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By Marina WetzlmaierSociety & Culture
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  • Verbale Gewalt erkennen

    Catcalling, Killerphrasen, Abwertungen, mansplaining – sprachliche Gewalt ist Teil unseres Alltags und wird daher oft nicht als Gewalt wahrgenommen. Zum Beispiel das „tone policing“. Das bedeutet, dass man den Inhalt einer Aussage abwertet, indem man sich stattdessen auf den Tonfall bezieht, etwa: „Geh, sei nicht so emotional“. Laut der Gewaltberaterin Sophia Assmann passiere das oft, ist uns aber in vielen Fällen nicht bewusst, weil es so „normal“ sei. Mit schlagfertigen Antworten kann man aber darauf reagieren.

    Verbale Gewalt wird nicht nur zu wenig erkannt, sondern auch zu wenig ernst genommen. Mit Folgen, denn verbale Gewalt kann zu körperlicher Gewalt führen.

    „Vor allem für die Männer ist es wichtig, sich dem Problem bewusst zu werden und in einen Reflexionsprozess zu kommen“, betont Dominik Schatz.

    Wie erkenne ich sprachliche Gewalt, welche Formen gibt es? Warum fehlen mir in manchen Situationen die Worte? Wie kann ich Schlagfertigkeit und Zivilcourage trainieren?

    Sophia Assmann und Dominik Schatz, Gewaltberater*innen im Familienzentrum Pichling, geben anhand von Beispielen aus dem Alltag Antworten und Tipps.

    Wichtig sei das Öffentlichmachen von verbaler Gewalt, wie es etwa Initiativen wie Catcalls of Linz machen. Hier könnt ihr einen Beitrag darüber nachhören: Catcalls of Linz gewinnen Frauenpreis

    Veranstaltungstipp:

    Vortrag „Das war doch nur ein Kompliment. Oder doch Sexismus?“
    Fr, 07.02.2025 15:00 – 18:00 Uhr, Familienzentrum Pichling oder Online

    Notrufnummern und Anlaufstellen:

    • Frauenhelpline 0800 222 555
    • Notrufnummer für Kinder und Jugendliche (Rat auf Draht): 147
    • Männerinfo – Krisenhotline für Männer 0800 400 777
    • Gewaltschutzzentrum OÖ: +43 732 60 77 60 , www.gewaltschutzzentrum.at/oberoesterreich
    • Autonomes Frauenzentrum Linz: 0732 /602200, www.frauenzentrum.at
    • 35 min
    • Gewalt in der Sprache

      Wie man sprachliche Gewalt erkennen und was man dagegen tun kann. | Söhne großziehen als Feministin. Ein Gespräch mit der Autorin Shila Behjat.

      Catcalling, Killerphrasen, Abwertungen, mansplaining – sprachliche Gewalt ist Teil unseres Alltags und wird daher oft nicht als Gewalt wahrgenommen. Zum Beispiel das “tone policing”. Das bedeutet, dass man den Inhalt einer Aussage abwertet, indem man sich stattdessen auf den Tonfall bezieht, etwa: „Geh, sei nicht so emotional“. Laut der Gewaltberaterin Sophia Assmann passiere das oft, ist uns aber in vielen Fällen nicht bewusst, weil es so „normal“ sei. Mit schlagfertigen Antworten kann man aber darauf reagieren.

      Verbale Gewalt wird nicht nur zu wenig erkannt, sondern auch zu wenig ernst genommen. Mit Folgen, denn verbale Gewalt kann zu körperlicher Gewalt führen.

      “Vor allem für die Männer ist es wichtig, sich dem Problem bewusst zu werden und in einen Reflexionsprozess zu kommen”, betont Dominik Schatz.

      Wie erkenne ich sprachliche Gewalt, welche Formen gibt es? Warum fehlen mir in manchen Situationen die Worte? Wie kann ich Schlagfertigkeit und Zivilcourage trainieren?

      Sophia Assmann und Dominik Schatz, Gewaltberater*innen im Familienzentrum Pichling, geben anhand von Beispielen aus dem Alltag Antworten und Tipps.

