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Wie kann die Menge an Elektroschrott minimiert werden? Die Veranstaltungsreihe Denk.Mal.Global beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Klimakrise.
Elektroschrott als lokale und globale Herausforderung
Waschmaschinen, Geschirrspüler, Bildschirmgeräte, Smartphones, Kühlgeräte, … Auf 27 Millionen wird der Bestand an elektronischen Geräten in Österreichs Haushalten geschätzt. Oft landen diese Geräte nach nur wenigen Jahren Lebensdauer auf dem Müll. Laut der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK) werden in Österreich jährlich über 145.000 Tonnen Elektroschrott gesammelt. Der Großteil dieses Abfalls wird nicht fachgerecht am Entstehungsort entsorgt und recycelt, sondern in andere Länder – häufig in den Globalen Süden – exportiert, was oft desaströse Folgen für die dort lebenden Menschen und die Umwelt hat. Nicht selten handelt es sich dabei um dieselben Regionen, in denen bereits der Abbau der für die Geräte benötigten Rohstoffe viele ökologische und soziale Probleme verursacht.
Welche Maßnahmen können helfen, den Schrottberg abzubauen? Ist Recycling ausreichend oder braucht es weitergehende Lösungsansätze? Welche Maßnahmen und Ziele verfolgen Österreich und die EU, um diesem Problem zu begegnen, und wie sind diese vor dem Hintergrund aktueller Forschung zu bewerten? Im Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz geben Stefan Salhofer (Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft, BOKU) und Nora Krenmayr (Institut für Soziale Ökologie, BOKU) Antworten.
Recycling sei wichtig, reiche angesichts des wachsenden Schrottbergs allerdings nicht, betonen die beiden Wissenschaftler*innen. Der Fokus solle daher auf der Langlebigkeit von Produkten, der Wiederverwendung und Reparatur liegen.
Mehr Informationen: Initiative „Right to Repair Europe“
Zum Beitrag
Denk.Mal.Global 2025
Die Vortragsreihe Denk.Mal.Global von Südwind startet heuer unter dem Titel „Gerecht durch die Krise? Klimakrise als Chance für soziale Gerechtigkeit“.
Lisa Aigelsperger spricht im FROzine Interview über die Themen der vier Abende, bei denen es um die globalen Zusammenhänge der Klimakrise geht. In Vorträgen, einem Kinofilm und Talks hört das Publikum, wer von den Folgen der Klimakrise besonders stark betroffen ist und was jetzt zu tun ist. Frauen und Kinder, vor allem im globalen Süden, haben zum Beispiel eine 14-mal höhere Wahrscheinlichkeit, an den Folgen der Klimakatastrophe zu sterben als Männer. Wie die Situation in Österreich, bezüglich Maßnahmen zum Klimaschutz, ist, erzählen Teilnehmende des Klimarates. Sie berichten darüber, was Bürger*innenbeteiligung bei der Entscheidungsfindung in Sachen Klimaschutz beitragen kann.
Aigelsperger spricht darüber, dass es ermüdend sein kann, seit teilweise Jahrzehnten über die immer gleichen Probleme aufzuklären und dabei aber zu wenig Fortschritt zu bemerken. Wissenschaftler*innen gäben Lösungen vor, es fehle oft der politische Wille, diese umzusetzen. Auf die positiven Errungenschaften sollte dabei trotzdem nicht vergessen werden, zum Beispiel der Rückgang der Kindersterblichkeit und die medizinischen Fortschritte bei der Behandlung von HIV/AIDS.
Denk.Mal.Global möchte die Menschen über die Folgen der Klimakrise aufklären und wie Gesellschaften davon unterschiedlich betroffen sind. Nur mit globalen Maßnahmen ließe sich die Klimakrise bekämpfen, denn CO2 Emissionen kennen keine Grenzen, so Aigelsperger.
Das gesamte Programm von Denk.Mal.Global 2025 finden Sie hier.
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Sendungsmoderation: Aylin Yilmaz
Elektroschrott als lokale und globale Herausforderung
Waschmaschinen, Geschirrspüler, Bildschirmgeräte, Smartphones, Kühlgeräte, … Auf 27 Millionen wird der Bestand an elektronischen Geräten in Österreichs Haushalten geschätzt. Oft landen diese Geräte nach nur wenigen Jahren Lebensdauer auf dem Müll. Laut der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK) werden in Österreich jährlich über 145.000 Tonnen Elektroschrott gesammelt. Der Großteil dieses Abfalls wird nicht fachgerecht am Entstehungsort entsorgt und recycelt, sondern in andere Länder – häufig in den Globalen Süden – exportiert, was oft desaströse Folgen für die dort lebenden Menschen und die Umwelt hat. Nicht selten handelt es sich dabei um dieselben Regionen, in denen bereits der Abbau der für die Geräte benötigten Rohstoffe viele ökologische und soziale Probleme verursacht.
