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By Marina WetzlmaierSociety & Culture
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FROzine episodes

  • Regionalbahnen und Luftverschmutzung

    Aufgrund von Sparmaßnahmen des Bundes sind in Oberösterreich drei Regionalbahnen gefährdet: die Almtalbahn, die Hausruckbahn und der nördliche Teil der Mühlkreisbahn. Sie seien zu kostenintensiv, die Fahrgastzahlen zu niedrig. Stattdessen könnten Busse die Regionalbahnen ersetzen, so der Vorschlag der ÖBB. In der Landespolitik wehrt man sich parteiübergreifend gegen diese Einsparungen. Morgen Donnerstag wird das Thema Regionalbahnen im oberösterreichischen Landtag diskutiert. Auch in der Bevölkerung gibt es Widerstand. Marina Wetzlmaier hat mit Personen gesprochen, die sich für den Erhalt der Almtalbahn einsetzen.

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    Die Stadt Linz setzt sich dafür ein Lichtverschmutzung zu reduzieren. Darunter versteht man Licht, das in der Nacht leuchtet. In den Himmel hinein, was dafür sorgt, dass der Sternenhimmel nicht mehr gut wahrnehmbar ist. Neben dem ästhetischen Problem ist es auch eines für die Umwelt. Nachtaktive Tierarten bekommen durch das Licht Schwierigkeiten bei der Nahrungssuche und ihr Tag-Nachtrythmus kommt durcheinander. Auch auf unseren Schlaf wirkt es sich negativ aus, wenn es von draußen hell reinscheint. Aylin Yilmaz berichtet, wie eine Fledermaus hier Bewusstsein schafft.

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    53 min
  • Maskottchen Lina gegen Lichtverschmutzung

    Die Stadt Linz setzt sich dafür ein Lichtverschmutzung zu reduzieren. Darunter versteht man Licht, das in der Nacht in den Himmel hinein leuchtet. Das sorgt dafür, dass der Sternenhimmel nicht mehr gut wahrnehmbar ist. Neben dem ästhetischen Problem ist es auch eines für die Umwelt. Nachtaktive Tierarten bekommen durch das Licht Schwierigkeiten bei der Nahrungssuche und ihr Tag-Nachtrythmus kommt durcheinander. Auch auf unseren Schlaf wirkt es sich negativ aus, wenn es von draußen hell reinscheint. Mit Lina, der Linzer Nachtschützerin, kommt jetzt ein gezeichnetes Maskottchen, das auf die Problematiken von Lichtverschmutzung hinweisen soll. Vorgestellt wurde die, von Silke Müller gezeichnete Fledermaus am 3. Juni im Alten Rathaus.

    In Oberösterreich gibt österreichweit das einzige Gesetz gegen Lichtverschmutzung, dieses wirkt aber nur bei der Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden. Mit Lina sollen jetzt die Bemühungen im Umweltschutz sichtbar gemacht. Linz setzt auf Aufklärung bei Firmen und Gebäuden, wo eine Werbe- oder Fassadenbeleuchtung in der Nacht sich störend auf das Umfeld auswirkt. Großteils wird das positiv aufgenommen, sei es doch eine Einsparung, wenn ab 22 Uhr das Licht abgedreht würde.

    Headerbild: Stadt Linz, Illustration: Silke Müller

    28 min
  • Almtalbahn retten

    Aufgrund von Sparmaßnahmen des Bundes sind in Oberösterreich drei Regionalbahnen gefährdet: die Almtalbahn, die Hausruckbahn und der nördliche Teil der Mühlkreisbahn. Sie seien zu kostenintensiv, die Fahrgastzahlen zu niedrig. Stattdessen könnten Busse die Regionalbahnen ersetzen, so der Vorschlag der ÖBB. In der Landespolitik wehrt man sich parteiübergreifend gegen diese Einsparungen. Am Donnerstag, 5.6., wird das Thema Regionalbahnen im OÖ. Landtag diskutiert.

    Auch auf lokaler Ebene gibt es Widerstand: Viele Menschen sind im Alltag auf die Regionalbahnen angewiesen. Sollten sie abgeschafft werden, drohen schlechtere Fahrzeiten, weniger Komfort und eine Schwächung des ländlichen Raums, heißt es in einer Petition für den Erhalt der Almtalbahn.

