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  • Steep Xbox One Test
    In den letzten Jahren ist der Schnee weder im Real Life, noch digital für mich gefallen und jetzt kommt Steep mit seinen Tricks um die Ecke. Ich habe schon ganz vergessen, dass es mal so Wintersportspiele gab, dass es auch Spaß machen kann mit dem programmiertem Snowboard rumzutricksen und sich auszuprobieren. Es scheint fast so, als wäre ein Dino wieder zum Leben erwacht. Anfänglich war ich der ganzen Sache etwas skeptisch gegenüber. Eine offene Welt...Schnee...Wingsuits...was soll das nur werden?? Wie ist die Umsetzung des Ganzen? Es bietet sich einem in der Tat die Möglichkeit das Spiel zu erkunden, wie man mag und sich jeder Challange zu stellen. In der Tat ist es so, dass das Spiel etwas hakelig rüber kommt, die Mitspieler versperren teilweise die Sicht, es kratzt an den Grenzen des Machbaren, was die vorgegebenen Zeit und die Tricks angeht, zieht dadurch puren Hass und Wut nach sich. Was mir persönlich allerdings eher ein Ansporn ist, denn eine Herrausforderung bedeutet nun mal an seine Grenzen zu gehen und über diese hinaus. In einer Zeit, in der wir Spieler ständig das Wort XP auf dem Monitor in sämtlichen Farben und Formen zu lesen bekommen, bildet Steep da einfach einen Gegenpol. Auch wenn es mich persönlich, und meine Nachbarn warscheinlich auch, eine menge Nerven kostete dieses Spiel zu testen, stolz ist man allemal, wenn man eine Herrausforderung gemeistert hat.
    14 min
  • Resident Evil: The Final Chapter im Filmspecial PodCast
    Als einzige Überlebende des Krieges, der als letzter Widerstand der Menschheit gegen die Untoten geplant war, muss Alice nun dorthin zurückkehren, wo der Alptraum begann - Raccoon City, wo die Umbrella Corporation ihre Truppen für einen finalen Schlag gegen die Überlebenden der Apokalypse versammelt...
    15 min
  • Lethal VR PS4 VR Test
    Wer will noch mal, wer hat noch nicht? So fühlt man sich bei Lethal VR, es hat etwas von einem Jahrmarkt Schießplatz. Erst einmal denkt man, die Waffen liegen dank der Movesteuerung sehr gut in der Hand, dann schießt man auf einige Ziele und man wird eines Besseren belehrt. Oft erwischen wir uns dabei, dass wir wirklich genaustens auf die Ziele schießen, diese jedoch erst beim dritten oder vierten Versuch in die Knie gehen...ähh...ich meinte die Pappwände einfach umfallen. Besonders stark merkt man dieses, wenn wir die Messer freigeschaltet haben und versuchen präzise zu werfen. Zwar sind die Miniaufgaben recht unterhaltsam, dennoch mangelt es oftmals an der Präzision und an der lustlosen sterilen Umgebung. Leider hat uns Team 17 hier sehr entäuscht. Obwohl der Preis von rund 15 € sicherlich nicht zu hoch angesetzt ist, ermüden uns die Aufgaben bereits nach wenigen Runden. Dennoch finden wir es cool mit der VR immer wieder nach Gegnern Ausschau zu halten und somit den Kopf hin und her zu bewegen.
