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By Marina WetzlmaierSociety & Culture
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FROzine episodes

  • Parking Day: In der Hitze der Stadt im Makartviertel

    Eindrücke des Parking Days im Makartviertel am 19. September. | Ein Interview mit dem Obmann des Gehörlosenverbands Oberösterreich vom Tag der Gebärdensprachen am Hauptplatz in Linz.

    Die KPÖ Linz hat am Freitag, 19. September, von 16 bis 20 Uhr, wieder den internationalen PARK(ing) Day nach Linz gebracht. 11 Parkplätze vor der Wienerstraße 19–21 im Makartviertel nähe Theater Phönix wurden gesperrt und mit Sitzgelegenheiten, Tischen, Getränken und Deko zu einem Ort des Verweilens umfunktioniert. Der Park(ing) Day ist ein internationaler Aktionstag, an dem öffentlicher Straßenraum umfunktioniert wird. Ziel der Aktion ist es, auf die Verschwendung des öffentlichen Raumes durch Parkplätze aufmerksam zu machen.

    Bei spätsommerlicher Hitze und neben lautem Verkehrslärm der stark befahrenen Wiener Straße hat u.a. eine Diskussion zum Thema „Wem gehört die Stadt – dem Auto?!“ des Vereins makart stattgefunden. Die Diskussionsreihe “Wem gehört die Stadt” über den öffentlichen Raum ist auf dorftv.at zu sehen.

    Michael Diesenreither war vor Ort bei der Kundgebung und hat mit Teilnehmer*innen über den Parking Day, das Makartviertel und den Verein makart gesprochen:

    • Michael Roth-Schmida, Gemeinderat KPÖ Linz
    • Christina Pree, Sozialforscherin und Aktivistin
    • Verena Koch, Vorstand Verein makart
    • Renate Leithäusl, Vorstand Verein makart
    • Franz Huber, Vorstand Verein makart
    • Weiterführende Links

      • In der Hitze der Stadt: Forschungsprojekt thematisiert den Klimawandel im Lebensraum „Makartviertel“
      • Mehr Grün für die Wiener Straße: Hitze-Hotspot Otto-Glöckel-Schule im Fokus der Maßnahmen
      • Risikokarte Hitze 2023 der Stadt Linz
      • Verein Makart
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        Tag der Gebärdensprachen 

        Der 23. September ist der Internationale Tag der Gebärdensprachen. Aus diesem Anlass organisierte der Gehörlosenverband Oberösterreich eine Informationsveranstaltung am Linzer Hauptplatz.

        Gehörlosigkeit ist in der Gesellschaft nicht sichtbar. Den Veranstalter*innen war es ein Anliegen zu zeigen, was es bedeutet gehörlos zu sein und über die Gebärdensprache zu informieren. Der Gehörlosenverband bietet unterschiedliche Aktivitäten an: Gebärdensprachkurse für Hörende, Angebote für Kinder und Senior*innen, Projekte für taub-blinde und hör-sehbeeinträchtigte Personen. Die sechs Mitgliedsvereine führen zudem eine Reihe an sportlichen und kulturellen Aktivitäten durch. Als politische Interessensvertretung setzt sich der Gehörlosenverband Oberösterreich dafür ein, dass Barrieren abgebaut werden, z.B. Kommunikationsbarrieren in der Arbeitswelt. Es gebe zu wenig Dolmetscher*innen und in einigen Bereichen werden zudem die Dolmetschkosten nicht finanziert.

        Im Interview erzählt Verbandsleiter Klaus Patzak von den Anliegen und Aktivitäten des Gehörlosenverbands Oberösterreich. Dolmetscherin Stefanie Thurnher hat die Fragen und Antworten übersetzt.

        Hier kann das Interview in österreichischer Gebärdensprache angesehen werden.

        Mehr Informationen  unter: gehoerlos-ooe.at

        Zum Interview

         

         

        50 min
      • Tag der Gebärdensprachen 2025

        Der 23. September ist der Internationale Tag der Gebärdensprachen. Aus diesem Anlass organisierte der Gehörlosenverband Oberösterreich eine Informationsveranstaltung am Linzer Hauptplatz.

