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By Marina WetzlmaierSociety & Culture
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  • „Eine Super-KI wäre entweder das Beste oder Schlimmste, das der Menschheit zustößt.“

    Weltautismustag | Interview mit Stefan Strauß

    Weltautismustag am Linzer Hauptplatz

    Am zweiten April wird jährlich der Welt-Autismus-Tag begangen. Dabei handelt es sich um einen Aktionstag, der Bewusstsein für Menschen mit Störungen im Bereich des Autismus-Spektrums schaffen will. Auch in Linz war der Welt-Autismustag heuer wieder präsent. Am Linzer Hauptplatz versammelten sich neun Sozialorganisationen, um ihre Angebote für Betroffene vorzustellen und das Thema einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zumachen. David Winkler-Ebner und Anna Jungwirth haben sich am zweiten April am Linzer Hauptplatz umgesehen und Eindrücke vom Aktionstag eingefangen.

    Beteiligte Organisationen am Linzer Hauptplatz:

    • Autismuskompetenzzentrum der Barmherzigen Brüder Linz
    • Autistenhilfe Oberösterreich
    • Caritas Oberösterreich
    • Diakoniewerk
    • Diakonie Zentrum Spattstraße
    • Institut Hartheim
    • LIFETool
    • pro mente Oberösterreich
    • unSICHTBAR
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      Stefan Strauß über KI und Gesellschaft

      „Eine Super-KI wäre entweder das Beste oder Schlimmste, das der Menschheit zustößt.“ So schrieb der Physiker Stephen Hawking in seinem 2018 erschienenen Buch „Kurze Antworten auf große Fragen. „Von einer Super-KI im Sinne Hawkings sind wir noch weit entfernt, aber schon heute hat der EInsatz von Künstlicher Intelligenz weitreichende Folgen für die Gesellschaft. Welche Folgen das sind und was beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz beachtet werden soll, darüber hat David Winkler-Ebner mit Stefan Strauß gesprochen. Strauß arbeitet am Instiut für Technikfolgenabschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und forscht zum Thema Digitalisierung und deren Folgen für die Gesellschaft.

       

      52 min
    • „Grenzen der Gewalt“

      Lesung und Diskussion mit der Migrationsforscherin Judith Kohlenberger.

      In ihrem persönlichen Essay, „Grenzen der Gewalt“, macht Judith Kohlenberger die Gräuel greifbar, die schutzsuchende Menschen an den Grenzen der EU –  in Bosnien, Ungarn, Griechenland und anderen Staaten – täglich erfahren. Aber auch österreichische Grenzpolizisten und Grundwehrdiener, Flüchtlingshelfer:innen, Ärzte und Anwältinnen erzählen darin von Zeugenschaft und Hilfslosigkeit, von bürokratischer Grausamkeit und politischem Versagen.

      Die Migrationsforscherin zeigt auf, dass Gewalt an den Grenzen nicht nur Schutzsuchende betrifft, sondern längst bis ins Innere unserer Gesellschaften hineinreicht. Die Menschenrechte aller und das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit in Europa stehen auf dem Spiel Doch sie präsentiert auch einen Ausweg: die Demokratisierung der Grenzen.

      Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Miteinander mit Respekt und Toleranz“ luden die Volkshilfe Wels-Kirchdorf und der Betriebsverein Alter Schlachthof Wels zur Lesung und Diskussion mit Judith Kohlenberger und Christian Schörkhuber ein (ehem. Geschäftsführer der Volkshilfe Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung GmbH). Ebenfalls zu Gast war Petar Rosandić.

      Im Rahmen Veranstaltungsreihe „Miteinander mit Respekt und Toleranz“ laden Welser Vereine und Institutionen aus Kultur, Sport, Interessensvertretungen und Religion zu über 30 Aktivitäten. Hier geht’s zum Programm.