    9 min
  • Gravity Rush 2 PS4 Test
    Nachdem vor einem Jahr die Remastered Version von Gravity Rush endlich auch auf der PS4 erhältlich war, folgt auch schon der zweiter Teil. Eigentlich ein gelungener Schachzug, denn die Geschichte rund um Kat, die tollpatschig liebenswürdige Königin der Gravitationsmanipulation, ist einfach hinreißend sympatisch. Die Geschichte knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Wer jedoch den ersten Teil überspringt, der ist storytechnisch etwas angeschmiert, denn es gibt keine Zusammenfassung als Einführung. Daher würde ich empfehlen, holt dies so schnell wie möglich nach. Ansonsten hat sich am Spielprinzip nichts geändert. Zu den bereits bekannten Fähigkeiten von Kat gesellen sich noch Mond- und Jupiter-Stil, die sie entweder leichter oder Schwerer machen. Vor allem beim Kämpfen fand ich Jupiter ziemlich hilfreich, weil man mit mehr Wumms auf die Gegner losgehen konnte. Generell fand ich den Schwierigkeitsgrad sehr ansprechend. Jede Sidequest hat ander Ansätze, so gab es Passagen, in denen man einfach Geschicklichkeit anwenden musste, bei anderen wiederum Taktik. Passend zum Inhalt des Spiels konnte man die Schwerelosigkeit und das Manipulieren seiner Umgebung gut einsetzen. Und das Dank dieser super niedlichen Katze Dusty, die aussieht, als würde das ganze Universum in ihr wohnen. Und da kommen wir auch schon zum Design, denn das ist überraschender, als man es bei Cell Shading Grafik erwartet. Das liegt aber an dem spielerischen Umgang mit der Schwerelosigkeit. Ganze Städte und Ruinen schweben an einem vorbei, während man in der Ferne dunkle Wolken und unendliche Weiten sieht. Ein toller Anblick, der einem das Spiel mit der Schwerelosigkeit gleich weiter versüßt. Und auch die Charaktere sind allerliebst, besonders aber Kat. Eine Heldin, wie sie gutmütiger und naiver nicht sein könnte, eben wie eine Katze irgendwie. Aber auch ihre Freunde und die NPCs haben ihren Charme und eigene Hintergrundgeschichten. Dennoch hätte ich mir bei einem so dystopischen Setting mehr Drama und Tiefgang gewünscht, aber das ist schon Meckern auf hohem Niveau. Woran ich aber wirklich meckern muss, ist die hakelige Steuerung, die nicht sehr präzise ist und vor allem bei der Kamera, die gerade in engen Räumen und an Kanten gern mal in der Wand hängen bleibt. Trotzdem gibt es hier 30-40 Stunden tolle Action mit viel Herz, die jeder in seiner Sammlung haben sollte.
    17 min
  • Picross 3D Round 2 3DS Test
    Picross 3D geht in die zweite Runde auf dem 3DS. Dieses Spiel ist etwas für echte Knobelfreunde, wie schon der Vorgänger für den DS. Ein Picross ist ein Rätsel, in dem man Figuren „malt“, indem man Blöcke ausmalt. Durch die Zahlen an einer Reihe oder Spalte weiß man, wie groß die Blöcke sind, und welche Farbe sie haben. Dann muss man kombinieren, wo freie Blöcke sein müssen. Das macht in 3D sehr viel Spaß, ist jedoch für Veteranen selbst auf dem schwierigsten Schwierigkeitsgrad etwas zu einfach. Das Tutorial kann man auch nicht überspringen. Für Anfänger ist dieses jedoch sehr hilfreich. Außerdem gibt es eine Hinweisfunktion, falls man mal absolut nicht weiterkommt. Durch das Lösen der Rätsel baut man Figuren und sammelt Steine, je nachdem wie gut man war. Damit schaltet man dann wiederum neue Rätsel frei. Die Hintergrundmusik ist auch sehr passend und entspannend, sodass das Spiel für mich echt gut zum Relaxen war. Ich war regelrecht süchtig, danach, nur noch eine Figur zu bauen. Wer also nach einen richtig tollen Rätselspiel ohne viel Action sucht, der ist hier genau richtig!
