Führung mit Freude

Führung mit Freude

By Aldona GiesbrechtBusinessCareers
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Führung mit Freude episodes

  • Du brauchst als Führungskraft keine Work-Life-Balance ...


    Nicht selten träumen Führungskräfte täglich schon morgens vom Feierabend, montags vom Wochenende und oft planen sie bereits mit 45 Jahren Ruhestand. In diesem Zusammenhang wird häufig die mangelnde Work-Life-Balance in der eigenen Position beklagt.

    Vielleicht entsteht aber gerade durch diese Trennung zwischen Work und Life genau das Gegenteil von dem erwünschten Gleichgewicht.

    Durch den Begriff Work-Life Balance trennen wir nämlich etwas, was zusammengehört. Wenn es auf der einen Seite die Arbeit und auf der anderen Seite das Leben gibt, heißt es indirekt, dass dort, wo die Arbeit stattfindet nicht das Leben stattfinden kann. Es findet dort etwas statt, was wir nicht als Leben erleben. Mit dieser Einstellung werten wir die Arbeit grundsätzlich ab. Im Grunde suggerieren wir uns selbst damit, dass wir morgens um 8:00 Uhr das Leben verlassen, um in etwas einzutreten, was eben sein muss, aber was nicht zu unserem Leben gehört. Arbeiten wird dadurch zu einer notwendigen Pflicht, die wir ableisten müssen. Lebendig fühlen wir uns dann nur in der nicht selten kurzen Restzeit, die uns vom Tag übrig bleibt.

    Wenn wir die Arbeit auf diese Weise unbewusst abwerten und die Freizeit als Leben bezeichnen, werden wir dem eigentlichen Leben nicht gerecht. Denn die Arbeit gehört genauso zum Leben wie die Freizeit, und das Leben findet sowohl in der Arbeit als auch in der Freizeit statt.

    Warum verhalten wir uns so, dass wir nicht nur begrifflich die Arbeit vom Leben trennen und sie als Mittel zum Zweck oder als lästige Pflicht betrachten? Das passiert, wenn die Arbeit nicht unserem Bedürfnis entspricht, schöpferisch tätig zu sein. Wenn wir das Bedürfnis, gemeinsam mit anderen Dinge zu erschaffen und (selbst)wirksam zu sein, in unserer Arbeit nicht erfüllt bekommen. Wenn wir in unserer Arbeit nicht genug Wertschätzung erfahren und unser Potenzial nicht ausleben können, dann entsteht das Gefühl der Trennung und wir fühlen uns vom Leben abgeschnitten. Und dann träumen wir vom Feierabend, vom Wochenende und vom Vorruhestand - und beklagen die fehlende Work-Life-Balance.

    Wenn unsere Arbeit aber schöpferisch ist, wenn wir in unserem Arbeitsalltag gemeinsam mit anderen sinnvolle Dinge erschaffen, wenn wir gestalten und wirksam sein können und wenn wir wertgeschätzt werden, dann fühlen wir uns in unserer Arbeit leicht und lebendig. Denn Schaffenskraft, Gestaltungsräume und Wirksamkeit und die damit einhergehende Wertschätzung sind Begriffe voller Lebendigkeit, und genau diese Begriffe sollen unsere Arbeit ausmachen.

    Wenn du dich in deiner Arbeit wieder lebendig fühlen möchtest, aber aktuell nicht weißt, wie das möglich sein kann, dann kontaktiere mich auf meiner Planungsseite und wir unterhalten uns gemeinsam darüber, wie du deine Arbeit wieder in dein Leben integrieren kannst und das Leben in deine Arbeit. 

    https://aldonagiesbrechtconsulting.de/termin/

    6 min
  • Lohnt es sich, als Führungskraft fleißig zu sein?

    Wir kennen alle die eine Kollegin oder den einen Kollegen, die/der irgendwie immer Zeit hat.

    Während du dich kaum vor Arbeit retten kannst und vermutlich mal wieder länger bleiben musst, um das Wichtigste zu schaffen, spaziert sie oder er im Haus herum und unterhält sich gemütlich mit anderen Kollegen.