      Zum Interview

      Wichtig sei das Öffentlichmachen von verbaler Gewalt, wie es etwa Initiativen wie Catcalls of Linz machen. Hier könnt ihr einen Beitrag darüber nachhören: Catcalls of Linz gewinnen Frauenpreis

      Veranstaltungstipp:

      Vortrag “Das war doch nur ein Kompliment. Oder doch Sexismus?”
      Fr, 07.02.2025 15:00 – 18:00 Uhr, Familienzentrum Pichling oder Online

      Notrufnummern und Anlaufstellen:

      • Frauenhelpline 0800 222 555
      • Notrufnummer für Kinder und Jugendliche (Rat auf Draht): 147
      • Männerinfo – Krisenhotline für Männer 0800 400 777
      • Gewaltschutzzentrum OÖ: +43 732 60 77 60 , www.gewaltschutzzentrum.at/oberoesterreich
      • Autonomes Frauenzentrum Linz: 0732 /602200, www.frauenzentrum.at
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        “Söhne großziehen als Feministin”

        Lässt sich Feminismus mit der Erziehung von Söhnen vereinen? In ihrem Buch führt die Journalistin und Moderatorin Shila Behjat ein Streitgespräch mit sich selbst. Chris Kratky war bei ihrer Buchpräsentation in Wien vor Ort und hat mit der Autorin gesprochen.

        „Söhne großziehen als Feministin – Ein Streitgespräch mit mir selbst“ (2024, Hanser Verlag)

         

        Sendungsmoderation: Marina Wetzlmaier

        59 min
      • Institutionelle Gewalt im Familienrecht

        „Mütter in Pflegschaftsverfahren müssen vor gewalttätigen Kindesvätern geschützt werden“,

        fordert der Verein feministische Alleinerzieherinnen FEM.A und thematisiert das Problem der institutionellen Gewalt vor Gerichten und Behörden. Ein Tabu in Österreich, denn dass Mitarbeiter*innen von Behörden sexistische, patriarchale oder fremdenfeindliche Vorurteile haben könnten, scheint undenkbar. FEM.A berät jedoch Mütter, die genau das erleben. Manche Formen der institutionellen Gewalt scheinen sogar System zu haben, insbesondere, wenn

        die Rechte der Täter über die Rechte der Gewaltopfer gestellt werden. Müttern wird die Gewalt durch den Kindesvater nicht erlaubt. Sie erfahren Herabwürdigungen, Unterstellungen, bis hin zu psychischer und physischer Gewalt durch Mitarbeiter*innen der Institutionen.

        Andrea Czak, Obfrau und Gründerin von FEM.A, nennt besonders schwerwiegende Fälle von institutioneller Gewalt, wie Kindesabnahmen, die Übertragung der Obsorge an den Gewaltäter oder der Zwang von Kindern zum Kontakt mit dem Gewalttäter, obwohl sie sich dagegen wehren.

        Zudem kommen psychologische Gutachten zum Einsatz, die wissenschaftlich fragwürdig sind und den Frauen ihre Glaubwürdigkeit absprechen. Fachärzt*innen wie Ulrike Altendorfer-Kling warnen ausdrücklich vor dem Einsatz von Pseudodiagnosen in der Justiz. Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (ÖGKJP) hat dazu eine Stellungnahme verfasst.

        Karoline Posch ist Dipl. Mentaltrainerin bei FEM.A und berät Mütter mit toxischen Ex-Partnern. Sie geht speziell auf das Thema sexueller Missbrauch ein und die mangelnde Unterstützung für Betroffene.

         

        Informationen von FEM.A mit rechtlichen und praktischen Tipps: Wie komme ich zu Unterhalt? Wie komme ich gut durch ein gerichtlich angeordnetes Gutachten?