    14 min
  • Dragon Ball Xenoverse 2 PS4 Test
    Anfang der 2000er war Dragon Ball eine der Serien, die man geguckt haben musste. Wenn man auf dem Schulhof nicht mitreden konnte, wie Son Goku versucht mit der Energie aller Bewohner im All Freezer zu zerstören, dann war man einfach draußen. Heute gibt es zwar nach langer Zeit wieder neue Folgen, aber der Hype ist bei weitem nicht mehr so groß wie früher. Dennoch erfreuen sich die Spiele dieses Fanchises bei Fans immer noch großer Beliebtheit. Dragon Ball Xenoverse 2 hat aber so seine Schwächen. Vor allem, dass es sich eher wie eine Kopie des ersten Teils spielt. Es ist wieder im Ganzen die gleiche Story und teilweise sind es sogar die gleichen Schlachten, die man bestreitet. Wir sind wie auch im ersten Teil Time-Patrolls und versuchen unseren Helden bei ihren Schlachten zu helfen, da eine Gruppe von Bösewichten diese manipulieren will. Und auch dieses Mal können wir uns einen Charakter selbst erstellen, u.a. Namekanier oder Erdling. Der Hauptfokus liegt wie immer auf den Kämpfen, die zumindest am Anfang recht leicht sind und erst später an Anforderungen zunehmen. Daher würde ich schon behaupten, dass auch Neueinsteiger hier gut zurecht kommen und auch von der Story her muss man den ersten Teil nicht gespielt haben. Auch das Kampfsystem ist nicht so überladen wie in anderen Beat'em Ups. Es gibt weniger komplexe Kampfbefehle und somit kann man sich gut auf die schnellen Schläge konzentrieren, denn das Kernstück der Serie waren schon immer die schnellen Schlagabtausche und die überkrassen Energieangriffe. Optisch ist das Spiel jetzt absolut kein Hit, aber der prägnante Stil der Serie kommt gut zum Vorschein. Nebenher gibt es dann auch noch kleinere Nebenquests, wie das Suchen von Gegenständen oder spezielle Aufgaben, die man während eines Kampfes beachten muss. Im Ganzen ein ganz solides Beat'em Up aus dem Franchise, aber wer keine Verbindung zu dem Dragon Ball Universum hat, der wird dieses Spiel reichlich langweilig finden
    15 min
  • The Crew Ultimate Edition Xbox One Test
    Leider hatte ich The Crew vor 2 Jahren verpasst und hab mich riesig gefreut, diesen Test für Gamefeature machen zu dürfen. Also habe ich mich sofort an die Arbeit gemacht und das Spiel installiert, um dann festzustellen, dass ich erstmal die Missionen spielen muss, damit ich alle Features (gemeint sind keine Bugs, sondern die Erweiterungen) und Fahrzeuge nutzten kann. Die erste Verfolgungsjagd ist wirklich nichts für verwöhnte "too easy" Player, leider kommen mir die Missionen gerade in dem Punkt des Schwieriegkeitsgrads nicht sehr ausgeglichen vor, einige haben kaum einen, wohingegen andere echt schwer sind. Aber auch als Cop ist das Leben nicht viel leichter, hier muss man Kuriere stoppen, oder einfach mal bösen Buben nachfahren. Die Story ist eher flach und die Charaktere sind getrieben von Rache, oder hierarchischen Zielen. Alles in Allem ist es ein Spiel, das an Need for Speed erinnert und sich diesen Vergleich auch gefallen lassen muss, denn die Unterschiede sind gerade bei dem Addon Calling All Units nicht sonderlich groß. Mir persönlich macht The Crew allerdings um einiges mehr Spaß.
    14 min
  • Perfect PS4 VR Test
    Ein VR Erlebnis, das sich perfekt nennt, sollte es auch sein. Das kann man leider von Perfect VR nicht sagen. Zwar können wir unglaublich gut in den Welten entspannen und beruhigenden Klängen lauschen, jedoch ist die Auswahl der verschiedenen Welten extrem begrenzt. Lediglich drei Orte stehen zur Auswahl und diese könen wir dann entweder tagsüber oder auch nachts erleben. Wer hier ein Spiel erwartet, ist verkehrt, es ist eher als VR Erlebnis bzw. als Simulation geeignet und natürlich um ein wenig zu relaxen. Das klappt dank der guten Geräuschkulisse und der natürlichen Umgebung sehr gut. Sich einfach umschauen und nichts tun, denn Interaktionen gibt es nicht sehr viele. So können wir z.B. Holz im Lagerfeuer anbrennen lassen, eine Laterne halten und das Radio anschalten. Achja, Steine dürfen wir auch ins Wasser werfen, das soll ja einige auch sehr beruhigen. Aber mehr ist da leider auch nicht, klar erleben wir ein paar Sternschnuppen, sehen z.B. einen Ballon aufsteigen und sonstige Kleinigkeiten, dennoch bin ich schon etwas von der geringen Auswahl an Locations entäuscht. Nichtsdestotrotz ist es für rund 10 Eur sicherlich gut zum Entspannen, aber perfekt sieht dennoch anders aus.