        Gehörlosigkeit ist in der Gesellschaft nicht sichtbar. Den Veranstalter*innen war es ein Anliegen zu zeigen, was es bedeutet gehörlos zu sein und über die Gebärdensprache zu informieren. Der Gehörlosenverband bietet unterschiedliche Aktivitäten an: Gebärdensprachkurse für Hörende, Angebote für Kinder und Senior*innen, Projekte für taub-blinde und hör-sehbeeinträchtigte Personen. Die sechs Mitgliedsvereine führen zudem eine Reihe an sportlichen und kulturellen Aktivitäten durch. Als politische Interessensvertretung setzt sich der Gehörlosenverband Oberösterreich dafür ein, dass Barrieren abgebaut werden, z.B. Kommunikationsbarrieren in der Arbeitswelt. Es gebe zu wenig Dolmetscher*innen und in einigen Bereichen werden zudem die Dolmetschkosten nicht finanziert.

        Im Interview erzählt Verbandsleiter Klaus Patzak von den Anliegen und Aktivitäten des Gehörlosenverbands Oberösterreich. Dolmetscherin Stefanie Thurnher hat die Fragen und Antworten übersetzt.

        Hier kann das Interview in österreichischer Gebärdensprache angesehen werden.

        Mehr Informationen  unter: gehoerlos-ooe.at

         

        10 min
      • Biber in Oberösterreich: Kompromisse statt Abschüsse!

        Bis zu 158 Tiere pro Jahr sollen zukünftig in Oberösterreich „entnommen“ bzw. zum Abschuss freigegeben werden. Warum ist das keine nachhaltige Strategie? Wie lassen sich Konflikte mit Bibern anders lösen? Wie ist ein Zusammenleben von Mensch und Tier möglich?

        Grundlage für die zukünftigen „Entnahmen“ von Bibern in Oberösterreich soll eine neue Biberverordnung sein, die Naturschutzreferent Manfred Haimbuchner von der FPÖ in einer Pressekonferenz präsentierte. Die Schäden durch den Biber seien untragbar heißt es zustimmend vonseiten der Landwirtschaftskammer. Viele Konflikte, die durch die Bautätigkeiten der Biber entstehen, können aber auch anders gelöst werden. Und generell kursieren viele Mythen und Missverständnisse über diese Tierart. Aus ökologischer Sicht leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt und auch zum Hochwasserschutz.

        Wie kann ein Zusammenleben mit den Bibern gelingen? Welche Kompromisse müssen die Menschen dabei eingehen? Wie können beide Seiten langfristig davon profitieren? Antworten geben Gundi Habenicht, Biberbeauftragte des Landes Salzburg und mit Fabian Holzinger vom BeaverLab.

        Gundi Habenicht hat die Übersiedelung einer Biber-Familie aus Salzburg nach Portugal begleitet. Durch Zufall erfuhr sie von einem dortigen Wiederansiedlungs-Projekt. In Portugal sind die großen Nager ausgestorben, werden nun jedoch benötigt, um in den trockenen Gebieten Wasser-Rückhaltezonen zu bauen. Das rettete der Biber-Familie aus Hallein das Leben. Eine Dauerlösung sei eine Umsiedlung jedoch nicht, betont Gundi Habenicht. Man müsse in Österreich Wege finden, um mit den Bibern umzugehen. Da die intensive Flächennutzung in Österreich im Widerspruch zur Lebensweise der tierischen Baumeister steht, kommt es immer wieder zu Konflikten. Dabei ist die Anwesenheit der Biber ein Erfolgsprojekt des Artenschutzes, sagt Habenicht. Hierzulande galt die Art bereits als ausgestorben. Mittlerweile gehe es ihr wieder gut, auch wenn sie sich noch nicht in allen ursprünglichen Siedlungsgebieten ausgebreitet hat.

        Abschüsse seien jedenfalls keine nachhaltige Strategie, sagt Fabian Holzinger. Er ist Musiker und Sound Designer mit Schwerpunkt Field Recording und akustische Ökologie. Gemeinsam mit der Medienkünstlerin Franziska Thurner betreibt er das Beaver Lab. Seit 2020 erforschen sie die Lautäußerungen von Bibern in Linz. Durch die intensive Beschäftigung mit dieser Tierart haben sie sich viel Wissen angeeignet, das sie etwa bei Vorträgen, Workshops und Spaziergängen weitergeben. Über Biber kursieren viele Mythen und Falschinformationen. Wissen ist laut Fabian Holzinger ein Schlüssel für Konfliktprävention. Im Interview spricht er über die Bedeutung des Bibers für die Biodiversität und darüber wie sich Kompromisse zwischen Mensch und Nager finden lassen.

