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Im Gespräch mit Klimaforscher Georg Kaser | ZARA Rassismus Report mit dem Fokus: Rassismus im Gesundheitswesen.
Im Gespräch mit Klimaforscher Georg Kaser
Georg Kaser wirkte an insgesamt 3 Berichtszyklen des Weltklimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) mit. Er ist Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, seit 2021 Vizepräsident des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und arbeitete unter anderem als Universitätsprofessor für Klima- und Kryosphärenforschung.
Im Interview bei Florentina Mörtl spricht Georg Kaser darüber, wie Aufforderungen zu Veränderung in der Gesellschaft oft einen gewissen Widerstand im Affekt und ein Gefühl von einem „Eingriff ins Privatleben“ auslösen und inwiefern dies das Handeln im Klimawandel einschränkt.
Auch wird im Interview ein genauerer Fokus auf die heimischen Alpen geworfen. Ist es in Hinsicht auf die Zerstörung der Natur überhaupt noch vertretbar schizufahren? Was würde ein mögliches Abschmelzen der heimischen Gletscher für uns als Bevölkerung bedeuten? Warum werden beim „Gletscherschutz“ eigentlich nicht die Gletscher selbst geschützt?
Auch auf die allgegenwärtige Thematik, inwiefern wir im Klimawandel abhängig von der Politik sind und wie es sich trotzdem immer lohnt auch als Einzelperson zu handeln, gibt Georg Kaser Antworten.
Zum Interview
Rassismus im Gesundheitswesen
ZARA (Zivilcourage & Anti-Rassismus-Arbeit) berichtet im Rassismus Report alljährlich über rassistische Übergriffe und Vorkommnisse in Österreich. In diesem Jahr liegt der Fokus auf einem Bereich, in dem Diskriminierung schwerwiegende, teils lebensbedrohliche Folgen für die Betroffenen hat: Rassismus im Gesundheitsweisen. Dieser zeigt sich, wenn Schmerzen nicht ernst genommen werden, Symptome nicht erkannt oder gar ignoriert werden oder Diagnose und Behandlungsmethoden vorwiegend auf weiße Patient*innen ausgerichtet sind. Rassismus im Gesundheitswesen betrifft nicht nur Patient*innen, sondern auch Mitarbeitende in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.
Der Report dokumentiert nicht nur Missstände, sondern schlägt auch konkrete Lösungen vor.
Am 20. März wurde der Bericht im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert. Zu hören sind: Rita Isiba (ZARA-Geschäftsführerin), Fiorentina Azizi-Hacker (Leiterin der ZARA-Beratungsstellen), Jasmin Abdelsamad (Pflegewissenschaftlerin, Diversity-Beauftragte in einer Wiener Gesundheitseinrichtung) und Caroline Schmüser (ZARA-Outreach-Beauftragte).
Die gesamte Präsentation wurde von Radio ORANGE 94.0 übertragen: hier zum Nachhören.
Zum Rassismusreport 2024
Sendungsmoderation: Marina Wetzlmaier
Proteste in Serbien gegen die Regierung
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Moderation: David Winkler-Ebner
Journalist Simon INOU über die Notwendigkeit von mehr Vielfalt und Antirassismus in Österreichs Medienlandschaft. | Entwicklungspolitische Film- und Dialogabende zu Albanien & Kosovo.
“Im Journalismus muss es auch Aktivismus geben”
In Österreichs Redaktionen sind Menschen mit Migrationsbiografie immer noch „eklatant unterrepräsentiert“ – so heißt es auch in einem Forschungsbericht von Medienhaus Wien aus dem Jahr 2021. Die mangelnde Diversität im Journalismus hat Auswirkungen auf die Art wie über Migrant*innen berichtet wird, darauf wer zu Wort kommt und wer nicht und welche Themen überhaupt für die Berichterstattung ausgewählt werden. Diese Entscheidungen werden in den Redaktionen tagtäglich getroffen.
Fehlende Diversität im Journalismus bedeutet auch, dass sich Menschen mit Migrationsbiografie in den Medien nicht wiederfinden. Dabei sollten jene, die es betrifft, den Diskurs mitbestimmen können.
In dieser Ausgabe von “Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch” spricht Marina Wetzlmaier mit dem Journalisten Simon INOU. Er kommt aus Kamerun, wo er u.a. die erste Jugendzeitung des Landes mitbegründete. In Österreich stellte er zahlreiche eigene Medienprojekte auf die Beine.
