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By Marina WetzlmaierSociety & Culture
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FROzine episodes

  • Auswirkungen und Hilfsangebote bei Alkoholsucht

    Krankenhäuser, TelefonSeelsorge, Anonyme Alkoholiker und Al-Anon Familiengruppen helfen bei Alkoholsucht

    Österreich liegt beim Alkoholkonsum im internationalen Spitzenfeld. Alkohol gilt hierzulande als Teil des gesellschaftlichen Lebens. Problematisches Trinkverhalten wird oft heruntergespielt. Dabei sind etwa fünf Prozent der erwachsenen Menschen in Österreich alkoholkrank. Weitere zehn Prozent haben ein Alkoholproblem, auch wenn aus medizinischer Sicht noch nicht von einer Erkrankung gesprochen wird. “Wenn aus einem Glaserl immer mehrere werden” war der Titel einer Pressekonferenz über die Auswirkungen und Hilfsangebote bei Alkoholsucht. Zu hören sind:

    Kurosch Yazdi-Zorn, Vorstand Klinik für Psychiatrie mit Schwerpunkt Suchtmedizin, Kepleruniversitätsklinikum, Neuromed Campus

    Barbara Lanzerstorfer-Holzner, TelefonSeelsorge OÖ

    sowie Vertreter*innen der Selbsthilfegruppen Anonyme Alkoholiker und ALANON Familiengruppe.

    Die Verantwortung für die Alkoholerkrankung liegt immer bei der betroffenen Person. Aber Alkoholismus wirkt sich auch auf das Umfeld aus und ist eine Familienkrankheit. Die ALANON Familiengruppen bieten Hilfe für Familien und Freund*innen von Alkoholiker*innen an. Ingrid erzählt im Interview wie sie zu der Gruppe kam und welche Unterstützung sie erfahren hat.

    Während der Pressekonferenz hat Werner von den Anonymen Alkoholikern erwähnt, dass es Mut erfordere ein Leben ohne Alkohol zu führen. Im Interview erzählt er wie er mit dieser chronischen Erkrankung umgeht.

     

    Hinweise:

    Die Al-Ananon Familiengruppen haben eine Sendreihe auf Radio FRO. Jeden 4. Samstag im Monat von 13 bis 14 Uhr sprechen Angehörige aus alkoholkranken Familien über die Auswirkungen, psychischen Probleme und langfristigen Folgen der Krankheit Alkoholismus. Mehr unter: Al-Anon Familiengruppen

    Notrufnummer der Telefonseelsorge: 142 (24 Stunden erreichbar, jeden Tag, gebührenfrei). Die Telefonseelsorge bietet auch Beratungen via E-Mail oder Chat an. Mehr Informationen: TelefonSeelsorge Oberösterreich

    50 min
  • Linzpride 2025

    13.000 Menschen setzten am 21. Juni im Zuge der Linzpride ein Zeichen für Gleichberechtigung und Sichtbarkeit für alle.

    Unter dem Motto „strong together – proud forever“ fand die Pride in Linz heuer zum 14. Mal statt und wurde von der homosexuellen Initiative Linz, kurz HOSI, organisiert um für die Rechte der LGBTIQA*-Community zu demonstrieren.

    Radio FRO hat zum einen während der Parade selbst mit verschiedenen Menschen gesprochen und zum anderen war FRO auch am OK Platz in der sogenannten „Pride City“ mit einem Stand vertreten, wo von 17-19 Uhr auch live übertragen wurde.

    Bevor der Demozug vom Volksgarten, über das Landhaus zum Hauptplatz und anschließend über den OK-Platz wieder zurück zum Volksgarten ging, gab es Reden von Politiker:innen von Stadt-, Landes- und Bundesebene, die von Cherry T Joystick moderiert wurden.

    Viele verschiedene, diverse Communitys, Vereine, Gruppierungen und Menschen jeden Alters kämpften laut und tatkräftig für Chancengleichheit und teilten ihre Meinungen und Gedanken zum Thema Pride mit uns.

    Winzer und Winzer machte einen Aufruf zur Mitarbeit an einem Theaterstück zum Thema „Liebe und Sexualität im Alter“, das im Dezember 2025 im Schauspielhaus Linz uraufgeführt wird.

