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  • Little Nightmares PS4 Test
    Auf den ersten Blick erinnert Little Nightmares an Spiele wie Limbo oder Inside, man spielt ein einsames kleines Kind und läuft durch eine gruselige Welt voller Schrecken. Diesmal können wir im Unterschied aber auch nach vorne und hinten laufen. Das Spiel beginnt auch sofort ohne große Erklärungen und wir befinden uns in einer Alptraumwelt, die atmosphärischer nicht sein könnte. Es heißt seinen Weg durch dunkle Räume und Rohre zu finden, wobei man auch Rätsel lösen muss um weiter zu kommen. Oft werden wir von den abstrakten Figuren, wie einem Koch verfolgt, was einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Little Nightmares spielt wirklich mit den Alpträumen der Menschen und das Artdesign sowie die Soundkulisse tragen unheimlich viel zur Atmosphäre bei. Das tröstet auch über die geringe Story und Spielzeit hinweg. Man erfährt eigentlich nie so wirklich, warum man hier ist, aber mich persönlich hat das nicht gestört, weil ich damit beschäftigt war wegzulaufen. Auch die Mischung aus Rätseln und Actionpassagen ist gelungen und es wird eigentlich nie langweilig.
    9 min
  • LEGO City Undercover PS4 Test
    Endlich bekommen wir in LEGO City Undercover die Gelegenheit, zu zweit zu spielen. Nachdem es ursprünglich nur für die Wii-U erschien, bekommen wir jetzt auf PS4, Xbox One und der Switch die Gelegenheit diese LEGO Perle nachzuholen. Es ist wohl das LEGO Spiel mit der größten open World in LEGO City und diese lädt einen auch schön zum Erkunden und Entdecken ein, an jeder Ecke gibt es etwas zu finden. Die Story des Spiels dreht sich um Polizist Chase McCain auf der Jagd nach Verbrecher Rex Fury. Dabei spielen wir sowohl klassische Levelabschnitte, als auch wilde Verfolgungsjagden durch LEGO City. Durch Chases Verkleidungen erlangen wir im Laufe des Spiels neue Fähigkeiten, welche wir dann wieder zum Freischalten von weiteren Geheimnissen benötigen. Ein klassisches LEGO Spiel also. Der Splitscreen Koop funktioniert auch soweit ganz gut, lediglich die Kamera macht manchmal Probleme und es kommt ab und an zu Rucklern. Insgesamt hat mir das Spiel aber auch beim zweiten Durchspielen wieder sehr viel Spaß gemacht und vor allem der Couch Koop wertet das Spiel immens auf.
    11 min
  • Syberia 3 PC Test
    Ich gebe ja zu, ich bin kein großer Freund von Mechanik Rätseln, allerdings haben mich Syberia 1 und 2 durchwegs unterhalten. Das lag natürlich an der wundervollen Storyline und dem Grafikstil des bekannten Comiczeichners Benoit Sokal. Auch in Teil 3 merkt man wieder den Zauber dieser Welt. Leider wird dieser nun durch zahlreiche Problemen überschattet. Das ist leider so schlimm, dass wir wenig Lust haben die Story weiterhin zu verfolgen, aber woran liegt es eigentlich? Wir merken schnell, eigentlich sieht Syberia 3 für ein Adventure sehr gut aus, schöne Hintegründe, sehr gut gestaltete Charaktere und das ganze Setting wird durch eine schöne Musik untermalt. Doch plötzlich der Hinweis man solle doch am besten per Gamepad spielen. Erster Gedanke war bei mir: Bitte was? Das komplette Adventure ist via WASD Steuerung in einer 3D Welt steuerbar und nicht wie die Vorgänger in Point and Click Variante. Ganz klar, dass man hier mehr den Fokus auf die Konsolen Steuerung gelegt hat. Doch der Entwickler vergisst hier, dass das Spiel nur PCler wirklich kennen und lieben gelernt haben und, dass die Veränderung der Steuerung ähnlich wie schon damals bei Monkey Island 4 mächtig schief geht. Sehr hakelig steuern wir uns durch die Gänge und versuchen uns in den recht guten Mechanik Rätseln. Doch kaum in den Dialogen angekommen, merken wir sehr deutlich, dass das Spiel überhaupt nicht lippensynchron ist. Dieses wäre nicht unbedingt so schlimm, wenn die Kameranicht so ordentlich auf die Gesichter draufhalten würde. Außerdem gibt es zahlreiche weitere Probleme, wie z.B. Kameraruckler, kein freies Speichern, lange Ladezeiten... Wir finden auch keinen Wiederspielwert aufgrund der sehr linearen Story ohne große Entscheidungsmöglichkeiten. Gerade wenn eine Fortsetzung 12 Jahre auf sich warten lässt, sollte man zumindest technisch ein gutes passabeles Adventure erwarten können, das auch auf den meisten PC Systemen lauffähig ist.
