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Trumps Zölle
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Abschwächung des Lieferkettengesetzes
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Moderation: Nora Niemetz
Interview mit Medienwissenschafter Josef Trappel über die Rolle von Community Medien | Eine Vorschau auf die 2. Österreichischen Antirassismus.Tage
“Medien sind dazu da widerständig zu sein”,
sagt Josef Trappel, Leiter des Bereichs Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg. Ebenso seien sie dazu da, Resilienz zu zeigen gegenüber Einflussversuchen. Damit sie diese Aufgaben erfüllen können, ist es umso wichtiger, dass Medien wirtschaftlich unabhängig sind und Strategien entwickeln, um in Zeiten politischer Krisen abgesichert zu sein. Resilienz steht auch im Fokus des EU-Forschungsprojekts „ReMeD – Resiliente Medien für die Demokratie, an dem sich auch die Universität Salzburg beteiligt. Josef Trappel war am 6. März beim Clubabend im OÖ. Presseclubs zu Gast. Im Vorfeld hat Marina Wetzlmaier ihn zum Interview getroffen und ihn zur Rolle der Freien Medien in Österreich befragt. Er erzählt auch von seinen eigenen Erfahrungen als Medienmacher.
Zum Interview
Der Vortrag: “Resiliente Medien für die Demokratie im digitalen Zeitalter” von Josef Trappel kann hier auf Dorf TV nachgeschaut werden: dorftv.at
2. Österreichische Antirassismus.Tage
Von 14. bis 23. März finden zum zweiten Mal die Österreichischen Antirassismus.Tage statt. Diese werden rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März durchgeführt. Bundesweit gibt es dazu Veranstaltungen, die von 42 Institutionen unterstützt werden. Wo welche Veranstaltung stattfinden, erfährt man im Online-Veranstaltungskalender.
Schwerpunkte der Antirassismus.Tage sind Lektionen aus 30 Jahren Briefbomben gegen österreichische Minderheiten und fünf Jahre Black Lives Matter in Österreich.
Den Auftakt macht die Antirassismus.Messe am Fr, 14.3. ab 10 Uhr in der CEU, Central European University, Wien.
Marina Wetzlmaier spricht mit Organisator Simon INOU über das Programm und darüber was Antirassismus bedeutet.
Alle Infos gibt es unter: antirassismustage.at
Zum Interview
„Medien sind dazu da widerständig zu sein“,
sagt Josef Trappel, Leiter des Bereichs Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg. Ebenso seien sie dazu da, Resilienz zu zeigen gegenüber Einflussversuchen. Damit sie diese Aufgaben erfüllen können, ist es umso wichtiger, dass Medien wirtschaftlich unabhängig sind und Strategien entwickeln, um in Zeiten politischer Krisen abgesichert zu sein. Resilienz steht auch im Fokus des EU-Forschungsprojekts „ReMeD – Resiliente Medien für die Demokratie, an dem sich auch die Universität Salzburg beteiligt. Josef Trappel war am 6. März beim Clubabend im OÖ. Presseclubs zu Gast. Im Vorfeld hat Marina Wetzlmaier ihn zum Interview getroffen und ihn zur Rolle der Freien Medien in Österreich befragt. Er erzählt auch von seinen eigenen Erfahrungen als Medienmacher.
Der Vortrag: „Resiliente Medien für die Demokratie im digitalen Zeitalter“ von Josef Trappel kann hier auf Dorf TV nachgeschaut werden: dorftv.at
Von 14. bis 23. März finden zum zweiten Mal die Österreichischen Antirassismus.Tage statt. Diese werden rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März durchgeführt. Bundesweit gibt es dazu Veranstaltungen, die von 42 Institutionen unterstützt werden. Wo welche Veranstaltung stattfinden, erfährt man im Online-Veranstaltungskalender.
Schwerpunkte der Antirassismus.Tage sind Lektionen aus 30 Jahren Briefbomben gegen österreichische Minderheiten und fünf Jahre Black Lives Matter in Österreich.
Den Auftakt macht die Antirassismus.Messe am Fr, 14.3. ab 10 Uhr in der CEU, Central European University, Wien.
Marina Wetzlmaier spricht mit Organisator Simon INOU über das Programm und darüber was Antirassimus bedeutet.