    Dein Berg an Arbeit wird immer höher, irgendwie landen immer neue Aufgaben in deiner Abteilung. Nicht selten schneit der Chef kurz vor Feierabend herein mit einer neuen Aufgabe: “Frau Fleißig, ich schätze ihre Hands-On-Mentalität wirklich. Schauen Sie das müsste noch bis morgen erledigt werden.” Und so wird tatsächlich harte Arbeit mal wieder mit noch mehr harter Arbeit belohnt. Und während du und deine Abteilung immer weitere Aufgaben übernehmen und immer schneller und mehr arbeiten, steht die besagte Kollegin entspannt an der Kaffeemaschine und unterhält sich, wie zufällig, mit dem Bereichsleiter.

    Du bist von der Situation richtig genervt und hoffst, dass es den Vorgesetzten endlich auffällt, dass die “Gute” mehr redet als sie arbeitet, während du den Laden am Laufen hältst und sogar Aufgaben aus ihrer Abteilung übernimmst. Es passiert aber nichts, ausser dass du immer mehr Arbeit aufgeladen bekommst, während sie es schafft, fast immer pünktlich Feierabend zu machen.

    Und um die Sache auf die Spitze zu treiben, erfährst du im nächsten Teammeeting, dass du in Zukunft auch für einen Teil ihrer Abteilung mit all den Aufgaben zuständig sein wirst. Sie wird nämlich in die nächsthöhere Ebene befördert und wird sich nicht mehr darum kümmern können. “Frau Fleißig, Sie schaffen das schon, zumindest vorübergehend, Sie sind ja so engagiert.” - ist die Begründung des Vorgesetzten.

    Die Geschichte ist zugegebenwemaßen ein wenig konstruiert, aber nur ein wenig. Denn so oder so ähnlich spielt es sich im mittleren Management regelmäßig ab.

    Studien zeigen, dass Fleiß nicht mit dem beruflichen Aufstieg oder dem Gehalt korreliert. Hier spielen ganz andere Faktoren eine wesentliche Rolle. Fleiß ist sogar häufig hinderlich, wenn es um einen Karrieresprung geht.

    Denn wenn dein Berg an Arbeit so hoch ist, dass du nicht mehr mitbekommst, was strategisch wirklich ausschlaggebend ist und du vor lauter Arbeit keine Zeit mehr hast, wichtige Beziehungen zu den Entscheidern zu pflegen, hält dich dein Fleiß schön brav unter dem Berg an Arbeit.

    Bist du auch extrem fleißig, hast aber das Gefühl, dass dadurch nur der Berg an Arbeit höher wird, aber nicht dein Gehalt oder deine Karrierestufe? Hinterlasse deinen Kommentar, auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/posts/aldona-giesbrecht-6ab1021bb_fleiss-faeshrung-arbeitszeit-activity-6844215695115456512-ZlRR oder Instagram: https://www.instagram.com/p/CT4VEHsKEsd/?utm_source=ig_web_copy_link

    5 min
  • Keine Zeit für eine Pause?

    Letzte Woche habe ich darüber gesprochen, wie wichtig es ist, seine Arbeit regelmäßig zu unterbrechen, Abstand zu nehmen und Pausen zu machen.

    Vielen Führungskräften fällt es, obwohl sie die gängigen Zeitmanagement-Methoden perfekt beherrschen, enorm schwer, genügend Pausen einzuplanen und noch viel schwerer fällt es ihnen, diese einzuhalten. Zwingen sie sich, eine Pause zu machen,  sind sie oft mit den Gedanken sowieso bei der Arbeit.

    Warum ist das so? Zum Einen liegt es vielleicht an dem enormen Workload, der besonders im mittleren Management bewältigt werden muss. Aber das ist nicht der einzige Grund.

    Gerade letzte Woche habe ich mit einem Geschäftsführer gesprochen, der krankheitsbedingt für ganze sieben Wochen ausgefallen ist. Sieben Wochen! Vor seiner Krankheit waren sieben Minuten Pause schon schwierig für ihn. Erstaunlicherweise ging das Leben in der Firma auch ohne ihn weiter. Nicht so, dass er obsolet wäre, aber viele Aufgaben haben sich erübrigt, viele wurden von Kollegen oder seinem Team übernommen und manch ein Prozess wurde sogar verbessert.
    Es gab auch viele Entscheidungen, die ohne ihn nicht getroffen werden konnten und manch eine Aufgabe blieb tatsächlich unerledigt. Dennoch wurde ihm klar, dass er seine Einstellung zur Arbeit überdenken darf und das nicht nur im Hinblick auf seine Gesundheit.