    19 min
  • Banner Saga Komplettpaket PS4 Test
    Die erfolgreichen und beliebten Spiele Banner Saga 1 und 2 gibt es jetzt als Komplettpaket zusammen mit dem neuen Überlebensmodus. Das tolle an diesen Spielen war vor allem das Artdesign und die Story, in der alle Entscheidungen Auswirkungen hatten. Auch war nicht garantiert, dass alle geliebten Helden überleben, denn einmal tot hieß tot. Ich mochte beide Teile sehr gerne, da die Mischung aus Rollenspiel und Rundenstrategie gepaart mit einem tollen Wikinger-Setting einfach stimmte. Das Komplettpaket ist eine wirklich tolle Sache für alle, die diese beiden Klassiker noch nicht gespielt haben, da sie hier zu einem fairen Preis zu haben sind. Im Überlebensmodus können wir aus den Helden der Story sechs auswählen, mit denen wir dann bis zu 40 Kämpfe bestreiten müssen. Nach Kämpfen erlangen wir Ansehen, welches wir dann für Ausrüstung oder neue Helden, die die gefallenen ersetzen, benutzen können. Am Ende bekommt man dann eine Ranglisten-Auswertung, wie gut man abgeschnitten hat. Als Ergänzung zu den Hauptteilen ist dieser Modus ganz nett und im Paket enthalten, was es zu einer wirklich runden Komplettsammlung macht.
    9 min
  • StarBlood Arena PS4 VR Test
    Mit bis zu insgesamt acht Mitstreitern dürfen wir in den VR Cockpits der Raumschiffe Platz nehmen und dort dürfen wir uns gegenseitig sozusagen mit Laserstrahlen torpedieren. Starblood Arena ist sicherlich nichts für schwache Mägen. Denn auch hier gilt es aufgrund der Schwebemechanik und den daher unkonventionellen fliegen diesen Titel mit Vorsicht zu genießen. Wir steuern hier mit der PlayStation VR und Gamepad und uns überkommt ein Gefühl wie im damaligen Descent. Rauf, runter zur Seite, Feinde anvisieren, schießen und schnell wieder in Deckung. Ähnlich wie bei Eve Valkyre visieren wir mit den Kopf unsere Ziele an und können so schnell die Feinde aufs Korn nehmen. Leider scheinen die Online Gefechte nicht so richtig zu funktionieren. Endweder gibt es viel zu wenig Spieler oder es stimmt etwas mit den Server nicht. Natürlich können wir auch gegen Bots kämpfen, jedoch ist es nun mal ein Online Spiel und da will man nicht stundenlang auf ein Match warten. Aber immerhin gibt es Erfahrungspunkte und diese investieren wir wiederum in Ausrüstungen.