       

      Sendungsmoderation: Marina Wetzlmaier

      59 min
    • Interview mit Stefan Strauß zum Thema KI und Gesellschaft

      „Eine Super-KI wäre entweder das Beste oder Schlimmste, das der Menschheit zustößt.“ So schrieb der Physiker Stephen Hawking in seinem 2018 erschienen Buch „Kurze Antworten auf große Fragen“. Von einer Super-KI im Sinne Hawkings sind wir noch weit entfernt, aber schon heute hat der Einsatz von Künstlicher Intelligenz weitreichende Folgen für die Gesellschaft. Welche Folgen das sind und was beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz beachtet werden soll, damit hat David Winkler-Ebner mit Stefan Strauß gesprochen. Strauß arbeitet am Institut für Technikfolgenabschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und forscht zum Thema Digitalisierung und deren Folgen für die Gesellschaft.

      35 min
    • „Unser größter Kampf gilt dem Algorithmus“

      TikTok, Instagram, Whatsapp. Die digitale Welt ist aus dem Alltag von vielen Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Laut dem Jugend-Internet-Monitor von saferinternet verbringt ein erheblicher Teil der jungen Menschen täglich mehrere Stunden online. ​Doch diese intensive Nutzung birgt auch Risiken.

      Am zweiten April 2025 richtete die Kinder und Jugendanwaltschat Oberösterreich ihre Fachtagung zum Thema „Digitalisierung & (De-) Radikalisierung junger Menschen“ im Linzer Schlossmuseum aus. Gemeinsam mit Expert*innen konnten Lehrende, Pädagog*innen oder Mitarbeitende im Jugendbereich einen Einblick in die präventative De-Radikalisierungsarbeit bekommen. Ziel war es, Strategien zu entwickeln, um Jugendliche vor extremistischer Beeinflussung im digitalen Raum zu schützen und diejenigen Menschen, die mit Jugendlichen und Kinder in Kontakt kommen, zu schulen.

      Bei der Pressekonferenz vor dem Start der Tagung, sprachen Michael Lindner (Kinder – und Jugendschutz-Landesrat), Ingrid Brodnig (Buchautorin und Journalistin), Kenan Dogan Güngör (Soziologe, Integrations- und Diversitätsexperte) und die Leiterin der Kinder – und Jugendanwaltschaft OÖ, Christine Winkler-Kirchberger über die wichtigsten Erkenntnisse und Ansatzpunkte der präventiven De- Radikalisierungsarbeit.

      16 min
    • Nachhaltig bauen: “Den Lehm aus der Nische holen”

      BASEhabitat an der Kunstuni Linz fördert neue, nachhaltige Wege in der Architektur. | Antirassismus und Diversität in Kinder- und Jugendbüchern.

      „Uns ist wichtig zu vermitteln, dass Lehm ein vollwertiges Baumaterial ist, mit dem man sehr viel in der zeitgenössischen Architektur bauen kann. Es ist kein Material für Hobbit-Architektur, sondern eines, das man ganz standardmäßig einsetzen kann“,

      sagt Ulrike Schwantner. Sie ist im Management von BASEhabitat, einem Studio der Architekturabteilung an der Kunstuniversität Linz. Im Vordergrund stehen dort das nachhaltige und sozial verantwortliche Bauen, das kritische Hinterfragen gängiger Praxis und die Suche nach neuen Wegen in der Architektur. Geplant und gearbeitet wird mit Materialien, die einen kleinen ökologischen Fußabdruck haben. Neben Lehm sind das Stroh, Hanf, Schilf, Bambus und Holz. Die Studierenden lernen in ihrer Ausbildung von der Planung bis zum Bau alle Schritte kennen.

      BASEhabitat ist über Österreich hinaus gut vernetzt und organisiert in diesem Jahr wieder eine International Summer School. Über 100 Teilnehmende können von weltweit führenden Expert*innen mehr über das Arbeiten mit Lehm, Stroh und Schilf lernen. Die Summer School findet von 6. bis 20. Juli 2025 am Wissenscampus Kuchl, Salzburg, statt. Architekt*innen, Studierende, Handwerker*innen und Lehrende sind eingeladen daran teilzunehmen. Die Anmeldefrist läuft bis 10. Mai 2025.