        Zum Download unter: verein-fema.at/unsere-services

        Institutionelle Gewalt hier melden: stoppt-institutionelle-gewalt.verein-fema.at/meldestelle

         

        Notrufnummern (24 Stunden, kostenlos, anonym):

        • Frauenhelpline 0800 222 555
        • Notrufnummer für Kinder und Jugendliche (Rat auf Draht): 147
        • Männerinfo – Krisenhotline für Männer 0800 400 777
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          Beitragsbild: VerenaW, www.bildergegengewalt.net

          30 min
        • Gewalt durch Institutionen

          Der Frauenmonitor 2024 der Arbeiterkammer OÖ zieht Bilanz zum Thema Gleichstellung. | Wie Mütter und ihre Kinder in Pflegschaftsverfahren institutionelle Gewalt erfahren.

          Frauenmonitor 2024

          Teilzeit, Einkommenslücke und fehlende Kinderbildung und -betreuung. Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiterhin herausfordernd.

          So lautet ein Fazit des Frauenmonitors 2024, ein regelmäßig erstellter Bericht der Arbeiterkammer Oberösterreich. Wie steht es um die Gleichstellung von Männern und Frauen in verschiedenen Lebensbereichen? Wie geht es den Frauen in Oberösterreich? Diese Frage soll dadurch mit fundierten Fakten und Zahlen beantwortet werden. Expert*innen aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen tragen dazu Informationen zusammen, um ein möglichst umfassendes Bild der Lage von Frauen in Oberösterreich zu zeichnen – von der Erwerbstätigkeit über Bildung zu Kinderbetreuung, Care Arbeit und Ähnlichem. Die Ergebnisse wurden von Andreas Stangl, Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich und Andrea Heimberger, Direktorin der Arbeiterkammer Oberösterreich in einer Pressekonferenz präsentiert.

          Es zeigt sich vor allem, dass Frauen immer noch den Großteil an Sorge- und Betreuungsarbeit leisten und dadurch oft in Teilzeit arbeiten. Dieser Unterschied im Arbeitszeitausmaß schlägt sich im Gehalt und später auch in der Pension wieder. Gleichzeitig lässt sich der Gender Pay Gap – also der Einkommensunterscheid zwischen Männern und Frauen – laut Statistik Austria nur zu einem Drittel auf Faktoren wie Teilzeit oder Branche, etc. zurückführen. Eine Grundforderung der Arbeiterkammer im Frauenmonitor ist deshalb gleicher Lohn für gleiche/gleichwertige Arbeit, sowie ein deutlicher Ausbau der Kinderbetreuung in Oberösterreich.

          Den Frauenmonitor 2024 zum Download finden Sie hier.

          Die Arbeiterkammer bietet außerdem Beratung im Fall von Diskriminierung an.

          Zum Beitrag

           

          „Ab wann ist es genug?“ – Institutionelle Gewalt im Familienrecht

          „Mütter in Pflegschaftsverfahren müssen vor gewalttätigen Kindesvätern geschützt werden“,

          fordert der Verein feministische Alleinerzieherinnen FEM.A und thematisiert das Problem der institutionellen Gewalt vor Gerichten und Behörden. Ein Tabu in Österreich, denn dass Mitarbeiter*innen von Behörden sexistische, patriarchale oder fremdenfeindliche Vorurteile haben könnten, scheint undenkbar. FEM.A berät jedoch Mütter, die genau das erleben. Manche Formen der institutionellen Gewalt scheinen sogar System zu haben, insbesondere, wenn

          die Rechte der Täter über die Rechte der Gewaltopfer gestellt werden. Müttern wird die Gewalt durch den Kindesvater nicht erlaubt. Sie erfahren Herabwürdigungen, Unterstellungen, bis hin zu psychischer und physischer Gewalt durch Mitarbeiter*innen der Institutionen.

          Andrea Czak, Obfrau und Gründerin von FEM.A, nennt besonders schwerwiegende Fälle von institutioneller Gewalt, wie Kindesabnahmen, die Übertragung der Obsorge an den Gewaltäter oder der Zwang von Kindern zum Kontakt mit dem Gewalttäter, obwohl sie sich dagegen wehren.

          Zudem kommen psychologische Gutachten zum Einsatz, die wissenschaftlich fragwürdig sind und den Frauen ihre Glaubwürdigkeit absprechen. Fachärzt*innen wie Ulrike Altendorfer-Kling warnen ausdrücklich vor dem Einsatz von Pseudodiagnosen in der Justiz. Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (ÖGKJP) hat dazu eine Stellungnahme verfasst.

