und künftige Strahlen­­opfer, Kernenergie und atomare Ambitionen verschärfen die Situation. Südnordfunk gestaltete ein Kolleg*innen­gespräch mit Rückblick auf atomare Katastrophen unter dem Radar (Pazifik, Kasachstan, USA, Russland) und einem Blick auf die Uran-Liefer­kette vom Abbau bis zur vermeintlichen Entsorgung des Atommülls.
    Beitrag zum Nachhören
    Die neue Arbeiter*innen Klasse
    Die Friedrich Ebert Stiftung hat 2024 eine Studie mit dem Titel „Kartographie der Arbeiter:innenklasse“ herausgebracht. Darin beschäftigen sich die Forschenden mit verschiedenen Fragestellungen zur heutigen Arbeiter*innenklasse. Unter anderem erforschten sie, wer sich dieser Bevölkerungsgruppe zuordnet und wie viel Klassenbewusstsein in der Bevölkerung zu finden ist. Radio Corax sprach mit Jan Engels von der Friedrich Ebert Stiftung über die Studie.
    Gespräch zum Nachhören
    Moderation: Nora Niemetz
    CC-BY Musik: Ronald Kah, things i never said
    50 min
  • Community Rundgang durch die HOSI Linz und Aktionscamp „Die Straße ist kein Zuhause“

    In dieser Ausgabe vom FROzine hören sie Beiträge zu einem Rundgang durch die HOSI Linz sowie zum Aktionscamp „Die Straße ist kein Zuhause – Obdachlosigkeit abschaffen jetzt!“.

    Community Rundgang durch die HOSI Linz

    Der Vereinssprecher Müller Michael macht mit Ihnen einen Rundgang durch das vielfältige Engagment und Angebot der HOSI Linz. Von Schulworkshops, über den Buchclub, bis hin zum Pride Magazin können sich Menschen hier ehrenamtlich beschäftigen. Bei der HOSI Linz ist für jede*n etwas dabei!

     

    Aktionscamp „Die Straße ist kein Zuhause – Obdachlosigkeit abschaffen jetzt!“

    Vom 31. März bis zum 5. April fand in der Hamburger Innenstadt das Aktionscamp „Die Straße ist kein Zuhause – Obdachlosigkeit abschaffen jetzt!“ statt. Für das FSK-Morgenmagazin hat Mara mit den Aktivistinnen Renia, Ida und Doro über die Forderungen des Camps, selbstverwaltete Räume gegen Obdachlosigkeit und langfristige Perspektiven gesprochen. Vom FSK-Morgenmagazin aus Hamburg

    51 min

About FROzine

From the publisher's feed

Das Infomagazin von Radio FRO FROzine ist eine offene, für jeden zugängliche und mitgestaltbare Redaktion im Freien Rundfunk OÖ, die durch eine Koordinationsstelle geleitet und unter Mithilfe von VolontärInnen abgewickelt wird.