    Für Maria Ramming-Silbermayr und Wolfgang Silbermayr ist die Almtalbahn zwischen Wels und Grünau ein Kulturgut. Marina Wetzlmaier spricht mit ihnen darüber, welche Folgen ein Ende der Almtalbahn haben könnte und wie prägend sie für den Familien-Alltag ist. Maria Ramming-Silbermayr hat darüber sogar ein Gedicht verfasst.

    Mehr Infos unter: almtalbahn.at

     

    Foto: Maria Ramming-Silbermayr

    22 min
  • Mit Bibern leben

    Übersiedlung, „Entnahmen“, Kompromisse – welche Lösungen im zwiespältigen Verhältnis zwischen Mensch und Biber nachhaltig sind.

    Acht Uhr morgens im Welser Tiergarten. Eine achtköpfige Biber-Familie wird für die Übersiedlung nach Portugal vorbereitet. Die Tierpfleger stehen mit Keschern im Gehege, das durch die Bautätigkeiten der Biber innerhalb weniger Tage überschwemmt war. Transportkisten stehen bereit sowie ein Lieferwagen, der die Tiere in die neue Heimat bringen wird. Der Welser Tiergarten war nur eine vorübergehende Bleibe für die Biber-Familie. Ursprünglich kommen sie aus Hallein. Dort blockierten sie mit ihren Dämmen immer wieder einen Entwässerungsgraben der Tauernautobahn. Jedes Mal, wenn die Dämme entfernt worden waren, bauten die Biber sie wieder auf. Schlussendlich wurden sie zur “Entnahme”, sprich zum Abschuss, freigegeben.

    Durch Zufall erfuhr die Biberbeauftragte des Landes Salzburg, Gundi Habenicht, von einem Wiederansiedlungs-Projekt in Portugal. Dort sind die großen Nager ausgestorben, werden nun jedoch benötigt, um in den trockenen Gebieten Wasser-Rückhaltezonen zu bauen. Das rettete der Biber-Familie aus Hallein das Leben. Eine Dauerlösung sei eine Umsiedlung jedoch nicht, betont Gundi Habenicht. Man müsse in Österreich Wege finden, um mit den Bibern umzugehen. Da die intensive Flächennutzung in Österreich im Widerspruch zur Lebensweise der tierischen Baumeister steht, kommt es immer wieder zu Konflikten. Dabei ist die Anwesenheit der Biber ein Erfolgsprojekt des Artenschutzes, sagt Habenicht. Hierzulande galt die Art bereits als ausgestorben. Mittlerweile gehe es ihr wieder gut, auch wenn sie sich noch nicht in allen ursprünglichen Siedlungsgebieten ausgebreitet hat.

    Abschüsse seien jedenfalls keine nachhaltige Strategie, sagt Fabian Holzinger. Er ist Musiker und Sound Designer mit Schwerpunkt Field Recording und akustische Ökologie. Gemeinsam mit der Medienkünstlerin Franziska Thurner betreibt er das Beaver Lab. Seit 2020 erforschen sie die Lautäußerungen von Bibern in Linz. Durch die intensive Beschäftigung mit dieser Tierart haben sie sich viel Wissen angeeignet, das sie etwa bei Vorträgen, Workshops und Spaziergängen weitergeben. Über Biber kursieren viele Mythen und Falschinformationen. Wissen ist laut Fabian Holzinger ein Schlüssel für Konfliktprävention. Im Interview spricht er über die Bedeutung des Bibers für die Biodiversität und darüber wie sich Kompromisse zwischen Mensch und Nager finden lassen.

    Mehr Informationen zum Beaver Lab unter: beaverlab.at

    Weitere Sendungen zum Thema:

    • Danube Streamwaves Soundmap: Die Biber in Linz
    • Die Biber sind los!
    •  

      Sendungsgestaltung: Marina Wetzlmaier

      Biber-Audioaufnahmen: Beaver Lab
      Foto: Gundi Habenicht

      51 min
    • Weltempfänger: Wahlen in Albanien

      Wahlen in Albanien

      In Albanien wurde gewählt. Als Siegerin ging zum 4. Mal infolge die sozialistische Partei des Ministerpräsidenten Edi Rama hervor. Unter ihr verharrt das Land und seine Menschen in Armut, Korruption und Entrechtung. Eine kleine, progressive linke Wahlliste der „Bewegung Zusammen“ konnte allerdings einen Sitz im Parlament erlangen, nachdem sie über Jahre basisorientiert Arbeiter*innen und Studierende organisierte. Ein echter Hoffnungsschimmer meint unsere Gesprächspartnerin Inva Halili. Sie ist Gewerkschafterin und war als Wahlbeobachterin vor Ort. Radio Blau hat mit ihr das Gespräch geführt.