        Mehr Informationen zum Beaver Lab unter: beaverlab.at

        Weitere Sendungen zum Thema:

        • Danube Streamwaves Soundmap: Die Biber in Linz
        • Die Biber sind los!
        • 52 min
        • Wie Jugendliche AusbildungsFit werden

          Seit 25 Jahren unterstützt die AusbildungsFit FACTORY des VSG in Linz Jugendliche beim Einstieg in eine Berufsausbildung. | Vorschau auf die Filmtage Hunger.Macht.Profite

          Vor 25 Jahren wurde die FACTORY des Vereins für Sozial- und Gemeinwesenprojekte (VSG) als erste Produktionsschule in Österreich gegründet. Mittlerweile ist sie Teil des Netzwerks Berufliche Assistenz, NEBA, das Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen Unterstützung bei der Ausbildungssuche, Berufswahl und Arbeitsplatzsicherung bietet.

          AusbildungsFit & Vormodul FACTORY richtet sich an Jugendliche ab 15 Jahren mit sozialem, persönlichem oder schulischem Förderbedarf. In sechs verschiedenen Werkstätten (Holz, Metall, Upcycling, Grafik, Video, Kreatives) werden sie auf den Einstieg in eine Berufsausbildung und den Arbeitsalltag vorbereitet. Die Jugendlichen erhalten neben dem Arbeitstraining, eine Berufsorientierung, werden im Bewerbungsprozess unterstützt, können in Betrieben schnuppern, erfahren in Workshops mehr über gesunde Ernährung oder politische Bildung und machen Ausflüge. Durch die Arbeit in kleinen Gruppen von sechs bis acht Personen können die Trainer:innen auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden eingehen. Ein zentraler Ansatz lautet: Stärken stärken.

          FROzine-Redakteur*innen Marina Wetzlmaier und Jabok Mak haben sich in der FACTORY umgesehen. Im Gespräch zu hören sind: Rainer Götzendorfer (Leitung AusbildungsFit FACTORY), Marion Klimmer (Coach Video- und Metallwerkstatt) und junge Teilnehmende.

          Der VSG setzt weitere Angebote für Jugendliche um: von der Berufsorientierung, Unterstützung bei Ausbildungs- und Arbeitsplatzssuche bis zum Nachholen des Pflichtschulabschlusses. Informationen finden Sie auf der Website: www.vsg.or.at

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          Hunger.Macht.Profite – Filmtage zum Recht auf Nahrung

          Seit 2006 machen die Hunger.Macht.Profite. – Filmtage jährlich auf die Missstände und Probleme im globalen Landwirtschafts- und Ernährungssystem aufmerksam.

          Die Filme beleuchten vor allem die Hintergründe und Zusammenhänge, etwa zu Themen wie dem Landraub oder Arbeitsrechten. Im Anschluss zu den Vorstellungen, gibt es jeweils Gespräche mit Beteiligten. Heuer starten die Filmtage erstmals in allen neun Bundesländern, vom 9. Oktober bis 28. November.

          Radio Helsinki spricht mit Julia Kocher von FIAN Österreich über Ernährungssouveränität, die heurigen Filme und wieso es wichtig ist, immer wieder über das Recht mit Nahrung zu sprechen.

          Die Termine für Oberösterreich:

          • Die GIESSEREI Ried im Innkreis 12.11.2025, 19:00 Uhr – We Are Guardians (Festival-Premiere)
          • Kino Freistadt 13.11.2025, 20:00 Uhr – Landgrabbed (Österreich-Premiere)
          • Lichtspiele Katsdorf 17.11.2025, 19:00 Uhr – The Pickers
          • Lichtspiele Lenzing 18.11.2025, 19:30 Uhr – Shepherding Hope (Österreich-Premiere)
          • Mehr Details zu den diesjährigen Themen und Vorstellungen finden Sie auf der Website von Hunger.Macht.Profite.