    Es gibt zahlreiche Gründe, die uns dazu antreiben, buchstäblich bis zum Umfallen zu arbeiten. Dazu gehört der Perfektionismus und das daraus resultierende Nicht- Delegieren -Können, der Kontrollzwang, der innere Leistungsanspruch, das Nicht-Neinsagen-Können und vieles mehr.

    Gelingt es uns, unsere inneren Antreiber zu identifizieren und sie loszulassen, verschwindet auch das schlechte Gewissen und es eröffnen sich plötzlich die Möglichkeiten, das natürliche Bedürfnis nach Ruhepausen und den Abstand zur Arbeit regelmäßig wahrzunehmen.

    Fällt es dir auch schwer, regelmäßig Pausen zu machen, pünktlich in den Feierabend zu gehen oder von der Arbeit abzuschalten? Buche dir ein kostenloses Strategiegespräch: https://aldonagiesbrechtconsulting.de/termin/

    5 min
  • Macht ein Sabbatical für Führungskräfte wirklich Sinn?

    Zeitdruck, Überstunden und Dauerstress betrachten viele Führungskräfte als ganz normal. Schon in der ersten Woche nach dem Urlaub ist häufig der Erholungseffekt weg. Oft höre ich: “Ja, das wird in meiner Gehaltsklasse vorausgesetzt, dass ich auch am Wochenende und im Urlaub erreichbar bin.”

    Es gibt verschiedene Methoden, mit diesem Work Overload umzugehen. Manchmal sehen Führungskräfte ihren einzigen Lichtblick darin, ein Sabbatical zu planen und sich darauf zu freuen.

    Sabbatical, als eine Art längerer bezahlter Urlaub, ist eine tolle Möglichkeit der Erholung, die von immer mehr Unternehmen angeboten wird. Allerdings ist ein Sabbatical meist erst nach einigen Jahren harter Arbeit möglich und nicht selten hat eine Führungskraft bis dahin einen Bandscheibenvorfall, einen Tinnitus oder steht kurz vor einem Burnout.

    Wäre es deshalb vielleicht sinnvoll, ein Sabbatical so zu gestalten, wie sein Wortursprung zu verstehen ist? Das Wort Sabbatical kommt aus dem Hebräischen und bedeutet Unterbrechung. In der alten Tradition haben die Juden einen Tag in der Woche, den Schabbat, sehr streng von der Arbeit getrennt. Schabbat diente dazu, innezuhalten und die Woche Revue passieren zu lassen. Dankbar, auf das vollbrachte Werk  blicken zu können und die Arbeit ganz ohne schlechte Gewissen zu unterbrechen.

    An dieser Stelle möchte ich die Komponente: “ohne schlechtes Gewissen” besonders betonen. Damit so ein freier Tag die gewünschte entspannende Wirkung bringt, muss er ohne schlechtes Gewissen gestaltet werden. Denn wenn man als Führungskraft die ganze Zeit im Hinterkopf an seine Arbeit denkt und ein schlechtes Gewissen hat, weil man ja eigentlich arbeiten könnte oder sollte, hat so ein freier Tag sogar die gegenteilige Wirkung.

    Es ist wesentlich, sich an diesem Tag zu erlauben, wirklich abzuschalten und die Arbeit, die sowieso nie ganz fertig wird, ruhen zu lassen. Viele Führungskräfte brauchen, um wirklich abzuschalten und Abstand zu ihrer Arbeit zu gewinnen, mehrere Wochen. Deshalb erwarten sie ihr Sabbatical so sehnsüchtig.

    Wie man lernen kann, wirklich entspannt und absolut guten Gewissens seine Arbeit regelmäßig zu unterbrechen, ohne auf ein langes Sabbatical zu warten, erzähle ich in meiner nächsten Podcast Episode. Ich lade dich ein, nächsten Donnerstag wieder reinzuhören.

    6 min
  • Zeitdruck...?!

    Zeitdruck und Stress sind für die meisten Führungskräfte das ganze Jahr lang ein Thema. Vor dem Sommerurlaub ist man aber oft richtig am Rotieren. Man will alles abarbeiten, erledigen und vorbereiten und weiß im Prinzip ganz genau, dass nach dem Urlaub die Pipeline trotzdem überquellen wird. Überstunden nehmen vor dem Urlaub noch mehr zu und nicht selten arbeitet man auch am Wochenende, um vor dem Urlaub wirklich alles zu schaffen. Gibt es einen Möglichkeit, diesem Zeitdruck und Stress zu entkommen und vor und nach dem Urlaub entspannt zu bleiben?