      Es werden auch Stipendien vergeben, für die man sich noch bis 9. April 2025 bewerben kann.

      Alle Informationen gibt es unter: www.basehabitat.org/summer-school

      Zum Interview

      Antirassismus und Pluralität in und mit Kindern- und Jugendbüchern

      Immer mehr Verlage im deutschsprachigen Raum haben einen neuen Markt für sich entdeckt: Kinder- und Jugendbücher, die sich auf eine vielfältige Repräsentation konzentrieren und die aktive Partizipation von Mitgliedern nicht-weißer Communities fördern. Ist dies eine Marktlücke, ein vorübergehendes Phänomen oder eine langfristige Entwicklung? Gespräch mit Autorin Melanie Kandlbauer und Arwa Elabd, Lehrerin und Gründerin der Buchhandlung bibliobox. Moderation:  Remi Tchokothe, Universität Wien.

      Mitschnitt von der Antirassismus.Messe, die am 14. März 2025 an der CEU Wien stattfand.

      Yani Hamdy, Minitta & Melanie Kandlbauer: Gute Nachrichten aus aller Welt. Von Sudan bis Afghanistan.

       

       

      57 min
    • Auswirkungen von Krisen auf Armut

      Wie bekämpft man Armut? In einer Podiumsdiskussion der Sozialplattform Oberösterreich suchen Expert*innen nach Antworten.

      Die Sozialplattform Oberösterreich hat am 31. März das Buch Armut in der Krisengesellschaft vorgestellt. In der Arbeiterkammer Linz haben Herausgeber*innen darüber gesprochen, wie über Armut berichtet wird, wie Armutsbetroffene politisch instrumentalisiert werden und wo die größten Sorgen liegen. Das Buch beschäftigt sich damit, wie die Krisen unserer Zeit sich auf armutsbetroffene Menschen auswirken. Die Klimakrise zum Beispiel trifft diese Menschen besonders schwer, obwohl sie gleichzeitig am wenigsten dazu beitragen. Aufgrund von Armut reisen sie selten bis gar nicht, haben kein Auto, wohnen auf kleinem Raum.

      Nach den Vorträgen von den Herausgeber*innen Christine Stelzer-Orthofer, Martin Schenk und Nikolaus Dimmel haben sie noch bei einer Podiumsdiskussion vertieft, wie armutsbetroffene Personen von politischen Prozessen ausgeschlossen werden. Teils liegt das an der Staatsbürgerschaft, aber auch die Wahlbeteiligung ist bei armutsbetroffenen Menschen niedriger. Wie kann man hier ansetzen, um Personen wieder an diesen Prozessen teilnehmen zu lassen? Welche Formen von Unterstützung braucht es und welche Änderungen bei Geld- und Dienstleistungen wären wünschenswert? Leistbares Wohnen ist eine große Sorge der Menschen, mittlerweile auch ein Problem bei der sogenannten Mittelschicht.

      Neben der Analyse von der aktuellen Situation der Sozialpolitik geben die Expert*innen auch eine Einschätzung des aktuellen Regierungsprogramms und wie effektiv dieses in der Armutsbekämpfung ist.

      Moderiert wurde die Diskussion von Iris Woltran von der Arbeiterkammer Oberösterreich.

      Armut in der Krisengesellschaft

      1 hr
    • Weltempfänger: Ost-Kongo Konflikt

      Ost-Kongo Krieg: Frieden in weiter Ferne?