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            Sendungsmoderation: Marina Wetzlmaier

            51 min
          • 25 Jahre AusbildungsFit FACTORY

            Vor 25 Jahren wurde die FACTORY des Vereins für Sozial- und Gemeinwesenprojekte (VSG) als erste Produktionsschule in Österreich gegründet. Mittlerweile ist sie Teil des Netzwerks Berufliche Assistenz, NEBA, das Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen Unterstützung bei der Ausbildungssuche, Berufswahl und Arbeitsplatzsicherung bietet.

            AusbildungsFit & Vormodul FACTORY richtet sich an Jugendliche ab 15 Jahren mit sozialem, persönlichem oder schulischem Förderbedarf. In sechs verschiedenen Werkstätten (Holz, Metall, Upcycling, Grafik, Video, Kreatives) werden sie auf den Einstieg in eine Berufsausbildung und den Arbeitsalltag vorbereitet. Die Jugendlichen erhalten neben dem Arbeitstraining, eine Berufsorientierung, werden im Bewerbungsprozess unterstützt, können in Betrieben schnuppern, erfahren in Workshops mehr über gesunde Ernährung oder politische Bildung und machen Ausflüge. Durch die Arbeit in kleinen Gruppen von sechs bis acht Personen können die Trainer:innen auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden eingehen. Ein zentraler Ansatz lautet: Stärken stärken.

            FROzine-Redakteur*innen Marina Wetzlmaier und Jabok Mak haben sich in der FACTORY umgesehen. Im Gespräch zu hören sind: Rainer Götzendorfer (Leitung AusbildungsFit FACTORY), Marion Klimmer (Coach Video- und Metallwerkstatt) und junge Teilnehmende.

            Der VSG setzt weitere Angebote für Jugendliche um: von der Berufsorientierung, Unterstützung bei Ausbildungs- und Arbeitsplatzssuche bis zum Nachholen des Pflichtschulabschlusses. Informationen finden Sie auf der Website: www.vsg.or.at

             

            Foto: Petra Moser

            35 min
          • Weltempfänger: Informationsfreiheitsgesetz

            Informationsfreiheitsgesetz in Österreich

            Seit dem 1. September  2025 ist in Österreich die „Amtsverschwiegenheit“ Geschichte. Nach einem Jahrhundert hat sie ausgedient. Denn es gibt nun ein neues Grundrecht – das Informationsfreiheitsgesetz. Mit September ist das Gesetz in Kraft getreten und soll für transparenteres Verwaltungshandeln sorgen. Die neue Informationsfreiheit besteht laut Bundeskanzleramt aus zwei Säulen. Zum einen werden Informationen von allgemeinem Interesse proaktiv im Informationsregister veröffentlicht. Zum anderen gibt es künftig ein Grundrecht auf Zugang zu Informationen, also die Möglichkeit, einzelne Informationen bei staatlichen Stellen anzufragen. Damit das auch gelingt, gibt es mit FragDenStaat.at nun auch ein österreichisches Pendant zu FragDenStaat.de. Diese digitale Plattform soll Anfragen für Bürger*innen erleichtern. Sich dafür eingesetzt, dass es dieses Recht inzwischen gibt, hat sich das Forum Informationsfreiheit. Wie es dazu kam, was jetzt anders ist, und worauf nun zu hoffen ist – wie auch ein kleiner Vergleich zu den deutschen Informationsfreiheitsgesetzen, darüber sprach Markus Hametner vom Forum Informationsfreiheit mit Radio Corax.

            Gespräch zum Nachhören

            Das Ideal der Einfachheit

            In ihrer Biographie „Das Ideal der Einfachheit“ hält Iris Radisch das Leben des französischen Journalisten, Schriftstellers und Philosophens Albert Camus fest. Die Autorin ist als Literaturkritikerin tätig und ist seit 1990 Literaturredakteurin der ZEIT. Dort leitet sie seit 2013 das Feuilletons und moderiert im Fernsehen. Einfühlsam und verständlich gibt sie in der Biographie Camus Lebensweg des Camus französischen Schriftstellers, Philosophen und Religionskritiker wieder. Dieser war von Leidenschaft und Distanziertheit, von Widersprüchen und Kämpfen gezeichnet. Das Buch nimmt die Leser*innen mit auf eine faszinierende Reise durch sein bewegtes Leben. Von Belcourt, dem ärmlichen Viertel Algiers, in dem Albert Camus mit seiner stummen Mutter aufwächst geht es danach in das graue Paris seiner Zeit. Unter der deutschen Besatzung forderte die Stadt die Moral der jungen Existenzialisten heraus. Radio Corax fasste in einer Buchrezension diese Biographie zusammen.