    In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an unseren letzten Kurzurlaub in Prag. Mein Mann und ich lieben diese alte Stadt. Wir genießen es jedesmal aufs Neue, über die Karlsbrücke zu schlendern, auf der, trotz der Masse an Touristen, die besondere Geschichte und der einmalige Flair Prags deutlich zu spüren sind. Auf dieser alten Brücke werden Schmuck und Souvenirs verkauft. Musiker spielen melancholische Lieder und Maler malen kunstvolle Bilder, direkt vor Ort.

    Wir stellen uns hin und beobachten einen dieser Künstler. Er malt, völlig unbeeindruckt von den Menschen um ihn herum, ein wunderschönes Bild von der Moldau. Regelmäßig macht er eine kurze Pause. Er legt seinen Pinsel hin, lehnt sich zurück, nimmt Abstand zu seiner Leinwand und betrachtet versunken sein halbfertiges Werk. Nach einigen Minuten tunkt er seinen Pinsel wieder in die Farbe, bessert an einer kleinen Stelle etwas aus und arbeitet schwungvoll weiter. Er macht diese kurzen Pausen regelmäßig und nimmt immer wieder Abstand zu seinem Werk, das noch lange nicht fertig ist.

    Genauso ist es in der Arbeit als Führungskraft. Auch wenn Führungsarbeit nach außen  hin sicherlich nicht wie ein wundervolles Gemälde von der Moldau aussieht, ist sie doch eine gewisse Form von Kunst. Um als Führungskraft das Große und Ganze im Blick zu behalten und wirklich gute Arbeit zu leisten, ist es deshalb unerlässlich, immer wieder eine  kurze Pause einzulegen, zu unterbrechen und einen gesunden Abstand zu seinem Führungswerk zu nehmen, gerade im größten Stress.

    Wir brauchen Unterbrechung. Auch wenn wir vor dem Urlaub alles abarbeiten wollen. Schnell noch den Bericht zu Ende schreiben, die Tabelle aufsetzen, die 175 E-Mails (pro Tag) beantworten und das Mitarbeitergespräch zwischendurch einschieben. Noch “kurz”ein letztes Meeting vorbereiten und den einen Kollegen zurückrufen …. und so geht es unendlich weiter. Die Pipeline wird niemals leer.

    Genau aus diesem Grund ist es so wichtig, mittendrin innezuhalten, sich zurückzulehnen und bewusst Abstand nehmen zu seinem Führungswerk. Nicht erst dann, wenn alles erledigt ist, das ist es sowieso nie. Sondern genau mittendrin! Denn mit einem kurzen Abstand, einem Perspektivenwechsel, geht die Arbeit tatsächlich viel leichter von der Hand und oft fällt einem ein, dass man doch viel mehr liegen lassen oder delegieren kann, als man denkt ….

    Wenn du als Führungskraft gerade verärgert oder resigniert denkst: Das mag bei den anderen klappen, bei mir geht das aber nicht! Melde dich gerne zu einem kurzen Gespräch und wir unterhalten uns darüber, wie es genau bei dir möglich ist genügend Pausen einzulegen und dir genügend Abstand zu deiner Arbeit zu nehmen. Hier der Link zu meiner Planungsseite: https://aldonagiesbrechtconsulting.de/termin/

    7 min
  • Wie kann man als Führungskraft sicher sein, dass ein Mitarbeitergespräch zielführend ist?
    Obwohl man sich ein klares Ziel für ein Mitarbeitergespräch gesetzt hat, bleibt an der einen oder anderen Stelle ein Rest an Unsicherheit, ob alle Beteiligten verstanden haben, was man gemeint hat.  
    Manchmal hat man als Führungskraft nach einem Gespräch auch das Gefühl, der Mitarbeitende hat zwar gut zugehört und genickt, aber es bleibt dennoch ein Rest von Zweifel bezüglich der Umsetzung.
    Wie kann man so eine Situation vermeiden? Wie kann man sich sicher sein, dass das Gegenüber verstanden hat, wie dringend das Anliegen ist? Wie kann man ihn oder sie entsprechend motivieren?
    Der Weg ist banal und gleichzeitig sehr wirksam: Fragen!
    “Wer fragt der führt”, bestätigt sich an dieser Stelle ganz besonders. Fragen sorgen nicht nur dafür, dass man sich auf das gleiche Informationsniveau bringt, gezielte Fragen drücken auch Wertschätzung aus. Sie zeigen, dass man sein Gegenüber ernst nimmt. Entsprechende Fragen ermutigen, motivieren und inspirieren.
    Wenn du wissen möchtest, wie solche Fragetechniken für dich konkret aussehn könnten, kontaktiere mich auf meiner Planungsliste und wir tauschen uns unverbindlich darüber aus. Den Link dazu findest du in den Kommentaren.
    4 min
  • Wie vermeidet man als Führungskraft frustrierende Mitarbeitergespräche?