          Karoline Posch ist Dipl. Mentaltrainerin bei FEM.A und berät Mütter mit toxischen Ex-Partnern. Sie geht speziell auf das Thema sexueller Missbrauch ein und die mangelnde Unterstützung für Betroffene.

          Zum Beitrag

          Informationen von FEM.A mit rechtlichen und praktischen Tipps: Wie komme ich zu Unterhalt? Wie komme ich gut durch ein gerichtlich angeordnetes Gutachten?

          Zum Download unter: verein-fema.at/unsere-services

          Institutionelle Gewalt hier melden: stoppt-institutionelle-gewalt.verein-fema.at/meldestelle

           

          Notrufnummern (24 Stunden, kostenlos, anonym):

          • Frauenhelpline 0800 222 555
          • Notrufnummer für Kinder und Jugendliche (Rat auf Draht): 147
          • Männerinfo – Krisenhotline für Männer 0800 400 777
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            cc-Musik: Midnight Blues – Aurea Aurenecer

            Beitragsbild: VerenaW, www.bildergegengewalt.net

            Sendungsmoderation: Marina Wetzlmaier

             

             

             

            51 min
          • Frauenmonitor 2024

            Teilzeit, Einkommenslücke und fehlende Kinderbildung und -betreuung. Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiterhin herausfordernd.

            So lautet ein Fazit des Frauenmonitors 2024, ein regelmäßig erstellter Bericht der Arbeiterkammer Oberösterreich. Wie steht es um die Gleichstellung von Männern und Frauen in verschiedenen Lebensbereichen? Wie geht es den Frauen in Oberösterreich? Diese Frage soll dadurch mit fundierten Fakten und Zahlen beantwortet werden. Expert*innen aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen tragen dazu Informationen zusammen, um ein möglichst umfassendes Bild der Lage von Frauen in Oberösterreich zu zeichnen – von der Erwerbstätigkeit über Bildung zu Kinderbetreuung, Care Arbeit und Ähnlichem. Die Ergebnisse wurden von Andreas Stangl, Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich und Andrea Heimberger, Direktorin der Arbeiterkammer Oberösterreich in einer Pressekonferenz präsentiert.

            Es zeigt sich vor allem, dass Frauen immer noch den Großteil an Sorge- und Betreuungsarbeit leisten und dadurch oft in Teilzeit arbeiten. Dieser Unterschied im Arbeitszeitausmaß schlägt sich im Gehalt und später auch in der Pension wieder. Gleichzeitig lässt sich der Gender Pay Gap – also der Einkommensunterscheid zwischen Männern und Frauen – laut Statistik Austria nur zu einem Drittel auf Faktoren wie Teilzeit oder Branche, etc. zurückführen. Eine Grundforderung der Arbeiterkammer im Frauenmonitor ist deshalb gleicher Lohn für gleiche/gleichwertige Arbeit, sowie ein deutlicher Ausbau der Kinderbetreuung in Oberösterreich.

            Den Frauenmonitor 2024 zum Download finden Sie hier.

            Die Arbeiterkammer bietet außerdem Beratung im Fall von Diskriminierung an.

            • Arbeiterkammer Oberösterreich
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              17 min
            • Youki – Internationales Jugend Medien Festival 2024

              Zum Thema Bubble Gum fand dieses Jahr von 19.-23. November das Youki in Wels statt. Dieses FROzine zeigt bunte Ausschnitte aus der quirligen Festivalwoche und lässt die Youki-Stimmung aufleben.

              Youki war einmal die Jugendschiene der Kinova (Filmfestival in Wels) und ist seit 1998 ein eigenständiges, kollektiv organisiertes Festival für Medien, Kino, Musik und Film. Neben dem Kurzfilmwettbewerb mit Filmvorführungen im Programmkino Wels gibt es eine Reihe an Workshops, Konzerten und kulturellem Rahmenprogramm. Youki ist ein Treffpunkt und ein Sprungbrett für junge Film- Musik- und Medienschaffende in und über Österreichs Grenzen hinaus. Außerdem liegt ein Schwerpunkt in der Vermittlungsarbeit, viele Workshops richten sich an Schulklassen und Lehrlinge.