Für ihn ist klar, dass es im Journalismus Haltung braucht:
„Wir haben mit so vielen Diskriminierungen im Journalismus zu tun: mit Rassismus, Sexismus, Homophobie. Daher ist es unbedingt notwendig, dass es im Journalismus auch Aktivismus geben muss. Damit die andere Seite verstehen kann.“
Simon Inou ist außerdem Organisator der Österreichischen Antirassismus.Tage, die vom 14. bis 23. März stattfanden. Den Auftakt bildete die Antirassismusmesse am 14. März an der Central European University in Wien. Das Interview wurde am Rande der Antirassismusmesse geführt.
FERNSICHT 25: Albanien & Kosovo
Zwischen 28. März und 9. Mai 2025 finden die Entwicklungspolitischen Film- und Dialogabende FERNSICHT 25 zu ALBANIEN und Kosovo statt. Das Welthaus der Diözese Linz begrüßt dazu Gäste, die in Filmbeiträgen, Gesprächen und Präsentationen die Schwerpunktländer spür- und erlebbar machen.
Veranstaltungsorte: Nationalparkzentrum Molln (28.3.), Kino Katsdorf (30.3.), Kino Freistadt (2.4. – Schulveranstaltung), Moviemento Linz (9.4.), Stadttheater Gmunden (5.5.) und Programmkino Wels (9.5.).
FERNSICHT 25 steht im Zeichen ALBANIENS & Kosovos. Im Fokus stehen dabei die nachhaltigen Entwicklungsziele – bei Themen wie Frauen(rechte), Empowerment, ländliche Entwicklung, weniger Ungleichheiten, globale Partnerschaften, Umweltrechte, Good governance, Migration, Armutsbekämpfung, Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen.
Projektleiter Martin Stöbich gibt einen Überblick zum Programm.
Alle Infos unter: fern-sicht.at
Zum Beitrag
Zwischen 28. März und 9. Mai 2025 finden die Entwicklungspolitischen Film- und Dialogabende FERNSICHT 25 zu ALBANIEN und Kosovo statt. Das Welthaus der Diözese Linz begrüßt dazu Gäste, die in Filmbeiträgen, Gesprächen und Präsentationen die Schwerpunktländer spür- und erlebbar machen.
Veranstaltungsorte: Nationalparkzentrum Molln (28.3.), Kino Katsdorf (30.3.), Kino Freistadt (2.4. – Schulveranstaltung), Moviemento Linz (9.4.), Stadttheater Gmunden (5.5.) und Programmkino Wels (9.5.).
FERNSICHT 25 steht im Zeichen ALBANIENS & Kosovos. Im Fokus stehen dabei die nachhaltigen Entwicklungsziele – bei Themen wie Frauen(rechte), Empowerment, ländliche Entwicklung, weniger Ungleichheiten, globale Partnerschaften, Umweltrechte, Good governance, Migration, Armutsbekämpfung, Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen.
Projektleiter Martin Stöbich gibt einen Überblick zum Programm.
Alle Infos unter: fern-sicht.at
„Es ist fast alles wirksam, aber nur wenn es viele tun.“ | Im Gespräch mit Klimaforscher Georg Kaser.
Georg Kaser wirkte an insgesamt 3 Berichtszyklen des Weltklimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) mit. Er ist Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, seit 2021 Vizepräsident des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und arbeitete unter anderem als Universitätsprofessor für Klima- und Kryosphärenforschung.
Im Interview spricht Georg Kaser darüber, wie Aufforderungen zu Veränderung in der Gesellschaft oft einen gewissen Widerstand im Affekt und ein Gefühl von einem „Eingriff ins Privatleben“ auslösen und inwiefern dies das Handeln im Klimawandel einschränkt.
Auch wird im Interview ein genauerer Fokus auf die heimischen Alpen geworfen. Ist es in Hinsicht auf die Zerstörung der Natur überhaupt noch vertretbar schizufahren? Was würde ein mögliches Abschmelzen der heimischen Gletscher für uns als Bevölkerung bedeuten? Warum werden beim „Gletscherschutz“ eigentlich nicht die Gletscher selbst geschützt?
Auch auf die allgegenwärtige Thematik, inwiefern wir im Klimawandel abhängig von der Politik sind und wie es sich trotzdem immer lohnt auch als Einzelperson zu handeln, gibt Georg Kaser Antworten.
In den heurigen Friedensgesprächen wird das gute Leben für alle im Zentrum stehen.