Alle Infos gibt es unter: antirassismustage.at
Bürger*innen haben derzeit keinen guten Eindruck von der Politik oder sind wir zu pessimistisch? Wo sind die positiven Erzählungen in der Politik? Eine Diskussion des Forum Humanismus Wilhering.
Dass Politik und Macht zusammenhängen scheint klar zu sein, aber kann Politik auch Glück bedeuten? Um diese Frage drehte sich die Diskussionsveranstaltung: “Politik: Macht! Glück”, die am 27. Februar auf Einladung des Forum Humanismus Wilhering im Stift Wilhering stattfand. Wie sollte Politik aussehen, um unsere Gesellschaft positiv zu gestalten? Hat sich die Gesellschaft generell verändert, stehen zu sehr die Ich-AGs, das Individuum, im Vordergrund. Wo bleibt das Gemeinsame? Was muss geschehen, damit die Menschen mehr in den politischen Diskurs eingebunden sind?
Darüber sprechen:
Politikberater Andreas Kovar, Martina Leibovici-Mühlberger (Psychotherapeutin, Ärztin und Autorin), der ehemalige Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, Strategieexperte Christian Zeilinger und Wajden Byloff (Unternehmerin und Initiatorin eines Integrationsnetzwerkes). Peter Weixelbaumer, Obmann des Vereins Forum Humanismus Wilhering, hat die Diskussion moderiert.
Aufzeichnung: Sigrid Ecker
Foto: Forum Humanismus Wilhering/Marin Eder
Fehlende Geschlechtergleichstellung in Österreich
In einem Mediengespräch von Diskurs – Das Wissenschaftsnetz wurde auf die Bereiche hingewiesen, in denen Frauen in Österreich noch nicht gleichgestellt sind. Anlass war der 8. März, der internationale feministische Kampftag. Die Soziologinnen Andrea Leitner und Nadja Bermann veranschaulichten, dass sich im Bereich Bildung und auch Erwerbstätigkeit in den letzten Jahrzehnten sich einiges für Frauen verbessert hat. Die Erwerbstätigkeit würde aber hauptsächlich über Teilzeitarbeit geschehen. Das hat den Nachteil, dass Frauen im Schnitt weniger verdienen als Männer und das hat zur Folge, dass Frauen in der Pension wahrscheinlicher von Armut betroffen sein werden. Das wird Gender Pension Gap genannt. Der Unterschied bei den Pensionen zwischen Frauen und Männern liegt in Österreich bei 39 Prozent, einer der höchsten Werte der Europäischen Union. Alleinlebende Frauen im Pensionsalter haben in Österreich nach Alleinerziehenden und kinderreichen Familien das höchste Armutsrisiko.
Im Privaten übernehmen Frauen mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Das sind Arbeiten im Haushalt, Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen. Laut Statistik Austria verwenden Frauen durchschnittlich 3,6 Stunden pro Tag für Sorgearbeit, Männer 2,1 Stunden. Auch wenn beide Personen vollzeitbeschäftigt sind, ist dieser Zeitaufwand bei Frauen höher.
In politischen Positionen sind Frauen auch unterrepräsentiert, in ganz Österreich gibt es nur 11 Prozent Bürgermeisterinnen. Es wurde angegeben, dass die fehlende Vereinbarkeit von Amtsausübung und privaten Verpflichtungen dazu führe, dass Frauen weniger in politische Positionen gehen würden.
Links:
Diskurs – Das Wissenschaftsnetz
Gender Pay Gap Österreich
Zum Beitrag
Demo zum 8. März in Linz
Unter dem Motto „Smash the patriarchy, fight for democracy“ gingen in Linz rund 4500 Menschen auf die Straße, um ihre Forderungen für Gleichberechtigung und Anerkennung lautstark kundzutun.
Der 8. März ist der internationale feministische Kampftag, an dem die immer noch existierende Diskriminierung von Frauen* sichtbar gemacht wird und sich Menschen für die Bekämpfung dieser Ungleichheiten einsetzen.
Radio FRO war am Samstag bei der Demo vor Ort. In den Redebeiträgen und Interviews mit Besucher*innen ging es darum, warum es wichtig ist bei der Demo dabei zu sein und warum Feminismus kein Wort, sondern eine Grundeinstellung sein sollte.