    51 min
  • Weltempfänger: Leere in Fukushima

    Die Leere in Fukushima

    Einst lebten in Futaba 7.000 Menschen, heute sind es noch 180. Dabei konnten bis vor wenigen Jahren niemand hier leben. Alle Menschen wurden nach dem Tsunami 2011 und dem Reaktorunfall im neben an liegenden Fukushima evakuiert. Etwa die Hälfte der 180 Menschen lebte schon vor dem Unglück hier. Vierzehn Jahre nach dem Unglück ist kaum noch etwas von den Schäden zu sehen, dafür ist aber die unnatürliche Leere auffällig. Der Beitrag von Radio Corax dokumentiert einen Spaziergang vom Ort Futaba bis zur Küste des Pazifik.

    Gespräch zum Nachhören

    Esperanto, Klingonisch, Toki Pona

    Warum erfinden Menschen neue Sprachen? Künstliche Sprachen? Wer spricht sie und warum? Das fragte Emma aus der Redaktion von Radio Corax den Linguisten André Müller aus Leipzig. Er ist nicht nur Lehrer für Deutsch als Fremdsprache, sondern auch Klingonisch-Lehrer. Zudem unterrichtete er die Fantasysprache aus Star Trek u.a. an der Volkshochschule in Halle und Zürich. Er spricht außerdem noch zwei weitere künstliche Sprachen: Esperanto und Toki Pona. Esperanto ist eine der bekanntesten konstruierten Sprachen. Toki Pona ist dagegen eher unbekannt.

    Gespräch zum Nachhören

    Tierartenmonitoring am Beispiel Sachsen-Anhalt

    In Sachsen-Anhalt gibt es ein Tierartenmeldeportal, betrieben vom Landesamt für Umweltschutz. Jetzt hat das Landesamt dazu aufgerufen Sichtungen über Hirschkäfer und asiatische Hornissen dort ebenfalls zu melden. Doch wie erkennt man diese Tierchen und was ist überhaupt der Sinn des Tierartenmeldeportals? Unter anderem darüber sprach Radio Corax mit Daniel Rolke vom Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt. In Österreich gibt es auf der Citizen Science Plattform „Österreich forscht“ verschiedene Projekte, bei denen auch Tiere und Pflanzen gemeldet werden können. Ein Beispiel dafür ist naturbeobachtung.at des Naturschutzbundes.

    Gespräch zum Nachhören

    Moderation: Nora Niemetz

    CC-BY Musik: Ronald Kah, rain drops

    50 min
  • Weltempfänger: UN-Ozeankonferenz 2025

    UN-Ozeankonferenz 2025

    Vom 09. bis zum 13. Juni 2025 fand in Nizza die dritte UN-Ozeankonferenz statt. Das Thema in diesem Jahr war „Accelerating action and mobilizing all actors to conserve and sustainably use the ocean”. Übersetzt bedeutet dies die „Beschleunigung von Maßnahmen und Mobilisierung aller Akteur*innen zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung des Ozeans“. Co-Gastgeber der Konferenz waren Costa Rica und Frankreich. Zu Gast waren zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie eine breite Beteiligung aus der globalen Zivilgesellschaft, Wissenschaft, und Wirtschaft. Radio Corax sprach vorab mit Bettina Taylor vom BUND. Sie ist Leiterin der BUND-Meeresschutzbüros. Der BUND setzt sich seit mittlerweile 50 Jahren für Natur und Umweltschutz ein und war auch vor Ort bei der Ozeankonferenz.

    Gespräch zum Nachhören

    Nahost-Konflikt: Israel und Iran

    In der Nacht von 12. auf 13. Juni begann Israel den Iran militärisch anzugreifen. Ziel ist unter anderem das iranische Atomprogramm, das aus Sicht von Israel eine konkrete Bedrohung darstellt. In dem schon lange bestehenden Konflikt änderten sich in den letzten Jahren die militärstrategischen Voraussetzungen für einen Angriff gegen den Iran. Denn die Verbündeten des Irans wurden zunehmend geschwächt. Der Iran reagierte anschließend mit einem Gegenangriff und feuerte in mehreren Wellen Raketen auf Israel ab. Teheran hatte nach den ersten israelischen Angriffen von einer „Kriegserklärung“ gesprochen. Andrasch Neunert von Radio LoraMuc sprach mit Andreas Zumach. Er ist langjähriger UN-Korrespondent der Taz, und engagiert im Netzwerk Friedenskooperative.

