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  • I am bread PC Test
    Nachdem wir schon erleben konnten, wie es sich anfühlt ein Stein und eine Ziege zu sein, kommt nun ein weiteres Simulationsspiel, der etwas anderen Sorte. I am Bread hört sich genau so verrückt an, wie es ist. Man steuert ein Brot durch verschiedene Level und schaut dabei zu, wie es so richtig dreckig wird. Ameisen, Glasscherben oder Katzenstreu gefällig? Und danach am besten noch schön verkohlt aus dem Toaster. Zwar fühl ich mich während des Spiels nicht wie ein Brot, naja vielleicht geistig beansprucht wie eines, aber ich war nie befriedigter dabei es geschafft zu haben, Brot zu toasten.
    Bis ich die Steuerung richtig verstanden habe brauchte es schon mal so 5 Minuten, denn wir können uns nur kriechend oder klappend fortbewegen. Man punktiert die Ecken der Brotscheibe und flippt sie durch die Gegend. Dabei liegen uns auch etliche Hindernisse im Weg. Aber von der Physik her ist es natürlich eher übertrieben, weil ich noch nie gesehen habe, dass eine Scheibe Weißbrot einen ganzen Teller zertrümmern kann.
    Das Spiel ist aber auch eher etwas, das man bei einem lustigen Abend raushaut mit den Worten: "Schon mal Brot im Hardcoremodus getoastet?" oder so ähnlich. Man sollte das Spiel nicht ernst nehmen, denn das tut es selbst nicht, aber lustig und fordernd ist es definitiv. Nebenbei gibt es auch noch verschiedene weitere Level, wie das beliebte Rampage oder Zero G, wo ihr auch die Erfahrung machen könnt, wie man sich als schwereloses Brot fühlt. Total beknackt, aber liebenswert.
    11 min
  • Ziggurat PS4 Test
    Ziggurat ist eine Mischung aus Dungeon Crawler und Fantasy-Shooter. Dabei haben wir als Standardwaffe einen Zauberstab. Zusätzlich können wir noch weitere Zauber oder Waffen in den Dungeons finden, welche dann eine aus vier Manaarten benötigt. Zu Spielbeginn wählen wir einen aus 12 Charakteren mit unterschiedlichen Fähigkeiten aus, wobei wir zunächst nur den Standardcharakter zur Auswahl haben, den Rest müssen wir erst freispielen. Der Dungeon wird zufällig generiert und die wichtigste Info: Wir haben nur ein einziges Leben! Das bedeutet, wenn wir sterben müssen wir von vorne anfangen. Das sorgt häufig für Frustmomente, aber auch für Spannung. Nach jeden Tod schalten wir zudem neue Charakteraufwertungen, Zauber oder Waffen frei. Allerdings leveln wir bei jedem Spielstart von vorne und müssen eben diese Freischaltungen auch erst bekommen. In den einzelnen Räumen bekämpfen wir jeweils Gegner aus der Ego-Perspektive, leider wiederholen sich die Gegnertypen sehr häufig. Es erwarten uns aber auch Überraschungen in manchen Räumen, wie etwa Schriftrollen oder neue Waffen. Auch die Werte, die wir beim Level-Up verbessern können sind zufällig und wir haben immer die Wahl aus Zweien. Am Ende jeder Ebene steht ein Bosskampf. Insgesamt hat die Kampagne allerdings nur 5 Ebenen. Dafür gibt es aber auch den Endlosmodus für Hartgesottene. Insgesamt bietet das Spiel aber trotz der zufallsgenerierten Dungeons zu wenig Abwechslung im Gameplay.
