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  • Dreamfall Chapters PS4 Test
    Zunächst einmal vielen Dank, dass endlich die Geschichte weiter erzählt wird. Nach dem Cliffhänger im letzten Teil hätte ich am liebsten das Spiel aus den Fenster geschmissen. So setzt Dreamfall Chapters tatsächlich da an, wo die Entwickler im Jahr 2006 aufgehört haben. Bereits 2014 fing man mit den einzelnen Episoden an und endete schließlich im Juni 2016 mit dem finalen Schlußakt. Nun können wir das komplette Paket auch im Zusammenhang auf der PlayStation 4 genießen und was soll ich sagen, ich bin schnell wieder in der wunderschönen Geschichte drin. Die Story ist recht komplex und wirft bei Neueinsteigern sicher sehr viele Fragen auf. Von daher empfehle ich zumindest den Vorgänger vorher zu spielen. Das Adventure an sich wirkt leider schon etwas angestaubt. Die Grafik ist okay, die Animationen mehr schlecht als recht und die Rätsel schwanken zwischen einfach bis frustrierend. Fehlende Hilfen erschweren uns natürlich die Aufgabe, aber diese sind doch immer lösbar. Jedoch muss ich ganz klar sagen, dass das Spiel eher als interaktives Buch zu betrachten ist, da es sehr viele und lange Dialoge in dem Spiel gibt. Dennoch lohnt sich die fantastische Reise wieder.
    17 min
  • Farpoint PS4 VR Test
    Ich nehme es direkt einmal vorweg: Wer dieses Spiel kaufen möchte, sollte dieses unbedingt im Bundle mit dem Ziel-Controller tun. Zwar kommt dann der stolze Preis von rund 100 € auf euch zu, aber der Controller kann mehr als man anfangs dachte. Er ist nämlich ein vollständiger DualShock Controller Ersatz. Sämtliche Funktionen inklusive Schultertasten und Analogsticks sind wunderbar angebracht und er funktioniert in dem Spiel auf jedenfall beeindruckend gut. Schade, dass man bislang noch keine weiteren Spiele mit dem Aim Controller angekündigt hat und wir auch noch keine Bestätigung haben, dass der Controller demnächst noch einzeln zu erwerben ist, aber zurück zum Spiel. Ihr erhaltet einen wirklich beeindruckenden VR Shooter, der euch das Gefühl gibt, direkt auf dem Planeten zu sein und um euer Überleben zu kämpfen. Die Immersion ist einfach überwältigend. Dennoch, wenn wir das Spiel ohne den Aim Controller ansehen ist es ein guter, aber kein überragender Shooter. Denn die Spielzeit ist nicht gerade lang, spielerisch bieten uns die lineare Level wenig Wiederspielwert und storytechnisch wirkt das Ganze recht dünn. Der normale PlayStation 4 Controller funktioniert zwar so wie er sollte, jedoch ist das Gefühl die Waffe zu tragen kein Vergleich. Bitte mehr davon!
    19 min
  • LocoRoco Remastered PS4 Test
    Nach 10 Jahren kann man es immer noch sagen: LocoRoco sieht einfach so putzig aus und so klingt es auch. Im Grunde verbindet man LocoRoco doch immer mit Sonys Handheld PSP, denn das einzigartige Gameplay ist schon bemerkenswert. Wir steuern nur indirekt unsere kleinen Helden indem wir einfach die Spielwelt kippen lassen um demnach die kleinen wuseligen, ballförmigen Wesen durch Schwerkraft rollen zu lassen. Wir bestimmen nur wann sie zu hüpfen haben. Das Prinzip und die Aufmachung funktionieren noch heute. Quietschbunt und mit wunderschönen piepsigen Sounds sowie Musik ist man schnell im Spiel versunken und wippt automatisch mit. Wer jetzt denkt, ach das ist doch nur etwas für Kinder, der irrt sich. LocoRoco ist sicherlich für jedermann ein unterhaltsamer Spaß. Die Frage stellt sich nur, wie lange wir uns unterhalten lassen? Denn die Portierung läuft nicht immer so rund, die Kamera ist wie im alten Game sehr nah dran und dadurch verliert man leicht die Übersicht. Auch die Musik leiert beim beenden der Levels und eigentlich ist das Spiel auch insgesamt viel zu einfach. Die einzige Herausforderung besteht darin, alle Verstecke in den Levels zu finden. Dennoch ist das Preis-/Leistungsverhältnis fair und bietet für rund 15 € sicher ein Menge Spaß.