    Gespräch zum Nachhören

    Mehr zum Thema: Petra Ramsauer, Journalistin und langjährige Nahost-Korrespondentin im FROzine:06.03.2025

    Protestwelle in Los Angeles

    In amerikanischen Stadt Los Angeles begannen massive Proteste gegen Razzien der US-Einwanderungsbehörde ICE. Die ICE unter der Trump Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, eine Million „illegale“ Einwanderer*innen pro Jahr aus den USA abzuschieben. In den vergangenen Tagen waren die Razzien landesweit ausgeweitet worden. Genau das löste eine heftige Protestwelle aus. Als Reaktion auf die Proteste entsandte die Trump Regierung am Montag 2.000 Soldat*innen aus der Nationalgarde, um (Zitat) „die Gesetzlosigkeit anzugehen, die man hat wuchern lassen“, so der Verteidigungsminister Pete Hegseth. Radio Corax sprach zur Einordnung mit Grit Grigoleit-Richter. Sie ist tätig in einem Forschungsprojekt der Amerikanistik der Universität Passau. Ein Schwerpunkt dabei ist die rassismuskritische Perspektive auf die Einwanderung in die USA.

    Gespräch zum Nachhören

    Moderation: Nora Niemetz

    CC-BY: Ronald Kah, water song

    50 min
  • Kämpfen für wertvollen Raum

    Wie nimmt man sich den öffentlichen Raum als Frau? Für wen wird die Stadt gestaltet? Bei einer Aktion in der Unterführung Rudolfstraße wurde diesen Fragen nachgegangen. 

    Während des Fem*tastica Festivals der Stadt Linz hat eine künstlerische Intervention in der Unterführung der Straßenbahnstation Rudolfstraße in Linz-Urfahr stattgefunden. Bei „Quo Vadis, Feminismus? Embodied knowledge – den öffentlichen Raum neu gestalten“ hat die Künstlerin und Architektin Ayan Rezaei dazu eingeladen, sich darüber Gedanken zu machen, wie der öffentliche Raum mehrheitlich so geplant wurde, dass Männer davon profitieren. Bei der künstlerischen Intervention am 26. Mai konnten Teilnehmende ihre Erfahrungen im öffentlichen Raum teilen. Es wurde über Belästigung gesprochen und über Strategien, wie man sich sicherer fühlen könnte.

    Im FROzine Interview spricht Rezaei darüber, dass öffentlicher Raum mit dem Fokus auf Männer und Autos geplant wurde. Sie waren es, die das Haus für die Arbeit verließen, während Frauen zu Hause blieben und für Haushalt und Kinder zuständig waren. Eine gerechtere Aufteilung des Raumes sei möglich, Kosten als Argument lässt Rezaei nicht zu, mit Hinweis auf die Linzer Stadtautobahn, für die auch genug Geld da sei.

    zum Beitrag 

    Der Linzer Grüngürtel ist aufgrund mehrerer Bauprojekte bedroht.

    Die Initiative „Ja! zum Grüngürtel“ setzt sich aktiv für den Erhalt und Schutz dessen ein. Der Grüngürtel bietet unter anderem Lebens- und Naherholungsräume, eine gute Luft und sorgt für die Kühlung der Stadt.

    Die Initiative aus Einzelpersonen und Mitgliedern verschiedener Gruppen hat sich gebildet, um eine Volksbefragung mit folgender Fragestellung einzureichen:

    „Soll die Stadt Linz die Verbauung unseres Grüngürtels/unserer Naherholungsgebiete unterbinden – sowie Zuzahlungen zu allen Autobahnprojekten einstellen und dieses Geld stattdessen in öffentlichen Verkehr einsetzen?“

    Am 29. April wurden über 7.000 Unterschriften für die Einleitung dieser Volksbefragung an Bürgermeister Dietmar Prammer übergeben.

    Am 14. Mai wurde dann die Volksbefragung zum Grüngürtelschutz abgelehnt, es gäbe zu viele Unklarheiten in der Formulierung.