              Youki findet im Medien Kultur Haus Wels statt und wird seit 2023 von Sophia Hochedlinger und Lisa Kainz geleitet.

              hier gehts zur Webseite von Youki

              hier gehts zur Website vom Medien Kultur Haus Wels

              53 min
            • Junge Menschen mit Behinderung unterstützen

              Georg Wimmer spricht über barrierefreie Kommunikation. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft erklärt, was Kinder mit Behinderung bräuchten, um mehr Inklusion für sie im Bildungsbereich zu schaffen.

              Leicht verständlich kommunizieren im Journalismus

              Leicht verständlich zu sprechen und schreiben ist nicht schwer. Davon ist Georg Wimmer überzeugt. Der Journalist beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema barrierefreier Kommunikation. Er hält Workshops dazu und hat auch eine Textagentur für leichte Sprache gegründet. Was die Merkmale von barrierefreier Kommunikation sind und wie diese funktionieren kann, hat er David Winkler-Ebner bei einem Workshop in Linz verraten. Im Folgenden hören Sie einen Ausschnitt aus dem Gespräch.

              Zum Beitrag

              Angebote für Kinder mit Behinderung

              Der 03. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Dieser Tag soll helfen auf Probleme und Diskriminierungen aufmerksam zu machen, die Menschen mit Behinderung weiterhin erfahren und die Öffentlichkeit dahingehend sensibilisieren. Auch Kinder und Jugendliche mit Behinderung erfahren oft Ausgrenzung, obwohl ihre Rechte eigentlich in der UN-Kinderrechtskonvention abgesichert sind und sie ein Recht auf Teilhabe besitzen. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft des Landes OÖ (KiJA OÖ) betont, dass es vor allem Maßnahmen braucht, die die Inklusion in Schulen fördern und so dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderung die Chance auf eine Ausbildung und in der Folge auf ein möglichst selbstbestimmtes Leben erhalten.

              Es bräuchte dazu:

              • Zugang zu Unterstützungsmöglichkeiten wie dem Sonderpädagogischen Förderbedarf für alle Kinder, die diese Hilfe benötigen. Derzeit sind die Mittel dafür begrenzt, was dazu führt, dass viele Kinder mit Behinderung nicht in einer Regelschule integriert werden können.
              • Festlegung eines Rechtsanspruchs für Kinder mit Behinderung auf ein 11. und 12. Schuljahr unter bestimmten Voraussetzungen.
              • Schaffung der Möglichkeit einer Verlängerung des Besuchs einer Kinderbetreuungseinrichtung vor Schuleintritt bei Entwicklungsverzögerung.
              • „Ich gehör dazu!“

                so lautet der Titel einer neuen Infobroschüre der oberösterreichischen Kinder- und Jugendanwaltschaft, die gemeinsam mit der Caritas OÖ entwickelt wurde. Diese Broschüre versucht die Angebote zu bündeln, die es in Oberösterreich für Kinder mit Behinderung und ihre Eltern gibt. Fragen wie: Wie können die Rechte von Kindern mit Behinderung im Alltag umgesetzt werden? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es und wo werden diese angeboten? Wo finden auch Bezugspersonen Entlastung und Unterstützung? sollen im Rahmen dieser Informationsunterlage beantwortet werden. Notwendig ist das, weil laut der Caritas Oberösterreich das Angebot an Therapien und Betreuungseinrichtungen sowie Ausbildungsmöglichkeiten gemäß dem Oberösterreichischen Chancengleichheitsgesetz eigentlich umfassend ist, es für Angehörige aber oftmals schwer ist sich in diesem System zurechtzufinden und den Überblick zu behalten.

                Die Infobroschüre zum Download finden Sie hier.

                • Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ
                • Angebote der Caritas OÖ
                • Zum Beitrag

                   

                  Sendungsmoderation: Aylin Yilmaz

                  50 min
                • Angebote für Kinder mit Behinderung

                  Der 03. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Dieser Tag soll helfen auf Probleme und Diskriminierungen aufmerksam zu machen, die Menschen mit Behinderung weiterhin erfahren und die Öffentlichkeit dahingehend sensibilisieren. Auch Kinder und Jugendliche mit Behinderung erfahren oft Ausgrenzung, obwohl ihre Rechte eigentlich in der UN-Kinderrechtskonvention abgesichert sind und sie ein Recht auf Teilhabe besitzen. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft des Landes OÖ (KiJA OÖ) betont, dass es vor allem Maßnahmen braucht, die die Inklusion in Schulen fördern und so dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderung die Chance auf eine Ausbildung und in der Folge auf ein möglichst selbstbestimmtes Leben erhalten.

                  Es bräuchte dazu:

                  • Zugang zu Unterstützungsmöglichkeiten wie dem Sonderpädagogischen Förderbedarf für alle Kinder, die diese Hilfe benötigen. Derzeit sind die Mittel dafür begrenzt, was dazu führt, dass viele Kinder mit Behinderung nicht in einer Regelschule integriert werden können.
                  • Festlegung eines Rechtsanspruchs für Kinder mit Behinderung auf ein 11. und 12. Schuljahr unter bestimmten Voraussetzungen.
                  • Schaffung der Möglichkeit einer Verlängerung des Besuchs einer Kinderbetreuungseinrichtung vor Schuleintritt bei Entwicklungsverzögerung.
                  • „Ich gehör dazu!“

                    so lautet der Titel einer neuen Infobroschüre der oberösterreichischen Kinder- und Jugendanwaltschaft, die gemeinsam mit der Caritas OÖ entwickelt wurde. Diese Broschüre versucht die Angebote zu bündeln, die es in Oberösterreich für Kinder mit Behinderung und ihre Eltern gibt. Fragen wie: Wie können die Rechte von Kindern mit Behinderung im Alltag umgesetzt werden? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es und wo werden diese angeboten? Wo finden auch Bezugspersonen Entlastung und Unterstützung? sollen im Rahmen dieser Informationsunterlage beantwortet werden. Notwendig ist das, weil laut der Caritas Oberösterreich das Angebot an Therapien und Betreuungseinrichtungen sowie Ausbildungsmöglichkeiten gemäß dem Oberösterreichischen Chancengleichheitsgesetz eigentlich umfassend ist, es für Angehörige aber oftmals schwer ist sich in diesem System zurechtzufinden und den Überblick zu behalten.

                    Die Infobroschüre zum Download finden Sie hier.

                    • Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ
                    • Angebote der Caritas OÖ
                    • 19 min
                    • Leicht verständlich kommunizieren im Journalismus

                      Leicht verständlich zu sprechen und schreiben ist nicht schwer. Davon ist Georg Wimmer überzeugt. Der Journalist beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema barrierefreier Kommunikation. Er hält Workshops dazu und hat auch eine Textagentur für leichte Sprache gegründet. Was die Merkmale von barrierefreier Kommunikation sind und wie diese funktionieren kann, hat er David Winkler-Ebner bei einem Workshop in Linz verraten. Im Folgenden hören Sie einen Ausschnitt aus dem Gespräch.

                      28 min
                    • 16 Tage gegen Gewalt an Frauen

                      Demonstration in Linz gegen Gewalt an Frauen. Beratungsstellungen für Frauen und Mädchen in Linz informieren über ihre Angebote.

                      Demonstration in Linz gegen Gewalt an Frauen

                      Laut den Autonomen Österreichischen Frauenhäusern verzeichnet Österreich in diesem Jahr bereits 27 Femizide und 39 Fälle schwerer Gewalt gegen Frauen. Vor einigen Tagen wurde außerdem ein neuer UN-Bericht veröffentlicht, der zeigt, dass letztes Jahr 85.000 Frauen und Mädchen vorsätzlich getötet wurden. Mehr als die Hälfte dieser Taten, nämlich 60% wurden von Intimpartnern oder Familienmitgliedern begangen.