    Oft sind Mitarbeitergespräche und Gespräche mit Kollegen oder Vorgesetzten frustrierend, zeitraubend und führen gefühlt nirgendwo hin. Nach manchem Gespräch hat man zwar das Gefühl es war ganz nett, aber was es tatsächlich gebracht hat, weiß man dann doch nicht wirklich.

    Gerade als Führungskraft  hat man oft so viel zu tun, dass der Workload locker für eine bis zwei weitere Personen reichen würde. Deshalb ist Zeit ein äußerst kostbares Gut. Gespräche zu führen, die ein Gefühl von Zeitverschwendung in einem hinterlassen, ist deshalb extrem nervig, frustrierend und energieraubend.

    Wie kann man solche Gespräche vermeiden? Wie schafft man es, ein Gespräch so zu gestalten, dass alle Beteiligten das Gefühl haben, es war effektiv, motivierend und sinnvoll?

    Das Allerwichtigste ist die eigene Klarheit. Geht man in ein Gespräch ohne ein klares Ziel, ist es höchstwahrscheinlich, dass man auch mit einem Gefühl der Unklarheit und des Frustes endet.

    Formuliert man für sich ein klares Ziel, in dem man für sich folgende Fragen beantwortet: Was will ich mit dem Gespräch erreichen? Was will ich durch dieses Gespräch bewegen oder initiieren? So wird man das Gespräch automatisch effizienter und gleichzeitig effektiver führen. Für alle Beteiligten ist dies wesentlich sinnvoller und befriedigender.

    Dabei muss das Ziel an dieser Stelle nicht unbedingt SMART sein. Auch die Absicht, die Beziehung zum Mitarbeiter zu klären,  zu vertiefen oder ihn zu motivieren, ist ein klares Gesprächsziel. Wichtig ist, die eigene Klarheit und eine eindeutige Antwort auf die Frage: Was will ich mit dem Gespräch erreichen? Und natürlich ist es wichtig, das Ziel für sich so klar zu formulieren und zu verinnerlichen, dass man es im Gespräch nicht aus den Augen verliert.

    Manchmal ist das Mitarbeitergespräch als ein obligatorisches Führungsinstrument von “oben” aufoktroyiert (richtig eingesetzt ein sehr wirkungsvolles Führungsinstrument, nebenbei erwähnt). Oder man muss ein Mitarbeitergespräch führen, weil man es im Betrieb schon immer so gemacht hat. In solchen Fällen ist es eventuell schwierig, ein eigenes Ziel zu formulieren. Dennoch ist es gerade heirbeit wichtig, in sich zu gehen und sich ein konkretes Ziel zu überlegen, um die meist knappe Zeit aller Beteiligten wirkungsvoll und sinnvoll zu nutzen.

    Ein klares Ziel unterstreicht auch gleichzeitig die Wertschätzung und den Respekt dem Gesprächspartner gegenüber, indem man seine Zeit und  Energie nicht unnötig raubt.

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    9 min
  • Selbstgespräche
    Selbstgespräche sind eine sehr wirksame Vorbereitung auf Mitarbeitergespräche, Gespräche mit Vorgesetzten und andere herausfordernde Situationen im Führungsalltag.
    8 min
  • Selbstzweifel in Selbstsicherheit verwandeln

    In dieser Episode erfährst du wie sich die Selbstzweifel in Selbstsicherheit verwandeln lassen.

    Wenn du ein kostenloses Beratungsgespräch mit mir vereinbaren möchtest melde dich auf meiner Plansungsseite: 

    https://aldonagiesbrechtconsulting.de/termin/

    9 min

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In diesem Podcast erfährst du, wie du als werteorientierte und vorwärtsgewandte Führungskraft trotz hohen Anforderungen und einer hohen Arbeitsbelastung deinen beruflichen Alltag mit mehr Freude und…