    „Über 7.000 Linzer:innen haben sich klar für den nachhaltigen Schutz des Grüngürtels

    ausgesprochen. Diesen Antrag auf eine Volksbefragung mit einem vermeintlichen Handstreich wegen
    Falschformulierung abzuschmettern, nehmen wir nicht hin.“, so der Sprecher der Initiative „Ja! zum Grüngürtel“ Christian Leckschmidt.

    Am 5. Juni fand dann am Linzer Hauptplatz vor dem Magistrat eine Protestaktion zum abgelehnten Antrag zur Volksbefragung statt.

    Ganz unter dem Motto „Demokratie verteidigen und Volksbefragung zulassen – Das Anliegen tausender Bürger:innen muss ernstgenommen werden“ protestierten Menschen aus der Zivilgesellschaft und den verschiedensten Klima-NGOS.

    Florentina Mörtl hat mit Mitstreiter:innen gesprochen, warum sie dabei waren und was ihre Meinung zum Vorgehen der Politik sei. Außerdem gab es mehrere Redebeiträge. Welche Bauprojekte sind konkret in Linzer Grünräumen geplant? Welche Argumente wurden für die Ablehnung der Volksbefragung gegeben? Was wird versucht, um die Volksbefragung doch noch möglich zu machen und warum? Darüber klärten unter anderem Christian Lecksmidt und Lenard Zipko – beide von der Initiative „Ja! zum Grüngürtel“ – in ihren Reden auf.

    „Seine Meinungen selber vertreten – das ist einer Demokratie essenziell. […] Die Autobahn wird erst fallen, wenn es in Linz einen richtigen Aufstand dagegen gibt.“, so Lenard Zipko.

    zum Beitrag

    50 min
  • Ja zum Linzer Grüngürtel!

    Der Linzer Grüngürtel ist aufgrund mehrerer Bauprojekte bedroht.

    Die Initiative „Ja! zum Grüngürtel“ setzt sich aktiv für den Erhalt und Schutz dessen ein. Der Grüngürtel bietet unter anderem Lebens- und Naherholungsräume, eine gute Luft und sorgt für die Kühlung der Stadt.

    Die Initiative aus Einzelpersonen und Mitgliedern verschiedener Gruppen hat sich gebildet, um eine Volksbefragung mit folgender Fragestellung einzureichen:

    „Soll die Stadt Linz die Verbauung unseres Grüngürtels/unserer Naherholungsgebiete unterbinden – sowie Zuzahlungen zu allen Autobahnprojekten einstellen und dieses Geld stattdessen in öffentlichen Verkehr einsetzen?“

    Am 29. April wurden über 7.000 Unterschriften für die Einleitung dieser Volksbefragung an Bürgermeister Dietmar Prammer übergeben.

    Am 14. Mai wurde dann die Volksbefragung zum Grüngürtelschutz abgelehnt, es gäbe zu viele Unklarheiten in der Formulierung.

    „Über 7.000 Linzer:innen haben sich klar für den nachhaltigen Schutz des Grüngürtels

    ausgesprochen. Diesen Antrag auf eine Volksbefragung mit einem vermeintlichen Handstreich wegen
    Falschformulierung abzuschmettern, nehmen wir nicht hin.“, so der Sprecher der Initiative „Ja! zum Grüngürtel“ Christian Leckschmidt.

    Am 5. Juni fand dann am Linzer Hauptplatz vor dem Magistrat eine Protestaktion zum abgelehnten Antrag zur Volksbefragung statt.

    Ganz unter dem Motto „Demokratie verteidigen und Volksbefragung zulassen – Das Anliegen tausender Bürger:innen muss ernstgenommen werden“ protestierten Menschen aus der Zivilgesellschaft und den verschiedensten Klima-NGOS.

    Florentina Mörtl hat mit Mitstreiter:innen gesprochen, warum sie dabei waren und was ihre Meinung zum Vorgehen der Politik sei. Außerdem gab es mehrere Redebeiträge. Welche Bauprojekte sind konkret in Linzer Grünräumen geplant? Welche Argumente wurden für die Ablehnung der Volksbefragung gegeben? Was wird versucht, um die Volksbefragung doch noch möglich zu machen und warum? Darüber klärten unter anderem Christian Lecksmidt und Lenard Zipko – beide von der Initiative „Ja! zum Grüngürtel“ – in ihren Reden auf.