    10 min
  • The Crow's Eye PC Test
    Bei all den generischen Horror Adventure Games da draußen, die fleißig mit Unity programmiert werden, freut man sich ab und an mal über ein bisschen Abwechslung. Zwar ist The Crow's Eye jetzt keine bahnbrechende Neuerung im Genre, aber es bietet erfrischende Ansätze, die es sich lohnen zu spielen. Zu Beginn ist man erst etwas ernüchtert, denn wie so oft befindet man sich als Figur in einem mysteriös spukenden Gebäude. Man läuft durch die Räume und versucht dabei, das Geheimnis seines Daseins dort zu erkunden und muss sich Jumpscares und Rätseln stellen. Doch nach dem zweiten Akt habe ich gemerkt, dass doch mehr dahinter steckt, als ich anfangs dachte. Crafting, interessante abwechslungsreiche Rätsel und eine gewisse Storytiefe haben sich herauskristalliesiert. Vor allem der Einsatz von zeitverlangsamenden Medikamenten für die Rätsel- und Geschicklichkeitspassagen haben es mir angetan. Die Rätsel sind dabei abwechslungsreich, könnten aber schwieriger sein für meinen Geschmack. Dennoch fand ich mich gut unterhalten. Was ich leider nicht vom Horror-Teil sagen kann, denn außer Jumpscares und stupiden sich bewegenden Gegenständen und Türen war da nicht so viel Horror. Immerhin gab es beklemmende Momente, die vor allem von den Notizen, Briefen und Tonbandaufnahmen der ehemaligen Gäste der Universität hervorgerufen wurden. Die Story rund um das Verschwinden einiger Patienten und Bewohner war schon spannend und vor allem, was das Ganze mit den aktuellen Ereignissen zu tun hat. Grafisch und soundtechnisch war es jetzt kein Glanzgame. Auch, dass man mal wieder kaum mit der Umgebung interagieren konnte, war sehr schade, scheint aber bei dieser Art Indie-Games normal zu sein. Trotzdem würde ich sagen, dass man sich dieses Spiel für einen schummerigen Nachmittag schon einmal zu Gemüte führen kann.
    19 min
  • Tales of Maj'Eyal PC Test
    Als ich mir das erste mal Tales of Maj'Eyal angesehen habe, fühlte ich mich wie auf einer Reise zurück in die Mitte der 90er Jahre versetzt. Doch auch wenn man meinen mag, das Spiel stamme aus dem letzten Jahrhundert, so wurde es erst 2012 offiziell released. Wie bei vielen Indietiteln liegt der Fokus nicht auf der Grafik, sondern auf der Technik. Zumindest da hat das Game die Nase weit vorn, denn so komplex hätte ich es mir anhand der Optik nicht vorgestellt. Aber was soll man anderes von einem Rogue-like Dungeon Crawler auch erwarten? Die Maps, die sich aneinanderreihen, bieten jede Menge Abenteuer und vor allem Herausforderungen. Das Spiel ist sehr anspruchsvoll im Aufbau des Charakters, bei der Auswahl der richtigen Skills und dem Ablauf des rundenbasierten Kampfsystems. Normalerweise bin ich ein großer Fan dieser Mechanik, aber hier war wirklich Gehirnschmalz gefragt, denn kaum hat man sich falsch entschieden ist man schon tot. Und ich muss es gestehen, ich bin bereits im Tutorial gestorben, weil ich das Spiel nicht ernst genommen habe. Und das Schlimme ist, wenn man seine Leben aufgebraucht hat, ist der Charakter für immer tot (Permadeath). Und auch wenn das Spiel alt aussieht, bockschwer ist und für viel Frustration sorgt, so hat es einen nostalgischen Charme, dem man sich nicht entziehen kann. Ähnlich wie bei Diablo möchte man noch ein paar Schritte weiter gehen und schauen, ob in dem schattierten Bereich vielleicht noch eine mächtige Rune versteckt ist, um dann zu erkennen, dass man in einen Hort von Skeletten gelaufen ist. Zudem bietet es eine vielzahl von Skills, Equipment und Klassenspezialisierungen, mit dem ihr euren Charakter individuell aufpolieren könnt. Ach ja, hab ich schon erwähnt, dass es über 1.600 Achievements gibt? Nein? Na, dann habt ihr wenigstens sehr lange Zeit, diese alle auf Steam frei zu schalten. Und wenn ihr nicht sicher seid, ob ihr das Spiel mögen werdet, so könnt ihr das Grundspiel kostenlos im Internet erwerben. Dennoch empfehle ich euch die paar Euro auf Steam zu investieren um mehrere hundert Stunden Spielfrust,... äh Spielspaß zu bekommen. Zudem wird das Game regelmäßig kostenlos geupdated und auch erweitert.