Die Rednerinnen waren:
Karin Raab, Geschäftsführerin vom Frauenhaus Linz
Zum Beitrag
Sendungsmoderation: Aylin Yilmaz
Headerbild: Marina Wetzlmaier
Unter dem Motto „Smash the patriarchy, fight for democracy“ gingen in Linz rund 4500 Menschen auf die Straße, um ihre Forderungen für Gleichberechtigung und Anerkennung lautstark kundzutun.
Der 8. März ist der internationale feministische Kampftag, an dem die immer noch existierende Diskriminierung von Frauen* sichtbar gemacht wird und sich Menschen für die Bekämpfung dieser Ungleichheiten einsetzen.
Radio FRO war am Samstag bei der Demo vor Ort. In den Redebeiträgen und Interviews mit Besucher*innen ging es darum, warum es wichtig ist bei der Demo dabei zu sein und warum Feminismus kein Wort, sondern eine Grundeinstellung sein sollte.
Die Rednerinnen waren:
Karin Raab, Geschäftsführerin vom Frauenhaus Linz
In einem Mediengespräch von Diskurs – Das Wissenschaftsnetz wurde auf die Bereiche hingewiesen, in denen Frauen in Österreich noch nicht gleichgestellt sind.
Anlass war der 8. März, der internationale feministische Kampftag. Die Soziologinnen Andrea Leitner und Nadja Bermann veranschaulichten, dass sich im Bereich Bildung und auch Erwerbstätigkeit in den letzten Jahrzehnten sich einiges für Frauen verbessert hat. Die Erwerbstätigkeit würde aber hauptsächlich über Teilzeitarbeit geschehen. Das hat den Nachteil, dass Frauen im Schnitt weniger verdienen als Männer und das hat zur Folge, dass Frauen in der Pension wahrscheinlicher von Armut betroffen sein werden. Das wird Gender Pension Gap genannt. Der Unterschied bei den Pensionen zwischen Frauen und Männern liegt in Österreich bei 39 Prozent, einer der höchsten Werte der Europäischen Union. Alleinlebende Frauen im Pensionsalter haben in Österreich nach Alleinerziehenden und kinderreichen Familien das höchste Armutsrisiko.
Im Privaten übernehmen Frauen mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Das sind Arbeiten im Haushalt, Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen. Laut Statistik Austria verwenden Frauen durchschnittlich 3,6 Stunden pro Tag für Sorgearbeit, Männer 2,1 Stunden. Auch wenn beide Personen vollzeitbeschäftigt sind, ist dieser Zeitaufwand bei Frauen höher.
In politischen Positionen sind Frauen auch unterrepräsentiert, in ganz Österreich gibt es nur 11 Prozent Bürgermeisterinnen. Es wurde angegeben, dass die fehlende Vereinbarkeit von Amtsausübung und privaten Verpflichtungen dazu führe, dass Frauen weniger in politische Positionen gehen würden.
Links:
Diskurs – Das Wissenschaftsnetz
Gender Pay Gap Österreich
Headerbild: Kampus Production @pexels
Frauen in der Digitalisierung
Bei der Digitalisierung leisten Frauen vielerorts und auf unterschiedliche Weise einen bedeutenden Beitrag zur Gestaltung der digitalisierten Welt von morgen. Der Verband der Business and Professional Women (BPW) hat daher das Projekt „FrauMachtDigital“ gestartet. Das BPW ist ein berufs- und branchenübergreifendes Netzwerk für Frauen. Es wurde 1930 in Genf gegründet und besteht in über 100 Ländern. Darunter sind fast alle europäischen Ländern mit ingesamt 20.000 Frauen. Das BPW ist die weltweite Stimme für Chancengleichheit berufstätiger Frauen und ein Forum für gegenseitige Unterstützung und internationales Networking. Das Projekt „FrauMachtDigital“ zeigt starke Frauen der Digitalisierung. Dabei entstanden ist eine Interviewreihe mit Frauen aus Deutschland, Österreich, Ungarn und Kroatien. Die Interviews zeigen Beispiele, wie Frauen in Unternehmen, in gesellschaftlichen Aufgaben, in der Politik in verschiedenen Rollen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten für die Digitalisierung einbringen. Das Freie Radio für Stuttgart hat einen Beitrag darüber gestaltet.