    12 min
  • Dragon Quest Heroes 2 PS4 Test
    Wie schon Teil 1 ist Dragon Quest Heroes 2 ein Musou-Spiel à la Dynasty Warriors, gemischt mit dem beliebten Dragon Quest Franchise. Natürlich gibt es auch JRPG Elemente, wie es sich für ein Dragon Quest gehört. Insgesamt können wir 15 Helden spielen, welche sich auch unterschiedlich spielen und für Abwechslung sorgen, außerdem können wir sie alle aufleveln, ausrüsten und verstärken. In den spaßigen, actionreichen Kämpfen können wir schnell zwischen ihnen hin und her wechseln, außerdem können wir auch wieder Monster als Helfer benutzen, indem wir Steine von ihnen einsammeln und dann im Kampf für uns einsetzen. Die Story ist zwar nichts Außergewöhnliches, macht aber Spaß und die Charaktere sind sehr sympathisch. Was in Teil 1 fehlte, war ein Multiplayer-Modus, diesen bekommen wir jetzt und können so mit Freunden die Story-Missionen erledigen, oder in Dungeons kämpfen. Was ein wenig gefehlt hat ist Abwechslung in den Missionen und für erfahrene Musou-Spieler könnte auch die Anforderung etwas zu gering sein, aber dafür glänzt das Spiel mit der gelungenen Mischung aus Actionklopper und Rollenspiel.
    14 min
  • Grip PC Vorschau
    Back to the Roots heißt es für alle Freunde des futuristischen Rennspiels, denn Grip entführt euch achtzehn Jahre zurück in die Zeit der ersten Playstation und Windows 9x, zumindest vom Gameplay her. Caged Element Inc. entwickelt mit Grip ein würdiges Remake des orginals Rollcage und holt es ins 21. Jahrhundert, dabei wurde nur der Rückspiegel vergessen, denn das HUD ist optisch dem Konzept der Urfassung angepasst. Die Musik ist so stimmig, dass es schon deshalb Spaß macht zu spielen. Diese stammt aus der Feder von Künstlern wie Kevin Greenlee, welcher schon die musikalische Untermalung diverser anderer Spiele übernahm. Das Waffenarsenal dieses Spiels ist ebenso abwechslungsreich, wie von taktischem Interesse, denn wo lege ich eine Mine, oder welchen Gegner vor mir schalte ich wie aus, sollte man sich schön überlegen, auch wenn man schnell mal den Halt verliert. Abwechslung bieten auch die verschiedenen Spielmodi, wobei das Rennfeeling bei Arenakämpfen überhaupt keine Rolle spielt, hier werden nur Abschüsse gezählt. Das Spiel bietet zur Zeit schon einiges, allerdings ist abzuwarten, ob sich die Entwickler halten können und das Produkt fertig wird, denn das ist das Hauptproblem der Spiele im EA. Außerdem kann man sagen, dass das Spiel im Singleplayer zwar eine Menge Spaß bietet, ebenso wie im Splitscreen, aber der Multiplayer ist leider zu schlecht frequentiert und daher bietet das Spiel einen, wenn auch gewaltigen, aber nur kurzzeitigen Spaß.
    11 min
  • GameFeature unterwegs auf der RPC - Role Play Convention 2017
    Auf Europas größtem Fantasy-Spielplatz präsentierten erneut zahlreiche Fantasygestalten, Spiele-, Film- und Serienhelden aus Welten wie Star Wars, Game of Thrones, Ghostbusters, Steampunk oder Manga ihre kreativen Kostüme und waren damit in bester Gesellschaft. Die Rede ist von der RPC - Role Play Convention 2017. Natürlich waren wir von GameFeature mit Hannah und Sebastian auch vor Ort und berichten von unseren Erlebnissen.
    22 min
  • RiME PS4 Test
    Ich glaube kein Indietitel hat mich zuletzt so berührt wie RiME. Ein kleiner Junge, gestrandet auf einer Insel, die viele verschiedene Mysterien beherbergt, von einem kleinen Geisterfuchs bis hin zu alten Robotern. Ich war sofort gebannt durch die Szenerie und die Musik, die mir eine Gänsehaut bereitete und mich richtig in das Spiel einlullte. Das Ganze erinnerte mich sehr an Journey, was mich damals genauso gepackt hat. Und auch hier gibt es eine alte Kultur, die anscheinend untergegangen ist und wir versuchen zum Teil herauszufinden, was passiert ist. Vor allem aber versuchen wir von der Insel wieder runterzukommen und kämpfen uns durch verschiedene Rätsel, die uns immer weiter Richtung Ausgang und Lösung des Mysteriums bewegen. Die Rätsel empfand ich dabei zwar schon als fordernd, aber lösbar. Man bekommt oftmals Hinweise durch Wandmalerei und irgendwann löst man die Rätsel schon ganz intuitiv. Vor allem die Nutzung von Licht, Schatten und Tageszeiten fand ich dabei sehr gelungen. Es gibt auch bedrohliche Momente, die mir wirklich ein paar Schweißperlen auf die Stirn getrieben haben, aber Alles in Allem ist das Spiel sehr harmonisch. Nur die langen Ladebildschirme haben schon etwas gestört, genauso wie die ruckeligen Sequenzen, aber das tat dem Spielvergnügen keinen Abbruch. Ich würde euch daher dringend empfehlen dieses Spiel einmal zu spielen, allein wegen der gelungenen Atmosphäre und der Storyelemente.