    „Seine Meinungen selber vertreten – das ist einer Demokratie essenziell. […] Die Autobahn wird erst fallen, wenn es in Linz einen richtigen Aufstand dagegen gibt.“, so Lenard Zipko.

    16 min
  • Den öffentlichen Raum einnehmen

    Wie nimmt man sich den öffentlichen Raum als Frau? Für wen wird die Stadt gestaltet? Bei einer Aktion in der Unterführung Rudolfstraße wurde diesen Fragen nachgegangen.

    Während des Fem*tastica Festivals der Stadt Linz hat eine künstlerische Intervention in der Unterführung der Straßenbahnstation Rudolfstraße in Linz-Urfahr stattgefunden. Bei „Quo Vadis, Feminismus? Embodied knowledge – den öffentlichen Raum neu gestalten“ hat die Künstlerin und Architektin Ayan Rezaei dazu eingeladen, sich darüber Gedanken zu machen, wie der öffentliche Raum mehrheitlich so geplant wurde, dass Männer davon profitieren. Bei der künstlerischen Intervention am 26. Mai konnten Teilnehmende ihre Erfahrungen im öffentlichen Raum teilen. Es wurde über Belästigung gesprochen und über Strategien, wie man sich sicherer fühlen könnte.

    Ayan Rezaei, Künstlerin und Architektin

    Im FROzine Interview spricht Rezaei darüber, dass öffentlicher Raum mit dem Fokus auf Männer und Autos geplant wurde. Sie waren es, die das Haus für die Arbeit verließen, während Frauen zu Hause blieben und für Haushalt und Kinder zuständig waren. Eine gerechtere Aufteilung des Raumes sei möglich, Kosten als Argument lässt Rezaei nicht zu, mit Hinweis auf die Linzer Stadtautobahn, für die auch genug Geld da sei.

    32 min
  • Programm Festival der Regionen 2025

    Ausprobieren. Träumen. Frei denken.

    „Realistische Träume“ – unter diesem Motto findet das diesjährige Festival der Regionen von 13.-22. Juni in Braunau am Inn statt.

    Radio FRO war am 13. Mai bei der Pressekonferenz und Programmpräsentation im Gebäude der Kunstuniversität in Linz.

    Unter anderem bei der PK anwesend und zu hören im Beitrag sind:

    Katharina Wenty – Spoken-Word-Künstlerin, eröffnete die PK mit ihrem selbstgeschriebenen Text „Walpurgistag“
    Otto Tremetzberger – Geschäftsführer Festival der Regionen
    Fina Esslinger – Obfrau Festival der Regionen und Mitglied des Programmboards

    Mitglieder Programmboard 2025:

    Fina Esslinger
    Mieze Medusa
    Isa Schieche
    Katharina Spanlang
    Antoine Turillon

    Otto Tremetzberger gibt einen Einblick in die Viefalt und Diversität des Programms, die Angebote im Zuge des öffentlichen Verkehrs in der Festivalzeit und betont, inwiefern das Festival zu einem neuen Eindruck und einer neuen Erzählung über die Stadt Braunau beitragen möchte.

    Die Mtiglieder des Programmboards 2025 stellen das Programm vor: Probiergarten, Zusammenspannwerk, Gedächtnisluckn, Mischmaschinn, Patriarchat albträumen – auf diverse Angebote rund um diese 5 Begriffe können sich Besucher:innen heuer freuen.

    In der Festivalzeit erwarten uns viele verschiedene Veranstaltungen: von Workshops über Diskussionen, Lesungen und Konzerten bis hin zu Ausstellungen und gemeinsamen Kochen & Essen ist für jeden Geschmack etwas dabei.
    Von den 165 beteiligten Künstler:innen sind zwei Drittel Frauen oder nichtbinäre Personen. Die über 40 Projekte haben drei Viertel regionale Beteiligung.