      Gespräch zum Nachhören

      Stayin‘ Alive – Community Radio in Ungarn

      Seit letzter Woche ist klar, dass die ungarische Regierung versucht auch über große Medien und NGOs in Ungarn ihren Einfluss massiv auszuweiten. Mit einem „Transparenz Gesetz“ ermöglicht sich die sogenannte „Souveränitätsbehörde“ den autoritären Eingriff in alle Organisationen, welche ausländische Fördermittel bekommen. Egal ob von Einzelpersonen gespendet oder über EU-Projekte finanziert. In Zuge dessen haben nun auch die größeren Medien gemerkt, dass ihre Pressefreiheit endgültig abgeschafft werden sollen. Doch was aktuell passiert ist nur die nächste Eskalation einer nun 15 Jahre andauernden Strategie. Eine Strategie, welche mit der Ausschaltung der florierenden Community Radio begann. Radio Corax sprach mit zwei Radioaktivisten in Budapest, um auf Spurensuche zu gehen. Die Beiträge sind Teils in englischer Sprache.

      Beitrag zum Nachhören

      Moderation: Nora Niemetz

      CC-BY Musik: Ronald Kah, is ist real song

      50 min
    • Wie Klimawandel, Patriarchat & Kapitalismus zusammenhängen

      Der Klimawandel ist nicht nur eine ökologische Herausforderung – er ist auch sozial und politisch.

      Die reichsten 1 % der Weltbevölkerung sind für ebenso viele CO₂-Emissionen verantwortlich wie die ärmsten 66 % zusammen – bei diesen reichsten 1% handelt es sich zu knapp 90% um männliche Personen.

      Wie konnte es dazu kommen und wie hängen Kapitalismus und Patriarchat mit dieser Entwicklung zusammen? Wie kann man erklären, dass Männer tendenziell einen höheren ökologischen Fußabdruck haben als Frauen? Die Bevölkerungsgruppen, die am wenigsten zur Erderwärmung beitragen, spüren die Folgen am meisten – kann dieser Problematik zukünftig entgegengewirkt werden? Welche Rolle spielen zivilgesellschaftliche Organisationen bei der Bekämpfung des Klimawandels?

      Über unter anderem diese Fragen rund um die Thematik spricht Florentina Mörtl im Interview mit Julia Gorny.

      Julia Gorny arbeitet im wissenschaftlichen Forschungsteam der Paris Lodron Universität Salzburg, studiert Socio-Ecological Economics and Policy an der Wirtschaftsuniversität Wien und arbeitet ehrenamtlich bei der Klima-NGO „We Are Tomorrow Global Partnership“. Sie forscht in Bereichen wie sozialökologische Transformation, „Well-being studies“ oder eben den Zusammenhängen zwischen Klimawandel und sozialer und ökonomischer Ungleichheiten.

      48 min
    • Vom Umgang mit AfD und FPÖ

      Was bedeutet die Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ für die Sicht auf die FPÖ?

      Anfang Mai stufte das deutsche Bundesamt für Verfassungschutz die AfD als “gesichert rechtsextremistisch” und damit als verfassungsfeindlich ein. Grundlage für die Entscheidung war ein Gutachten von über 1000 Seiten, das Verstöße gegen die Menschenwürde, das Demokratieprinzip sowie gegen das Rechtsstaatsprinzip belegt. Die AfD hat Klage gegen den deutschen Verfassungsschutz erhoben. Gleichzeitig werden Debatten über den Umgang mit der AfD bis hin zu einem möglichen Verbot laut.