    10 min
  • Omega Quintet PS4 Test
    Omega Quintet ist mal wieder ein typisches JRPG von Compile Heart mit einer recht abgedrehten Grundstory, darauf können auch nur die Japaner kommen! Und zwar sind unsere Heldinnen diesmal keine normalen Krieger mit Schwertern und so, sondern sogenannte „Verse Maidens“, also Sängerinnen und ihre Waffe ist ein Mikrofon in verschiedenen Ausfertigungen...verrückt! Damit haben wir eine Mischung aus Rollenspiel und Idol Simulation, einem typisch japanischen Spieltrend, in dem man seine Mädels zu Popsternchen macht. Unsere Verse Maidens müssen sich in ihren Kampf-Performances dem bösen Blare stellen und die Welt von dieser dunklen Lebensform befreien. Die Story lebt dabei wie gewohnt von Humor, netten Charakteren und Fanservice. Die Kämpfe gehen gut von der Hand in gewohntem Rundenmodus. Auch das Erledigen der vielen Quests und Nebenmissionen, sowie das Erkunden der Maps bringen Spielspaß. Der Spielfortschritt wird jedoch sehr häufig von zähen, belanglosen Dialogen unterbrochen. Dies ist zwar typisch für dieses Spielgenre, fällt hier jedoch besonders auf. Generell ist Omega Quintet aber ein solides JRPG mit einigen frischen Ideen, allerdings darf man nicht großartig Neues erwarten. Es ist ein klassischer Vertreter seines Genres und man bekommt, was man erwartet.
    13 min
  • DiRT Rally PC Vorschau
    Jahrelang überlegten wir: "Was treibt Codemasters da eigentlich hinter verschlossenen Türen?" Ohne eine einzige Ankündigung kommt auf einmal auf Steam eine Early Access Fassung daher und diese kann sich ohne zu viel zu verraten sehen lassen. Zurück zu den Ursprüngen hat man sich wohl bei Codemasters gedacht und kommt mit der Spielereihe DiRT und mit einer sehr realistischen Rallye Simulation daher. Also nichts mit Showrennen, die doch immer mehr arcadelastig wurden. Wir fahren in unterschiedlichen Zeitepochen derzeit auf vier total unterschiedlichen aber realistischen Strecken. Dabei merkt man deutlich den Fokus auf der Simulation und dies wird insbesondere bei den verschiedenen Untergründen deutlich. Neben unserem Copiloten, der uns ständig mit Hinweisen zum Streckenverlauf füttert gibt es nur das klassische aber für Rallyes typische Zeitfahren. Wer also auf packende Autorennen mit Gegnern abfährt, der sollte hier einen Bogen drum machen. Wer aber realistische Rallyespiele mag wird mit diesem Spiel sehr viel Spaß haben. Besonders gut gefällt mir die Weitsicht und der Streckenaufbau. Codemasters hat mitgeteilt, dass man die Community mit ins Boot holt und das Spiel ständig weiterentwickeln will und somit den Content erweitern wird. Dabei wird natürlich der noch recht billige Preis von ca. 25 € stetig steigen.
    11 min
  • Dead Synchronicity PC Test
    Ein dystopisches Szenario ist ja wirklich überhaupt nicht mein Ding, aber dennoch schafft es "Dead Synchronicity: Tomorrow Comes Today" von Fictiorama Studios mich von Beginn an zu fesseln. Das gesamte Spiel passt zu dieser düsteren Endzeitgeschichte - von der minimalistischen Grafik, über den spärlichen Sound bis zu den abgehackten Animationen. All das schafft eine beklemmende Atmosphäre, in der man als Protagonist Michael versucht sein Gedächtnis wiederzuerlangen und eine Seuche zu bekämpfen. Im Verlauf des Spiels löst man einige Rätsel, die jedoch in den allermeisten Fällen relativ leicht sind. Dabei erfährt man so allerhand über die verschiedenen Bewohner und rekonstruiert immer mehr die eigene Vergangenheit. Die Story nimmt einen spannenden Verlauf. Und dann....gerade als sich einige große Puzzleteile zusammenfügen....hört das Spiel mit einem riesigen Cliffhanger auf. Einfach so. Das ist wirklich fies und schwer zu verdauen. Aber dennoch lohnt sich das Game für alle, die es gerne düster mögen und kein Problem damit haben auf eine Fortsetzung zu warten.