      Vor zweit Wochen schien es eine Wende im Ost-Kongo Konflikt zu geben, doch der Frieden ist nach wie vor in weiter Ferne. Seit Anfang dieses Jahres ist die Situation im Osten des Landes weiter eskaliert. Wirklich ruhig scheint es in der Demokratischen Republik Kongo, im Zentrum des Afrikanischen Kontinents, nie zu sein. Aber im Osten spitzte sich die Lage rasch zu. Eine bewaffnete Rebellengruppe, die M23, hat mehrere Städte in Ostkongo eingenommen. Nach Regierungsangaben sind dabei 7.000 Menschen gestorben. Knapp 780.000 Menschen sind auf der Flucht. Mehr zur Lage im Interview mit dem Ökonomen und Leiter des Pole Institute Nene Morisho und dem Sozialunternehmer und Aktivisten Rouddy Kimpioka. Das Interview führten Lars Springfeld und Antonia Vangelista vom südnordfunk.

      Interview zum Nachhören

      Artenreiche Wälder: Klimawandel und Biodiversität

      Ein artenreicher Wald kann Temperaturextreme im Sommer und Winter besser ausgleichen als ein Wald mit geringerer Baumartenvielfalt. Was zunächst logisch klingt, ist das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (kurz: iDiv). Die Universität Leipzig, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Friedrich-Schiller-Universität Jena stecken hinter der Autorenschaft. Die Studie basiert auf einem groß angelegten Freilandexperiment mit gepflanzten Bäumen in China und wurde in der Fachzeitschrift Ecology Letters veröffentlicht. Es ist das weltweit größte Freilandexperiment und die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer größeren Baumartenvielfalt, insbesondere im Hinblick auf den fortschreitenden Klimawandel. Dazu sprach Radio Corax mit dem Professor Helge Bruelheide, der am Institut für Biologie der Martin-Luther-Universität in Halle arbeitet und die Studie mitveröffentlicht hat.

      Gespräch zum Nachhören

      Studie auf Englisch zum Nachlesen, Ecology Letters, 21.03.2025

      Die polnisch-belarussische Grenze

      Fast unbemerkt wird die europäische Grenze in Polen immer weiter ausgebaut, um Menschen, die aus Belarus in die EU migrieren wollen an der Einreise zu hindern. Vor einer Woche hat Polen sogar das Recht auf Asyl faktisch abgeschafft, damit sie alle Menschen an der Einreise hindern können. Menschenrechtsorganisationen haben dieses rechtswidrige Gesetz zur vorübergehenden Aussetzung des Asylrechts auf das Schärfste kritisiert. Sie forderten die Europäische Kommission auf, der brutalen Pushback-Praxis an der polnisch-belarussischen Grenze Einhalt zu gebieten. Denn durch die polnische und europäische Grenzpolitik werden systematisch die Menschenrechte der Betroffenen missachtet. Trotzdem gelingt es immer noch vereinzelt Menschen unter den widrigsten Bedingungen nach Polen zu gelangen. Darüber sprach Radio Corax mit Tim von der No Border Crew, sie macht auf die Situation an der Grenze aufmerksam.

      Gespräch zum Nachhören

      Moderation: Nora Niemetz

      CC-BY Musik: Ronald Kah, Water Song

      50 min
    • Welt-Autismus-Tag am Linzer Hauptplatz

      Am zweiten April wird jährlich der Welt-Autismus-Tag begangen. Dabei handelt es sich um einen Aktionstag, der Bewusstsein für Menschen mit Störungen im Bereich des Autismus-Spektrums schaffen will. Auch in Linz war der Welt-Autismustag heuer wieder präsent. Am Linzer Hauptplatz versammelten sich neun Sozialorganisationen, um ihre Angebote für Betroffene vorzustellen und das Thema einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zumachen. David Winkler-Ebner und Anna Jungwirth haben sich am zweiten April am Linzer Hauptplatz umgesehen und Eindrücke vom Aktionstag eingefangen.