    Natürlich wird auch auf Klimafreundlichkeit geachtet – um öffentliche An- und Abreisen zu erleichtern konnten gemeinsam mit dem OÖVV vorteilhafte Angebote für die Festivalzeit entwickelt werden.

    alle Programmpunkte und weiteren Infos zum FdR 2025

    49 min
  • Regionalbahnen und Lichtverschmutzung

    Aufgrund von Sparmaßnahmen des Bundes sind in Oberösterreich drei Regionalbahnen gefährdet: die Almtalbahn, die Hausruckbahn und der nördliche Teil der Mühlkreisbahn. Sie seien zu kostenintensiv, die Fahrgastzahlen zu niedrig. Stattdessen könnten Busse die Regionalbahnen ersetzen, so der Vorschlag der ÖBB. In der Landespolitik wehrt man sich parteiübergreifend gegen diese Einsparungen. Morgen Donnerstag wird das Thema Regionalbahnen im oberösterreichischen Landtag diskutiert. Auch in der Bevölkerung gibt es Widerstand. Marina Wetzlmaier hat mit Personen gesprochen, die sich für den Erhalt der Almtalbahn einsetzen.

    Zum Beitrag

    Die Stadt Linz setzt sich dafür ein Lichtverschmutzung zu reduzieren. Darunter versteht man Licht, das in der Nacht leuchtet. In den Himmel hinein, was dafür sorgt, dass der Sternenhimmel nicht mehr gut wahrnehmbar ist. Neben dem ästhetischen Problem ist es auch eines für die Umwelt. Nachtaktive Tierarten bekommen durch das Licht Schwierigkeiten bei der Nahrungssuche und ihr Tag-Nachtrythmus kommt durcheinander. Auch auf unseren Schlaf wirkt es sich negativ aus, wenn es von draußen hell reinscheint. Aylin Yilmaz berichtet, wie eine Fledermaus hier Bewusstsein schafft.

    Zum Beitrag

    53 min
  • Tag der Sehbehinderten

    Am 6. Juni ist Tag der Sehbehinderten. An diesem Tag wird auf Herausforderungen und Forderungen von blinden und sehbehinderten Menschen aufmerksam gemacht.

    Susanne Breitwieser, Obfrau des Blinden- und Sehbehindertenverbands Oberösterreich, spricht im FROzine Interview über die Arbeit ihres Vereins. Es findet viel Aufklärungsarbeit statt, Personen, die an einer Sehminderung erkranken, werden von Ärzt*innen oft dort hin geschickt. Neben Beratungen, wie das Leben mit einer Sehbehinderungen bewältigt werden kann, gibt es noch vieles mehr: Feste, Sportveranstaltungen, Kindergruppen.

    Susanne Breitwieser

    Breitwieser spricht darüber, wie Hilfsmittel den Alltag erleichtern können. Von Geräten, die die Farbe erkennen können, bis zum Assistenzhund, oder dem klassischen weißen Blindenstock. Auch das Smartphone ist eine große Hilfe, es spricht und kann mit Gesten auf dem Touchscreen benutzt werden. Touchscreen im sonstigen Alltag ist wiederum ein großes Problem für sehbehinderte Menschen. Durch die glatte Oberfläche kann nicht erfühlt werden, welche Informationen sich auf dem Bildschirm verbergen. Breitwieser erzählt über ein Erlebnis in einem Lift, der nur mit Touchscreen ausgestattet war. Sie konnte kein Stockwerk auswählen und nachdem sich die Türen geschlossen hatten, diese auch nicht mehr öffnen. Im Haushalt sind Touchscreens auch immer verbreiteter, ob Herd, Geschirrspühler oder Waschmaschine, alles Produkte, die blinde Menschen so nicht bedienen können. Das zwingt sie dann dazu, auf möglicherweise teurere Geräte ausweichen zu müssen. Es fehle die Entscheidungsfreiheit.

    Sehende Menschen haben manchmal falsche Vorstellungen davon, wie das Leben von sehbehinderten Personen aussieht. Über den Mythos, dass blinde Menschen besonders gut hören würden, lacht Susanne Breitwieser. Das sei nicht wahr, nur aufmerksamer würden sie zuhören. Auch gebe es beim Kochen weniger Probleme, als Sehende sich vielleicht vorstellen könnten. Stumpfe Messer seien eher problematisch als scharfe, so Breitwieser. Was ein Mensch kann oder nicht, ist individuell, egal ob blind oder nicht. Darum soll es auch am 6. Juni gehen, den Mensch mit all seinen Facetten sehen.

    Headerbild: Mikhail Nilov @pexels
    53 min

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