Welche Maßnahmen können helfen, den Schrottberg abzubauen? Ist Recycling ausreichend oder braucht es weitergehende Lösungsansätze? Welche Maßnahmen und Ziele verfolgen Österreich und die EU, um diesem Problem zu begegnen, und wie sind diese vor dem Hintergrund aktueller Forschung zu bewerten? Im Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz geben Stefan Salhofer (Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft, BOKU) und Nora Krenmayr (Institut für Soziale Ökologie, BOKU) Antworten.
Recycling sei wichtig, reiche angesichts des wachsenden Schrottbergs allerdings nicht, betonen die beiden Wissenschaftler*innen. Der Fokus solle daher auf der Langlebigkeit von Produkten, der Wiederverwendung und Reparatur liegen.
Mehr Informationen: Initiative „Right to Repair Europe“
Die Vortragsreihe Denk.Mal.Global von Südwind startet heuer unter dem Titel „Gerecht durch die Krise? Klimakrise als Chance für soziale Gerechtigkeit“.
Lisa Aigelsperger spricht im FROzine Interview über die Themen der vier Abende, bei denen es um die globalen Zusammenhänge der Klimakrise geht. In Vorträgen, einem Kinofilm und Talks hört das Publikum, wer von den Folgen der Klimakrise besonders stark betroffen ist und was jetzt zu tun ist. Frauen und Kinder, vor allem im globalen Süden, haben zum Beispiel eine 14-mal höhere Wahrscheinlichkeit, an den Folgen der Klimakatastrophe zu sterben als Männer. Wie die Situation in Österreich, bezüglich Maßnahmen zum Klimaschutz, ist, erzählen Teilnehmende des Klimarates. Sie berichten darüber, was Bürger*innenbeteiligung bei der Entscheidungsfindung in Sachen Klimaschutz beitragen kann.
Aigelsperger spricht darüber, dass es ermüdend sein kann, seit teilweise Jahrzehnten über die immer gleichen Probleme aufzuklären und dabei aber zu wenig Fortschritt zu bemerken. Wissenschaftler*innen gäben Lösungen vor, es fehle oft der politische Wille, diese umzusetzen. Auf die positiven Errungenschaften sollte dabei trotzdem nicht vergessen werden, zum Beispiel der Rückgang der Kindersterblichkeit und die medizinischen Fortschritte bei der Behandlung von HIV/AIDS.
Denk.Mal.Global möchte die Menschen über die Folgen der Klimakrise aufklären und wie Gesellschaften davon unterschiedlich betroffen sind. Nur mit globalen Maßnahmen ließe sich die Klimakrise bekämpfen, denn CO2 Emissionen kennen keine Grenzen, so Aigelsperger.
Das gesamte Programm von Denk.Mal.Global 2025 finden Sie hier.
Beitrag zum Nachhören
Ecuador: Militarisierung als Antwort auf die Gewalt?
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Art’s Birthday 2025 in der Stadtwerkstatt | Ergebnisse und Ausblicke zur Bürgermeisterwahl in Linz
17. Jänner: Art’s Birthday in der Stadtwerkstatt
„Alles begann an einem 17. Jänner vor 1.000.000 Jahren. Ein Mensch nahm einen trockenen Schwamm und ließ ihn in einen Eimer Wasser fallen. Wer dieser Mann war, ist nicht wichtig. Er ist tot, aber die Kunst ist lebendig.“ Mit diesen Worten beschrieb der französische Künstler Robert Filliou im Jahr 1963, wie er sich die Geburtsstunde der Kunst dachte. Im selben Jahr begründete er den Art’s Birthday, einen Aktionstag zur Ehren der Kunst. Diesen beging Filliou daraufhin jährlich am 17. Jänner, was bald weltweite Nachahmung fand.