      Beteiligte Organisationen am Linzer Hauptplatz

      • Autismuskompetenzzentrum der Barmherzigen Brüder Linz
      • Autistenhilfe Oberösterreich
      • Caritas Oberösterreich
      • Diakoniewerk
      • Diakonie Zentrum Spattstraße
      • Institut Hartheim
      • LIFETool
      • pro mente Oberösterreich
      • unSICHTBAR
      • 15 min
      • „Den Lehm aus der Nische holen“ – BASEhabitat für nachhaltige Architektur

        „Uns ist wichtig zu vermitteln, dass Lehm ein vollwertiges Baumaterial ist, mit dem man sehr viel in der zeitgenössischen Architektur bauen kann. Es ist kein Material für Hobbit-Architektur, sondern eines, das man ganz standardmäßig einsetzen kann“,

        sagt Ulrike Schwantner. Sie ist im Management von BASEhabitat, einem Studio der Architekturabteilung an der Kunstuniversität Linz. Im Vordergrund stehen dort das nachhaltige und sozial verantwortliche Bauen, das kritische Hinterfragen gängiger Praxis und die Suche nach neuen Wegen in der Architektur. Geplant und gearbeitet wird mit Materialien, die einen kleinen ökologischen Fußabdruck haben. Neben Lehm sind das Stroh, Hanf, Schilf, Bambus und Holz. Die Studierenden lernen in ihrer Ausbildung von der Planung bis zum Bau alle Schritte kennen.

        BASEhabitat ist über Österreich hinaus gut vernetzt und organisiert in diesem Jahr wieder eine International Summer School. Über 100 Teilnehmende können von weltweit führenden Expert*innen mehr über die Arbeit mit Lehm, Stroh und Schilf lernen. Die Summer School findet von 6. bis 20. Juli 2025 am Wissenscampus Kuchl, Salzburg, statt. Architekt*innen, Studierende, Handwerker*innen und Lehrende sind eingeladen daran teilzunehmen. Die Anmeldefrist läuft bis 10. Mai 2025.

        Es werden auch Stipendien vergeben, für die man sich noch bis 9. April 2025 bewerben kann.

        Alle Informationen gibt es unter: www.basehabitat.org/summer-school

         

        Foto: Haberkorn

        26 min
      • Diskriminierungsfreie Berichterstattung

        Vom 14. bis 23. März haben die österreichischen Antirassismustage stattgefunden. Den Auftakt hat die 2. Antirassismusmesse gemacht, die in der Central European University in Wien stattgefunden hat. Dort gab es einen Tag lang Vorträge und Talks zum Thema Antirassismus. Das FROzine hat hier schon von den Organisationen berichtet, die dort ihre Arbeit ausgestellt haben. Eine der Diskussion war:

        30 Jahre Community Radios und 15 Jahre Presserat neu in Österreich – 100 Jahre Radio, 30 Jahre Community Radios und 15 Jahre Selbstkontrolle der österreichischen Presse: Ist diskriminierungsfreie Berichterstattung in Österreich möglich? Erfahrungen aus dem Medienalltag mit Helga Schwarzwald, Geschäftsführerin des Verbands Freier Rundfunk Österreich und Alexander Warzilek, Geschäftsführer des Österreichischen Presserats. Moderiert hat den Talk Nahla Hamula vom Falter.

        Schwarzwald spricht über diejenigen, die in den österreichischen freien Medien Sendungen gestalten. Über 3.000 Personen würden das Programm gestalten und das in vielen unterschiedlichen Sprachen. In der Erstsprache Informationen und Inhalte aufbereiten für andere Menschen, die diese Sprache sprechen ist eines der Alleinstellungsmerkmale von freien Medien. Sie gibt auch an, dass, laut Selbsteinschätzung, 31 Prozent der Redakteur*innen einen Migrationshintergrund haben. Warzilek erklärt die Arbeit des Presserates so, dass man Beschwerden einreichen kann, wenn man denkt, dass Artikel oder Beiträge diskriminierende oder ethisch bedenkliche Inhalte haben. Das geht sehr niederschwellig mit einer E-Mail an den Presserat.

        Beide sind sich sicher, dass eine diskriminierungsfreie Berichterstattung nur funktionieren kann, wenn Medien selbst diverser werden.

        45 min

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