            Beitrag zum Nachhören

            Moderation: Nora Niemetz

            CC-BY: Ronald Kah, raindrops, babylon

            50 min
          • TO CLOSE YOUR EYES AND SEE FIRE

            Dokumentarfilm über die Explosion in Beirut

            Am 4. August 2020 kam es in Beirut, der Hauptstadt Libanons zu einer massiven Explosion. In einer Lagerhalle im Hafen Beiruts haben sich Tonnen von Ammoniumnitrat entzündet. Über 200 Menschen starben, über 6.000 wurden verletzt. Wie die Bevölkerung mit dieser Katastrophe umgegangen ist, zeigen Nicola von Leffern und Jakob Carl Sauer in intimen Porträits in ihrem Dokumentarfilm TO CLOSE YOUR EYES AND SEE FIRE. Sie hatten schon vorher persönliche Verbindungen zum Libanon und wollten daher dieses Thema behandeln. Die Protagonist*innen sind unter anderem die 8-jährige Aya, ein syrisches Flüchtlingsmädchen, dass mit ihrer Familie in einem Zimmer in einer Parkgarage lebt. Sie hat die Explosion vom Dach dieser Garage selbst miterlebt.

            Der Film folgt den Menschen und ihre Art und Weise, wie sie mit dem Trauma der Explosion umgehen: Kunst, das Tanzen, Familienzusammenhalt. Von Leffern und Sauer waren sehr eng in den Alltag integriert und haben über drei Jahre den Film gedreht. Es sind auch Freundschaften entstanden und sie wurden schon von manchen der Protagonist*innen besucht. Im Libanon selbst wurde der Film noch nicht gezeigt, zu sehr war das Land mit Konflikten belastet. Eine anhaltende Wirtschaftskrise, die Hafenexplosion und bewaffnete Auseinandersetzungen mit Israel konnten noch nicht den nötigen Rahmen bieten.

            In Oberösterreich feiert der Film am 17. September um 20:00 im Moviemento in Linz Premiere. Weitere Vorstellungen gibt es dort am 24. und 25. September um 20:00

            Mehr Wissen, mehr Pension für Frauen

            Eine Übernahme von unserer Kollegin Sabine Traxler vom freien Radio Freistadt.

            Ein Thema, das viele betrifft, aber oft untergeht: Frauen bekommen in Österreich noch immer deutlich weniger Pension als Männer. Hauptgründe sind geringeres Einkommen und längere Berufsunterbrechungen durch Kinderbetreuung oder Angehörigenpflege. Im Schnitt liegt die Frauenpension bei 1.527 Euro brutto, fast 40 Prozent weniger als bei Männern. Symbolisch macht das der Equal-Pension-Day sichtbar: Ab diesem Tag haben Männer schon so viel Pension erhalten, wie Frauen erst bis Jahresende bekommen. Heuer fiel er auf den 7. August. Und auch beim Pensionsalter gibt es Änderungen – das Frauenpensionsalter wird schrittweise an jenes der Männer angepasst und steigt bis 2033 auf 65 Jahre.

            Wir werfen einen genaueren Blick auf diese Ungleichheit. Dazu spreche ich heute mit Dr.in Ingrid Mairhuber, sie ist Pensionsexpertin bei FORBA – die Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt.

            Links:

            FORBA – der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt – Termine zu den Frauen Pensionsworkshops –  Link zu Terminen 

            „Hol dir das Beste für deine Pension“ Workshop Reihe der Grünen Bildungswerkstatt OÖ – Termine 

            Pensionskontorechner PV 

            Pensionskontorechner Arbeiterkammer 

            Infos zum Pensionssplitting 

            Broschüren – Frauen und Pensionen

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            Headerbild: ©Jakob C. Sauer & Nicola von Leffern_GoldenGirlsFilm

            55 min
          • Umgang mit Hitze in der Stadt

            Der Sommer 2025 gehörte zu den zehn wärmsten seit Beginn der Messgeschichte. Wie können Städte hitzeresilienter werden? Wie hängen Hitze und soziale Ungleichheit zusammen?