      In Österreich ist dies Anlass, um zu fragen, wie es um die FPÖ bestellt ist. AfD und FPÖ seien nicht gleich, aber sehr ähnlich, heißt es im Titel einer Studie, die im Oktober 2024 von der Konrad-Adenauer-Stiftung herausgegeben wurde.

      In einem Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz sprechen zwei der Studienautoren über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von AfD und FPÖ.

      Eric Miklin ist Assoziierter Professor für Österreichische Politik in vergleichender europäischer Perspektive an der Universität Salzburg.

      Martin Dolezal ist Politikwissenschafter und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Politikwissenschaft der Universität Salzburg sowie am Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft der Universität Graz.

      Link zur Studie: Nicht gleich, aber sehr ähnlich! Die Alternative für Deutschland (AfD) und die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ): Gemeinsamkeiten und Unterschiede zweier rechtspopulistischer Parteien.

      Wie sollen Medien mit der AfD umgehen?

      Noch am Tag der Einstufung der AfD als gesichert rechtsextremistisch durch das Bundesamt für Verfassungsschutz, veröffentlichte der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) eine Pressemitteilung. Der Umgang der Medien mit der AfD muss sich ändern, fordert die DJV. Radio Corax sprach darüber mit Mika Beuster, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands.

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      49 min
    • Weltempfänger: Proteste und PKK Friedensprozess in der Türkei

      Türkei: Wie hängen die Proteste und der PKK-Friedensprozess zusammen?

      Die Türkei befindet sich innenpolitisch in einer spannenden Phase, deren Auswirkungen auf die Zukunft des Landes noch ungewiss sind. Vor ziemlich genau 2 Monaten liess der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan den Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu festnehmen. Im Weltempfänger gab es dazu einen Beitrag.

      In der Folge der Festnahme kam es in der Türkei zu Protesten gegen die Regierung. Diese Proteste haben sich zu einer landesweiten Protestbewegung ausgeweitet. Es sind die grössten Proteste seit den Gezi-Protesten im Jahr 2013. Eine weitere Parallele zum Jahr 2013: Damals wie heute fanden Friedensgespräche zwischen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und der türkischen Regierung statt. Vor rund einer Woche beschloss die Partei auf ihrem Kongress die Selbstauflösung.

      Radio RaBE sprach mit der Sozialanthropologin Sabine Strasser und dem Historiker Christoph Ramm gesprochen. Sie arbeiten beide am Departement Sozialanthropologie und Kulturwissenschaftliche Studien der Universität Bern. In ihrer Forschung befassen sie sich mit der Türkei. Wir bringen die gekürzte Version, die Langversion gibt es über untenstehenden Link zum Nachhören.

      Gespräch zum Nachhören, Langversion
      Gespräch zum Nachhören, Kurzversion
      Weltempfänger, 14.04.2025, Journalist*innen in der Türkei

      Überwachungsgesamtrechnung: Wer schützt unsere Daten?
      Ob Kameras im öffentlichen Raum, Sprachmodule auf Smartphones oder die Analyse von Telefondaten – die Überwachung persönlicher Informationen geschieht permanent. Und das oft ohne klare externe Kontrolle. Auch staatliche Behörden sammeln diese Daten, bislang ohne umfassende Rechtfertigungspflicht. Genau hier setzt die deutsche Überwachungsgesamtrechnung an. Ein Vorhaben der vergangenen Regierung in Deutschland, beauftragt an das Max-Planck-Institut für Kriminalität, Sicherheit und öffentliches Recht. Im Gespräch mit Michael Kilching und Radio Corax geht es um die Bedeutung dieser Initiative für Datenschutz und Bürgerrechte.
      Gespräch zum Nachhören

      Negativrekord bei der Vogelzählung in Deutschland

      n Deutschland findet die jährliche Vogelzählung immer im Mai statt. Heuer war es von 9. bis 11. Mai.  In Österreich ist es die Stunde der Wintervögel im Jänner. Die 16. „Stunde der Wintervögel“ war die größte Mitmach-Aktion des Landes im Bereich Citizen Science in Österreich. Sie mobilisierte 26.897 Vogelbegeisterte, gemeinsam mit der Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich die Vögel in Österreichs winterlichen Dörfern und Städten zu zählen. So wie hier zeigt sich auch in Deutschland ein deutlicher Rückgang der Bestände. RadioZ sprach darüber mit Franziska Back. SIe ist Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V. (LBV).
      Gespräch zum Nachhören