Am 28. März finden im Wissensturm die Linzer Friedensgespräche statt. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf Alternativen für das ungebremste Wachstum in der Gesellschaft. Immer mehr Profit, immer mehr Materielles – ohne die Auswirkungen auf den Planeten und die Menschen zu berücksichtigen. In verschiedenen Inputs werden Ansätze besprochen, die einzelne Personen umsetzen können, wie stärker darüber nachzudenken, ob man gewissen Dinge wirklich braucht. Eine Expertin spricht darüber, wie Unternehmen ein gesundes Wachstum vollziehen können und welche Parameter neben Gewinn noch ausschlaggebend für wirtschaftlichen Erfolg sein können. Katja Fischer von der VHS Linz
Linzer Friedensgespräche
28. März 2025
Der Eintritt ist frei.
Headerbild: Ready Made @pexels
Kein Frieden für die Presse: Pressefreiheit in Kolumbien
Acht Jahre nach dem Friedensvertrag zwischen der Regierung und der FARC-Guerilla kann von Frieden in Kolumbien keine Rede sein. Die jüngste Eskalation der Kämpfe zwischen der der ELN-Guerilla und FARC-Dissidenzen im Januar 2025 zeigt das sehr deutlich. Journalist*innen geraten dabei immer wieder zwischen die Fronten. Es vergeht kein Jahr ohne Morde an Pressevertreter*innen. Morddrohungen gehören für viele Medienschaffende zum Alltag. Seit dem Friedensvertrag hat sich die Zahl an Drohungen gegen Journalist*innen sogar verdreifacht. Woran liegt das? Und wie beeinflusst diese Gewalt die Presselandschaft des Landes? Und welche Strategien und Schutzmaßnahmen gibt es, um trotz der Bedrohungslage weiter berichten zu können? Ein Beitrag von npla.
Beitrag zum Nachhören
Verkehr im All
Die Raumfahrt boomt. In den letzten Jahren haben sich immer wieder Start-ups gegründet, die im Geschäft rund um den Orbit und das Weltall mitmischen wollen. Ein Beispiel ist das junge deutsche Start-up Atmos Space Cargo, das spezielle Frachtkapseln für den Logistikverkehr entwickelt und gerade von der EU mit 13 Millionen Euro gefördert wurde. Auch wenn oft von unendlichen Weiten die Rede ist, die Möglichkeiten von Satelliten und Raketen sind kleiner als man denkt. Sind das nicht zu viele Akteur*innen im All? Wie wird der Verkehr dort geregelt? Genau diese Fragen wollte Radio Corax im Gespräch mit Martin Rynders vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (kurz DLR) beantworten.
Beitrag zum Nachhören
Abschiebung aus den USA nach El Salvador
Am Wochenende lieferte die US-Regierung in einer Blitzaktion mehr als 200 vermeintliche Gangmitglieder nach El Salvador aus. Dies sei rechtswidrig, entschied ein US-Gericht. Doch zu diesem Zeitpunkt war das Flugzeug schon in der Luft. Die Männer aus Venezuela und El Salvador wurden nach ihrer Ankunft in das berüchtigte CECOT-Gefängnis gesperrt. Dort sitzen bereits tausende Personen ein, die die Sicherheitskräfte in den vergangenen Jahren oft willkürlich verhaftet haben, um die Gewalt in dem Land einzudämmen. Jana Flörchinger und Moritz Krawinkel von medico international waren vor Ort. Radio Dreyeckland führte mit ihnen ein Interview.
Interview zum Nachhören
Moderation: Nora Niemetz
Drei Jahre nach der vollen Invasion Russlands in der Ukraine: Wie geht es den Ukrainer*innen in Österreich?
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine führte zur schnellsten und größten Fluchtbewegung in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Etwas über sieben Millionen Menschen aus der Ukraine fanden in den EU-Ländern (vorübergehenden) Schutz, über 90.000 von ihnen in Österreich. In den ersten Monaten war ihre die Hoffnung noch groß rasch wieder zurückkehren zu können. Je länger der Krieg dauerte, desto weiter weg rückte diese Perspektive.
Das Leben in Österreich stellt viele Herausforderungen dar: das Lernen der Sprache, sowie die Suche nach einem Job und einer Wohnung. Hinzu kommen die täglichen Sorgen und Ängste um jene Angehörigen und Freund*innen, die in der Ukraine geblieben sind.