            Herausforderung Hitze in der Stadt

            Auch, wenn es sich teilweise nicht so angefühlt hat: der Sommer 2025 gehörte zu den zehn wärmsten seit Beginn der Messgeschichte. Der Juli war zwar trüb, nass und kalt. Insgesamt gab es im Sommer 2025 deutlich mehr zu warme und als zu kühle Phasen. Überdurchschnittlich heiß waren laut GeoSphere Austria der Juni und der August. Ein durchschnittlicher Sommer ist mittlerweile um drei Grad wärmer als vor 40 Jahren. Besonders herausfordernd ist die Situation in Städten. Welche Auswirkungen hat das auf das Gesundheitssystem? Wie können Städte durch naturbasierte Lösungen hitzeresilienter werden, um die Bevölkerung zu schützen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich ein Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz mit:

            Tanja Tötzer (Austrian Institute of Technology)

            Patrick Scherhaufer (BOKU Wien)

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            Klimakultur und Green Events

            Klima und Du ist eine gemeinsame Sendereihe der freien Medien in OÖ. Gemeinsam mit Expert:innen wird nach Auswegen und Lösungen zur Frage gesucht, was wir zur Bewältigung der Klimakrise beitragen können.

            Mit Klimakultur und Green Events beschäftigen sich Richard Schachinger und Tanja Desgeorges, die ein erstes österreichweites Klimakultur-Vernetzungstreffen gehostet haben.

            Was können Kulturveranstalter:innen zum Klimaschutz beitragen? Wie kann der Besuch von Konzerten, Lesungen, Kabaretts Einfluss darauf nehmen, wie das Publikum über Klima und Umwelt nachdenkt? Natürlich spielt der Inhalt der Veranstaltungen eine Rolle – gleichzeitig haben Veranstalter:innen eine gewisse Verantwortung UND einen gewissen Spielraum, was die Abwicklung von solchen Events betrifft. Genau das ist das Thema dieser Episode Klima und du: Klimakultur und Green Events – und warum das zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Wir haben Richard Schachinger und Tanja Desgeorges vom Klimabündnis OÖ Anfang Juni im OKH Vöcklabruck getroffen, wo sie ein erstes österreichweites Klimakultur-Vernetzungstreffen gehostet haben. Thema dieses Treffens war Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zu Klimaschutz im Veranstaltungsbetrieb. Alle Infos dazu findet man auf www.greenculture.at – und für Kulturinitiativen oder einzelne Kulturtätige, die sich näher informieren möchten oder auch bei der Vernetzung dranhängen möchten, besteht die Möglichkeit, sich direkt bei Richard Schachinger melden, den Kontakt findet man ebenso auf der Seite www.greenculture.at.

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            Lärmverschmutzung und Klimawandel

            Im Gespräch mit Peter Androsch, Künstler, Musiker und Leiter der Klang- und Kunstinitiative Hörstadt Linz. Das Interview dreht sich um die Wichtigkeit der Akustik in der Stadtentwicklung, die Dualität von Kunst und Forschung beim Verein Hörstadt, sowie die Verbindung von Klima- und Umweltschutz mit Schall. Das prägnante Wort Lärm nimmt Peter Androsch dabei eher ungern in den Mund: Er möchte herausfinden, wie unsere Stadt „klingen“ soll – und dabei darf es durchaus auch mal laut sein.

            Zum Interview

             

            1 hr
          • Herausforderung Hitze in der Stadt

            Auch, wenn es sich teilweise nicht so angefühlt hat: der Sommer 2025 gehörte zu den zehn wärmsten seit Beginn der Messgeschichte. Der Juli war zwar trüb, nass und kalt. Insgesamt gab es im Sommer 2025 deutlich mehr zu warme und als zu kühle Phasen. Überdurchschnittlich heiß waren laut GeoSphere Austria der Juni und der August. Ein durchschnittlicher Sommer ist mittlerweile um drei Grad wärmer als vor 40 Jahren. Besonders herausfordernd ist die Situation in Städten. Welche Auswirkungen hat das auf das Gesundheitssystem? Wie können Städte durch naturbasierte Lösungen hitzeresilienter werden, um die Bevölkerung zu schützen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich ein Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz mit:

            Tanja Tötzer (Austrian Institute of Technology)

            Patrick Scherhaufer (BOKU Wien)

            11 min

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