      Moderation: Nora Niemetz

      CC-BY: Ronald Kah, watersong

      50 min
    • Gewaltambulanz für Österreich

      Erste Schritte zu einer Gewaltambulanz für Oberösterreich

      Vor ein paar Monaten wurde eine Petition von der Juristin Didem Wenger gestartet. Diese forderte eine Errichtung einer Gewaltambulanz in Oberösterreich. Die Errichtung einer Gewaltambulanz ermöglicht es Opfern von Gewalt, schnell, unkompliziert und rund um die Uhr Hilfe zu erhalten. Dort werden auch Verletzungen dokumentiert und DNA Spuren gesichert, falls sich das Opfer dazu entscheidet eine Anzeige zu erstatten sind das wichtige Beweismittel. Das FROzine berichtete Anfang März hier und unterstützte auch die Petition.

      Am 6. März wurde im oberösterreichischen Landtag von SPÖ und Grüne ein Dringlichkeitsantrag diesbezüglich gestellt. Er wurde aber von einer ÖVP-FPÖ Mehrheit abgelehnt. Jetzt wurde ein Fall von einer Frau bekannt, die in Linz vergewaltigt wurde und dann vom Keplerklinikum abgewiesen wurde. Didem Wenger hat diesen Fall zum Anlass genommen, um erneut auf die Wichtigkeit einer Gewaltambulanz hinzweisen. Am 19. Mai wurde deshalb vor dem Linzer Landhaus eine Pressekonferenz gehalten. Organisationen, Vereine und Vertreterinnen aus der Politik haben ihre Unterstützung geteilt.

      Während der PK für die Errichtung einer Gewaltambulanz in Oberösterreich wurde noch davon gesprochen, dass Landeshauptmann Stellvertreterin Christine Haberlander die Errichtung einer Gewaltambulanz ablehnt. Doch noch am selben Tag hat sie die Einrichtung einer Gewaltambulanz in Auftrag gegeben. Haberlander hat der Oberösterreichischen Gesundheitsholding (OÖG) den Auftrag erteilt, eine Gewaltambulanz am Kepler Universitätsklinikum zu etablieren und die entsprechenden Schritte einzuleiten.

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      KI Workshops für Jugendliche

      Am 6. Mai wurden bei einer Pressekonferenz Workshops vom JugendService OÖ zum Thema Künstliche Intelligenz vorgestellt. Diese werden an Schulen und in Jugendeinrichtungen angeboten, um so Jugendlichen einen konstruktiven Umgang damit zu lehren. Dominik Pühringer Geschäftsführer von dbrains academy, die die Workshops konzipiert haben, spricht über seine Erfahrungen als Lehrer. Er berichtet, dass anfangs KIs wie ChatGPT falsch eingesetzt wurden von den Schüler*innen, sie hätten die Ergebnisse ohne groß darüber nachzudenken kopiert und abgegeben. Mit den Workshops soll ein differenzierterer Umgang gelernt werden. Welche Biases hat KI? Welche rechtlichen Aspekte sind zu beachten und wie promptet man, dass die Ergebnisse auch für den Unterricht geeignet sind?

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      Sendungsmoderation: Martin Siedler

      50 min
    • KI Workshops für Jugendliche

      Am 6. Mai wurden bei einer Pressekonferenz Workshops vom JugendService OÖ zum Thema Künstliche Intelligenz vorgestellt. Diese werden an Schulen und in Jugendeinrichtungen angeboten, um so Jugendlichen einen konstruktiven Umgang damit zu lehren. Dominik Pühringer Geschäftsführer von dbrains academy, die die Workshops konzipiert haben, spricht über seine Erfahrungen als Lehrer. Er berichtet, dass anfangs KIs wie ChatGPT falsch eingesetzt wurden von den Schüler*innen, sie hätten die Ergebnisse ohne groß darüber nachzudenken kopiert und abgegeben. Mit den Workshops soll ein differenzierterer Umgang gelernt werden. Welche Biases hat KI? Welche rechtlichen Aspekte sind zu beachten und wie promptet man, dass die Ergebnisse auch für den Unterricht geeignet sind?

      Headerbild: Matheus Bertelli @pexels

      16 min

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