    11 min
  • Die Zwerge PS4 Test
    Dass ein Buch verfilmt wird kommt ja recht häufig vor, dass ein Buch aber als Spielvorlage fungiert ist eher eine Ausnahme. Umso mehr habe ich mich auf Die Zwerge, das Spiel zum gleichnamigen Fantasy-Roman von Markus Heitz gefreut. Denn in seinem Roman schafft er es, einem das eher unbedeutendere Fantasy-Volk näher zu bringen. Wie man es nun auch erwarten kann ist die Story das Beste an dem Spiel und sie wird wirklich schön erzählt mit tollen Sprechern. Teilweise wird es echt wie ein Hörbuch, denn es gibt einen richtigen Erzähler. Die Charaktere sind sehr schön gestaltet und die Atmosphäre stimmt einfach. Manches wird jedoch nur über Dialoge erzählt, man kann jedoch viele Entscheidungen treffen, wie man handeln möchte. Die Echtzeitkämpfe sind ein wenig wirr und unübersichtlich, da man hier gegen Scharen von Gegnern kämpft. Dabei kann man zwischen seinen Charakteren hin und her wechseln und dabei deren Fähigkeiten nutzen, welche entscheidend für den Sieg sind, denn der Standardangriff bewirkt nicht viel. An sich sind die Kämpfe aber recht anspruchsvoll, man kann aber jederzeit die Schwierigkeit ändern. Leider gibt es als Belohnung nicht wirklich viel Loot, man kann die Charaktere nämlich nur mit einem Gegenstand ausrüsten und weder Waffe noch Rüstung anpassen. Da liegt leider viel verschenktes Potenzial, denn so etwas erwarte ich von einem Rollenspiel eigentlich. Wer jedoch die Bücher von Markus Heitz mochte, dem wird dieses Spiel auch gefallen, denn die Story ist eben wirklich das Tolle hier.
    17 min
  • The Last Guardian PS4 Test
    Immer wieder gibt es Spiele, die angekündigt werden, nur um dann später in der Versenkung zu landen. Auch bei The Last Guardian dachte man schon es würde nicht mehr erscheinen. Dann auf einmal die endgültige Ankündigung und eineinhalb Jahre später hat man es auf der Konsole. Gerade bei diesem Spiel waren die Erwartungen auf Grund der vielen Verschiebungen und der langen Wartezeit sehr hoch. Natürlich auch deshalb, weil Fumito Ueda und sein Team mit Ico und Shadow of the Colossus zwei wahre Perlen in die Welt gesetzt haben. Viele Erwartungen wurden erfüllt, es gibt aber auch Dinge die man nach dieser Entwicklungszeit nicht haben will. Wie zu erwarten ist die Geschichte um unser Fabelwesen wirklich gut und angenehm erzählt. Die Welt ist gut durchdacht und Trico macht einiges her auf dem Bildschirm. Die Animationen sind sehr schön anzusehen und es ist toll, dass Trico nicht nur als Befehlsempfänger fungiert, sondern auch seinen eigenen Willen zu haben scheint. Das Gameplay ist wirklich angenehm, was bedeutet es ist nicht unfair und bietet immer eine gute Balance. Auch die Speicherpunkte sind fair gewählt. Dadurch fällt es einem leicht in die Welt und die Geschichte einzutauchen. Bei dieser langen Zeit der Entwicklung ist es umso unverständlicher, warum es technisch doch Probleme gibt. Die Kamera ist oft sehr ungünstig, und die Steuerung wirkt wie von einem alten PS2 Spiel übernommen. Des Weiteren gibt es Clippingfehler, Ruckler und Framerateeinbrüche. Doch trotz dieser Punkte ist der Spielspaß ungebrochen und The Last Guardian ist ein Spiel das stundenlang an den TV fesselt. Und genau das erwarten wir von einem Singleplayer-Spiel. Alles in Allem ist das Spiel sehr gelungen und die Geschichte bleibt einem lange in Erinnerung. Für Fans von Ico und Colossus hat sich die Wartezeit gelohnt, und Spieler die mit The Last Guardian starten werden nicht enttäuscht sein und ein tolles Abenteuer erleben.
    19 min

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