    28 min
  • Conan: Exiles PC Vorschau
    Funcoms Age of Conan wurde ungebaut und somit springen die Jungs auf den aktuellen Trend der Survival Games auf. Dabei brauch sich das Spiel gar nicht so vor der Konkurrenz verstecken. Jedoch steckt das Spiel wirklich noch in den Kinderschuhen und bedarf sich noch an einer langen Early Access Phase um die zahlreichen Bugs auszumerzen. Dabei fängt das Spiel sehr gut an, wir stehen mitten in der Wüste und besitzen rein nichts. Ähnlich wie in Minecraft müssen wir uns den Weg und die Möglichkeiten des Spiels selber zusammensuchen. Bis wir unser erstes Haus bauen können und genug Nahrung bekommen um unser Überleben zu sichern, dauert es sehr sehr lange. Aber das Spiel hat auch Lichtblicke, so gibt es NPCs die für einen schuften dürfen und wir dürfen uns den Servertyp aussuchen: Ob PvP, PvE oder Singleplayer, das Spiel bietet für jeden Spieletypen etwas. Auch das Anbeten bestimmter Gottheiten kann das Spiel sicherlich interessant gestalten. Derzeit sind wir uns jedoch noch unschlüssig, in welche Richtigung das Spiel sich noch entwickeln wird. Die Ansätze passen auf jedenfall und das Setting hat doch auch schon etwas, oder?
    14 min
  • Persona 5 PS4 Test
    Endlich ist Persona 5 auch bei uns erhältlich und wir kommen in den Genuss dieses gelungenen Genremix aus JRPG und Highschool Simulation. Unser stummer Protagonist wird wegen Körperverletzung verurteilt und muss nach Tokio ziehen, wo er auf eine neue Schule kommt und neue Charaktere kennenlernt. Nach einem doch recht langen Intro haben wir völlige Freiheit, was wir machen, sei es uns mit Freunden zu treffen und die Beziehung zu stärken, zu lernen oder die Stadt zu erkunden. Es gibt überall was zu entdecken und wir können mit vielen Aktionen unsere Charakterwerte ausbauen. Jede Aktion kostet jedoch Zeit, welche wir uns einteilen müssen und abwägen, was jetzt gerade primär wichtig ist. Denn abseits des Schülerlebens kämpfen wir mit unseren Freunden in einer Metawelt gegen die Dämonen der Seelen unserer Mitmenschen. Unterstützt werden wir außerdem von Personas, Wesen unserer Persönlichkeit, welche mit der Zeit auch stärker werden und von denen wir sogar neue bekommen können. Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab und wir müssen die Schwächen unserer Gegner ausnutzen. Als Belohnung winken Erfahrung, Geld und Items. Was das Spiel aber zu etwas ganz Besonderem macht ist der einzigartige Style und die Stimmung mit der Musik und dem Comicstil. Das macht einfach Spaß und ist nicht nur etwas für Japan-Freunde.
    49 min
  • Atelier Firis: The Alchemist and the Mysterious Journey PS4 Test
    Atelier Firis ist mittlerweile der der 18. Teil der Reihe! Am bewährten Spielprinzip und dem jährlichen Erscheinungstermin hat sich nichts geändert. Der Fokus in Atelier spielen liegt im Sammeln von Zutaten, welche man dann durch Alchemie miteinander kombiniert um neue Items herzustellen. Die Story war im letzten Teil tatsächlich etwas interessanter als hier. Firis lebt in Ertona, einer Stadt unterhalb der Oberfläche, welche von einer großen Tür abgeriegelt ist. Noch nie hat sie die Außenwelt gesehen, sie sammelt stattdessen immer nur Erze. Eines Tages tauchen dann Sophie und Plachta aus dem Vorgänger auf und weisen sie in die Geheimnisse der Alchemie ein. Daraufhin möchte sie nach Reisenberg reisen, um die Prüfung der Alchemisten abzulegen. Dafür bekommt sie allerdings nur zehn Monate Zeit, ja genau, das Zeitlimit ist zurück und alles, was wir tun verbraucht wertvolle Zeit. Im Unterschied zum Vorgänger haben wir diesmal eine offene Spielwelt und dazu noch ein mobiles Atelier, welches uns mehr Freiheiten bietet als in Vorgängern. Leider ist aber die Technik doch schon recht altbacken und wir haben Pop-Ups und Kantenflimmern. Alles in allem ist Atelier Firis ein solider Teil, aber kein Highlight der Reihe.
    10 min

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