Am 4. März fand in der Sparkasse Wels eine Veranstaltung zum Thema “Ukrainer*innen in Österreich: Hürden und Erfolge” statt. Es diskutierten:
Moderation: Marina Wetzlmaier
Die Antirassismustage Österreich finden heuer zum zweiten Mal statt, vom 14. bis 23. März. Die Tage finden rund um den 21. März statt, der internationale Tag gegen Rassismus. Dieser wurde 1966 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen.
Bei der Messe gab es Podiumsdiskussionen, Vorträge und Institutionen haben ihre Arbeit vorgestellt.
Das Konzept für die Österreichischen Antirassismustage stammt aus einer Idee von Mirelle Ngosso, Claudia Unterweger und Simon Inou. Dieser hat sie dann 2024 zum ersten Mal umgesetzt. In ganz Österreich sind Institutionen, Schulen, Vereine dazu eingeladen, antirassistische Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Das können zum Beispiel ein Tag der offenen Tür sein, Podiumsdiskussionen, künstlerische Interventionen, Workshops, antirassistische Spaziergänge bzw. Erzählcafés, oder Vorträge.
Die Veranstaltungen werden in einen Onlinekalender eingetragen: antirassismustage.at
Bei der Messe, die in der Central European University in Wien stattgefunden hat, haben Vorträge und Podiumsdiskussionen stattgefunden. Themen waren unter anderem die Völkerschauen in Salzburg, Antirassismus in Kinderbüchern, oder Mehrsprachigkeit in Wien. Es waren auch Institutionen und Vereine mit Tischen vertreten. Marina Wetzlmaier hat Interviews geführt und sich erkundigt, auf welche Art Antirassismusarbeit geleistet werden kann.
Zu hören sind:
Die FRO Jugendredaktion hat auch einen Beitrag für die Antirassismus Tage produziert. Die Sendung kann hier nachgehört werden.
Diskussion im Rahmen der female tracks 2025 über das Zusammenleben von Mensch, Natur und Umwelt.
Die female tracks, kuratiert von Bianca Jasmina Rauch und Barbara Wolfram, standen heuer unter dem Motto „zusammen-leben“. Die feministischen Filmtage fanden im Programmkino Wels statt und boten eine Rückschau auf mehrere Jahrzehnte feministischer, queerer und weiblicher* Filmproduktion, stellten aber auch eine Brücke zur Gegenwart her. Im Fokus standen verschiedene Formen des Zusammenlebens über die Generationen hinweg, sowie Widerstände, die ein gutes Miteinander für alle einfordern. Zusätzlich zu den Filmen bildeten eine Lesung mit Konzert, eine Ausstellung sowie Podiumsdiskussionen das Rahmenprogramm.
Die Podiumsdiskussion am 9. März beschäftigte sich mit dem Zusammenleben im Lichte der Klimakatastrophe, mit der Rolle von künstlerischen Ausdrucksformen im Widerstand sowie in der Entwicklung von Visionen eines klimaneutralen und nachhaltigen Lebens auf der Erde.
Es diskutierten:
Emma Dirnhofer, Studentin und Aktivistin, die sich für Klimagerechtigkeit engagiert. Von November 2023 bis August 2024 war sie bei der Letzten Generation aktiv. Dort nahm sie an zahlreichen Protestaktionen teil und wirkte im Bereich Mobilisierung mit.
Stephanie Falkeis: als Autorin und Regisseurin aus den österreichischen Alpen zwischen New York, Paris und Wien tätig. Als Fulbright-Stipendiatin mit einem M.F.A. von der Columbia University erkundet sie u.a. unsere komplexe Beziehung zur Natur. Ihre Filme wurden international auf Festivals gezeigt und ausgezeichnet. www.stephaniefalkeis.com
Vera Djemelinskaia: Doktorandin, Choreografin und Kommunikationsexpertin, die an den Schnittstellen von verkörperter Kognition und soziopolitischem Wandel arbeitet. Sie unterstützt soziale Bewegungen, Forschungsinstitute und internationale Organisationen bei der Gestaltung von Bürger*innen- und Policy-Interventionen. www.veradje.com
Was sind ihre Visionen für ein gutes Zusammenleben der Menschen miteinander, mit ihrer Umwelt und anderen Lebewesen – und wie kommen wir dorthin?
Gezeigt wurden die Filme:
Once Upon a Time in a Forest, Virpi Suutari, FI 2024
Moderation: Marina Wetzlmaier
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