    15 min
  • Day of Infamy PC Vorschau
    Day of Infamy wurde als Mod für Insurgency geplant und dann aber von New World Interactive als eigenständiges Spiel auf den Markt gebracht. Danke dafür, denn Day of Infamy ist ein gelungener WW2 Shooter, der durchaus mit der Konkurrenz mithalten kann. Was in den Serien der WW2 Shooter verloren ging, wurde hier mit Herz und Verstand neu aufgegriffen, so ist es zum Beispiel existenziell, sich nach rechts und links zu lehnen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Games, setzt dieses Spiel sein Augenmerk auf das Wichtige und lässt überflüssige Dinge einfach weg. Einige Dinge sind konform mit Insurgency, andere sind etwas abgeändert, so kann man nun auch Arty und Nachschub als Unteroffizier anfordern. Das beste Spielerlebnis bekommt man natürlich mit Freunden, wenn die Kommunikation über TS, oder ähnlichem stattfindet, denn nicht nur im PvP, sonder auch im PvE gilt Teamplay als oberstes Gebot. Mit nicht befreundeten Spielern kann man über den Ingame Voice Chat kommunizieren, dieser wird mal mehr, mal weniger häufig genutzt. Meist in Englisch, aber auch gerne mal in einer Fantasiesprache, bzw. Französisch, aber auch da habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Community Neulinge mit Verständnis aufnimmt. Im krassen Gegensatz zu den anderen Onlinegames, in denen meist nur rumgebashed wird.
    12 min
  • Bounty Train PC Test
    Bounty Train ist eher schwierig zu beschreiben. So bedient es sich einiger Elemente einer Wirtschaftssimulation, wie die damligen Spiele Hanse, Patrizier, Port Royale, etc., und vermischt es mit Strategie- sowie mit Rollenspielelementen. Dadurch kommt keines der Elemente zu kurz und sie ergänzen sich sehr gut, jedoch sind diese auch recht flach und Profis werden durch fehlende Spieltiefe auf Dauer die Lust am Spiel verlieren. Dennoch bietet Bounty Train sicherlich einiges Neues und Spieler, die mal etwas Neues sehen möchten sind hier genau richtig. So bauen wir uns durch eine Erbschaft im 19. Jahrhundert unsere eigene Eisenbahnlinie auf und lernen dadurch die Höhen und Tiefen der Branche mitten im amerikanischen Bürgekrieg kennen. Die Geschichte wird ausschließlich in vielen Textfenstern erzählt, was ich doch heutzutage als sehr nervig empfand. Auch die schweren Banditenangriffe erleben wir im Echtzeitstragiemodus in guter alter Commandos oder treffender Desperados Ansicht. Generell erleben wir oftmals Zeitsprünge und fühlen uns in alte Spiele hineinversetzt, wie z.B. auch North & South. Daher glaube ich wirklich, dass die Entwickler an die gute alte Zeit anknüpfen wollten und etwas Neues in einem Mix erschaffen wollten und das finde ich, ist ihnen auch durchaus gelungen. Ein paar Abstriche muss sich das Spiel dennoch gefallen lassen.
    15 min
  • The Silver Case PS4 Test
    Nachdem ich bereits Killer is Dead oder Lollypop Chainsaw gespielt habe und bis heute sehr begeistert bin, war ich neugierig, was das erste Spiel von Grasshopper Manufacture auf dem Kasten hat. Würde es genauso abgedreht sein, wie seine bekannteren Titel? Zuerst war ich schon bei dem Genre etwas skeptisch, denn bislang konnte ich Suda51 nicht zusammen mit Visual Novels bringen. Und bereits nach den ersten 5 Minuten hätte ich mir gewünscht, es auch dabei belassen zu haben. Dabei ist die visuelle Umsetzung mit einem mix aus CGI, Anime-Sequenzen, Zeichnungen und Live Action sehr interessant und auch immer wieder gut für grotesque Szenarien, aber was Spielmechanik und Storytelling angeht, hat es seine Schwächen. Vor allem bei ersterem wollte ich manchmal schon aufgeben. Neben den Dialogen und der Story gibt es Stellen, wo der Charakter sich fortbewegen kann und auch in der Lage ist mit seiner Umgebung zu interagieren. Jedoch sind die teilweise philosophisch ausufernden Gespräche im Vordergrund und man kann nur selten den "Adventure"-Part übernehmen. Dabei ist die Story um die mysteriösen Morde gar nicht so schlecht und wird aus 2 verschiedenen Perspektiven erzähl, die eines Detectives und eines Journalisten. Hier erkennt man auch ganz klar die Handschrift von Suda51, denn die Story birgt ein paar coole Twists und generell hat der Plot etwas makabres an sich. Dennoch finde ich das Spiel bei Weitem nicht mehr zeitgemäß und stellenweise mit den sehr penetranten Soundeffekten und der in die Länge gezogenen Story auch eher nervig und ermüdend. Immerhin ist das Konzept schon 18 Jahre alt und heute nicht mehr zeitgemäß, daher kann man nicht wirklich objektiv sein an dieser Stelle. Wer Fan von makabren Storys, Visual Novels und Nostalgie-Spielen ist, der sollte dem Spiel eine Chance geben. Aber ich für meinen Teil würde es persönlich nicht jedem nahelegen.
    13 min

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