Robert Filliou wurde 1926 geboren und verstarb im Jahr 1987. Er gilt als Vertreter des Fluxus. Dabei handelt es sich um eine avantgardistische Kunstrichtung, die in den 1960er-Jahren entstand. Diese stellt den schöpferischen Prozess, nicht das künstlerische Produkt ins Zentrum. Einen elitären Kunstbegriff, wonach Ästhetik eine Eigenschaft ist, die Kunstwerken von autoritären Instanzen wie Museen oder Kritiker*innen zuerkannt wird, lehnt der Fluxus ab. Kunst soll einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sein. Bildung soll keine Voraussetzung dafür sein, ein Kunstwerk zu sehen und zu würdigen. So lauten zwei Grundsätze des Fluxus. Kunst und Leben gehen in dieser Denkweise fließend ineinander über oder bilden gar eine Einheit.
Dieser Gedanke, dass Kunst allgegenwärtig ist, stets im täglichen Leben präsent, steht auch im Mittelpunkt des Art‘s Birthday. Weil Filliou die Geburt der Kunst auf eine Million Jahre vor 1963 datier hat, wird heuer, am 17. Jänner 2025, der 1.000.062ste Art‘s Birthday gefeiert. Welche Festivitäten dazu in der Stadtwerkstatt in Linz geplant sind, hat David Winkler-Ebner den Organisator und leidenschaftlichen Kuchenbäcker Franz Xaver gefragt.
Zum Interview
Mehr Informationen zum 1.000.062. ART’S BIRTHDAY in der Stadtwerkstatt
Bürgermeisterwahl in Linz: Rückschau auf den Wahlsonntag
Am Sonntag, den 12. Jänner fand in Linz die Bürgermeister*innen-Wahl in Linz statt. Chris Kratky war im Alten Rathaus vor Ort, wo die Ergebnisse präsentiert und erste Analysen vorgenommen wurden. Zu hören ist sein akustischer Rückblick und Informationen darüber, wie es weitergeht.
Sieben Kandidat*innen standen zur Wahl, allerdings hat niemand die erforderliche Stimmenmehrheit erreicht. Hier geht’s zum Ergebnis.
Die Entscheidung wird bei der Stichwahl zwischen Dietmar Prammer (SPÖ) und Michael Raml (FPÖ) am 26 Jänner fallen. Wahlkarten können bereits beantragt werden.
Alle Informationen zur Stichwahl am 26. Jänner auf der Webseite der Stadt Linz: www.linz.at
„Alles begann an einem 17. Jänner vor 1.000.000 Jahren. Ein Mensch nahm einen trockenen Schwamm und ließ ihn in einen Eimer Wasser fallen. Wer dieser Mann war, ist nicht wichtig. Er ist tot, aber die Kunst ist lebendig.“ Mit diesen Worten beschrieb der französische Künstler Robert Filliou im Jahr 1963, wie er sich die Geburtsstunde der Kunst dachte. Im selben Jahr begründete er den Art’s Birthday, einen Aktionstag zur Ehren der Kunst. Diesen beging Filliou daraufhin jährlich am 17. Jänner, was bald weltweite Nachahmung fand.
Robert Filliou wurde 1926 geboren und verstarb im Jahr 1987. Er gilt als Vertreter des Fluxus. Dabei handelt es sich um eine avantgardistische Kunstrichtung, die in den 1960er-Jahren entstand. Diese stellt den schöpferischen Prozess, nicht das künstlerische Produkt ins Zentrum. Einen elitären Kunstbegriff, wonach Ästhetik eine Eigenschaft ist, die Kunstwerken von autoritären Instanzen wie Museen oder Kritiker*innen zuerkannt wird, lehnt der Fluxus ab. Kunst soll einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sein. Bildung soll keine Voraussetzung dafür sein, ein Kunstwerk zu sehen und zu würdigen. So lauten zwei Grundsätze des Fluxus. Kunst und Leben gehen in dieser Denkweise fließend ineinander über oder bilden gar eine Einheit.
Dieser Gedanke, dass Kunst allgegenwärtig ist, stets im täglichen Leben präsent, steht auch im Mittelpunkt des Art‘s Birthday. Weil Filliou die Geburt der Kunst auf eine Million Jahre vor 1963 datier hat, wird heuer, am 17. Jänner 2025, der 1.000.062ste Art‘s Birthday gefeiert. Welche Festivitäten dazu in der Stadtwerkstatt in Linz geplant sind, hat David Winkler-Ebner den Organisator und leidenschaftlichen Kuchenbäcker Franz Xaver gefragt.
Am 9. Jänner fand in Wien am Ballhausplatz eine Menschenkette gegen Rechts und gegen einer Beteiligung der FPÖ in der Regierung. | Was bedeutet Persönliche Assistenz für Menschen mit Behinderung?