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Klimagerechtigkeit – Frauen
Frauen im Globalen Süden trifft die Klimakrise besonders hart. Krisen verschärfen bestehende Ungerechtigkeiten zusätzlich – also auch die Klimakrise. Frauen weltweit sind ärmer, stark von natürlichen Ressourcen abhängig und haben politisch weniger Mitspracherechte als Männer. In den ländlichen Regionen Ost- und Westafrikas wird kleinbäuerliche Landwirtschaft überwiegend von Frauen betrieben. Ein Leben am Existenzminimum, das durch die Auswirkungen der Klimakrise noch stärker gefährdet ist. In diesen Regionen ist das Projekt „AfricElle“ des NABU, des Naturschutzbund Deutschland angesiedelt. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen unterstützt das Projekt mehr als 20.000 Frauen in sechs Ländern, ihre Landwirtschaft natur- und klimaverträglich zu betreiben. Über die Auswirkungen der Klimakrise für Frauen und das Projekt „AfricElle“ hat Heike Demmel von RadioZ mit Manja Graham gesprochen. Sie arbeitet für die NABU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin und dort im internationalen Bereich für das Afrika-Team.
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When Women Speak
Die Geschichte der modernen Frauenbewegung in Ghana ist wesentlich älter als die im Globalen Norden. Lange vor 1968 und auch vor der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1957 gab es große Versammlungen und es gründeten sich NGOs, die vor allem für politische Teilhabe und ökonomische Rechte von Frauen kämpften. Aseye Tamakloe ist eine Ghanaische Filmemacherin, die in ihrer Dokumentation »When Women Speak« Akteurinnen aus dieser Zeit zu Wort kommen lässt. Auch, um der heutigen Generation an Feministinnen zu zeigen, auf wessen Schultern sie stehen. Denn die jungen Aktivistinnen können sich nun um ganz andere Themen kümmern, wie zum Beispiel sexuelle Freiheitsrechte und den Gender Pay Gap. Im Gespräch von Eva Gutensohn (RDL) mit Aseye Tamakloe geht es um aktuelle feministische Debatten, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der feministischen Generationen und darum, was sie voneinander lernen können.
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Moderation: Nora Niemetz
Im Gespräch mit der langjährigen Journalistin und Nahost-Korrespondentin Petra Ramsauer. | Männlichkeits- und Geschlechterforscherin Elli Scambor über ungleich verteilte Fürsorgearbeit.
Petra Ramsauer berichtete für nationale und internationale Medien vor allem aus dem Nahen Osten. Zuletzt erschien ihr Buch: “Nahost verstehen. Wie eine Region die Welt in Atem hält”. Auf Einladung der Grünen Frauen OÖ und Gplus OÖ hielt sie in Linz einen Vortrag über den Nahostkonflikt aus Sicht der weiblichen Bevölkerung. Seit Februar ist Petra Ramsauer in freier Praxis als Psychotherapeutin unter Supervision in Ausbildung tätig. Dabei konzentriert sie sich auf die Arbeit mit traumatisierten Menschen.
Im Interview spricht sie über den israelisch-palästinensischen Konflikt und wie verhärtete Fronten dazu führen, dass das Leid der jeweils anderen Seite nicht mehr gesehen wird. Sie erzählt aber auch von Initiativen, die sich für Frieden einsetzen. Ein Fundament für jede Friedenslösung sei die psychische Gesundheit, vor allem die Arbeit mit Traumatisierungen. Ein weiterer Schlüssel liegt in der feministischen Außenpolitik und dem Aufbrechen patriarchaler Strukturen. Die Forschung zeigt, dass die Einbindung von Frauengruppen in Friedensverhandlungen die Wahrscheinlichkeit für stabile politische Vereinbarungen nach Konflikten und Kriegen erhöht.
Zum Interview
Fürsorgearbeit gerecht verteilt
Die Langfassung des Interviews kann in der Sendung “Kultur und Bildung spezial” vom 28. Februar nachgehört werden: Equal Care Day
Moderation: Marina Wetzlmaier
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