                      Der 25. November, als Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen ist also aktueller denn je und symbolisiert gleichzeitig auch den Beginn der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Diese internationale Kampagne läuft jedes Jahr bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte und währenddessen werden (Info-)veranstaltungen und Aktionen organisiert, die Gewalt gegen Frauen und Strategien gegen diese Gewalt zum Thema haben.

                      Auch in Linz gab es dazu am Montag, dem 25 November eine Demonstration zum Tag gegen Gewalt an Frauen, organisiert vom Bündnis DIY Frauentag Linz. Magdalena Schlucker war bei der Demo vor Ort und hat mit Aktivist*innen von Catcalls of Linz, StoP Linz, DIY Frauentag Linz und Teilnehmenden über Zivilcourage, Handlungsmöglichkeiten und Forderungen an die Politik gesprochen.

                      Zum Beitrag

                      Die Organisationen finden Sie hier:

                      • Catcalls of Linz
                      • StoP Linz- Stadtteile ohne Partnergewalt
                      • DIY Frauentag Linz
                      • Notfallnummern und Anlaufstellen:

                        • Frauenhelpline Österreich: 0800 222 555
                        • Gewaltschutzzentrum OÖ: +43 732 60 77 60
                        • Autonome Österreichische Frauenhäuser
                        • HelpChat gegen Gewalt

                        • Maßnahmen für ein gewaltfreies Leben

                          “Für viele ist Gewalt schon so normal, dass sie es gar nicht als Gewalt sehen.” (Eva Schuh, Gewaltschutzzentrum OÖ)

                          Gewalt gegen Frauen nimmt viele Formen an und ist nicht immer sichtbar. Sie zeigt sich nicht nur als körperliche Gewalt, sondern auch in der Sprache, in der finanziellen Abhängigkeit, in struktureller und institutioneller Gewalt. Über diese Facetten und darüber, wie und wo sich Betroffene Hilfe suchen können, informieren Vertreterinnen der Linzer Frauenberatungsstellen. Sie appellieren außerdem an mehr Bewusstsein und Verantwortung in der Gesellschaft, um Gewalt zu erkennen und zu verhindern. Denn: “Jede*r kann was sagen, was tun”, so das Motto des Gewaltpräventionsprojekts StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt.

                          “Gewalt wird nicht als das Grundübel ernst genommen, das es ist”,

                          kritisiert Frauenstadträtin Eva Schobesberger und betont, dass Männer in allen Bereichen Verantwortung  für Männergewalt übernehmen müssen.

                          Zu hören sind:

                          Eva Schobesberger, Frauenstadträtin
                          Eva Schuh, Gewaltschutzzentrum OÖ
                          Margit Schönbauer, autonomes Frauenzentrum
                          Karin Raab, Frauenhaus Linz
                          Anne Brack, Frauenbeauftragte der Stadt Linz

                          Zum Beitrag

                          Gewaltschutzzentrum OÖ: Das Gewaltschutzzentrum berät und begleitet Opfer von häuslicher Gewalt, Gewalt im sozialen Nahraum und Stalking. www.gewaltschutzzentrum.at/oberoesterreich , Kontakt: +43 732 60 77 60

                          Autonomes Frauenzentrum Linz: Fachberatungsstelle für Frauen und Mädchen bei Gewalt in Trennungssituationen und alle Formen der Gewaltbetroffenheit, insbesondere bei sexualisierter Gewalt: www.frauenzentrum.at , Kontakt: 0732 /602200

                          Frauenhaus Linz: Zufluchtstätte für Frauen und ihre Kinder in Krisensituationen Notruf rund um die Uhr: 0732 60 67 00

                          Plakatkampagne der Gewaltschutzzentren Österreichs

                           

                          Veranstaltungen im Rahmen der Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen:

                          • Veranstaltungskalender 16 Tage gegen Gewalt an Frauen
                          • Frauenbüro der Stadt Linz
                          •  

                            Sendungsmoderation: Marina Wetzlmaier

                            53 min

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                          Das Infomagazin von Radio FRO FROzine ist eine offene, für jeden zugängliche und mitgestaltbare Redaktion im Freien Rundfunk OÖ, die durch eine Koordinationsstelle geleitet und unter Mithilfe von VolontärInnen abgewickelt wird.