Menschenkette am Ballhausplatz
Menschenrechts- und zivilgesellschaftliche Organisationen haben am 9. Jänner am Ballhausplatz in Wien, vor dem Bundeskanzerlamt, zu einer Menschenkette aufgerufen. Unter anderem haben SOS Mitmensch, Greenpeace und die Volkshilfe in ihren Aussendungen davor gewarnt, dass Österreich mit Herbert Kickl von der FPÖ ein rechtsextremer Bundeskanzler droht. Mit einer Regierungsbeteiligung der FPÖ würde ein Angriff auf Demokratie, Menschenrechte, Justiz und unabhängige Medien einhergehen. Laut SOS Mitmensch sind dem Aufruf 50.000 Menschen gefolgt. Aylin Yilmaz war vor Ort und hat bei den Besucher*innen nachgefragt, warum sie eine FPÖ in der Regierung fürchten und wie sie sich dagegen einsetzen wollen.
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„Warm, satt, sauber reicht nicht“
Seit vielen Jahren gestaltet Harald Bachlmayr auf Radio FRO die Sendereihe Radiabled, die jeden 2. und 4. Dienstag im Monat zu hören ist. Ohne Persönliche Assistenz wäre die Sendung nicht möglich, sagt er. Oder anders formuliert: mit mehr persönlicher Assistenz könnten noch viel mehr Radiosendungen entstehen. Harald ist mit Andreas Krieger von der Persönlichen Assistenz GmbH zu Gast im FROzine bei Marina Wetzlmaier. Sie erzählen aus ihren jeweiligen Perspektiven von den Vorteilen dieser Betreuungsform, die eine selbständige Lebensgestaltung ermöglichen soll. Was ist persönliche Assistenz? Wer hat Anspruch darauf und wie wird sie finanziert? Welche Ausbildung brauchen die Assistent*innen?
Das Recht auf Teilhabe und Persönliche Assistenz ist in Österreich gesetzlich verankert, doch in der Umsetzung gebe es noch Handlungsbedarf. So sollten laut Harald und Andreas die verfügbaren Stunden dringend erhöht werden. Ihr Appell lautet: „Das bestehende System der persönlichen Assistenz soll ausgebaut werden!“
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Sendungsmoderation: Aylin Yilmaz
Menschenrechts- und zivilgesellschaftliche Organisationen haben am 9. Jänner am Ballhausplatz in Wien, vor dem Bundeskanzerlamt, zu einer Menschenkette aufgerufen. Unter anderem haben SOS Mitmensch, Greenpeace und die Volkshilfe in ihren Aussendungen davor gewarnt, dass Österreich mit Herbert Kickl von der FPÖ ein rechtsextremer Bundeskanzler droht. Mit einer Regierungsbeteiligung der FPÖ würde ein Angriff auf Demokratie, Menschenrechte, Justiz und unabhängige Medien einhergehen. Laut SOS Mitmensch sind dem Aufruf 50.000 Menschen gefolgt. Aylin Yilmaz war vor Ort und hat bei den Besucher*innen nachgefragt, warum sie eine FPÖ in der Regierung fürchten und wie sie sich dagegen einsetzen wollen.
Seit vielen Jahren gestaltet Harald Bachlmayr auf Radio FRO die Sendereihe Radiabled, die jeden 2. und 4. Dienstag im Monat zu hören ist. Ohne Persönliche Assistenz wäre die Sendung nicht möglich, sagt er. Oder anders formuliert: mit mehr persönlicher Assistenz könnten noch viel mehr Radiosendungen entstehen. Harald ist mit Andreas Krieger von der Persönlichen Assistenz GmbH zu Gast im FROzine bei Marina Wetzlmaier. Sie erzählen aus ihren jeweiligen Perspektiven von den Vorteilen dieser Betreuungsform, die eine selbständige Lebensgestaltung ermöglichen soll. Was ist persönliche Assistenz? Wer hat Anspruch darauf und wie wird sie finanziert? Welche Ausbildung brauchen die Assistent*innen?
Das Recht auf Teilhabe und Persönliche Assistenz ist in Österreich gesetzlich verankert, doch in der Umsetzung gebe es noch Handlungsbedarf. So sollten laut Harald und Andreas die verfügbaren Stunden dringend erhöht werden. Ihr Appell lautet: „Das bestehende System der persönlichen Assistenz soll ausgebaut werden!“
Ein Jahr Milei in Argentinien – Ein Rückblick
Podcast zum Nachhören
Die Situation der Kinder in Gaza
Gespräch zum Nachhören
Moderation: Nora Niemetz
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