    16 min
  • Fire PC Test
    Ungh und seine Steinzeitwelt sind wirklich sehr abgedreht. Sei es ein riesiger Dinosaurier, den wir am Gehirn rumspielen, oder intellektuelle Affen, die ein riesiges Handy aus der Zukunft bewachen. Diese vielen makabren Einzelheiten sind es, die mich beim Spielen zum Schmunzeln gebracht haben. Dabei wird nicht gesprochen und eher versucht mit überspielten Gesten die Umstände zu erklären. Es wird viel Liebe in die optischen Details gelegt. Das Spiel ist bunt, manchmal ein bisschen abstoßend, aber definitiv sehr lustig. Auch die Musik im Hintergrund ist gut abgestimmt und so passend zur Kulisse, dass man richtig fröhlich mitsummen kann. Leider bietet das Spiel keinen sonstigen Reiz. Ja, es ist lustig und echt verspielt, aber es gibt keine richtige Story und auch die Rätsel sind super schnell gelöst. Und das sage ich als jemand, der Monkey Island nicht ohne Komplettlösung durchspielen konnte. Man hat die meisten Rätsel in 5-10 Minuten durch. Daher ist das Spiel in seinem Umfang auch nicht sehr groß, reicht aber für Abwechslung nach einem harten Tag. Für hardcore Adventure-Fans ist es definitiv zu leicht, aber vielleicht mal etwas anderes als immer nur knallharte Knobelaufgaben lösen. Ich würde es für die kleinen Zocker da draußen empfehlen, die haben an solch verrückten Welten definitiv ihren Spaß und da werden die Gehirnzellen sicherlich gut trainiert.
    9 min
  • Risiko - The Walking Dead & Trivial Pursuit - Harry Potter im Special
    Die Welt des Kommerzes und der Dekadenz ist einer Welt der Verantwortung und des Überlebens gewichen. Eine Epidemie apokalyptischen Ausmaßes lässt rund um den Globus die Toten auferstehen, um sich von den Lebenden zu ernähren. Nach ein paar Monaten ist die Gesellschaft am Ende: Es gibt keine Regierung mehr, keine Supermärkte, keine Post, kein Kabelfernsehen und kein Internet. In einer Welt, die von den Toten regiert wird, sind wir gezwungen, endlich unser Leben selbst in die Hand zu nehmen.
    Als Anführer einer Gruppe Überlebender sind Sie für das Schicksal Ihrer Gruppenmitglieder verantwortlich – und vielleicht sogar für die Zukunft der Menschheit. Die Untoten sind fast überall präsent und stellen eine permanente Bedrohung dar.
    9 min
  • Stronghold Crusader II DLC PC Test
    Der DLC zu Stronghold Crusaders 2 "Die Prinzessin und das Schwein" bringt, oh Wunder, die Prinzessin und das Schwein als NPCs gegen oder mit denen man spielen kann. Das Schwein wurde hierbei auf Wunsch der Community eingeführt. Diese beiden Charaktere und eine neue Kampagne mit 5 Missionen sind aber auch das Einzige, was dieser DLC beinhaltet und wodurch der Preis ein wenig übertrieben scheint.
    6 min
  • GameFeature, das Magazin Level 152
    Im GameFeature Magazin Level 152 haben wir ein wichtiges Thema eines jeden Video- oder Computerspiels aufgegriffen: Die Story. In einer großen Runde fragen wir uns ob die Geschichte hinter jeden Spiel wirklich so wichtig für unser Spielerlebnis ist. Vielen Dank an unsere fleißigen Podcaster, Antje, Hannah, Alice, Frank, Marvin und Sebastian.
    1 hr 10 min
  • European Ship Simulator PC Test
    Der European Ship Simulator kommt mit detailverliebten Schiffsmodellen daher und bietet sogar auch größere Fähren sowie ein Kreuzfahrtschiff. Dabei fällt auf, dass zwar viel Wert auf die Steuerung sowie die Präsentation gelegt worden ist, jedoch ansonsten das Wort Simulation eher außer Acht gelassen wird. Wir können hier keine richtige freie Fahrt unternehmen, sondern nur vorgefertigte Missionen steuern. Wer das nicht mag kann beim mitgelieferten Editor eigene Missionen erstellen. Uns stehen hier 6 europäische Häfen zur Verfügung. Da man die Zeit nicht vorspulen kann, ist es in vielen Passagen recht lahm von A nach B zu fahren. Dank der halbwegs realistischen und abwechslungsreichen Fahrten macht das Spiel zumindest auf kurze Dauer Spaß.
    12 min

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Just Play it! Einfach zurücklehnen und genießen.

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